Wie nehmen die afrikanischen Mütter unser Baby-Handling wahr
- lala
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Re: Wie nehmen die afrikanischen Mütter unser Baby-Handling
Der "Schaden" ist ja auch unterschiedlich einzustufen: wenn ein Kind aus der Oberschicht nicht gestillt wird, bekommt es Pulvermilch mit sauberem Wasser zubereitet. Hier zwar verpönt, aber für das Kind grundsätzlich nicht lebensbedrohlich. Wenn ärmere es genauso handhaben wollen, weil sie den Gegebenheiten in den westlichen Ländern nacheifern, dann können die Hygienestandards vielleicht nicht eingehalten werden. Was ich eigentlich damit passgenau zur Diskussion sagen wollte, ist mir entfallen 
Viele Grüße von lala mit größerer Tochter (03/05) und kleinerer Tochter (11/07).
- cher123blau
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Re: Wie nehmen die afrikanischen Mütter unser Baby-Handling
Seerose hat geschrieben:Mir gefällt eigentlich nur die Überschrift nicht. Afrika ist ein riesiger Kontinent. Das klingt so als ob man ne Pauschalaussage über Europa treffen würde. Da würden wir uns hier auch komisch vorkommen.
Dank meiner Tochter hab ich ja auch viel Kontakt zu "Afrikanern" und (leider?) ist dort auch die Moderne angekommen. Manche Dinge werden als extrem hinterwäldlerisch betrachtet, die wir hier nun wieder tun, da schüttelt man nur den Kopf und meint "wie rückständig?!".
Damit kritisier ich nicht den Inhalt Deines Postings, aber die absolute Verallgemeinerung in der Überschrift.
So lautet auch die Überschrift in der Zeitung "ELTERN" !
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inselkind08
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Re: Wie nehmen die afrikanischen Mütter unser Baby-Handling
Also Seerose, ich hab es in Ägypten genauso wahrgenommen... die Upperclass in Kairo versucht nicht nur westlich zu sein, die haben den Bezug zur normalen ägyptischen Realität total verloren... und ich die Menschen mit denen ich gelebt habe, arme Ägypter und auch Mittelschicht, fanden den westlichen Umgang mit Kindern eher befremdlich... klar sie haben auch nicht traditionell getragen, weil das verpöhnt war... aber die Kinder waren immer und überall dabei und es wurde auf die Bedürfnisse der Kinder eingegangen... feste Bettzeiten, Nanny oder auch nur Ausgehen und Kind beim Babysitter lassen waren für die Menschen sehr unverständlich....
Die Reaktion wie Alex sie beschreibt kenne ich nur von der absoluten Oberschicht Ägyptens bzw. eine negative Reaktion aufs Stillen kann eventuell auch nur mit dem islam. Schamgefühl zusammenhängen und gar nicht mit der Einstellung zum Stillen an sich...
Die Reaktion wie Alex sie beschreibt kenne ich nur von der absoluten Oberschicht Ägyptens bzw. eine negative Reaktion aufs Stillen kann eventuell auch nur mit dem islam. Schamgefühl zusammenhängen und gar nicht mit der Einstellung zum Stillen an sich...
- Seerose
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Re: Wie nehmen die afrikanischen Mütter unser Baby-Handling
Gut, aber dies macht's ja nun in keinster Weise besser die Verallgemeinerungen einer Zeitschrift wie Eltern zu wiederholen..cher123blau hat geschrieben:Seerose hat geschrieben:Mir gefällt eigentlich nur die Überschrift nicht. Afrika ist ein riesiger Kontinent. Das klingt so als ob man ne Pauschalaussage über Europa treffen würde. Da würden wir uns hier auch komisch vorkommen.
Dank meiner Tochter hab ich ja auch viel Kontakt zu "Afrikanern" und (leider?) ist dort auch die Moderne angekommen. Manche Dinge werden als extrem hinterwäldlerisch betrachtet, die wir hier nun wieder tun, da schüttelt man nur den Kopf und meint "wie rückständig?!".
Damit kritisier ich nicht den Inhalt Deines Postings, aber die absolute Verallgemeinerung in der Überschrift.
So lautet auch die Überschrift in der Zeitung "ELTERN" !
@Inselkind
Ich hab nur geschrieben wie ich's erlebt hab. Ich selbst hab ägyptische Mittelschichtsmütter in den 80er Jahren mit Milchpulver versorgt, also ich sollte ein bestimmtes mitbringen.
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Liebe Grüße,
Seerose
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- cher123blau
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Re: Wie nehmen die afrikanischen Mütter unser Baby-Handling
Sorry darüber hab ich nicht gedacht hab's einach uebernommenSeerose hat geschrieben:Gut, aber dies macht's ja nun in keinster Weise besser die Verallgemeinerungen einer Zeitschrift wie Eltern zu wiederholen..cher123blau hat geschrieben:
So lautet auch die Überschrift in der Zeitung "ELTERN" !![]()
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inselkind08
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Re: Wie nehmen die afrikanischen Mütter unser Baby-Handling
Dann liegen zwischen deinem und meinem Ägyptenaufenthalt so gut 15-20 Jahre...Seerose hat geschrieben: @Inselkind
Ich hab nur geschrieben wie ich's erlebt hab. Ich selbst hab ägyptische Mittelschichtsmütter in den 80er Jahren mit Milchpulver versorgt, also ich sollte ein bestimmtes mitbringen.
- mayra
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Re: Wie nehmen die afrikanischen Mütter unser Baby-Handling
Ich hab den Artikel auch gelesen, und im Text wurde dann das Land genannt (ist mir grad entfallen). Viel interessanter fand ich den restlichen Inhalt, dass zb. die Babys des Nso-Stammes mit 4 Monaten frei sitzen und mit 9 Monaten stehen können. Dafür viel später reden als Babys hierzulande.
- cher123blau
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Re: Wie nehmen die afrikanischen Mütter unser Baby-Handling
Das Land hies Kamerun ( nordwestlich)
- Seerose
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Re: Wie nehmen die afrikanischen Mütter unser Baby-Handling
Nein, meine langen Aufenthalte waren in den 90ern, aber auch das ist ne lange, lange Zeit her.inselkind08 hat geschrieben:Dann liegen zwischen deinem und meinem Ägyptenaufenthalt so gut 15-20 Jahre.....
Ich freu mich aber, wenn sich da etwas geändert hat.
Wobei ich aber sowieso unterscheiden würde, also es fängt damit an, daß wenn jemand von Afrika spricht, ich bestimmt nicht als allererstes an Ägypten denke. Oder sagen wir, ich würde wahrscheinlich als allerletztes an Ägypten denken.
Aber ich hab eben oben ne Frage gelesen, die mich auch interessiert. Was sind denn nun diese Gebietsvölker? Wer ist das?
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- mayra
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Re: Wie nehmen die afrikanischen Mütter unser Baby-Handling
Das kommt bei Odent vor, meine ich... er beschreibt die Kulturen, die traditionell eben kämpferisch ihr Territorium erweitern wollen. Diese haben ein Interesse daran, dass ihre Nachkommen nicht allzu "sensibel" sind, damit sie gute Kämpfer werden. In diesen Kulturen läuft die "Aufzucht" eben distanziert ab, so wie es im Westen auch üblich ist... das war jetzt ganz grob aus der Erinnerung, keine Garantie auf Richtigkeit 




