Wann & Wie: nachts trocken im Familienbett

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paula108
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Re: Wann & Wie: nachts trocken im Familienbett

Beitrag von paula108 »

Freckles, das klingt ja toll!
Hoffe, das geht so weiter.
Dann habt ihr es bestimmt bald geschafft.

Ich kann leider gar keinen weiteren Rat geben, denn das ist gerade auch mein Thema.

Mein Sohn ist jetzt bald 5 Jahre und so langsam mag ich nicht mehr und ihm ist es auch peinlich.
Er möchte z.B. nicht, dass ich die Nachtwindel "Windel" nenne.

Ich habe schon mehrmals versucht, ihn einfach nachts ohne Windel schlafen zu lassen in der Hoffnung, dass er aufwacht, wenn er nass ist und dann seinen natürlichen Pinkelrhythmus findet.
Fehlanzeige. Meist wacht er beim Pinkeln oder kurz danach nicht auf.
Erst, wenn alles so richtig schön nass ist. :wink:
Es gab erst eine Nacht, die trocken blieb, glaube ich.

A. schläft in seinem Bett ein und wandert in der Nacht zu mir.
Und ehrlich, ich habe keine Lust, dauernd Bettwäsche zu waschen. :oops:

Das Problem bei ihm ist aber, dass oft sogar die Kapazität der Windel erreicht wird.
Er pinkelt sehr, sehr oft nachts.
Und dann ist die Windel am Morgen randvoll.
Und leider, wenn er wach ist, auch aus Bequemlichkeit in die Windel, weil alles andere interessanter und wichtiger ist, als aufs Klo zu gehen.

Tagsüber klappt es meist sehr gut und auch schon seit Jahren.
Nur, wenn er ganz viel spielt, dann ist oft seine Unterhose etwas nass, weil er es bis zum letzten Augenblick hinauszögert. Manchmal ist es dann auch zu spät.

Er trinkt auch das meiste seiner Trinkmenge erst abends.
Ich frage ihn tagsüber öfters, ob er etwas trinken möchte.
Will er nicht.
Sein Durst kommt erst abends.

Ich bin etwas ratlos...
Ich mag ihm ja auch nicht das Trinken verbieten abends... :?
Herzliche Grüße von Paula.
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Talgaro
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Re: Wann & Wie: nachts trocken im Familienbett

Beitrag von Talgaro »

Ach S., wie ich dich verstehe. ich hab bisher hier nur von unserem Positivbeispiel geschrieben. Das es auch anders geht, nämlich gar nicht, haben wir auch erleben müssen. Nach vielen Probierereien sind wir beim Fatalismus angekommen. Es gibt einfach auch Kinder, die ganz spät trocken werden. Da hilft kein Trinkverhaklten ändern, nachts wecken, Klingelhose und was sonst noch. Den Stress mit ständig waschen würde ich mir da auch nicht (mehr) machen.
Liebe Grüße von Talgaro & ihren drei Räuberkindern (Juni 2002 - Juli 2006 - März 2010)
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Hedi
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Re: Wann & Wie: nachts trocken im Familienbett

Beitrag von Hedi »

genau so einen Thread habe ich gesucht :)

Eure Antworten machen mir Mut wirklich auf meinen Sohn zu hören und nachts die Windel wegzulassen...
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Freckles
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Re: Wann & Wie: nachts trocken im Familienbett

Beitrag von Freckles »

Dann melde ich mich zum Thema auch nochmal zurück.
Wir sind wieder zurück zur nächtlichen Windel. A. merkt es einfach immer noch nicht, und es ist zu umständlich unser Familienbett pipifest zu machen, oder die ganze Familie nachts wegen Pipialarm aus dem Bett aufzuscheuchen, um neu zu beziehen. Tagsüber ist A. eigentlich trocken; nur wenn sie draußen spielt, passiert´s ab und zu noch, wohl weil sie so vertieft ins Spiel ist, oder (was ich manchmal vermute) weil sie keine Lust hat das Spiel fürs Pipimachen zu unterbrechen.
Falls jemand noch tolle Ideen und Ratschläge zum nächtlichen Trockensein hat, immer her damit. :D

Hedi, ich würde es auf alle Fälle mal versuchen, die Windel wegzulassen. Kann ja durchaus sein, dass er schon soweit ist und es klappt. :wink:

Übrigens: A. sagt immer wieder mal, dass sie keine Windel mehr mag, aber dann geht´s halt nachts trotzdem wieder in die Hose. :(

Liebe Grüße
Dagmar & Amy (13.07./*21.07.2007) & Jony (30.08./*20.07.2010) & Regenbogensternchen (30.08./+20.07.2010)
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Hedi
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Re: Wann & Wie: nachts trocken im Familienbett

Beitrag von Hedi »

Freckles hat geschrieben:Hedi, ich würde es auf alle Fälle mal versuchen, die Windel wegzulassen. Kann ja durchaus sein, dass er schon soweit ist und es klappt. :wink:
:D Deine Worte "man muss den Kindern einfach vertrauen" noch vor meinem geistigen Augen habend, habe ich gestern dem vehement geäußerten Wunsch "nein, ich will keine Windel" nachgegeben - und? :konfetti alles trocken heute morgen... ich weiß zwar, dass eine Schwalbe noch keinen Sommer macht, aber ich bin dennoch stolz wie Bolle :oops:

mal sehen wie es weitergeht...
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Sabsi
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Re: Wann & Wie: nachts trocken im Familienbett

Beitrag von Sabsi »

Weil ich auch Angst vor stänig nassen Bett hatte, habe ich nie (!) irgendwie versucht, die Maus in Richtung ohne-Windel-schlafen anzustupsen. Das Trockenwerden tagsüber ging komplett von ihr aus und klappe vom ersten Tag an wunderbar, und ich dachte mir, dass das mit der Nachtwindel genauso laufen würde. Als sie anfing, dass sie lieber ohne schlafen würde, hab ich ihr erklärt, dass ihre Windel aber doch morgens immernoch nass ist, und irgendwann wollte sie dann wirklich keine anziehen und wir haben es versucht. Klappte super. Sie hat oft erst morgens, wenn sie schon wach war, in die Windel gepinkelt, auch einfach aus Bequemlichkeit. Mit etwa 3 Jahren war sie dann nachts ohne Windel, etwa ein Jahr später als tagsüber.

lala hat geschrieben:Wir musste nur lernen, dass wenn sie nachts aufwachte und jammerte/weinte meist ein dringendes Pipi dahinterstand, auch wenn sie die Frage danach verneinte. Also haben wir das Kind einfach so auf die Toilette gepackt, ging ohne Probleme....
Das ist hier auch so: Wenn sie sehr unruhig ist, sich hin und her schmeißt oder jammert, wimmert oder weint, dann muss sie Pipi. Anfangs hat mein Mann mit mir gemeckert, wenn ich sie gefragt habe, ob sie muss, weil er mit ihr gehen musste (ich hatte ja den Zwerg da meistens an der Brust, weil er die allgemeine Unruhe mitbekommen hat, Brust gesucht und nuckelnderweise ohne aufzuwachen weitergepennt hat), aber wir haben feststellen können, dass das Bett in den Nächten, wo wir sie bei Unruhe nicht aufs Klo gebracht haben, häufiger nass war. Naja, häufig ist relativ. In der ersten Woche hatten wir zwei Unfälle und dann fast ein halbes Jahr gar keinen. Erst dann kam eine Phase, wo sie "öfter" (vielleicht auch so zwei-, dreimal die Woche über ein paar wenige Wochen) nass war.
Aufgeweckt, um sie aufs Klo zu bringen, haben wir sie nie, nur eben wenn sie in so einer unruhigen Phase "kurz vor wach" war, hab ich sie gefragt, und fast immer sagt sie ja, lässt sich zum Klo tragen und schläft zurück im Bett sofort wieder ein. Das ist bis heute so, wobei sie aber oft mittlerweile von selbst sagt, dass sie muss.


Ich habe nachts nie Bett bezogen :oops: Wir haben eine Inkontinenzeinlage gekauft, die das komplette Bett absichert, damit war auch am nächsten Morgen noch Zeit, das abzuziehen und zu waschen. Die Bettdecke wurde halt gegen eine Wolldecke ausgetauscht, mit einem Handtuch notdürftig aufgesaugt und mit einem Badetuch abgedeckt zum Weiterschlafen. Schon ein bisschen asi, aber ganz ehrlich: Nachts um drei waches Kind, das morgens aufstehen und in den KiGa muss, wacher Mann, der, nachdem er so richtig wach geworden ist, ewig nicht wieder einschlafen kann, aber morgens zur Arbeit muss, waches Baby, das nicht wieder zurück in en Schlaf findet, weil wirklich hellwach - nee, das wollten wir uns nicht antun. Dann lieber noch ein paar Stündchen mit abgedecktem Pipi-Fleck schlafen.
... das Leben geht weiter weil es muss ... es hält nicht an ... nur weil Du stehen bleibst ...

Tochter 3/07 und Sohn 4/10
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