Wie richtig handeln? Sie bleibt nicht im Bett

Wiege oder Familienbett? Allein oder zusammen? Wie schlafen wir alle am besten?

Moderator: Giraeffchen

Stockfisch
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Re: Wie richtig handeln? Sie bleibt nicht im Bett

Beitrag von Stockfisch »

Wir haben das Thema auch, nur anders herum: unser Kleiner steht abends noch oft auf, auch wenn die Große schon schläft. Bei ihm hilft nur, dass wir uns konsequent zu ihm legen. Ich kann daher mitfühlen. Bei meinem Sohn hoffe ich noch, dass es nur eine Phase ist, wobei ich schon befürchte, dass es mit am Mittagsschlaf liegt (2 h). Und den können wir nicht einfach abschaffen, da er in der Krippe mit allen schläft.
Zum Thema Minibaby und großes Kind: Wir haben damals noch Einschlafbegleitung im Familienbett gemacht, d.h. ich war dabei, bis beide eingeschlafen sind. Das gab nie Probleme, weil sie mit einigem Abstand geschlafen haben. Mit einem beistellbett lässt sich das meiner Meinung nach ganz gut lösen.
Liebe Grüße von Stockfisch mit Maus (04/05), Mäuserich (07/08) und Minimaus (04/11) - Trageberaterin (Trageschule NRW)
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BEcKa
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Re: Wie richtig handeln? Sie bleibt nicht im Bett

Beitrag von BEcKa »

Das wichtigste ist: Nicht ärgerlich werden! Damit , dass ihr versteht, dass es nicht darum geht EUch zu ärgern oder sich mit Euch anzulegen habt ihr die beste Grundlage dafür geschaffen, selbst ruhig und gelassen zu bleiben.

Wir haben unsere Kinder von Anfang an in ein Bett gelegt (Ehebett + 2 Beistellbetten) und das hat gut geklappt. Wir sind nie thematisch darauf eingestiegen ("Weck Deinen Bruder nicht" "Lass den Kleinen schlafen"o.ä.) und haben darauf vertraut, dass sich ihr Interesse auf uns richten wird und so war es auch. In den 2 Jahren in denen sie gemeinsam in einem Raum schlafen haben sie sich vielleicht zweimal geweckt und nicht absichtlich.... Sie wollte zwar oft noch was und rief uns sehr viel (das rufen hat ihn gar nicht gestört) aber das ließ sich durch freundliches bagatellisieren und auf die Wünsche eingehen schnell beseitigen. Meist war es 1x Pipi, 1 x trinken und zur Krönung eine Wärmflasche. Wenn ich aus dem Zimmer ging habe ich schon das Glas und die Wärmflasche bereitgestellt und NIE etwas gemacht, bei dem ich mich nicht bereitwillig unterbrechen lasse (Küche aufräumen war da immer gut ;-) ) so konnte ich wirklich meistens freundlich bleiben - die "Rufen"-phase hat nicht länger als 6 Monate gedauert. Wenn sie dann immer noch nicht schlafen konnte habe ich "kuscheln" selbst angeboten und nach kurzer Zeit konnte sie dann entweder noch von mir begleitet oder glücklich und zufrieden allein einschlafen.

Ja, das macht Mühe, keine Frage. Man sehnt sich soooo nach einem Feierabend.....aber es es ist trotzdem leichter JETZT die Zeit zu investieren und dafür ein Kind zu haben, das sich bereitwillig ins Bett begibt als einen Machtkampf ausbrechen zu lassen, der sich auf Jahre ausdehnen kann. Gebt aus vollem Herzen und lasst vom Haushalt soviel liegen wie geht.
Liebe Grüße
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Venus
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Re: Wie richtig handeln? Sie bleibt nicht im Bett

Beitrag von Venus »

@Becka: danke dir, das hast du sehr verständnissvoll und lieb geschrieben und vorallem leuchtet es mir ein!

@anderen: schaut ihr denn abends kein Fern? Bei uns läuft abends der Fernseher im Wohnzimmer und deshlab liegt mein Sohn im Schlafzimmer und nicht im Wohnzimmer, weil ich nicht möchte, dass er ständig diese Geräusche mitbekommt.
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Re: Wie richtig handeln? Sie bleibt nicht im Bett

Beitrag von Muschelsucherin »

Klar schauen wir fern.
Aber so kleine Babies blenden die Geräusche doch aus, wenn sie schlafen. Unser Sohn war auch lange bei uns. Irgendwann (ich glaube so mit 6 Monaten etwa) hat es ihn dann doch gestört und wir haben ihn abends ins Bett gebracht.
Meine kleine Maus könnte ich jetzt niemals so weit weg von mir hinlegen. Die will ich bei mir haben.
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Re: Wie richtig handeln? Sie bleibt nicht im Bett

Beitrag von Lino »

Maulwurfi hat geschrieben:
@anderen: schaut ihr denn abends kein Fern? Bei uns läuft abends der Fernseher im Wohnzimmer und deshlab liegt mein Sohn im Schlafzimmer und nicht im Wohnzimmer, weil ich nicht möchte, dass er ständig diese Geräusche mitbekommt.
Nein, wir schauen abends nicht fern. Wir haben zwar einen, aber ich weiß gar nicht, wann der zum letzten Mal an war. Vermutlich in der Schwangerschaft. Wir sehen uns ganz ganz selten mal einen ausgeliehenen Film an, aber ansonsten geht der Abend auch ohne fernsehen immer viel zu schnell rum... In Ruhe Tee trinken, reden, telefonieren, Internet :wink: , lesen, da gibt es doch so viel, was man zusammen machen kann. Wir hätten irgendwie gar keine Zeit, abends fernzusehen...
Und ich finde es auch nicht gut, kleine (schlafende) Babies beim fernsehen dabei zu haben. Selbst wenn sie Geräusche "ausblenden" können... Jeder, der mal beim fernsehen eingeschlafen ist, weiß, dass das kein erholsamer Schlaf ist!
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Re: Wie richtig handeln? Sie bleibt nicht im Bett

Beitrag von Mijoco »

Wir sehen abends fern und haben unseren jetzt schon 9 Monate alten Jüngsten nach wie vor schlafend dabei. Bei meinem Großen habe ich damals noch nur mit Kopfhörer fern gesehen, da ich auch nicht wollte, dass er dieser Geräuschkulisse ausgesetzt ist. Aber mittlerweile sehe ich das etwas lockerer. Wir machen den Ton leise und haben den Kleinen bei uns auf dem Arm und schauen jetzt auch nicht unbedingt irgendwelche dramatisch lauten Sachen. Ich denke auf Mamas oder Papas Arm zu schlafen während die sich mit anderen Leuten unterhalten ist eine ganz natürliche Situation. Was ist da an den Geräuschen vom Fernseher so sehr anders?
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Re: Wie richtig handeln? Sie bleibt nicht im Bett

Beitrag von Feleni »

Ich verstehe nicht so ganz, wieso du nicht beide zusammen im KiZi schlafen lassen könntest? Würden die zwei dann auch in einem Bett schlafen? Das würde ich wohl auch (noch) nicht machen.

Wir hatten recht schnell beide Jungs in einem Zimmer, zumindest für die erste Schlafphase ab dem zu Bett bringen, denn nachts sind sie meist dann irgendwann zu uns ins Bett gekommen.
Beide hatten ihr Bett, M. sein Gitterbett und da wäre J. nie nachts reingeklettert oder sonstwas...

Ansonsten hatten wir auch so eine Phase, wo wir dann im Grunde eine Matratze vor J.s Bett gelegt haben und einer von uns ist dort solange geblieben bis er wirklich schlief.

Und als sie ganz klein waren, hatten wir sie auch je abends im Wohnzimmer dabei und haben auch ferngesehen. Recht leise, nicht immer, aber gerne. War sooo gemütlich, mit Baby auf dem Bauch nen netten Film zu gucken... Hach, und das gibts bald wieder....

Gute Nerven wünsch ich und alles Gute!
LG U. mit M. und unseren Kindern J. (*07/06), M.(*11/08) und F. (*10/10)
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Venus
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Re: Wie richtig handeln? Sie bleibt nicht im Bett

Beitrag von Venus »

Hm...ich seh das leider nicht so gelassen und möchte nicht mit meinem Baby zusammen Fernsehen.

@Feleni: ja, sie würden dann zusammen in einem Bett schlafen und das ist mir jetzt noch zu riskant.
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Re: Wie richtig handeln? Sie bleibt nicht im Bett

Beitrag von Lino »

Maulwurfi hat geschrieben:Hm...ich seh das leider nicht so gelassen und möchte nicht mit meinem Baby zusammen Fernsehen.
Und dann einfach mal eine Zeitlang nicht fernsehen? :wink:
Vielleicht tun sich da ja ganz neue Welten auf... :wink:
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Re: Wie richtig handeln? Sie bleibt nicht im Bett

Beitrag von Luema »

Ich fand das Ganze auch sehr schwer, als mein zweites Kind ankam. das Grössere brauchte natürlich enorm viel Aufmerksamkeit. Beide im grossen bett ging kaum. Da schlief die Grosse kaum ein. Dass sich jemand zu ihr ins Bett legt, ging nicht, weil ich die beiden allein zu bett bringen muss normalerweise. Was dann mit dem BAby? Baby neben ihr einschlafstillen ging auch nicht, es hatte dann die Weinphase und die Grosse konnte nicht einschlafen.

Ich hatte keine Wahl. Ich musste sie konsequent wieder in ihr Bett bringen, was anderes ging einfach nicht :? Wichtig war, immer gleich zu reagieren, nicht einmal so und einmal anders, und so klappte es dann bald. Allerdings stand ich oft weinend neben ihrem Bett und sagte: "Ich KANN nicht, L., du MUSST allein einschlafen, es GEHT nicht anders." Und das war auch so, und das hat sie wohl gespürt...
Musik konnte auch helfen, sie schlief dann auch bald und vor allem gern ein.

ich wünsche Euch, dass ihr eine gute Lösung für alle findet!!
Liebe Grüsse von Maria
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