in letzter Zeit empfinde ich das Stillen als total ungeschmeidig.
Ich habe das Gefühl, nicht mehr so viel Milch zu haben, wie Jonathan bräuchte. Er hat oft trockene Windeln, morgens und auch tagsüber, obwohl er die ganze Nacht am Busen hängt. Tagsüber stillt er auch noch sehr, sehr oft. Oft schreit er auch nachts, lässt sich nicht beruhigen, aber wenn ich ihm dann Reismilch gebe trinkt er drei Züge und schläft weiter. Tagsüber hat er ja lange keine andere Flüssigkeit genommen. jetzt trinkt er auch mal Wasser. Ich fühle mich total sugelutscht durch das andauernde Stillen, und habe das Gefühl, daß es sehr an mir zehrt.
Und das andere Problem, ich hatte ja im vergangenen Jahr drei Mal Brustentzündung. Und jetzt habe ich das Gefühl, daß wieder eine kommt. Immer in Phasen, wo ich am Limit laufe, tut dieselbe Stelle weh, jetzt aktuell sogar ziemlich heftig. Es ist (noch) nicht hart oder gerötet. Die letzten Male ging es so weg, aber mehr Entlastung kann ich mir aktuell nicht organisieren. Ich sehe mich schon morgen mit 40 Fieber und Schüttelfrost im Bett liegen und habe da richtig Schiss davor.
Im Moment ist eine Phase des Umbruchs für mich. Vieles ändert sich gerade in meinem Leben, und ich orientiere mich allgemein etwas mehr zu mir hin. Stecke meine Bedürfnisse klarer ab usw. Ich frage mich im Moment allgemein, ob das Stillen, das lange Stillen wirklich weiterhin zu mir/uns passt, oder ob es nur mehr und mehr zur Belastung wird.
Tja, richtig Rat wisst ihr wahrscheinlich auch nicht. Aber wenigstens hab ich jetzt mal gejammert


- Dich trag ich bei mir, bis der Vorhang fällt...
