Tragen = schlecht für den Bauchnabel?

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Pupu
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Tragen = schlecht für den Bauchnabel?

Beitrag von Pupu »

Blöde Überschrift, aber mir fiel nichts besseres ein auf die Schnelle.
Aus Elinas Bauchnabel kommt immer mal wieder etwas Zeug raus. Es ist so gelblich bis bräunlich. Ich hab mir sagen lassen, es sei normal, dass da hin und wieder mal was noch rauskommen kann, das sei normal... allerdings kommt es mir bei ihr schon recht häufig vor. Im Prinzip hatte sie nur eine kurze Periode, in der ihr Nabel wirklich komplett in Ordnung war, und das war kurz nachdem er abgefallen war - dann kamen irgendwann Nachblutungen und seit die vorbei sind, haben wir ständig dieses gelblich-braune Gekleckere. So weit, so schlecht.

Mein Problem ist nun, dass ich festgestellt habe, dass es immer dann vermehrt auftritt, wenn ich sie viel getragen habe oder z.B. längere Tragetuch-Ausflüge mit ihr unternommen habe. Erst dachte ich an Zufall, aber es fällt mir immer wieder auf. Nun mach ich mir natürlich Gedanken... sie beschwert sich zwar nicht, nichtmal wenn ich es vorsichtig säubere, aber unwohl ist mir dabei doch irgendwie. Ich trage sie unheimlich gern und kann mir garnicht vorstellen, was ich ohne Tragetuch tun würde - aber gleichzeitig komme ich mir ein Bisschen schlecht vor, als schade ich ihr damit, und denke, dass die Bauchnabelgeschichte nie ein Ende haben wird, wenn es durch das Tragetuch immer wieder aufs neue "aufgerieben" wird.

Nun bin ich etwas ratlos, wie ich weiter vorgehen soll. Das Tragen aufgeben mag ich nicht, aber sollte ich sie vielleicht eine Zeitlang lieber auf dem Arm tragen statt im Tuch? Aber was, wenn ich irgendwo hin muss, das etwas weiter entfernt ist? Den Kiwa mag ich garnicht leiden...
Hatte sonst noch jemand das Problem mit dem Nabel? Kommt es vielleicht öfter vor als ich denke und ist völlig normal, so dass ich mir unnütz Sorgen mache? Gibt es irgendwas, was ich bei der Pflege in Zukunft mehr beachten sollte?

Danke schonmal für eure Anregungen...
Lg aus Finnland von Pupu mit Wildgurke 🥒 (02/09), Quatschbanane 🍌 (08/11) und zwei Minimöhrchen 🥕🥕 (07/17)

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JaNiNis-Mom

Re: Tragen = schlecht für den Bauchnabel?

Beitrag von JaNiNis-Mom »

Bei Christina hat der Bauchnabel auch noch recht lange genaesst. Meine Hebamme hat mir dann Puder (Wecesin oder so aehnlich, von Weleda) empfohlen bzw zum Reinigen Calendula Tinktur. Ich weiss nicht, obs vom Tragen kommt....eigentlich ist er ja innen (der Nabel) und kommt nicht mit Dir durch reibung in Beruehrung...eher vielleicht die Waerme dann vom Bauch an Bauch. Vielleicht kann man ja auch Heilwolle draufmachen... Obs das alles in Finnland gibt weiss natuerlich keiner, aber Du bekommst ja immer mal wieder "Care-Pakete" aus Deutschland :lol:
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Nuala
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Re: Tragen = schlecht für den Bauchnabel?

Beitrag von Nuala »

Ja Wecesin von Weleda. Wir haben den Nabel damit zugedröhnt bis zum Geht-nicht-mehr. Hatten nie Probleme.
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Anke*F
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Re: Tragen = schlecht für den Bauchnabel?

Beitrag von Anke*F »

ich schwöre ja auf rose-teebaumessenz von I. stadelmann... falls nicht zur hand auch einfach teebaumöl.
riecht zwar nicht so toll, aber hilft super.
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honigbienchen
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Re: Tragen = schlecht für den Bauchnabel?

Beitrag von honigbienchen »

Hallo,

wenn du dir Sorgen machst wegen dem Nabel an sich, geh zum Arzt, der kann dir sagen, ob es üblich ist oder nicht.

Ich denke, dass es nicht unbedingt von Reibung kommt, denn normalerweise sollte da nichts so wirklich reiben, wenns fest gebunden ist 8) :wink: eher evtl von der Wärme. Ich hätte jetzt aber nicht das Gefühl, dass das Tragen da zusätzlich negativen Einfluß drauf hat.
Die Nabel meiner Jungs haben immer noch etwas nachge"schwabbt", mir fällt jetzt kein besseres Wort ein. Genervt hats mich auch, aber ich hatte zumindest bei meinen Jungs nicht das Gefühl, dass es sie stört oder gar weh tut, deswegen hab ich mir da nicht weiter drüber Gedanken gemacht.

Wie gesagt, ob es in eurem Fall noch im "normalen" Rahmen ist, kann am besten der Arzt beurteilen.

Gute Besserung der kleinen Maus.
LG.
Annette

Die Tugend des Alltags ist die Hoffnung, in der man das Mögliche tut und das Unmögliche Gott zutraut.
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