gerade habe ich in einem anderen Thread einen Satz von johana gelesen, der ganz genauso auch hier auf mich und Becci zutrifft:
Meine Frage ist jetzt: was kann ich tun, damit ich die Situation trotzdem so lösen kann, dass wir beide da heil rauskommen?johana hat geschrieben:Weißt du was ich denke? Eure Tochter spürt, dass ihr Distanz sucht. Sie ist dadurch verunsichert und sucht umso mehr Nähe. Daher wird es aus deiner Perspektive immer nerviger...
Bei uns ist es gerade so extrem, Becci fordert mich den ganzen Tag, jede freie Minute muss ich mir erkämpfen, ich hab tagsüber null Auszeit für mich. Sie rennt überall mit hin, will bei allem mitmachen, ganz oft kuscheln. Und beim Einschlafen, hängt sie regelrecht an mir dran und will ganz extremen Körperkontakt. Vor allem an meinen Händen und Armen krabbelt und kratzt sie mich ganz intensiv, und das kann ich einfach nicht mehr!
Mir geht's gerade so schlecht, und mein Körper wehrt sich unter anderem auch gegen diese Einschlafkrabbelei von ihr. Ich hab so schlimm Neurodermitis an den Händen wie noch nie im Leben, und seit gestern fängt es auch am Hals an, das hatte ich noch nie. Ich kann ihr einfach im Moment nicht mehr das geben, was sie verlangt, weil ich meine Kraft für mich selber brauche, sonst klappe ich völlig zusammen.
Also, ich will unbedingt Distanz, und im Gegenzug klammert sie sich noch mehr an mich.
Was tun??
Müsste ich dann theoretisch alle Nähe, die sie fordert, zulassen, damit sie sich wieder sicher fühlt und aus diesem sicheren Zustand heraus dann wieder langsame Schritte "von mir weg" machen kann?
Aber ganz ehrlich, ich weiß nicht, ob ich das in meinem Zustand schaffe.

mit 16-jähriger Pferdeflüsterin
und dem Dinoexperten :


