Ich find den Thread total spannend...
kittiefred hat geschrieben:
und hier wird ein grundsätzlicher aspekt wichtig. da mein kind aus erfahrung weiß dass es viele dinge haben kann und ich ihm nicht einfach sachen weggrapsche, und dass wenn ich mal etwas zurück haben möchte (zum beispiel meinen nigelnagelneuen ipod touch), dass ich dann auch zur not zwei tage vor ihm sitze und das zurück fordere. meine kinder geben mir meistens die dinge zurück.
Das fand ich mal wirklich nützlich. Ich hab das heute mal beim Frühstücken ausprobiert, als Nike mir meine Cornflakes weg geschnappt hat - normalerweise hätte ich ihr hier erklärt, dass ich noch Hunger habe, und das selber noch essen will (sie hatte ja noch ihre eigenen), und dann hätte ich mich halt durchgesetzt (die Schüssel weg genommen). Diesmal hab ich aber probiert, sie zu überzeugen, wobei ich dachte, es dauert ewig, und ich gebe irgendwann auf. Aber siehe da: nach 2 Minuten "Diskussion" hat sie mir die Schüssel freiwillig gegeben! Ich glaube, ich traue ihr manchmal einfach zu wenig zu...
Also kittiefred, deine Beiträge werd ich jetzt mal häufiger lesen.. dein Vorgehen find ich (fast

) immer toll... Eine Frage nebenher: Es scheint so, als ob du denkst, du bist total anders in der "Erziehung" - bekommst du denn vom Umfeld dieses Feedback? Ich find diese Art des Unerziehens jetzt gar nicht so revolutionär, dass man häufig von andern drauf angesprochen werden müsste...
Ansonsten geht es mir etwas wie Sagittaria - ich will unsere Kinder nicht hierarchisch innerhalb der Familie aufwachsen lassen, mein Mann arbeitet aber teilweise schon dagegen. Dabei haben wir grundsätzlich die gleiche Einstellung! Er fährt nur in meinen Augen so häufig dazwischen, die Hälfte der Kommunikation zwischen ihm und Nike (scheint mir) sind Ermahnungen

Manchmal frag ich mich, ob ich ihn nicht einfach so sein lassen soll, immerhin ist er, wie er ist, und hat auch alles recht so zu sein... (der Daily Groove kommt durch...

)