Mitte Februar, als unsere Zunahme-Probleme begonnen haben, hatte mir meine (alte) Kinderärztin von einer Fortbildung (2 Tage zuvor) erzählt, auf der die Gini-Studie ausgewertet wurde... ich hab mich mal probiert im I-Net schlau zu machen, hab allerdings nicht allzu viel gefunden...
gemäß dieser Studie hat man "aus Versehen" festgestellt, das Muttermilch garnicht besser als Pre-Milch sei
ausserdem wäre es Blödsinn, das Karotte als erste Beikost "allergieauslösend" wäre, dies hätte man genau festgestellt, dass das Blödsinn sei..
Allergikerkinder sollten sogar auf jeden Fall VOR dem 6. Monat, also nach dem 4. Monat Beikost eingeführt bekommen, weil das Allergierisiko dadurch sinken würde... also demnach auch alle anderen Kinder und es wäre generell Schwachsinn (ich zitiere jetzt natürlich nicht wörtlich) Beikost erst NACH dem 6. Monat einzuführen....
Ich habe die KiÄ ja gewechselt, da ich ihre Meinung eh sehr bedenklich finde (es stimmt nicht, das Babys immer genug MuMi kriegen - zu dem Zeitpunkt war die "nicht Zunahme" noch garnicht schlimm bei uns und es stimmt auch nicht, das die Babys soviel MuMi essen dürfen, wie sie wollen - sie nannte mir ein Beispiel, das Meiner mit 5 kg zu leicht sei - lt. U-Heft P3, also war das noch im grünen Bereich... und sie "gerade eben" eine andere U4 hatte, wo ein vollgestilltes Baby 8 kg habe, was natürlich viel zu viel sei - diese Mutter dürfe ihrem Kind nicht soviel geben)... natürlich hatte ich ihr gesagt, dass ich mit der Stillberatung in Kontakt sei, da ich angst habe nicht genug Milch zu haben und sie meinte daraufhin sinngemäß, dass "diese" Stillberaterinnen doch bitte mal zum Wohl des Kindes entscheiden sollen und nicht zum Wohl des Stillens
Gerade jetzt an die Stillberatung hier die Frage, was es mit dieser Gini-Studie auf sich hat?? (Der allererste "böse" Gedanke ist ja natürlich, dass diese Wohl von der Säuglingsnahrungsindustrie gesponsert wurde, mag ich natürlich nicht so hinstellen..)
Aber sagt doch mal, ist das nicht der Hammer?