Also ich würde mal behaupten, dass es wenn es wirklich nur um die ersten Stunden nach der Geburt geht, es bei "richtigen Stillberaterinnen" auch nicht anders zugeht als bei allen anderen Müttern

- schließlich sind wir alle im Idealfall dann einfach randvoll gepumpt mit Hormonen und lernen gerade unser neues Baby kennen
Meine Stillstarts verliefen durchaus in Details unterschiedlich (irgendwie logo, waren ja auch unterschiedliche Kinder

), aber alle problemlos, was in entsprechend problemlose Stillzeiten mündete. Mein erstes Kind durfte zwar eine ganze Weile vollkommen ungestört auf meinem Bauch liegen, aber zum Stillen sind wir da irgendwie gar nicht gekommen vor lauter Staunen

. Das erste Mal gestillt haben wir, NACH Waschen und Anziehen, etwa 1 Stunde nach der Geburt. Ich hab das alleine gemacht, ganz gemütlich unter einer dicken Decke. Zuhause (ambulante Geburt) lief es dann problemlos so weiter.
Mein zweites Kind habe ich zuhause geboren und ICH wollte gerne GANZ SCHNELL stillen

aber mein Baby wollte nicht so recht... hab also auch so ein bisschen "in den Mund geschoben". Ich fand's wenig effektiv (das Zungenbändchen war arg kurz und machte in den ersten Tagen Problemchen), aber mein Kind nahm NULL ab und hatte bei der U2 schon mächtig zugelegt, offenbar bekam sie also doch einiges ab
Bei den Zwillingen ist es mir gelungen, die beiden auch ERST zu stillen und DANN erst messen/anziehen zu lassen usw, da war ich sehr stolz auf mich: mir war es suuuuperwichtig, dass das von Anfang an "richtig" läuft, da ich gar kein Risiko für irgendwelche Stillprobleme eingehen wollte, und deshalb sind wir auch gleich wieder ambulant abgehauen. "Hilfe" beim Anlegen oder so brauchte ich überhaupt nicht, da war ich schon Vollprofi - ich wollte ehrlichgesagt meine Babys GAR NICHT aus der Hand geben

Die Taktik war offensichtlich genau richtig für uns
LG;
Julia