Ein paar Fragen an die "Unerzogen"-Fraktion :)

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ullilein
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Re: Ein paar Fragen an die "Unerzogen"-Fraktion :)

Beitrag von ullilein »

Hui, das ist ein extrem spannendes Thema, finde ich. Mir geht dazu so viel durch den Kopf, allerdings ist es noch zu unausgegoren, um es hier zur Diskussion zu stellen :wink: Nur soviel: Ich seh es im Großen und Ganzen wie marilu: Ich respektiere mein Kind und erkläre ihm alle meine Handlungen, aber es gibt bestimmte Dinge, die ich entscheide und die ich nicht der Disposition des Kindes überlasse. Dieses Recht nehm ich mir als Mama heraus (vielleicht irr ich mich auch manchmal, mag sein) und wenn das "Erziehung" ist, ja, dann erziehe ich mein Kind (ich kann an dem Wort eigentlich auch nichts Negatives finden, ist ja nur ein Wort, das mit Bedeutung gefüllt wird und auf die kommts dann mE an :wink: ).

Hm, ich merk schon, ich schaffs nicht, meine Gedanken richtig zu sortieren, aber freu mich sehr über dieses Thema und die Diskussion dazu :)
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kittiefred
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Re: Ein paar Fragen an die "Unerzogen"-Fraktion :)

Beitrag von kittiefred »

@heike: ich wollte dich wirklich NICHT angreifen. das klang etwas halbherzig und unengagiert... ich bin es gewohnt dass ich dinge etwas anders sehe und gehe eher davon aus dass die "anderen" (also auch du) die normalen sind und ich der aussenseiter. ich stelle also nicht dich in eine ecke sondern mich ;)

@gräfin: das ist die defintition wie sie im duden, bei wikipedia und bei krätzä steht. es wurde ja extra am anfang bei krätzä gesagt dass wir uns kurz um die definition kümmern damit alle über das selbe reden.
dass es in neueren psychologiebüchern andere definitionen gibt bestreitet niemand, auch nicht ich als fertige dipl.psych. :roll:

aber wir müssen uns ja auf eine version einigen, sonst reden wir aneinander vorbei.

wir können auch sagen dass es um kittiefreds-erziehungs-def. geht. die sieht so aus dass es einen "plan" gibt aus einem kind etwas "bestimmtes" zu machen. was ich an sich schon respektlos finde. das beinhaltet so dinge wie bestimmte berufswünsche für das eigene kind, bestimte klamotten die es anziehen soll oder auch mit allen zur verfügung stehenden mitteln am kind rumarbeiten bis es in eine norm oder eine wunschform passt.

respekt heißt für mich: jemanden so annehmen wie er ist. mit all seinen fehlern und wünschen und merkwürdigkeiten.

das was ich am meisten beobachte ist dass eltern von ihren kindern verhaltensweisen verlangen die sie selber nicht leben. wie zb respekt vor den wünschen anderer. ein kind soll bitteschön höflich warten bis die eltern ausgeredet haben und darf nicht unterbrechen. es ist aber völlig legitim wenn die eltern das legoprojekt einfach abbrechen, weil sie die chefs sind und die prioritäten setzen und jetzt mal eben bestimmen, dass das essen wichtiger ist als der legoturm.

es geht um diese selbstverständliche art mit der erwachsene ihre eigenen (unwichtigen) regeln höher bewerten als die der kinder...
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Gräfin
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Re: Ein paar Fragen an die "Unerzogen"-Fraktion :)

Beitrag von Gräfin »

kittiefred hat geschrieben:
@gräfin: das ist die defintition wie sie im duden, bei wikipedia und bei krätzä steht. es wurde ja extra am anfang bei krätzä gesagt dass wir uns kurz um die definition kümmern damit alle über das selbe reden.
dass es in neueren psychologiebüchern andere definitionen gibt bestreitet niemand,
Möglicherweise führen dies anderen Definitionen zu weniger Irritation
kittiefred hat geschrieben:aber wir müssen uns ja auf eine version einigen, sonst reden wir aneinander vorbei.
ja, das sehe ich auch so. Die FRage, die sich mir stellt, warum muss das eine so einseitige Definition sein?
kittiefred hat geschrieben:
wir können auch sagen dass es um kittiefreds-erziehungs-def. geht. die sieht so aus dass es einen "plan" gibt aus einem kind etwas "bestimmtes" zu machen. was ich an sich schon respektlos finde. das beinhaltet so dinge wie bestimmte berufswünsche für das eigene kind, bestimte klamotten die es anziehen soll oder auch mit allen zur verfügung stehenden mitteln am kind rumarbeiten bis es in eine norm oder eine wunschform passt.

respekt heißt für mich: jemanden so annehmen wie er ist. mit all seinen fehlern und wünschen und merkwürdigkeiten.
Wie oben schon geschrieen, ist das m.E. ein sehr einseitiges Verständnis von Erziehung, was sich auch den aktuellen Diskussionen entzieht. Sein entsteht in der aktiven Auseinandersetzung mit dem Anderen und in Bezug auf den Anderen ist niemand gänzlich frei von Ideen und Wünschen, Erwartungen. Von daher ist das für mich eher eine Verschleierung von Erziehung.
kittiefred hat geschrieben:
das was ich am meisten beobachte ist dass eltern von ihren kindern verhaltensweisen verlangen die sie selber nicht leben. wie zb respekt vor den wünschen anderer. ein kind soll bitteschön höflich warten bis die eltern ausgeredet haben und darf nicht unterbrechen. es ist aber völlig legitim wenn die eltern das legoprojekt einfach abbrechen, weil sie die chefs sind und die prioritäten setzen und jetzt mal eben bestimmen, dass das essen wichtiger ist als der legoturm.

es geht um diese selbstverständliche art mit der erwachsene ihre eigenen (unwichtigen) regeln höher bewerten als die der kinder...
Ja, das kann ich gut Verstehen. Dann provoziert natürlich eine so einseitige Definition genügend Reibungsfläche um selber immer wieder ins Stolpern zu geraten und andere eben auch anzustoßen. Nichts desto trotz halte ich es für unangemessen, allen "Erziehenden" Respektlosigkeit zu zuschreiben und sich selber mit dem Tribut des Nicht-Erziehenden zu schmücken und es damit gerade an diesem ebend noch eingeklagten Respekt anderen Gegenüber fehelen zu lassen
LG
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Re: Ein paar Fragen an die "Unerzogen"-Fraktion :)

Beitrag von Britta84 »

Dann klinke ich mich auch mal ein bisschen ein :)
kittiefred hat geschrieben:
wir können auch sagen dass es um kittiefreds-erziehungs-def. geht. die sieht so aus dass es einen "plan" gibt aus einem kind etwas "bestimmtes" zu machen. was ich an sich schon respektlos finde. das beinhaltet so dinge wie bestimmte berufswünsche für das eigene kind, bestimte klamotten die es anziehen soll oder auch mit allen zur verfügung stehenden mitteln am kind rumarbeiten bis es in eine norm oder eine wunschform passt.
Berufswünsche steht für mich außer Frage. Wenn mein Sohn gerne KFZ-Mechaniker, Türsteher oder "Klomann" werden möchte und ihn das Glücklich macht soll er es tun. Er ist aber dann auch in einem Alter in dem er selber darüber nachgedacht und für sich gewählt hat, was ihn glücklich macht.

Aber die Kleiderfrage sehe ich ein wenig anders. Du hast doch deine Kinder so angezogen, wie du es für richtig und schön befunden hast und es dein Geldbeutel hergegeben hat. Die jüngeren MUSSTEN/MÜSSEN auch mal die alten Kleidungsstücke auftragen, oder? Bis zu einem gewissen Alter muss ich als Mutter/Vater/Anziehender nun mal eine Entscheidung treffen, ohne das ich weiß, ob mein Kind Teddybären vielleicht hässlich findet, oder den selbstgestrickten Pulli kratzig und blöd..

Wenn sich dein Kind als Heranwachsener/Erwachsener (aus welchem Grund auch immer) unsozial ist und z.B.schlägt, klaut oder sonstwie unsozial ist wärst du doch auch nicht unbedingt glücklich.
Durch deine "Erziehung", Vorleben, Erklären, oder welchen Namen du der Sache gibst hoffst du doch, dass dein Kind ein soziales, nettes Mitglied unserer Gesellschaft wird..es ist sozusagen DEINE Wunschform
kittiefred hat geschrieben: respekt heißt für mich: jemanden so annehmen wie er ist. mit all seinen fehlern und wünschen und merkwürdigkeiten.
Sehe ich auch so
kittiefred hat geschrieben: das was ich am meisten beobachte ist dass eltern von ihren kindern verhaltensweisen verlangen die sie selber nicht leben. wie zb respekt vor den wünschen anderer. ein kind soll bitteschön höflich warten bis die eltern ausgeredet haben und darf nicht unterbrechen. es ist aber völlig legitim wenn die eltern das legoprojekt einfach abbrechen, weil sie die chefs sind und die prioritäten setzen und jetzt mal eben bestimmen, dass das essen wichtiger ist als der legoturm.

es geht um diese selbstverständliche art mit der erwachsene ihre eigenen (unwichtigen) regeln höher bewerten als die der kinder...
Da unterschreibe ich auch nur zum Teil.
Denn natürlich ist es schön und erstrebenswert das alle Wünsche IMMER erfüllt werden können, aber je größer die Gruppe der Zusammenlebenden umso mehr Kompromisse müssen eingegangen werden. Wenn 5 Mann hunger haben und das Essen fertig ist sollte der Turmbau halt unterbrochen werden, damit ein GEMEINSAMES Leben überhaupt stattfinden kann. Natürlich kann man das Essen auch auf dem Herd stehen lassen und jeder nimmt sich, wenn er Zeit dafür findet, aber dann bricht die Gemeinschaft irgendwie auseinander.

Einander aussprechen zu lassen ist da etwas ganz anderes. Ich erwarte, dass ich aussprechen darf, aber ich lasse auch meinen Sohn ausreden. Ausreden lassen mit Turmbau zu vergleichen ist wie Äpfel mit Birnen zu vergleichen, oder nicht?
Viele Grüße von
Britta + J (10.01.2007) + S (21.04.2009)

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Re: Ein paar Fragen an die "Unerzogen"-Fraktion :)

Beitrag von kittiefred »

Gräfin hat geschrieben:Möglicherweise führen dies anderen Definitionen zu weniger Irritation
aber es geht doch um die einstellung der "unerzogen-fraktion", und diese beziehen sich nun mal auf die ursprüngliche definition.

wir können ja auch über erziehung im allgemeinen reden, aber das ist ein anderes thema...
Gräfin hat geschrieben:Nichts desto trotz halte ich es für unangemessen, allen "Erziehenden" Respektlosigkeit zu zuschreiben und sich selber mit dem Tribut des Nicht-Erziehenden zu schmücken und es damit gerade an diesem ebend noch eingeklagten Respekt anderen Gegenüber fehelen zu lassen
tut doch auch keiner :?:

weiter oben schrieb ich:
kittiefred hat geschrieben: das hat ja auch keiner bezweifelt. in dem anderen thread hatte ich ja auch geschrieben dass wohl sehr viele menschen natur-antipädagogen sind. sie sind einfach respektvolle menschen. unsere erzieherin im kiga zb auch. und die hat sicherlich kein theoretisches gerüst dahinter. und ich war auch lange ein praktiker ohne theorie zu meinem handeln. und das war auch angenehmer als jetzt, wo mir die unterschiede so klar sind ;)

vielleicht sind menschen ja eigentlich von natur aus antipädagogen und werden erst durch die sozialisation und den berufsstand der pädagogen mit so dummen erziehungs-ansichten bekloppt gemacht. und diejenigen die nicht auf die ach-so-schlauen pädagogen und psychologen hören bleiben "gesund".
Britta84 hat geschrieben:Aber die Kleiderfrage sehe ich ein wenig anders. Du hast doch deine Kinder so angezogen, wie du es für richtig und schön befunden hast und es dein Geldbeutel hergegeben hat. Die jüngeren MUSSTEN/MÜSSEN auch mal die alten Kleidungsstücke auftragen, oder? Bis zu einem gewissen Alter muss ich als Mutter/Vater/Anziehender nun mal eine Entscheidung treffen, ohne das ich weiß, ob mein Kind Teddybären vielleicht hässlich findet, oder den selbstgestrickten Pulli kratzig und blöd..

es geht nicht darum dem kind jeden (materiellen) wunsch zu erfüllen. es geht darum, wenn mein sohn sagt er möchte bitte diese hose und diesen pullover anziehen, dass ich dann niemals mit einem entgültigen machtwort sage dass das aber nicht angezogen wird, weil es hässlich ist und ich das nicht will. ich berate meinen sohn auch - klar. aber wenn etwas NICHT SCHÄDLICH FÜR IHN ODER JEMAND ANDEREN ist, darf er entscheiden.

Britta84 hat geschrieben:Wenn sich dein Kind als Heranwachsener/Erwachsener (aus welchem Grund auch immer) unsozial ist und z.B.schlägt, klaut oder sonstwie unsozial ist wärst du doch auch nicht unbedingt glücklich.
Durch deine "Erziehung", Vorleben, Erklären, oder welchen Namen du der Sache gibst hoffst du doch, dass dein Kind ein soziales, nettes Mitglied unserer Gesellschaft wird..es ist sozusagen DEINE Wunschform
hier geht es um einen eckpfeiler der antipädagogik. es geht um die defensiven grenzen. die müssen natürlich respektiert werden. an dieser stelle würde ich dich bitten noch ein mal den krätzä-text zu lesen. sonst reden wir nicht über die selben sachen.
und ich möchte zb nicht dass mein kind NETT wird. so lange es niemanden verletzt darf er auch gerne ein grimmiger eigenbrödler werden ;)
Britta84 hat geschrieben:Wenn 5 Mann hunger haben und das Essen fertig ist sollte der Turmbau halt unterbrochen werden, damit ein GEMEINSAMES Leben überhaupt stattfinden kann. Natürlich kann man das Essen auch auf dem Herd stehen lassen und jeder nimmt sich, wenn er Zeit dafür findet, aber dann bricht die Gemeinschaft irgendwie auseinander.
eine familie wird nicht gleich auseinander brechen wenn man mal zu fünft isst und der 6. seinen teller im legohaufen parkt.
mein sohn isst oft an seinem lego-schreibtisch. ich kann doch niemanden zur gesellschaft zwingen. das ist wie jemanden in eine beziehung zu zwingen.
ich kann anbieten. und er kann es annehmen. und mein sohn isst gerne mit uns ;)
Britta84 hat geschrieben:Ausreden lassen mit Turmbau zu vergleichen ist wie Äpfel mit Birnen zu vergleichen, oder nicht?
das ist deine prioritätenverteilung. vielleicht sieht das ein fünf jähriger anders? wessen sicht ist jetzt mehr wert und muss mehr beachtung finden?


und mal ganz generell: ich bin kein politiker und auch kein theoretiker. ich bin tochter und ich bin mutter. ich habe mir nicht viel DABEI gedacht. und ich hab auch jetzt keine lust eine große sache draus zu machen und für irgendwas zu kämpfen. ich kann - wenn ich gefragt werde - auskunft geben.
und es ist einfach so dass ich auf dem spielplatz, im kindergarten, auf der strasse - eben überall wo man eltern mit kindern erlebt - immer wieder merkt welch trauriges menschenbild viele mit sich herum schleppen. die "normalen" aussagen, die über kinder getroffen werden empfinde ich oft als respektlos, grenzüberschreitend und verletzend. aber es stört sich keiner dran - sind ja nur kinder.
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Re: Ein paar Fragen an die "Unerzogen"-Fraktion :)

Beitrag von Britta84 »

kittiefred hat geschrieben: und mal ganz generell: ich bin kein politiker und auch kein theoretiker. ich bin tochter und ich bin mutter. ich habe mir nicht viel DABEI gedacht. und ich hab auch jetzt keine lust eine große sache draus zu machen und für irgendwas zu kämpfen. ich kann - wenn ich gefragt werde - auskunft geben.
und es ist einfach so dass ich auf dem spielplatz, im kindergarten, auf der strasse - eben überall wo man eltern mit kindern erlebt - immer wieder merkt welch trauriges menschenbild viele mit sich herum schleppen. die "normalen" aussagen, die über kinder getroffen werden empfinde ich oft als respektlos, grenzüberschreitend und verletzend. aber es stört sich keiner dran - sind ja nur kinder.
Sind es denn nicht (zumindest auf dieser Plattform) nur Nuancen die hier jede einzelne in ihrer Art und Weise ihr(e) Kind(er) groß werden zu lassen unterscheiden?
Es geht doch eigentlich allen darum den Kindern mit Respekt zu begegnen, ein harmonisches Zusammenleben zu ermöglichen und die Grundbedürfnisse ernst zu nehmen...
Viele Grüße von
Britta + J (10.01.2007) + S (21.04.2009)

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Re: Ein paar Fragen an die "Unerzogen"-Fraktion :)

Beitrag von kaehde »

Danke, kittiefred, vor allem für das hier:
und ich möchte zb nicht dass mein kind NETT wird. so lange es niemanden verletzt darf er auch gerne ein grimmiger eigenbrödler werden
Viele Grüße,
Katja
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Re: Ein paar Fragen an die "Unerzogen"-Fraktion :)

Beitrag von ungali »

[quote="kittiefred"]


es geht nicht darum dem kind jeden (materiellen) wunsch zu erfüllen. es geht darum, wenn mein sohn sagt er möchte bitte diese hose und diesen pullover anziehen, dass ich dann niemals mit einem entgültigen machtwort sage dass das aber nicht angezogen wird, weil es hässlich ist und ich das nicht will. ich berate meinen sohn auch - klar. aber wenn etwas NICHT SCHÄDLICH FÜR IHN ODER JEMAND ANDEREN ist, darf er entscheiden.



Ich verstehe noch nciht ganz. Was machst Du denn dann, wenn etwas schädlcih für ihn oder jemand anderen ist? Also z.B., wenn er mit Badehose zum Schlittenfahren möchte, könnte man das ja in weitestem Sinne als schädlich bezeichnen, oder? Oder jetz ohne das Klamottenbeispiel, wer bestimmt, wann etwas schädlich für (m)ein Kind oder jemand anderen ist und wie kommt man da dann gut aus der Situation. Nicht mit Nachdruck?
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Re: Ein paar Fragen an die "Unerzogen"-Fraktion :)

Beitrag von Optimistin »

kaehde hat geschrieben:Danke, kittiefred, vor allem für das hier:
und ich möchte zb nicht dass mein kind NETT wird. so lange es niemanden verletzt darf er auch gerne ein grimmiger eigenbrödler werden
Viele Grüße,
Katja
was ist denn daran so schlimm, wenn ein kind NETT ist????
ganz liebe grüße,

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Re: Ein paar Fragen an die "Unerzogen"-Fraktion :)

Beitrag von kaehde »

Neee Heike, es hat niemand gesagt, dass es nicht schön wäre, wenn das Kind nett ist.
Ich freue mich auch, wenn mein Kind sich zu einem netten Erwachsenen entwickelt.
Aber wenn es lieber zu einem grimmigen Eigenbrödler werden möchte (wobei ich da zumindest etwas anderes Vorlebe), dann ist das auch in Ordnung....

Viele Grüße,
Katja
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