Hochschwanger und Eltern-Mitarbeit im Kinderladen
- Lino
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Hochschwanger und Eltern-Mitarbeit im Kinderladen
Ich bin grad etwas verärgert über unseren Kinderladen und bin mir aber irgendwie unsicher, ob "zu Recht"... Unser Kinderladen ist eine Elterninitiative und es gibt relativ viel Elternarbeit, die aber von den einzelnen Eltern sehr unterschiedlich mitgetragen wird und je nach Situation mitgetragen werden kann. So wahnsinnig viel haben wir bis jetzt nicht gemacht, halt alle 2-3 Monate den Kinderladen putzen (das geht reihum), ab und zu ein Elterndienst, also zusammen mit einer Erzieherin für 1 1/2 Std. die Kinder betreuen(da wir beide arbeiten, bzw. ich ja jetzt nicht mehr, ging das nicht öfter), die Spülmaschine nachmittags ausräumen oder eine kleine Reparatur.
Seit ein paar Wochen haben wir zugegebenermaßen nicht besonders viel gemacht (d.h. ich hab das Gefühl, schon ab und zu Elterndienst gemacht zu haben oder die Spülmaschine ausgeräumt zu haben). Aber es war auch eine sehr stressige Zeit, wir waren fast ununterbrochen abwechselnd krank, mein Mann hat wahnsinnig viel gearbeitet, war so gut wie nie da, auch am Wochenende und ich war, v.a. als ich noch gearbeitet hab, echt an meinen Grenzen, war auch zu meiner Tochter oft nicht mehr so geduldig, wie ich es gern wäre...
Seit drei Wochen bin ich jetzt im Mutterschutz und genieße diese Zeit so sehr! Meine Tochter ist jeden Tag für 6 Std. im Kinderladen und es ist so toll, Zeit für mich zu haben. Ich hatte vorher schon oft einen harten Bauch, das hat sich wieder total beruhigt, wir sind gesund geworden und es tut mir einfach gut, auch mich langsam mehr mit der Geburt beschäftigen zu können...
Jetzt hat mich gestern eine Erzieherin etwas "angestresst", dass wir so wenig machen würden und das Elterndienste doch kein Problem für mich wären, da ich doch eh zu Hause wäre... Hab mich erstmal gerechtfertigt, dass ich doch in letzter Zeit auch was gemacht hab, aber später kam dann der Ärger nach. Ich meine, ich steh drei Wochen vorm Termin, mir gehts zwar gut, aber das liegt auch daran, dass ich mir wirklich Zeit für mich nehme und es hat ja schließlich auch einen guten Grund, warum es den Mutterschutz gibt. Ich bin froh, wenn ich ganz in Ruhe den Haushalt zu Hause schaffe und selbst da merke ich schon, wenn ich ein Zimmer zuviel gestaubsaugt habe. Da mag ich nicht beim Abholen noch dort die Spülmaschine ausräumen, ich muss ja schließlich dann auch noch Kraft für mein Kind haben. (Mein Mann kommt erst wieder, wenn sie schon lang schläft...)
Ja,ja, ich bin nicht krank, ich bin nur schwanger, aber so ein bisschen Verständnis und Rücksicht kann ich doch erwarten, oder nicht? Wahrscheinlich würden die auch noch am Termin Elterndienst erwarten...
Was meint Ihr, bin ich zu egoistisch oder könnt Ihr mich verstehen?
Ich will heute beim Abholen nochmal mit denen reden, konnte gestern kaum eingeschlafen, weil ich noch darüber nachdenken musste...
Soll ich mich entschuldigen, dass grad nicht mehr geht, oder "darf" ich davon ausgehen, das mir eigentlich ein wenig Schonung zusteht?
Seit ein paar Wochen haben wir zugegebenermaßen nicht besonders viel gemacht (d.h. ich hab das Gefühl, schon ab und zu Elterndienst gemacht zu haben oder die Spülmaschine ausgeräumt zu haben). Aber es war auch eine sehr stressige Zeit, wir waren fast ununterbrochen abwechselnd krank, mein Mann hat wahnsinnig viel gearbeitet, war so gut wie nie da, auch am Wochenende und ich war, v.a. als ich noch gearbeitet hab, echt an meinen Grenzen, war auch zu meiner Tochter oft nicht mehr so geduldig, wie ich es gern wäre...
Seit drei Wochen bin ich jetzt im Mutterschutz und genieße diese Zeit so sehr! Meine Tochter ist jeden Tag für 6 Std. im Kinderladen und es ist so toll, Zeit für mich zu haben. Ich hatte vorher schon oft einen harten Bauch, das hat sich wieder total beruhigt, wir sind gesund geworden und es tut mir einfach gut, auch mich langsam mehr mit der Geburt beschäftigen zu können...
Jetzt hat mich gestern eine Erzieherin etwas "angestresst", dass wir so wenig machen würden und das Elterndienste doch kein Problem für mich wären, da ich doch eh zu Hause wäre... Hab mich erstmal gerechtfertigt, dass ich doch in letzter Zeit auch was gemacht hab, aber später kam dann der Ärger nach. Ich meine, ich steh drei Wochen vorm Termin, mir gehts zwar gut, aber das liegt auch daran, dass ich mir wirklich Zeit für mich nehme und es hat ja schließlich auch einen guten Grund, warum es den Mutterschutz gibt. Ich bin froh, wenn ich ganz in Ruhe den Haushalt zu Hause schaffe und selbst da merke ich schon, wenn ich ein Zimmer zuviel gestaubsaugt habe. Da mag ich nicht beim Abholen noch dort die Spülmaschine ausräumen, ich muss ja schließlich dann auch noch Kraft für mein Kind haben. (Mein Mann kommt erst wieder, wenn sie schon lang schläft...)
Ja,ja, ich bin nicht krank, ich bin nur schwanger, aber so ein bisschen Verständnis und Rücksicht kann ich doch erwarten, oder nicht? Wahrscheinlich würden die auch noch am Termin Elterndienst erwarten...
Was meint Ihr, bin ich zu egoistisch oder könnt Ihr mich verstehen?
Ich will heute beim Abholen nochmal mit denen reden, konnte gestern kaum eingeschlafen, weil ich noch darüber nachdenken musste...
Soll ich mich entschuldigen, dass grad nicht mehr geht, oder "darf" ich davon ausgehen, das mir eigentlich ein wenig Schonung zusteht?
Liebe Grüße von mir (1977) mit großer Tochter (22.05.06) und kleiner Tochter (25.03.09) und kleinster Tochter (10.07.16)!
- Talgaro
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Re: Hochschwanger und Eltern-Mitarbeit im Kinderladen
Ich find es mehr als dreist
. Ich kenn das eher so, dass gerade Schwangeren (erst recht Hochschwangeren) eher noch was abgenommen wird. Ähm und warum räumen die Erzieher nicht selbst die Spülmaschine aus bzw werden ja noch andere Eltern ihr Kinder abholen, warum soll das ausgerechnet die machen, der es am schwersten fällt? Mitarbeit ja, aber das leistet ihr ja schon, soll ja kein Skalvendienst sein und ihr zahlt ja sicher auch genug Gebühren, oder?
Liebe Grüße von Talgaro & ihren drei Räuberkindern (Juni 2002 - Juli 2006 - März 2010)
- Lino
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Re: Hochschwanger und Eltern-Mitarbeit im Kinderladen
Dank Dir schon mal!
Mit der Spülmaschine ist das so, dass die so lang braucht, dass sie immer erst fertig ist, wenn für die letzte Öffnungsstunde nur noch eine Erzieherin da ist. Und die ist halt bei den Kindern. Deswegen ist das eben so geregelt, dass die Eltern das übernehmen. An sich ok, nur eben finde ich auch, dass sie grad jetzt vielleicht die falsche angesprochen haben...
Mit der Spülmaschine ist das so, dass die so lang braucht, dass sie immer erst fertig ist, wenn für die letzte Öffnungsstunde nur noch eine Erzieherin da ist. Und die ist halt bei den Kindern. Deswegen ist das eben so geregelt, dass die Eltern das übernehmen. An sich ok, nur eben finde ich auch, dass sie grad jetzt vielleicht die falsche angesprochen haben...
Liebe Grüße von mir (1977) mit großer Tochter (22.05.06) und kleiner Tochter (25.03.09) und kleinster Tochter (10.07.16)!
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katpaje
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Re: Hochschwanger und Eltern-Mitarbeit im Kinderladen
unglaublich.
als erzieherin hättest du vermutlich die schwangerschaft über gar nicht arbeiten dürfen, als mutter erwarten sie von dir aber, dass du kurz vor termin da noch dienste übernimmst?
gehts denn noch?

als erzieherin hättest du vermutlich die schwangerschaft über gar nicht arbeiten dürfen, als mutter erwarten sie von dir aber, dass du kurz vor termin da noch dienste übernimmst?
gehts denn noch?
Lieben Gruß von mir mit Herrn P. (09/03), Mausi (07/07), Mops (11/10) und Frl. Mittendrein Zwetschge (07/13)
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Meli 307
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Re: Hochschwanger und Eltern-Mitarbeit im Kinderladen
sorry, aber hochschwanger muß sowas doch echt nicht sein!?!
- Janofee
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Re: Hochschwanger und Eltern-Mitarbeit im Kinderladen
Schlimm finde ich das!
Ich leite hier einen Spielkreis mit Mitgehdiensten der Eltern- und eine Frau hat ET am 1.4. Normalerweise müssen die Eltern 2mal im Monat einen Dienst mitmachen- a 3 Std.
Sie macht ihren letzten, freiwilligen am 19.3. und dann ist Schluss. Ich setze mich dafür ein, dass sie nicht mehr mitmachen muss bis wenigstens 6 Wochen nach Geburt und dann gucken wir weiter. Und wenn die anderen meutern, dann sag ich deutlich was dazu- soviel Zeit muss sein! Es ist doch soo wichtig, dass Frau auch Zeit für sich, ihren Körper, ihr Baby hat- grad auch wie in diesem Fall, wenns das 3. ist.
und Kinderladen, Spielkreis und co ist Stress, Punkt!
Ich leite hier einen Spielkreis mit Mitgehdiensten der Eltern- und eine Frau hat ET am 1.4. Normalerweise müssen die Eltern 2mal im Monat einen Dienst mitmachen- a 3 Std.
Sie macht ihren letzten, freiwilligen am 19.3. und dann ist Schluss. Ich setze mich dafür ein, dass sie nicht mehr mitmachen muss bis wenigstens 6 Wochen nach Geburt und dann gucken wir weiter. Und wenn die anderen meutern, dann sag ich deutlich was dazu- soviel Zeit muss sein! Es ist doch soo wichtig, dass Frau auch Zeit für sich, ihren Körper, ihr Baby hat- grad auch wie in diesem Fall, wenns das 3. ist.
und Kinderladen, Spielkreis und co ist Stress, Punkt!
Jana, Mama von zwei Jungen 03 und 06
ClauWi-Azubine
Soll ich dir vielleicht eine Geschichte erzählen
Oder Langhalsgiraffen imitieren?!
Wollen wir, wenn du willst,
Mit meinen Glasperlen spielen?!
Wenn du lachst, dann werd' ich freiwillig verlieren.
(Keimzeit)
ClauWi-Azubine
Soll ich dir vielleicht eine Geschichte erzählen
Oder Langhalsgiraffen imitieren?!
Wollen wir, wenn du willst,
Mit meinen Glasperlen spielen?!
Wenn du lachst, dann werd' ich freiwillig verlieren.
(Keimzeit)
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maniha3
Re: Hochschwanger und Eltern-Mitarbeit im Kinderladen
Ich finde das auch nicht gut, wie mit Dir umgegangen wird
Wird das denn in irgendeiner Weise dokumentiert ?
Ich würde das auf jeden Fall nochmal ansprechen,
am besten mit mehreren Erz.. gleichzeitig !
Du mußt Dich nicht vor dieser einen rechtfertigen
Es sollte wirklich Listen zum Abzeichnen geben !
Und wenn z.B. auf der Fam. Müüller-Liste gähnende Leere, oder nur 1 Mal Spüli ausräumen:01.02.. steht,
kann man durchaus miteinander reden, fragen, woran es denn hängt..
Das finde ich 1. netter u. 2. hat man es dann auch schwarz auf weiß.
Daß " Du ja nun Zeit hast" finde ich sehr dreist
Sicher bist Du nicht krank, aber doch nur, weil Du Dich auch mal schonst.
Das Schwangerschaft nicht nur ein Zustand ist, sondern ein enormer Kraftakt, den eine Frau zu bewältigen hat,
wird selten wahrgenommen
.
Alles Gute u.. noch eine schöne Kugelzeit
Wird das denn in irgendeiner Weise dokumentiert ?
Ich würde das auf jeden Fall nochmal ansprechen,
am besten mit mehreren Erz.. gleichzeitig !
Du mußt Dich nicht vor dieser einen rechtfertigen
Es sollte wirklich Listen zum Abzeichnen geben !
Und wenn z.B. auf der Fam. Müüller-Liste gähnende Leere, oder nur 1 Mal Spüli ausräumen:01.02.. steht,
kann man durchaus miteinander reden, fragen, woran es denn hängt..
Das finde ich 1. netter u. 2. hat man es dann auch schwarz auf weiß.
Daß " Du ja nun Zeit hast" finde ich sehr dreist
Sicher bist Du nicht krank, aber doch nur, weil Du Dich auch mal schonst.
Das Schwangerschaft nicht nur ein Zustand ist, sondern ein enormer Kraftakt, den eine Frau zu bewältigen hat,
wird selten wahrgenommen
Alles Gute u.. noch eine schöne Kugelzeit
-
ricky1974
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- Registriert: 24.06.2007, 07:43
Re: Hochschwanger und Eltern-Mitarbeit im Kinderladen
mhhhh, hier mal ne andere meinung...
ihr habt euer kind in einer elterninitiative und ihr wußtet vorher, dass die eltern da mitarbeiten müssen. du sagst selbst, dass ihr auch vorher nicht viel gemacht habt, da ihr beide berufstätig seid. jetzt ist es ungünstig, weil du hochschwanger bist und dann wirst du einen säugling haben, dann könnte es wieder schwierig werden...
ich nehme an, dass auch andere eltern berufstätig sind und/oder mehrere kinder haben. aber irgendwie muß die arbeit ja gemacht werden. ich denke da wird keiner von dir verlangen, dass du schwere sachen durch die gegend trägst, aber mal die spülmaschine ausräumen oder durchfegen, kann man meiner meinung nach auch hochschwanger, vorausgesetzt, man hat keine komplikationen.
einen elterndienst werden sie eher nicht von dir verlangen können, das fände ich nun auch zu viel, ich denke in dem fall, wäre es mit gutem willen zeigen getan und da reicht es ja wie gesagt, ab und zu die spülmaschine auszuräumen.
für mich wäre eine elterninitiative von vornherein nicht in frage gekommen, da mir bewußt ist, dass ich mich da je nach meinem arbeitsanfall nicht so einbringen könnte, wie es notwendig wäre.
allerdings würde mir bei euch sauer aufstoßen, dass die arbeiten an sich sehr unterschiedlich verteilt sind. ich wäre da für pläne und dass jeder regelmäßig dran ist, nicht nur beim putzen, egal ob beide arbeiten oder nicht. es kann ja nicht sein, dass die einen für die anderen mitarbeiten. im krankheitsfall wird natürlich ne ausnahme gemacht und für schwangere nur leichte tätigkeiten.
das hat ja jeder vorher gewußt, was auf einen zukommt und wer das nicht leisten kann, sollte sein kind eben auch nicht in eine elterninitiative bringen.
ist meine meinung, bitte nicht übel nehmen...
lg
ihr habt euer kind in einer elterninitiative und ihr wußtet vorher, dass die eltern da mitarbeiten müssen. du sagst selbst, dass ihr auch vorher nicht viel gemacht habt, da ihr beide berufstätig seid. jetzt ist es ungünstig, weil du hochschwanger bist und dann wirst du einen säugling haben, dann könnte es wieder schwierig werden...
ich nehme an, dass auch andere eltern berufstätig sind und/oder mehrere kinder haben. aber irgendwie muß die arbeit ja gemacht werden. ich denke da wird keiner von dir verlangen, dass du schwere sachen durch die gegend trägst, aber mal die spülmaschine ausräumen oder durchfegen, kann man meiner meinung nach auch hochschwanger, vorausgesetzt, man hat keine komplikationen.
einen elterndienst werden sie eher nicht von dir verlangen können, das fände ich nun auch zu viel, ich denke in dem fall, wäre es mit gutem willen zeigen getan und da reicht es ja wie gesagt, ab und zu die spülmaschine auszuräumen.
für mich wäre eine elterninitiative von vornherein nicht in frage gekommen, da mir bewußt ist, dass ich mich da je nach meinem arbeitsanfall nicht so einbringen könnte, wie es notwendig wäre.
allerdings würde mir bei euch sauer aufstoßen, dass die arbeiten an sich sehr unterschiedlich verteilt sind. ich wäre da für pläne und dass jeder regelmäßig dran ist, nicht nur beim putzen, egal ob beide arbeiten oder nicht. es kann ja nicht sein, dass die einen für die anderen mitarbeiten. im krankheitsfall wird natürlich ne ausnahme gemacht und für schwangere nur leichte tätigkeiten.
das hat ja jeder vorher gewußt, was auf einen zukommt und wer das nicht leisten kann, sollte sein kind eben auch nicht in eine elterninitiative bringen.
ist meine meinung, bitte nicht übel nehmen...
lg
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SteffiJ
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- Registriert: 12.11.2008, 23:01
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Re: Hochschwanger und Eltern-Mitarbeit im Kinderladen
Ich hatte Sophie in der Krabbelstube auch in einer Elterninitiative und bei uns war es so, daß ein paar Eltern extrem viel gemacht haben und andere gar nix. Bei Spül-/Küchendienst wurde das dann mit Listen geregelt, so daß alle zwei Monate die Eltern von einem Kind zweimal Küchendienst hatten. Garten-/Reparaturdienste konnte man entweder machen und sich in Listen eintragen oder wenn man das nicht wollte/konnte stattdessen 20,- zahlen, damit es anderweitig erledigt werden konnte (Handwerker, etc...).
Beim Putzdienst am Ende des Jahres mußte mitgeholfen werden, aber auch da waren natürlich einige fleißiger als andere.
Für mich war das in Ordnung, ich wußte worauf ich mich einlasse, dafür war der Platz auch bezahlbar was andere Krabbelstuben-/Krippenplätze hier sonst nicht sind. Und mir hat es auch Spaß gemacht, es war eine sehr familiäre Einrichtung (in die Philipp hoffentlich ab August auch gehen darf), in der ich mich gerne aufgehalten habe.
Aber ich sehe es schon ein bißchen so wie Ricky, wenn man sein Kind in einer EI anmeldet, weiß man vorher daß Mitarbeit anfällt. Mir ist es damals schon sauer aufgestoßen, daß einige Eltern einfach gar nix bzw. sehr wenig getan haben und wir das auffangen mußten. Ich finde aber auch, daß man das schon per Listeneintrag regeln sollte, damit auch nachvollziehbar ist (für beide Seiten jetzt), wer was tut.
Ich denke mal das "Problem" ist, wenn ihr vorher schon nicht so viel mitgeholfen habt weil wenig Zeit war und wenn das Baby dann da ist ja erstmal auch nicht so viel mit anpacken könnt, dann denken die Erzieherinnen (und vielleicht ja auch die anderen Eltern?! Bei uns wurde sowas nämlich schon auch mal angesprochen), daß Du halt jetzt noch ein bißchen nach-/vorarbeiten könntest?
Natürlich in einem SS-mäßig angepaßten, vernünftigen Rahmen, also Elterndienst würde ich persönlich jetzt vielleicht noch machen, weil mir das immer Spaß gemacht hat, kann mann aber meiner Meinung nach nicht mehr verlangen. Aber so Dinge wie Spüli ausräumen, Küche auskehren, etc. finde ich schon noch zumutbar. Das machst Du ja Zuhause auch noch nehme ich mal an. Und sofern keine medizinische Indikation vorliegt finde ich das auch machbar ohne sich zu sehr zu stressen und zu verausgaben.
Nur meine Meinung
Beim Putzdienst am Ende des Jahres mußte mitgeholfen werden, aber auch da waren natürlich einige fleißiger als andere.
Für mich war das in Ordnung, ich wußte worauf ich mich einlasse, dafür war der Platz auch bezahlbar was andere Krabbelstuben-/Krippenplätze hier sonst nicht sind. Und mir hat es auch Spaß gemacht, es war eine sehr familiäre Einrichtung (in die Philipp hoffentlich ab August auch gehen darf), in der ich mich gerne aufgehalten habe.
Aber ich sehe es schon ein bißchen so wie Ricky, wenn man sein Kind in einer EI anmeldet, weiß man vorher daß Mitarbeit anfällt. Mir ist es damals schon sauer aufgestoßen, daß einige Eltern einfach gar nix bzw. sehr wenig getan haben und wir das auffangen mußten. Ich finde aber auch, daß man das schon per Listeneintrag regeln sollte, damit auch nachvollziehbar ist (für beide Seiten jetzt), wer was tut.
Ich denke mal das "Problem" ist, wenn ihr vorher schon nicht so viel mitgeholfen habt weil wenig Zeit war und wenn das Baby dann da ist ja erstmal auch nicht so viel mit anpacken könnt, dann denken die Erzieherinnen (und vielleicht ja auch die anderen Eltern?! Bei uns wurde sowas nämlich schon auch mal angesprochen), daß Du halt jetzt noch ein bißchen nach-/vorarbeiten könntest?
Natürlich in einem SS-mäßig angepaßten, vernünftigen Rahmen, also Elterndienst würde ich persönlich jetzt vielleicht noch machen, weil mir das immer Spaß gemacht hat, kann mann aber meiner Meinung nach nicht mehr verlangen. Aber so Dinge wie Spüli ausräumen, Küche auskehren, etc. finde ich schon noch zumutbar. Das machst Du ja Zuhause auch noch nehme ich mal an. Und sofern keine medizinische Indikation vorliegt finde ich das auch machbar ohne sich zu sehr zu stressen und zu verausgaben.
Nur meine Meinung
Liebe Grüße,
Steffi mit großer S.(09/04), mittlerem P.(08/08) und kleiner I.(02/12) und ganz kleiner E. (07/14)
ClauWi®-Trageberaterin (AK 11/13)
Mitglied im Tragenetzwerk e.V.
Steffi mit großer S.(09/04), mittlerem P.(08/08) und kleiner I.(02/12) und ganz kleiner E. (07/14)
ClauWi®-Trageberaterin (AK 11/13)
Mitglied im Tragenetzwerk e.V.




