Stillen nach einer Brustverkleinerung

Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen

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sabri
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Stillen nach einer Brustverkleinerung

Beitrag von sabri »

Gibt es noch andere Mütter die trotz BV stillen können?

Wielange vor der Geburt war die BV?

Könnt ihr voll stillen?

Wielang habt ihr gestillt, stillt ihr noch?

Gibt es eine unter euch die ihr erstes Kind nicht voll stillen konnte, das zweite dann aber doch wegen Regeneration der Milchkanäle?


*****

Ich hatte 3 Monate bevor ich mit Mika schwanger wurde die BV. Ich hatte anfangs Schwierigkeiten weil er die Brustwarze nicht nehmen konnte und er am 5. Tag erst getrunken hat. Ich wollte unbedingt stillen, für mich kam nichts anderes in Frage, also hab ich durchgehalten. Ich hab das Kolostrum ausgedrückt und mit ner Spritze gegeben, dann schoss die Milch ein und ich habe abgepumpt.... Ich wollte keine Flasche wegen Saugverwirrung. Am 5. Tag dann mit Stillhütchen hat es promt geklappt, einen Tag später oder so auch ohne und seit da stillen wir.

Es hat sich leider dann herausgestellt dass ich wohl nicht voll stillen kann. Ich habe ihn immer nach Bedarf gestillt und manchmal 1-2 Stunden am Stück, er hatte danach immer noch Hunger. Deswegen haben wir es dann so gemacht dass wir ihm nach jeder Stillmahlzeit eine Avent Flasche Holle 1 gegeben haben. Damit konnte ich leben, ich war ja schon sehr froh dass ich überhaupt stillen konnte!!

Ich habe aber immer zuerst gestillt und danach die Flasche gegeben damit die Milchproduktion angekurbelt wird und - bis heute - nach Bedarf gestillt.

Mika ist jetzt fast 16 Monate alt, wird immernoch gestillt und ich liebe unsere Stillbeziehung!!

Kann jeder Frau mit BV nur raten es zu versuchen und dran zu bleiben, nicht aufgeben, denn es ist so wertvoll und wichtig.
Natürlich hängt es davon ab was für eine BV man hatte. Bei frei transplantierten Brustwarzen ist es ja leider sehr unwahrscheinlich dass es geht.


Liebe Grüsse,

Noemi


bin gespannt auf eure Antworten!
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Re: Stillen nach einer Brustverkleinerung

Beitrag von Hanka »

hallo..
ich kann aus erfahrung nicht sprechen...aber meine cousine hatte eine BV und konnte nicht stillen...die op war jbestimmt 10 ahre bevor sie mutter wurde.... ich weiß aber auch nicht wirklich, wie stark ihre bemühungen waren.

toll, dass du so lange durchgehalten hast!
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Re: Stillen nach einer Brustverkleinerung

Beitrag von Millefiori »

ich hatte eine brustverkleinerung etwas über ein jahr, bevor ich schwanger wurde und das stillen klappte problemlos - auch beim 2. baby :D
liebe Grüße von mir mit Bild 11/03 , Bild 07/07 und Bild 06/09

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Re: Stillen nach einer Brustverkleinerung

Beitrag von sabri »

oh wow und konntest du voll stillen?
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Millefiori
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Re: Stillen nach einer Brustverkleinerung

Beitrag von Millefiori »

ja, ich hatte keine probleme :D
liebe Grüße von mir mit Bild 11/03 , Bild 07/07 und Bild 06/09

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Re: Stillen nach einer Brustverkleinerung

Beitrag von sabri »

oh das ist total schön zu lesen, vielen dank!!! lieben still-gruss

noemi

:)
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Iris
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Re: Stillen nach einer Brustverkleinerung

Beitrag von Iris »

Toll, dass es so gut klappt!
Soweit ich informiert bin, ist Stillen nach Brustverkleinerung möglich, wenn die Brustwarze nicht versetzt werden musste und dadurch nicht alle Milchgänge durchtrennt wurden. In diesem Fall hängt der Stillerfolg davon ab, wieviele unverletzte Milchgänge und wieviel Drüsengewebe noch da sind.
Wie war das denn bei Euch? Wurde die BW nicht versetzt? Sorry, ich frage aus persönlicher Neugierde. :oops:
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sabri
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Re: Stillen nach einer Brustverkleinerung

Beitrag von sabri »

Also theoretisch kann man nicht stillen wenn die Brustwarze frei transplantiert, d.h. versetzt wurde. Das geschieht aber nur wenn die Brust wirklich extrem groß ist. Man muss sich das so vorstellen dass um die Brustwarze herumgeschnitten wird, der Hof wird auch verkleinert, und hinten hängen die Milchkanäle/Stränge noch dran, so wird sie weiter oben wieder festgenäht - bei den freien Transplantation muss sie aber SOWEIT oben versetzt werden weil sie SO tief liegt, dass man die Milchkanäle kappen muss, man kann die einfach nciht soweit mit nach oben nehmen.

Aber: Wie auch immer es möglich ist, in der französischen "Allaiter" war ein Dossier über Brust-Chirurgie und Stillen und da war ein Fall beschrieben wo auch eine Frau mit frei transplantierten BW stillen konnte - allerdings grenzt das echt an ein Wunder für mich!

Und bei der BV, wo die Brustwarze an den Strängen/Milchkanälen dran bleibt oder nur einige gekappt werden, ist Stillen normalerweise möglich, aber es ist nicht ganz klar ob die Milch ausreichen wird. Mein Arzt meinte immer, die Natur vollbringt Wunder und viele Milchkanäle wachsen wieder zusammen, finden ihren Weg (ich hab ihn gefühlte 23 Mal gelöchert ob ich denn stillen könnte nach der OP;-)). Das hab ich dann auch noch irgendwo gelesen, dass es anscheinend wirklich so ist. (auch in der Zeitung).
Dann meinte eine Stillberaterin in der letzten LLL Luxemburg Stilltreffen, dass es sein kann dass ich mein nächstes Kind voll stillen kann, weil Mika ja jetzt so fleißig trinkt und mir die Kanäle sozusagen "geöffnet" hat, die Brust sich regeneriert hat.

Ja also ich hatte auch so eine BV wo die Brustwarzen nicht gekappt wurden von den Kanälen (bei dieser Variante geht auch jegliches Gefühl verloren).

Wenn du noch was genauer wissen willst, frag ruhig Iris :-)

LG

Noemi
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Iris
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Re: Stillen nach einer Brustverkleinerung

Beitrag von Iris »

Danke, Noemi, für deine ausführliche Antwort!
sabri hat geschrieben:BV wo die Brustwarzen nicht gekappt wurden von den Kanälen (bei dieser Variante geht auch jegliches Gefühl verloren).
Tja, das ist noch so'ne Sache, wenn man über das Thema nachdenkt... :? Brüste sind ja nicht nur zum Stillen und zum Angucken da...
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sabri
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Re: Stillen nach einer Brustverkleinerung

Beitrag von sabri »

ja das stimmt iris aber weißt du ich kann es echt verstehen, wenn es frauen gibt, die dermaßen große, richtig große brüste haben, die fast bis zu den schamhaaren runterhängen (und ich habe soetwas schon gesehen!), sich trotzdem für eine BV entscheiden, selbst wenn sie wissen dass bei ihnen NUR der eingriff in frage kommt, wo das gefühl verloren geht... das ist schon krass aber irgendwie prioritätensetzung.
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