Ich habe einen, aber keine Bilder. Aber ich berichte Euch gerne....
Der Wilkinet ist im Grunde genommen auf dem Onbuhimo basierend, das heisst:
Man stelle sich einen Mei Tai vor. Der hat unten Bänder um die Hüften und Bänder oben für die Schultern. Beim Onbu hat man keine Hüftbänder, sondern Ringe oder Schlaufen, durch welche die Schulterbänder gefädelt werden. Das ist an und für sich gut, da es eine Beutelung ergibt, sodass das KInd anhocken könnte.
Beim Wilkinet ist nun das Rückenteil gepolstert und hat unten Schlaufen zum Durchfädeln.
Leider sind diese Schlaufen zu lang geraten, daher kann das Baby nicht wirklich angehockt werden. Wenn man ein Neugeborenes hat, mag es noch angehen, aber sobald die Kinder schwer werden, beginnen dann schon bald die Beinchen nach unten zu hängen. Damit das Kind nicht aus dem kaum vorhanenen Beutel fällt, muss es mittels eines schmalen Stegleins gesichert werden, das je nachdem Druck ausüben kann...
Leider sind auch die Schulterriemen nicht optimal angebracht, der obere Rücken des Kindes wird schlecht gestützt, der Kopf gar nicht.
Auch finde ich ihn in der Anwendung kompliziert.
Meiner Meinung nach braucht man sowas nicht - mit einem gut geschnittenen Mei Tai ist man wesentlich besser bedient und es ist erst noch einfacher in der Bedienung.
Herzliche Grüsse
Dorothea
hausgeburtserprobte, langzeitstillende und kinderwagenfreie Mutter von Eva Sophia (Mai 2002) und Susanna Martina (Sept. 2004)
Trageberaterin