Hallo Suse
mich freut, dass Du Dich hast durchringen können, Dich anzumelden, und dass Du auch beim 3. Kind noch so experimentierfreudig zur Sache gehst!
Ich hoffe, ich kann Dir helfen.
Also, die Kopfkante, die wird oft nicht fest. Wenn man sich die geholt hat und nach vorne stramm zieht, bringt das nicht viel. Auch wenn man mit der Schulter rotiert.
Sehr effizient ist es dagegen, wenn Du die Kopfkante hast, und anstatt nach vorne schräg
nach hinten-unten ziehst. So hast Du viel mehr Kraft. Du ziehst hinter Deinen Körper, schräg nach unten, unter Rotieren der Schulter. Wenn es fest ist, kannst Du den Strang nach vorne holen und die Hand unter dem Babypo plazieren. Dann holst Du die andere Tuchbahn nach vorne, und auch die ziehst Du erst mal nach schräg hinten-unten, um sie erst dann nach vorne zu holen. Wenn es Dir noch nicht fest genug ist, kannst Du das abwechslungsweise wiederholen, bis es fest ist. Dann weiterfahren wie gewohnt: Strähnchenweises Festziehen, Schulterrotieren.....
So wird es erstens fester, zweitens rutscht das Kind beim Binden nicht so hoch, drittens werden Deine Scmerzen verschwunden sein.
So wie Du das beschreibst, kommen die von einer Ausgleichshaltung her, die Du automatisch einnimmst, weil die Kopfkante nicht fest genug war.
Die Festigkeit der Kängurubindeweise kannst Du gut selber kontrollieren: Wenn Du fertig bist, Kind eingehockt, fasse mit den Händen unter die Tuchbahnen im Rücken. Das sollte eher streng gehen - je enger es ist, desto besser.
Mach Dich aber auch nicht verrückt, wenn es nicht allzu fest ist: Übung macht die Meisterin, und ihr werdet das schon hinbekommen!
Viel Spass beim Ausprobieren und herzliche Grüsse
Dorothea
hausgeburtserprobte, langzeitstillende und kinderwagenfreie Mutter von Eva Sophia (Mai 2002) und Susanna Martina (Sept. 2004)
Trageberaterin