Hallo,
also wir haben hier irgendwie ein "Schlafproblem". Bzw. ich habe ein Problem mit dem Schlafverhalten unseres Kindes.
Sie ist knapp 1,5 Jahre alt und wird noch 2-3x/Tag gestillt. Frühmorgens zwischen 5:30 Und 6 Uhr, Nachmittags meistens und abends vor dem Schlafen.
Sie hat noch nie gut geschlafen, durchgeschlafen keine Nacht. Anfangs war sie sehr lange im Familienbett, mit Dauergenuckel und allem was dazugehört. Irgendwann haben wir sie "ausquartiert", da ging es etwas besser. Wir hatten mal eine Phase von 1-2 Wochen, in denen sie annähernd durchgeschlafen hat, aber die Regel ist so, dass sie beim Hinlegen (zw. 19 und 20 Uhr etwa) protestiert und manchmal schier nicht zu beruhigen ist, ständig wieder aufsteht und heftig weint und schreit. Dann schläft sie und weint/heult zwischendurch auf (meistens beruhigt sie sich selber, aber nicht immer), zwischen 23 und 0 Uhr muss dann einer von uns das erste Mal hin und mit viel Mühe schläft sie dann auch weiter. Dann wieder das typische schlafen mit aufheulen und spätestens zwischen 3 und 4 Uhr ist sie so wach und am Brüllen, lässt sich gar nicht mehr beruhigen, dass sie zu uns ins Bett kommt. Da schläft sie dann meistens ein, teilweise aber auch sehr unruhig und wird dann eben frühmorgens wach und wird gestillt. Anschließend schläft sie weiter, oft auch noch etwas unruhig. Da würde sie dann aber bis in die Puppen pennen. Geht aber nicht, weil ich irgendwann aufstehen muss und die Große für den Kindergarten fertigmachen. Tja, alleine aufstehen geht nicht, sie "kontrolliert" ständig die Anwesenheit/Nähe und wacht sofort missgelaunt auf, wenn ich weg bin.
So liege ich nun meist bis gegen 8 im Bett, bis wir tatsächlich aufstehen müssen, weil uns sonst die Zeit davonläuft oder eben bis die Große nach mir ruft.
Mich nervt das ungemein. Was können wir bloß tun, damit sie wenigstens etwas ruhiger schläft, weniger aufschreit udn grundsätzlich nicht so viel aufwacht?
Mir scheint der Schlaf ist für sie auch nicht wirklich erholsam.
Tagsüber pennt sie mal viel, mal wenig; mal vormittags, mal nachmittags, es gibt absolut keinen Rhythmus. Außer, dass sie müde ist, meckerig wird und sich erstmal "weigert" einzuschlafen.
Ach manno, ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass diese "Tortur" mal irgenwann aufhört....
Hat wer Tipps?
Vielen Dank!
Langsam nervt es einfach nur noch....
Moderator: Giraeffchen
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Westwind
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hoppsasa
Re: Langsam nervt es einfach nur noch....
Bei uns hat ein fester Rhythmus sehr geholfen.
Einmal schlafen am Tag, 1-2 h und 10-11 h in der Nacht kamen dann automatisch. Und. Seit unsere Kinder zusammen ein Zimmer bezogen und wir zwei unruhige Nächte überstanden hatten, schlafen beide durch.
Einmal schlafen am Tag, 1-2 h und 10-11 h in der Nacht kamen dann automatisch. Und. Seit unsere Kinder zusammen ein Zimmer bezogen und wir zwei unruhige Nächte überstanden hatten, schlafen beide durch.
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Westwind
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Re: Langsam nervt es einfach nur noch....
Nun ja, beide in einem Zimmer finde ich unnötig, wenn eh jede ihr eigenes Zimmer hat. Außerdem fühlt sich die große eh schon des öfteren von der Kleinen gestört, ich glaube, die würde uns den Vogel zeigen...
Es bringt aber in meinen Augen auch nichts, die Kleine Vormittags zum Schlafen zu Zwingen, wenn sie nicht wirklich müde ist bzw. vom Schlafen abzuhalten wenn sie eben sehr müde ist. Bei beidem erreiche ich vermutlich nur Höllengeschrei und das sehe ich kontraproduktiv.
Im Grunde genommen bin ich auch für Rhythmus, aber nicht um jeden Preis.
Es bringt aber in meinen Augen auch nichts, die Kleine Vormittags zum Schlafen zu Zwingen, wenn sie nicht wirklich müde ist bzw. vom Schlafen abzuhalten wenn sie eben sehr müde ist. Bei beidem erreiche ich vermutlich nur Höllengeschrei und das sehe ich kontraproduktiv.
Im Grunde genommen bin ich auch für Rhythmus, aber nicht um jeden Preis.
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hoppsasa
Re: Langsam nervt es einfach nur noch....
Es geht auch gar nicht um das um-jeden-Preis.
Wir haben einen festen Rhythmus eingeführt ohne heulende Kinder durch die Wohnung zu tragen. Wir haben einfach darauf geachtet, dass sie möglichst jeden Abend zur gleichen Zeit ins Bett gehen und tagsüber lieber einmal richtig als dreimal ne halbe Stunde schlafen. Wir sind dann z.B. nicht spazieren gegangen, weil Gil eingeschlafen wäre, sondern haben erst noch ne halbe Stunde gespielt und sind dann raus. Sie war jeden Tag etwas länger wach als wir bei einer schönen Mittagsschlafzeit angekommen waren haben wir es dabei belassen.
Wir haben einen festen Rhythmus eingeführt ohne heulende Kinder durch die Wohnung zu tragen. Wir haben einfach darauf geachtet, dass sie möglichst jeden Abend zur gleichen Zeit ins Bett gehen und tagsüber lieber einmal richtig als dreimal ne halbe Stunde schlafen. Wir sind dann z.B. nicht spazieren gegangen, weil Gil eingeschlafen wäre, sondern haben erst noch ne halbe Stunde gespielt und sind dann raus. Sie war jeden Tag etwas länger wach als wir bei einer schönen Mittagsschlafzeit angekommen waren haben wir es dabei belassen.
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Westwind
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Re: Langsam nervt es einfach nur noch....
Ja, so machen wir das auch. Dann hatte ich das falsch verstanden, tut mir leid.
Es geht jeden Abend zur gleichen Zeit isn Bett. Aber ich finde schon, dass dann der nächste Tag entsprechend der vorangegangenen Nacht ist: Schläft sie nachts gut und lange, hält sie es auch Vormittags gut und länger aus und ist fröhlich, spielt usw. Schläft sie nachts schlecht, ist sie morgens schon grantig, meckert viel und sucht Nähe. Ist schnell kaputt und will am späten Vormittag schon schlafen. Darf sie dann auch.
Sie schläft also dann entweder Vormittags oder Nachmittags aber immer nur einmal am Tag. Und manchmal wacht sie bald wieder auf, dann versuche ich, dass sie noch eine Weile weiterschläft, manchmal schläft sie länger am Stück (max. 1,5-2h). Das Ins Bett gehen ist natürlich abends leichter, wenn sie vormittags statt Nachmittags geschlafen hat. Aber es hat keinen merkbaren Einfluss auf die Nachtschlafqualität insgesamt gesehen.
Der Nachtschlaf ist mal besser, mal schlechter, ohne dass wir imstande sind, einen Grund auszumachen. Ich denke schon, dass sie viel "pflegeleichter" wäre, wenn sie nachts besser schlafen würde. Aber wie erreichen wir das??? Das ist mein "Problem".
Es geht jeden Abend zur gleichen Zeit isn Bett. Aber ich finde schon, dass dann der nächste Tag entsprechend der vorangegangenen Nacht ist: Schläft sie nachts gut und lange, hält sie es auch Vormittags gut und länger aus und ist fröhlich, spielt usw. Schläft sie nachts schlecht, ist sie morgens schon grantig, meckert viel und sucht Nähe. Ist schnell kaputt und will am späten Vormittag schon schlafen. Darf sie dann auch.
Sie schläft also dann entweder Vormittags oder Nachmittags aber immer nur einmal am Tag. Und manchmal wacht sie bald wieder auf, dann versuche ich, dass sie noch eine Weile weiterschläft, manchmal schläft sie länger am Stück (max. 1,5-2h). Das Ins Bett gehen ist natürlich abends leichter, wenn sie vormittags statt Nachmittags geschlafen hat. Aber es hat keinen merkbaren Einfluss auf die Nachtschlafqualität insgesamt gesehen.
Der Nachtschlaf ist mal besser, mal schlechter, ohne dass wir imstande sind, einen Grund auszumachen. Ich denke schon, dass sie viel "pflegeleichter" wäre, wenn sie nachts besser schlafen würde. Aber wie erreichen wir das??? Das ist mein "Problem".