Ich hasse das FB und stillen nachts.. GRRRRR
Moderator: Giraeffchen
- Nina
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Re: Ich hasse das FB und stillen nachts.. GRRRRR
Reininglady, wie bist du beim Abstillen vorgegangen? Lässt du ihn gar nicht mehr trinken? Bietest etwas anderes an? Nur 2 Nächte - das ist natürlich gut. Wie alt war er da?
Meine Ma schläft bei ihr und hält dann auch ihre Hand. Emily ist sehr anstrengend, da sie sich gar nicht alleine beschäftigen kann. Daher sind 3 Tage für meine Eltern schone cht heftig. Sind ja auch nicht mehr die jüngsten..
Meine Ma schläft bei ihr und hält dann auch ihre Hand. Emily ist sehr anstrengend, da sie sich gar nicht alleine beschäftigen kann. Daher sind 3 Tage für meine Eltern schone cht heftig. Sind ja auch nicht mehr die jüngsten..
LG,
Nina mit Emily (08/05), Jonathan (02/08 ), Katharina (01/11) und Überraschungs-Doppelpack (05/12)
Tief im Winter lernte ich endlich, dass in mir ein unbesiegbarer Sommer lag.
(Albert Camus)
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- reininglady
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Re: Ich hasse das FB und stillen nachts.. GRRRRR
ja das kann ich nachvollziehen. meine eltern würden mit anouk auch nicht ewig klar kommen und dabei ist sie nun garnicht anstrengend.
ich habe mir einen zeitraum festgelegt, wo ich schlafen will. da er 23 uhr immer getrunken hat, habe ich den von 23-5 uhr gesetzt. die erste nacht habe ich ihn 19 uhr gestillt, dann 22.30 uhr, dann wollte er 1 und 3 uhr. da habe ich ihn nicht dran gelassen, sondern nur gestreichelt und ihm den nuckel gegeben (den nimmt er sonst nur im tuch). er hat sich 1 min lautstark beschwert und ist dann gleich wieder eingeschlafen. 6 uhr kam er dann wieder zum trinken. die zweite nacht kam er 19 uhr, dann 23 uhr, noch ein mal irgendwann, da habe ich es wie oben gemacht, ihn eng zu mir genommen, gestreichelt, leise gesprochen, nuckel gegeben und dieses mal hat er garnicht geweint. dann kam er erst 8 uhr zum aufstehen. die 3te nacht hat er nur einschlafgestillt und kam dann erst um 12 am nächsten mittag. danach fiel urplötzlich das einschlafstillen weg. tagsüber hat er zu dem zeitpunkt auch nur 1-2 mal gestillt. das fiel die nächsten tage auch weg, obwohl ich es ihm nicht verweigert habe. er wollte nicht mehr. er war da knapp 11 monate alt.
ach ja, ich habe ihm die flasche angeboten, aber die wollte er entweder garnicht oder er hat nur ein paar schlücke getrunken. am hunger lag es bei ihm also wohl nicht, dass er nachts wach geworden ist.
ich war zwar noch lange traurig, dass er sich so schnell abgestillt hat. er isst seit er 8 monate alt ist komplett bei uns mit und das hat ihm ab da sichtlich mehr spaß gemacht als trinken. mit 8 monaten fing er auch an an der brust zu beißen, das hat sich dann immer mehr gesteigert, bis ich nachts nicht mehr schlafen konnte. da war er 10 monate alt. er hat genuckelt bis er keine lust mehr hatte, gebissen, genuckelt usw. das war echt schlimm und auch erst da, als es für mich unerträglich wurde habe ich mich dazu entschieden, ihn nachts abzustillen, auch wenn man es nicht unter 1 jahr machen soll. als ich ihm dann den nuckel gegeben habe konnte er da herumbeißen und sich damit so bequem hinlegen wie es für ihn nötig war, damit er ruhig schlafen konnte. seine hand zu mir kann er ja quasi in jede richtung strecken. auch erst da konnte ich mich wieder bequem hinlegen.
ich habe mir einen zeitraum festgelegt, wo ich schlafen will. da er 23 uhr immer getrunken hat, habe ich den von 23-5 uhr gesetzt. die erste nacht habe ich ihn 19 uhr gestillt, dann 22.30 uhr, dann wollte er 1 und 3 uhr. da habe ich ihn nicht dran gelassen, sondern nur gestreichelt und ihm den nuckel gegeben (den nimmt er sonst nur im tuch). er hat sich 1 min lautstark beschwert und ist dann gleich wieder eingeschlafen. 6 uhr kam er dann wieder zum trinken. die zweite nacht kam er 19 uhr, dann 23 uhr, noch ein mal irgendwann, da habe ich es wie oben gemacht, ihn eng zu mir genommen, gestreichelt, leise gesprochen, nuckel gegeben und dieses mal hat er garnicht geweint. dann kam er erst 8 uhr zum aufstehen. die 3te nacht hat er nur einschlafgestillt und kam dann erst um 12 am nächsten mittag. danach fiel urplötzlich das einschlafstillen weg. tagsüber hat er zu dem zeitpunkt auch nur 1-2 mal gestillt. das fiel die nächsten tage auch weg, obwohl ich es ihm nicht verweigert habe. er wollte nicht mehr. er war da knapp 11 monate alt.
ach ja, ich habe ihm die flasche angeboten, aber die wollte er entweder garnicht oder er hat nur ein paar schlücke getrunken. am hunger lag es bei ihm also wohl nicht, dass er nachts wach geworden ist.
ich war zwar noch lange traurig, dass er sich so schnell abgestillt hat. er isst seit er 8 monate alt ist komplett bei uns mit und das hat ihm ab da sichtlich mehr spaß gemacht als trinken. mit 8 monaten fing er auch an an der brust zu beißen, das hat sich dann immer mehr gesteigert, bis ich nachts nicht mehr schlafen konnte. da war er 10 monate alt. er hat genuckelt bis er keine lust mehr hatte, gebissen, genuckelt usw. das war echt schlimm und auch erst da, als es für mich unerträglich wurde habe ich mich dazu entschieden, ihn nachts abzustillen, auch wenn man es nicht unter 1 jahr machen soll. als ich ihm dann den nuckel gegeben habe konnte er da herumbeißen und sich damit so bequem hinlegen wie es für ihn nötig war, damit er ruhig schlafen konnte. seine hand zu mir kann er ja quasi in jede richtung strecken. auch erst da konnte ich mich wieder bequem hinlegen.

- joli.81
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Re: Ich hasse das FB und stillen nachts.. GRRRRR
Ganz ähnliche Gedanken habe ich auch oft... wenn ich schlecht drauf bin, dann denke ich mir, dass ich alles falsch mache... alle 3 Kinder haben schlecht geschlafen/schlafen schlecht - woran sollte das liegen wenn nicht an mir? Was mache ich falsch? Zumal die Mädchen in den ersten Woche SUPER geschlafen haben und dann ging das Theater los... ganz ehrlich, wenn ich noch mal ein Baby bekommen sollt, ich würde es erstmal ohne Familienbett versuchen. Es gibt sie doch, die Babys, die problemlos im eigenen Bett schlafen und bald durchschlafen... so eins hätte ich gern mal, einfach als Beweis dafür, dass sowas gehtNina hat geschrieben:Nun frage ich mich natürlich, warum dann meine Kinder oder allgemein viele FB-Kinder so schlecht schlafen. Wenn wirklich die Nähe der Mutter/der Eltern so Geborgenheit spendend und beruhigend wäre, warum weinen sie nachts überhaupt? Warum reicht Jonathan zB die Nähe nicht aus? Noch nicht einmal Körperkontakt reicht ihm, nein, es muß das Dauergenuckel sein. Bei Emily war es ganz genau so. Warum schlafen viele Kinder besser im eigenen Bett?
Das gemeinsame Schlafen wird sicher schon von Anbeginn der Menschheit so praktiziert, keine Frage. Das Dauernuckeln auch? Kann ich mir nicht vorstellen.
Es war lange, und ist noch heute teilweise überlebenswichtig, daß Babys und Kleinkinder in unmittelbarer Nähe einer Bezugsperson schlafen, ganz klar. Aber es ist auch immer schon überlebenswichtig gewesen, daß die Mutter genug Schlaf bekommt. Auch wenn das Baby "schubt", Zähne bekommt oder erkältet ist. Irgendetwas läuft also falsch. Meine Theorie: Wir haben uns in unserer gesamten Lebenssituation schon so weit vom "Urzustand" entfernt, daß einfach auch andere Dinge Gültigkeit haben können.
Und JA, auch "Mainstream"-Mamas jammern. Aber die jammern dann, weil ein Kind 3x wach wirdDas wäre ein Traum für mich!
Ein kurzer Gedanken noch: Nuckel abgewöhnen hat bei meiner Mittleren nicth funktioniert. Sie war 2,5 Jahre alt, als wir ihn wegließen und sie schlief genauso besch... - fast habe ich mir gewünscht, ich hätte ihn ihr gelassen - aber ich wollte dann doch nicht wieder damit anfangen, wo er einmal weg war...
Leider hat auch das nächtliche Abstillen (sie war etwa 15 Monate alt) nichts gebracht - bis sie 3 Jahre alt war, schlief sie keine Nacht durch. Momentan ist es so 50/50, die wirklich schlimmen Nächte kommen so zweimal im Monat vor.
Wegen dieser Erfahrungen bin ich selbst auch immer so hin- und hergerissen: Was genau will ich jetzt eignetlich von meinem Baby? Soll es nachts nicth mehr stillen? Oder im eigenen BEtt schlafen? Durchschlafen oder reicht mir 3 mal nachts Stillen als Erfolg? Lasse ich sie auch mal schreien oder gehe ich sofort zu ihr? Streichle ich sie in ihrem Bett oder lege ich sie mir auf den Bauch? Ich mache dieses Nacht das eine, die nächste Nacht das andere - irgendwie kein Wunder, dass der Erfolg sich nicht (dauerhaft) einstellt. Außerdem bin ich nachts nicht fähig zu klarem Denken... tagsüber wünsche ich mir oft, ich würde nachts irgendwas mal durchhalten... Es kommt mir vor, als wenn wir uns zu besseren Nächten vorkämpfen - und dann werden wir zurückgeworfen und fangen an bei Null. Ich krieg das Gruseln wenn ich bedenke, wie lange es mit meiner Mittleren gedauert hat (und es ist ja bis heute nicth richtig gut), bis die Nächte erträglich wurden... das pack ihc nicht nochmal.
Nina, ich finde es bewundernswert, wie sehr du dich für deine Kinder aufgeopfert hast...wenn ich das immer so lese: das hätte ich nie und nimmer geschafft. Ich verstehe voll und ganz, dass du an einem Punkt bist, wo sich etwas ändern MUSS. Das wollte ich dir nur sagen.
Liebe Grüße, M. mit 3 Jungs und 2 Mädels (April 2001 - März 2005 - Februar 2008 - Mai 2011 - Juni 2014) ich blogge unter www.familienlebenmitgott.wordpress.com
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Re: Ich hasse das FB und stillen nachts.. GRRRRR
Ich habe mich nun hier durchgeackert und mir schwirrt der Kopf. Und ich kann nicht mehr anders, ich MUSS mich äussern, und ich tue es offen. Das tut vielleicht weh.
Du hast geschrieben:
Erziehen bedeutet, so hart das klingt, auch mal Grenzen setzen. Das geht durchaus auch liebevoll, aber es muss konsequent sein. Sobald ich denke "Ich will, dass er duchschläft, aber er könnte weinen, dann halte ich nicht durch", hat man verloren. Es klappt nur, wenn man aus tiefster Seele davon überzeugt ist von dem, was man tut. Sich nicht vom Weg abbringen lässt. Das kann weh tun, aber manchmal kann ein Schnitt heilsam sein!
Klar ist das Weinen schwer auszuhalten, aber was bringt eine ausgelaugte Mama den Kindern, die ihrerseits ausgelaugt sind? Also - durchhalten! KONSEQUENT sein!
Ich weiss, was ich schreibe. Ich war bei beiden Kindern gezwungen, im Alter von etwa 15 - 18 Monaten nachts abzustillen. Beim ersten Kind war es wegen der neuen Schwangerschaft, die mich nach nächtlichem Stillen nicht mehr einschlafen liess. Nach wenigen Wochen war ich auf dem Zahnfleisch!
Beim 2. Kind musste ich es tun wegen körperlicher Beschwerden.
Ich habe es so gemacht: Nachdem die Schmerzgrenze überschritten war, liess ich es das Kind wissen, dass sich was ändern würde, und was es nachts erwarten würde. Nämlich, dass ich es nicht mehr stillen würde, aber dass es bei Durst Wasser bekommen kann, und dass ich ja da bin und sie nicht alleinelasse.
Ich habe das jedem Kind einige Male während einiger Tage gesat, und das hat mich auch bestärkt.
So habe ich es durchgezogen. Beim ersten Mal stillen nachts haben beide natürlich geweint, aber es waren immer Arme da. Ich habe mitgeweint, ich konnte zunächst nicht anders. Da tobten unglaubliche Kämpfe in mir drin. Ich blieb innerlich aber standhaft. Ich sagte mir "es ist nur zu unserem Besten!" Ich war so tief davon überzeugt, dass sich meine Ruhe übertragen haben musste. Beim zweiten Mal aufwachen nachts schon viel weniger Weinen usw. In der zweiten Nacht haben beide nur noch beim ersten Mal Aufwachen geweint, aber nur kurz. In der dritten Nacht zu er gewohnten ersten Aufwachzeit nur noch ein kurzes Jammern, umgedreht und weitergeschlafen, selbstverständlich mit Mamas Hand auf dem kleinen Körper!
Nina, Du tust Deinen Kinden nicht weh, wenn sie mal schreien müssen. Schreien lassen à la Ferber ist Quälerei, aber wenn es ein Schreien ist, das aus Trauer und Irritation über die Änderung kommt und das begleitet wird, ist das ein Unterschied. Das Kind spürt jederzeit, dass Du für es da bist, wenn auch in einer anderen Form als bisher gewohnt.
Ich meine, es ist ganz wichtig, dass Du felsenfest von dem überzeugt bist, was Du möchtest. Dann klappt es auch.
Deine Kinder suchen Grenzen, und Du sollst sie ihnen geben, auch wenn das gerade zu Beginn ein schmerzlicher Prozess ist. Aber heilsam!
Ich würde mir ausserdem eine gute Erziehungsberaterin holen. Die sind nicht alle nur schlecht! Eine gute Beraterin geht auch auf Deine Vorstellungen und Wünsche ein! Wenn Dir da jemand Kompetentes zur Seite steht, schaffst Du es besser.
Das so meine Gedanken dazu.
Liebe Grüsse
Dorothea
Du hast geschrieben:
Das ist in meinen Augen - Sorry - Quatsch. Es gibt so viele Familienbett-Kinder, die das alles mühelos schaffen. Ich weiss nicht mehr, wer das geschrieben hat, aber ich fand das viel, viel zutreffender für Dich und Deine Kinder: Es ging darum, dass Du unsicher bist, dass dadurch die Kinder unsicher werden, und sich Deiner versichern wollen, was Dir auf den Nerv geht und Dich noch unsicherer macht. DAS trifft den Nagel auf den Kopf! DAHER kommt dieses Schlafverhalten! Schlafen bedeutet loslassen, und Deine Kinder können Dich nicht loslassen, weil Du unsicher bist. Du möchtest was ändern, traust Dich aber irgendwie nicht und ziehst es nicht wirklich durch. Es tut Dir weh, wenn Deine Kinder schreien.Und ich denke sehr wohl, daß FB und Stillen meinen Kindern bisher die Chance genommen hat, zu lernen, sich selber zu beruhigen und sich auch alleine geborgen und sicher zu fühlen. Und mit "alleine" meine ich nicht alleine im Keller oder sonstwo, sondern ich meine in meiner unmittelbaren Nähe, aber eben ohne Körperkontakt bzw. ohne Stillen.
Und daß meine beiden, ansonsten sehr unterschiedlichen Kinder genau dasselbe Schlafverhalten an den Tag legen deutet für mich eben schon darauf hin, daß es an der Schlafsituation liegt.
Erziehen bedeutet, so hart das klingt, auch mal Grenzen setzen. Das geht durchaus auch liebevoll, aber es muss konsequent sein. Sobald ich denke "Ich will, dass er duchschläft, aber er könnte weinen, dann halte ich nicht durch", hat man verloren. Es klappt nur, wenn man aus tiefster Seele davon überzeugt ist von dem, was man tut. Sich nicht vom Weg abbringen lässt. Das kann weh tun, aber manchmal kann ein Schnitt heilsam sein!
Klar ist das Weinen schwer auszuhalten, aber was bringt eine ausgelaugte Mama den Kindern, die ihrerseits ausgelaugt sind? Also - durchhalten! KONSEQUENT sein!
Ich weiss, was ich schreibe. Ich war bei beiden Kindern gezwungen, im Alter von etwa 15 - 18 Monaten nachts abzustillen. Beim ersten Kind war es wegen der neuen Schwangerschaft, die mich nach nächtlichem Stillen nicht mehr einschlafen liess. Nach wenigen Wochen war ich auf dem Zahnfleisch!
Beim 2. Kind musste ich es tun wegen körperlicher Beschwerden.
Ich habe es so gemacht: Nachdem die Schmerzgrenze überschritten war, liess ich es das Kind wissen, dass sich was ändern würde, und was es nachts erwarten würde. Nämlich, dass ich es nicht mehr stillen würde, aber dass es bei Durst Wasser bekommen kann, und dass ich ja da bin und sie nicht alleinelasse.
Ich habe das jedem Kind einige Male während einiger Tage gesat, und das hat mich auch bestärkt.
So habe ich es durchgezogen. Beim ersten Mal stillen nachts haben beide natürlich geweint, aber es waren immer Arme da. Ich habe mitgeweint, ich konnte zunächst nicht anders. Da tobten unglaubliche Kämpfe in mir drin. Ich blieb innerlich aber standhaft. Ich sagte mir "es ist nur zu unserem Besten!" Ich war so tief davon überzeugt, dass sich meine Ruhe übertragen haben musste. Beim zweiten Mal aufwachen nachts schon viel weniger Weinen usw. In der zweiten Nacht haben beide nur noch beim ersten Mal Aufwachen geweint, aber nur kurz. In der dritten Nacht zu er gewohnten ersten Aufwachzeit nur noch ein kurzes Jammern, umgedreht und weitergeschlafen, selbstverständlich mit Mamas Hand auf dem kleinen Körper!
Nina, Du tust Deinen Kinden nicht weh, wenn sie mal schreien müssen. Schreien lassen à la Ferber ist Quälerei, aber wenn es ein Schreien ist, das aus Trauer und Irritation über die Änderung kommt und das begleitet wird, ist das ein Unterschied. Das Kind spürt jederzeit, dass Du für es da bist, wenn auch in einer anderen Form als bisher gewohnt.
Ich meine, es ist ganz wichtig, dass Du felsenfest von dem überzeugt bist, was Du möchtest. Dann klappt es auch.
Deine Kinder suchen Grenzen, und Du sollst sie ihnen geben, auch wenn das gerade zu Beginn ein schmerzlicher Prozess ist. Aber heilsam!
Ich würde mir ausserdem eine gute Erziehungsberaterin holen. Die sind nicht alle nur schlecht! Eine gute Beraterin geht auch auf Deine Vorstellungen und Wünsche ein! Wenn Dir da jemand Kompetentes zur Seite steht, schaffst Du es besser.
Das so meine Gedanken dazu.
Liebe Grüsse
Dorothea
hausgeburtserprobte, langzeitstillende und kinderwagenfreie Mutter von Eva Sophia (Mai 2002) und Susanna Martina (Sept. 2004)
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Maja
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Re: Ich hasse das FB und stillen nachts.. GRRRRR
So ungefähr liefs bei uns auch. Wenn man völlig sicher ist innerlich, merken die Kinder das sehr genau! Yara ist zwar nicht nachts abgestillt, aber sie wurde vom ersten Tag an dran gewöhnt abgedockt zu werden, das erleichterte für uns vieles. Aber dennoch gibt es Nächte, wo sie zehnmal wach wird, stillen will, und ich kann das kräftemäßig einfach nicht. Das sage ich ihr dann auch, eindeutig und klar. Dann schimpft sie lautstark, ist ja ihr gutes Recht, aber sie weiß, ich lasse mich nicht umstimmen, ich werde konsequent bleiben. Also schläft sie schnell wieder ein, eigentlich immer.Montanara hat geschrieben:
Ich weiss, was ich schreibe. Ich war bei beiden Kindern gezwungen, im Alter von etwa 15 - 18 Monaten nachts abzustillen. Beim ersten Kind war es wegen der neuen Schwangerschaft, die mich nach nächtlichem Stillen nicht mehr einschlafen liess. Nach wenigen Wochen war ich auf dem Zahnfleisch!
Beim 2. Kind musste ich es tun wegen körperlicher Beschwerden.
Ich habe es so gemacht: Nachdem die Schmerzgrenze überschritten war, liess ich es das Kind wissen, dass sich was ändern würde, und was es nachts erwarten würde. Nämlich, dass ich es nicht mehr stillen würde, aber dass es bei Durst Wasser bekommen kann, und dass ich ja da bin und sie nicht alleinelasse.
Ich habe das jedem Kind einige Male während einiger Tage gesat, und das hat mich auch bestärkt.
So habe ich es durchgezogen. Beim ersten Mal stillen nachts haben beide natürlich geweint, aber es waren immer Arme da. Ich habe mitgeweint, ich konnte zunächst nicht anders. Da tobten unglaubliche Kämpfe in mir drin. Ich blieb innerlich aber standhaft. Ich sagte mir "es ist nur zu unserem Besten!" Ich war so tief davon überzeugt, dass sich meine Ruhe übertragen haben musste. Beim zweiten Mal aufwachen nachts schon viel weniger Weinen usw. In der zweiten Nacht haben beide nur noch beim ersten Mal Aufwachen geweint, aber nur kurz. In der dritten Nacht zu er gewohnten ersten Aufwachzeit nur noch ein kurzes Jammern, umgedreht und weitergeschlafen, selbstverständlich mit Mamas Hand auf dem kleinen Körper!
Allerdings hat Amelie damals auch ohne Stillen weiter grottenschlecht geschlafen. Bei ihr waren Blockaden die Ursache, nach der KISS-Behandlung hatte ich von einem Tag auf den anderen ein ausgewechseltes Kind, was das Schlafen anging.
Also: alle Konsequenz nützt nix, wenn es doch noch körperliche Ursachen gibt...
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Re: Ich hasse das FB und stillen nachts.. GRRRRR
Möchte bei Montanara unterschreiben, wunderbar auf den Punkt gebracht.
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Re: Ich hasse das FB und stillen nachts.. GRRRRR
Ach Nina, das kommt mir so bekannt vor. Emily und Becci sind sich sehr ähnlich in ihrem Verhalten. Was steckt da nur dahinter??Nina hat geschrieben:Tja, was sagt Emily zu der Situation. Sie will nicht alleine schlafen, das kann sie sich wohl auch gar nicht vorstellen, daß das überhaupt möglich ist. Wie auch..? Sie würde auch nie länger liegenbleiben wenn ich aufstehe, oder schon früher ins Beett gehen. Aber auch tagsüber will sie immer im selben Raum sein wie ich, ich muß zB auch mit aufs Klo usw. Sie spielt auch gar nicht alleine, und wenn sie mal alleine malt oder so muß sie doch die ganze Zeit im Dialog mit mir sein. Wenn sie nachts weint und zum Einschlafen allgemein will sie meine Hand halten.
Ich denke sehr oft an Dich und schick Dir ganz viel Kraft!
Liebe Grüße
Danny
mit 16-jähriger Pferdeflüsterin
und dem Dinoexperten :

Danny

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Re: Ich hasse das FB und stillen nachts.. GRRRRR
ich möchte auch bei montanara unterschreiben, sie hat es so schön in perfekte worte gekleidet.
liebe nina, ich erzähle mal kurz wie ich emily im alter von 16 monaten nachts abgestillt habe, und ja: seitdem hat sich unser beider schlafverhalten zum positiven verändert
ich habe ruhige nächte bereits am ende des 1. lj herbeigesehnt und mich dann noch irgendwie bis zum 17. monat dahingeschleppt, aber in deiner situation würde ich SOFORT eine veränderung herbeiführen! es war bei mir ein gedankenprozess, an dessen ende ich mir 100%ig sicher war, daß ich sie jetzt nachts nicht mehr stillen WILL - und ich habe es auch ausgestrahlt, mit jeder pore meiner haut
ich habe es auf die "brutale" art gemacht, ohne emily jemals alleine zu lassen. d.h. ich habe es nicht nach gordon oder irgendeinem plan gemacht, sondern am tag emily erzählt daß ab nun die brust nachts auch schlafen muss und sie daher erst wieder stillen kann sobald es morgens hell ist. sie hat schon bei meinen worten angefangen zu weinen, weil sie es verstanden hatte. es tat mir natürlich leid, aber ich wußte daß es für uns das richtige sein wird.
abends habe ich sie wie immer gestillt und sie in den schlaf begleitet, dann ging ES los: sie wachte die ersten 3 nächte mindestens 8 mal auf, es war wirklich megahart für uns beide. sie hat geweint, gewimmert, wollte stillen..... ich habe getröstet, gewiegt, gesungen, geschaukelt..... müde wie ich war, es war hart. ABER: es hat sich gelohnt! ich habe sie natürlich nie alleine gelassen, war immer für sie da, dachte phasenweise schon mir fällt der arm ab vom tragen und auf dem arm halten. wir schlafen übrigens auch zusammen im fb.
sie hat dann für 2 ganze wochen einen ersatz gefunden: sie schlief dann immer auf meinem bauch, was mit 9kg auch nicht so der dauerhit war
ich dachte dann schon, das würde jetzt ewig so gehen und sah mich schon in der klapse
aber: nach 2 wochen hatte sie es absolut überwunden, und nach den ersten 3 nächten hatte sie das nicht-mehr-stillen auch schon akzeptiert.
ich denke nicht daß sie darunter leidet oder schaden genommen hat, wir haben eine schwierige zeit zusammen durchgestanden und sind beide daran gewachsen (immerhin haben wir uns beide ein stück weit voneinander gelöst in dem moment). und seitdem schlafen wir beide anhaltend besser!!!!!
ich drück dich mal!
liebe nina, ich erzähle mal kurz wie ich emily im alter von 16 monaten nachts abgestillt habe, und ja: seitdem hat sich unser beider schlafverhalten zum positiven verändert
ich habe ruhige nächte bereits am ende des 1. lj herbeigesehnt und mich dann noch irgendwie bis zum 17. monat dahingeschleppt, aber in deiner situation würde ich SOFORT eine veränderung herbeiführen! es war bei mir ein gedankenprozess, an dessen ende ich mir 100%ig sicher war, daß ich sie jetzt nachts nicht mehr stillen WILL - und ich habe es auch ausgestrahlt, mit jeder pore meiner haut
ich habe es auf die "brutale" art gemacht, ohne emily jemals alleine zu lassen. d.h. ich habe es nicht nach gordon oder irgendeinem plan gemacht, sondern am tag emily erzählt daß ab nun die brust nachts auch schlafen muss und sie daher erst wieder stillen kann sobald es morgens hell ist. sie hat schon bei meinen worten angefangen zu weinen, weil sie es verstanden hatte. es tat mir natürlich leid, aber ich wußte daß es für uns das richtige sein wird.
abends habe ich sie wie immer gestillt und sie in den schlaf begleitet, dann ging ES los: sie wachte die ersten 3 nächte mindestens 8 mal auf, es war wirklich megahart für uns beide. sie hat geweint, gewimmert, wollte stillen..... ich habe getröstet, gewiegt, gesungen, geschaukelt..... müde wie ich war, es war hart. ABER: es hat sich gelohnt! ich habe sie natürlich nie alleine gelassen, war immer für sie da, dachte phasenweise schon mir fällt der arm ab vom tragen und auf dem arm halten. wir schlafen übrigens auch zusammen im fb.
sie hat dann für 2 ganze wochen einen ersatz gefunden: sie schlief dann immer auf meinem bauch, was mit 9kg auch nicht so der dauerhit war
ich denke nicht daß sie darunter leidet oder schaden genommen hat, wir haben eine schwierige zeit zusammen durchgestanden und sind beide daran gewachsen (immerhin haben wir uns beide ein stück weit voneinander gelöst in dem moment). und seitdem schlafen wir beide anhaltend besser!!!!!
ich drück dich mal!
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hoppsasa
Re: Ich hasse das FB und stillen nachts.. GRRRRR
Natürlich geht es um Konsequenz, immer wieder in allen Bereichen der Kindererziehung.
Aber es geht auch darum, dass, wenn die Eltern mit der Familienbettsituation nicht mehr klarkommen, diese ändern dürfen. Sie dürfen, wenn es denn für sie besser ist, ihr Kind auch in ein eigenes Bettchen legen - auch in ein eigenes Zimmer. Denn entspanntere Eltern sind besser für das Kind.
Klar gibt es diese Ideale, wir schlafen alle in einem Bett, stillen nach Bedarf, tragen nur, benutzen keine Windeln, sind immer fit, nie ungerecht - tragen alles, was wir tun, mit Klarheit, Stolz und Sanftmut.
Wenn es klappt gibt es auch keinen Grund etwas zu ändern.
Doch wenn nicht, darf man etwas ändern. Und ob die Kinder nun unruhig schlafen, weil irgendwann die Konsequenz gefehlt hat, was ich mir sehr gut vorstellen kann, wichtig ist doch, dass die Eltern kein schlechtes Gewissen haben, weil sie sich ein eigenes Bettchen für die Kinder wünschen.
Ein schlechtes Gewissen ist der ungünstigste Erziehnungsratgber.
Jedes Kind ist doch anders. Es gibt Kinder, den macht es überhaupt nichts aus, wenn Unruhe um sie herum ist und es gibt andere, die wachen bei jeder kleinen Veränderung auf. Und ich kann mir auch gut vorstellen, das es Kinder gibt, die schon vor ihrem ersten, zweiten oder drittem Lebensjahr sehr gut mit einem eigenen Bettchen schlafen. Ohne dass sie dazu gequält wurden und nur vermeindlich gut schlafen.
Ich wünsche mir mehr Offenheit für andere Wege, als den des goldenen.
Die Eltern für alles, was nicht nach dem goldenen Standard klappt, verantwortlich zu machen und den Satz Du-bist-unsicher-also-sind-es-deine-Kinder-auch anzubringen, mag in vielen Fällen gut sein, aber auch nicht immer.
Wenn diese Unsicherheit da ist, wenn Eltern merken, dass sie nicht mehr so wollen, dann kämpfen sie doch schon genug. Ideologien, und ein so-ist-es-aber-am-besten-für-die-Kinder, hilft oft nicht.
EIn Kind muss auch nicht geferbert werden, um alleine zu schlafen. Ich habe meine Kinder in der ersten Zeit (eine Woche) gebleitet und irgendwann bin ich rausgegangen. Ich habe das rausgehen auch gebraucht, weil ich mich beruhigen musste, weil ich pissenn wollte oder weil mein Kind zwar noch nicht komplett eingeschlafen war und noch gemeckert hat, aber ich dachte, das schafft es jetzt auch allein.
Das beste für Kinder sind Eltern, die sie lieben, achten und ihre Bedürfnisse respektieren. Um das tun zu können, brauchen Eltern ruhige Nächte, genug Schlaf einfach Kraft. Klappts mit FB und Co, wunderbar, auch ich denke, das ist, allgemein gesprochen, das beste für Kinder.
Wir sollten nicht um Ideologien streiten.
Aber es geht auch darum, dass, wenn die Eltern mit der Familienbettsituation nicht mehr klarkommen, diese ändern dürfen. Sie dürfen, wenn es denn für sie besser ist, ihr Kind auch in ein eigenes Bettchen legen - auch in ein eigenes Zimmer. Denn entspanntere Eltern sind besser für das Kind.
Klar gibt es diese Ideale, wir schlafen alle in einem Bett, stillen nach Bedarf, tragen nur, benutzen keine Windeln, sind immer fit, nie ungerecht - tragen alles, was wir tun, mit Klarheit, Stolz und Sanftmut.
Wenn es klappt gibt es auch keinen Grund etwas zu ändern.
Doch wenn nicht, darf man etwas ändern. Und ob die Kinder nun unruhig schlafen, weil irgendwann die Konsequenz gefehlt hat, was ich mir sehr gut vorstellen kann, wichtig ist doch, dass die Eltern kein schlechtes Gewissen haben, weil sie sich ein eigenes Bettchen für die Kinder wünschen.
Ein schlechtes Gewissen ist der ungünstigste Erziehnungsratgber.
Jedes Kind ist doch anders. Es gibt Kinder, den macht es überhaupt nichts aus, wenn Unruhe um sie herum ist und es gibt andere, die wachen bei jeder kleinen Veränderung auf. Und ich kann mir auch gut vorstellen, das es Kinder gibt, die schon vor ihrem ersten, zweiten oder drittem Lebensjahr sehr gut mit einem eigenen Bettchen schlafen. Ohne dass sie dazu gequält wurden und nur vermeindlich gut schlafen.
Ich wünsche mir mehr Offenheit für andere Wege, als den des goldenen.
Die Eltern für alles, was nicht nach dem goldenen Standard klappt, verantwortlich zu machen und den Satz Du-bist-unsicher-also-sind-es-deine-Kinder-auch anzubringen, mag in vielen Fällen gut sein, aber auch nicht immer.
Wenn diese Unsicherheit da ist, wenn Eltern merken, dass sie nicht mehr so wollen, dann kämpfen sie doch schon genug. Ideologien, und ein so-ist-es-aber-am-besten-für-die-Kinder, hilft oft nicht.
EIn Kind muss auch nicht geferbert werden, um alleine zu schlafen. Ich habe meine Kinder in der ersten Zeit (eine Woche) gebleitet und irgendwann bin ich rausgegangen. Ich habe das rausgehen auch gebraucht, weil ich mich beruhigen musste, weil ich pissenn wollte oder weil mein Kind zwar noch nicht komplett eingeschlafen war und noch gemeckert hat, aber ich dachte, das schafft es jetzt auch allein.
Das beste für Kinder sind Eltern, die sie lieben, achten und ihre Bedürfnisse respektieren. Um das tun zu können, brauchen Eltern ruhige Nächte, genug Schlaf einfach Kraft. Klappts mit FB und Co, wunderbar, auch ich denke, das ist, allgemein gesprochen, das beste für Kinder.
Wir sollten nicht um Ideologien streiten.
- Gluehsternchen
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- Registriert: 14.07.2005, 16:57
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Re: Ich hasse das FB und stillen nachts.. GRRRRR
Ich mag mich da Kerstin mal anschließen.
Wenn man gemeinsam nicht gut schläft, dann ist es der falsche Weg.
Hannah zog mit ca 18 Monaten aus dem FB aus, alleine... ideal irgendwo.
Natürlich gab es Abende, an denen sie bei uns schlafen wollte.
Und da waren wir konsequent... das gibt es hier nicht. Nur im Krankheitsfall.
Aber das weiß sie und sie weiß auch, das wenn sie wach wird, und sie uns ruft, wir sofort bei ihr sind.
Darauf kann sie sich verlassen.
Helene wird auch nicht ewig bei uns schlafen.
Aktuell geht das, aber ich mag auch mal wieder meinen Mann neben mir haben
Klar noch lange kein Thema, aber ich lebe gedanklich so, das Helene irgendwann weiß,
das ihr bett bei Hannah im ZImmer steht und sie dann da mit ihr schlafen darf
Ich freu mich drauf, das zu machen, einfach weil es auch Entwicklungsschritte sind.
Das Emily nichts alleine machen mag.. sieht sie, das DU dich alleine beschäftigst?
Also das es Tätigkeiten gibt, die man eben auch alleine machen möchte?
Z.b. alleine aufs Klo gehen. Alleine Duschen. Alleine ein Buch lesen, nebeneinander von mir aus, aber
jeder für sich.
Hannah hat das Kassette höen entdeckt.
Sie geht immer mal wieder alleine in ihr Zimmer (sonst sind wir meist im Wohnzimmer) und hört Kassette und spielt alleine.
Wir haben damit angefangen, als ich Wäsche zusammengelegt habe. So war ich neben an und sie konnte spielen.
Was ich sagen will, fordere sie!
Sag ihr auch, was du möchstest!
Ich drück dich.
Wenn man gemeinsam nicht gut schläft, dann ist es der falsche Weg.
Hannah zog mit ca 18 Monaten aus dem FB aus, alleine... ideal irgendwo.
Natürlich gab es Abende, an denen sie bei uns schlafen wollte.
Und da waren wir konsequent... das gibt es hier nicht. Nur im Krankheitsfall.
Aber das weiß sie und sie weiß auch, das wenn sie wach wird, und sie uns ruft, wir sofort bei ihr sind.
Darauf kann sie sich verlassen.
Helene wird auch nicht ewig bei uns schlafen.
Aktuell geht das, aber ich mag auch mal wieder meinen Mann neben mir haben
Klar noch lange kein Thema, aber ich lebe gedanklich so, das Helene irgendwann weiß,
das ihr bett bei Hannah im ZImmer steht und sie dann da mit ihr schlafen darf
Ich freu mich drauf, das zu machen, einfach weil es auch Entwicklungsschritte sind.
Das Emily nichts alleine machen mag.. sieht sie, das DU dich alleine beschäftigst?
Also das es Tätigkeiten gibt, die man eben auch alleine machen möchte?
Z.b. alleine aufs Klo gehen. Alleine Duschen. Alleine ein Buch lesen, nebeneinander von mir aus, aber
jeder für sich.
Hannah hat das Kassette höen entdeckt.
Sie geht immer mal wieder alleine in ihr Zimmer (sonst sind wir meist im Wohnzimmer) und hört Kassette und spielt alleine.
Wir haben damit angefangen, als ich Wäsche zusammengelegt habe. So war ich neben an und sie konnte spielen.
Was ich sagen will, fordere sie!
Sag ihr auch, was du möchstest!
Ich drück dich.
Yvi mit Teeny *06/05 und Sandwich *10/08 und kleinem Bär *02/15
