So viele Antworten, wow. Danke, daß ihr euch alle Gedanken gemacht hat zu meinem Problem. Ich werde versuchen, auf alles einigermaßen einzugehen.
Jusl, dein Posting klingt für mich ein bißchen so, als würdest du dich angegriffen fühlen. Natürlich ist das Familienbett der natürlichste Weg, ebenso wie das Stillen. Aber es ist eben auch natürlich, ein natürliches Bedürfnis, nachts zu schlafen. Für Erwachsene ebenso wie Kinder. Wie ich schon schrieb, wenn ich sehen und fühlen würde, daß meine Kinder mit der Situation zufrieden und glücklich sind, würde ich es wohl in Kauf nehmen. Aber es zerreißt mir das Herz, wenn eines meiner Kinder müde ist, aber nicht schlafen kann - das muß sich schrecklich anfühlen. Und ich BIN nunmal alleine, so unnatürlich das auch sein mag. Und ich denke sehr wohl, daß FB und Stillen meinen Kindern bisher die Chance genommen hat, zu lernen, sich selber zu beruhigen und sich auch alleine geborgen und sicher zu fühlen. Und mit "alleine" meine ich nicht alleine im Keller oder sonstwo, sondern ich meine in meiner unmittelbaren Nähe, aber eben ohne Körperkontakt bzw. ohne Stillen.
Und daß meine beiden, ansonsten sehr unterschiedlichen Kinder genau dasselbe Schlafverhalten an den Tag legen deutet für mich eben schon darauf hin, daß es an der Schlafsituation liegt.
Warum sollen junge und werdende Mütter denn nicht auch lesen dürfen, daß es eben nicht immer so glatt läuft? Nicht alle Baby+Mutter-Paare sind gleich, du stellst es so dar als sei das FB und Stillen das einzig richtige, was für alle Gültigkeit haben muß, und daß alles andere auf Kosten der Kinder ginge... teuer erkauft kann in zB meinem Fall eben auch das Co-Sleeping sein - und den Preis bezahlen dann wir alle drei.
Maja, danke für deine Tips. Ich gehe oftmals ganz früh ins Bett, so auch gestern, aber ich schlafe dann schlecht und fühle mich am nächsten Morgen wie gerädert, selbst wenn ich 10 Stunden oder länger im Bett war. ich "darf" mich halt auch nie mal bequem hinlegen, durch das Dauergenuckel.
Nein, ich suche nun tatsächlich nicht mehr "nur" nach Aufmunterung oder Strategien, es erträglicher zu machen für mich a la "Es ist nur eine Phase", nein, ich möchte, ich MUSS etwas ändern. Der Krug geht nur so lange zu Wasser, bis er bricht. Ich kann einfach nicht mehr.
Aeselsschatz, du bringst es nochmal auf den Punkt. Der Puffer ist aufgebraucht. Und nein, es gibt nichts, was mir die Dauernuckelei erträglich machen könnte. Ich fühle mich dann wie vergewaltigt. Würde nicht Emily daneben liegen, würde ich es auch regelmäßig beenden, aber dann würde siee wach werden. Maja, wie hast du das damals gemacht? Amelie schlief/schläft doch auch noch bei euch, oder?
Hoppsasa-Kerstin, magst du mal erzählen, wie du beim Ausquartieren vorgegangen bist?
Ka, gute Idee mit dem Kurhaus. Ich werde mal recherchieren!
Johana, ich schreib gleich im Bibliothek-Fred nochmal was. Ich habe die Methode für mich etwas modifiziert
So, und nochmal abschließend: DASS ich etwas ändern möchte und muß ist mir mehr als klar. Ich weiß nur noch nicht genau, was und wie. Die Wahlgren-Methode, abstillen nach Gordon, Schnuller angewöhnen, ausquartieren... darüber werde ich mir in den nächsten Tagen Gedanken machen und nach wie vor bin ich dankbar für Tips und Erfahrungsberichte!