Sind unsere Kinder anders als mainstream-Kinder?
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Re: Sind unsere Kinder anders als mainstream-Kinder?
Ich abonier das mal kurz, muss jetzt Becci ins Bett bringen und schreib später was dazu...
Liebe Grüße
Danny
mit 16-jähriger Pferdeflüsterin
und dem Dinoexperten :

Danny

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- lexi
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Re: Sind unsere Kinder anders als mainstream-Kinder?
Mag jetzt gar nicht viel dazu schreiben ausser einer kleinen Anekdote:
Neuerdings sagt Lukas selbstbewusst: Ich darf das! wenn ich ihm was verbiete oder ihn auch mal in sein Zimmer schicke
Neuerdings sagt Lukas selbstbewusst: Ich darf das! wenn ich ihm was verbiete oder ihn auch mal in sein Zimmer schicke
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kja1985
Re: Sind unsere Kinder anders als mainstream-Kinder?
Kenn ich. Bei uns fällt auch öfter mal das Maditaargument "Ich bin die Mama, geh Bett"...
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GwAMg
Re: Sind unsere Kinder anders als mainstream-Kinder?
Ich habe jetzt nur deine Frage gelesen un dkeine der Antworten, schreibe einfach meine Gedanken dazu:
Ja, ich denke schon, dass meine Kinder anders sind: Auf der einen Seite fordern sie viel, aber auf der anderen Seite ist Milena oft auch viel verständnissvoller als andere Kinder in ihrem Alter, Neven ist um einiges ausgeglichener z.Bsp....
Es ist anstrengend, ja, ich kann meine Zweijährge abends z.Bsp. nicht einfach mal ins Bett legen wenn sie schlafen soll sondern muss sie auf meinem Schoß wiegen und dabei singen, weil das nach dem sie abstillte die enzige Möglichkeit war (außer schreienlassen, aber das machen wr ja ncht)...
Aber weißt du, immer wenn ich dann denke "Mann, du machst es dir echt schwer mit dem Eingehen auf ihre Bedürfnisse, die Mainstream-Eltern haben solche Probs bestimmt nicht" denke ich dann gleich auch, dass ICH es in 15 Jahren vermutlich um einiges leichter haben werde, weil ich fest davon überzeugt bin, dass ich dann mit Sicherheit mit meiner pubertierenden Tochter werde reden können! Ein Säugling/Klinkind dessen Bedürfnisse heute ignoriert werden ist in 15 Jahren ein ignoranter Teenager!
Mein Fazit also: Ja, meine Kinder sind anders, mit Sicherheit, würde mir aber auch Gedanken machen wenn dem nicht so wäre!
Ja, ich denke schon, dass meine Kinder anders sind: Auf der einen Seite fordern sie viel, aber auf der anderen Seite ist Milena oft auch viel verständnissvoller als andere Kinder in ihrem Alter, Neven ist um einiges ausgeglichener z.Bsp....
Es ist anstrengend, ja, ich kann meine Zweijährge abends z.Bsp. nicht einfach mal ins Bett legen wenn sie schlafen soll sondern muss sie auf meinem Schoß wiegen und dabei singen, weil das nach dem sie abstillte die enzige Möglichkeit war (außer schreienlassen, aber das machen wr ja ncht)...
Aber weißt du, immer wenn ich dann denke "Mann, du machst es dir echt schwer mit dem Eingehen auf ihre Bedürfnisse, die Mainstream-Eltern haben solche Probs bestimmt nicht" denke ich dann gleich auch, dass ICH es in 15 Jahren vermutlich um einiges leichter haben werde, weil ich fest davon überzeugt bin, dass ich dann mit Sicherheit mit meiner pubertierenden Tochter werde reden können! Ein Säugling/Klinkind dessen Bedürfnisse heute ignoriert werden ist in 15 Jahren ein ignoranter Teenager!
Mein Fazit also: Ja, meine Kinder sind anders, mit Sicherheit, würde mir aber auch Gedanken machen wenn dem nicht so wäre!
- elfchen1
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Re: Sind unsere Kinder anders als mainstream-Kinder?
Ist ja immer ziemlich schwer sich bei so einem Thema "richtig" auszudrücken, für mich jedenfalls heute
Mag aber unbedingt trotzdem dazu etwas sagen.
Der Unterschied ist vielleicht auch, dass bei "anderen" Kindern so viele Grenzen gesetzt werden und die Eltern anders durchgreifen. Somit haben die Kinder nicht so viel Raum um so selbstbewusst zu werden. Einige nehmen die Kinder ja auch gar nicht ernst und unterdrücken.
Und das Urvertrauen spielt ja auch eine riesen Rolle. Das Vertrauen in sich selbt und zu spüren so wie man ist richtig zu sein und überhaupt Bedürfnisse haben zu dürfen.
Und wenn das von Anfang an zu kurz kommt, dann sind "diese" Kinder auch nicht so von sich selbst überzeugt wie "unsere".
Der Unterschied ist vielleicht auch, dass bei "anderen" Kindern so viele Grenzen gesetzt werden und die Eltern anders durchgreifen. Somit haben die Kinder nicht so viel Raum um so selbstbewusst zu werden. Einige nehmen die Kinder ja auch gar nicht ernst und unterdrücken.
Und das Urvertrauen spielt ja auch eine riesen Rolle. Das Vertrauen in sich selbt und zu spüren so wie man ist richtig zu sein und überhaupt Bedürfnisse haben zu dürfen.
Und wenn das von Anfang an zu kurz kommt, dann sind "diese" Kinder auch nicht so von sich selbst überzeugt wie "unsere".
Herzliche Grüße
Jessica mit N. (12.05.06) und A. (07.05.09)
Jessica mit N. (12.05.06) und A. (07.05.09)
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Fruchtschnitte
Re: Sind unsere Kinder anders als mainstream-Kinder?
hm...also ich glaube schon, dass es hier bei vielen anders ist als bei "mainstream-kindern" wobei ich mich dann wohl mehr in richtung "mainstream" sehe bei manchen erziehungsachen...wenn lennox haut oder eben "unartig" ist dann verweise ich ihn des zimmers...er hat die wahl...und er weiss das auch ganz genau...mit meiner grossen bin ich genauso verfahren...ich selbst halte nicht viel von kloeters ect. da es nicht zu mir passt...ich streichel meinem kind nicht beim zehnten mutwilligen umstoßens des wasserglases über den kopf "das kann schon mal passieren" sondern werde sauer...
hm was bringt dir meine anwort?nicht viel vermute ich aber ich habe soviel geschrieben und schicks jetzt einfach ab;-)
hm was bringt dir meine anwort?nicht viel vermute ich aber ich habe soviel geschrieben und schicks jetzt einfach ab;-)
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kittiefred
- ist nicht mehr wegzudenken
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- Registriert: 11.02.2008, 01:02
Re: Sind unsere Kinder anders als mainstream-Kinder?
ich glaube nicht.
ich denke WIR (also die eltern) sind anders, geben mehr/andere freiräume. wir lassen die kinder freier leben und dadurch zeigen sie andere/mehr seiten von sich als ein kind das zurecht gestutzt wurde.
ich denke kinder sind sehr stark. und es braucht lange zeit und viel kraft um ein kind ernsthaft zu ändern.
ich wette dass ihr mir jedes x-beliebige kind geben könnt und nach einer woche bei uns wär es genauso "normal" wie meine kinder
ich merke das auch an den kindergartenfreunden meines sohnes, die ich ab und an mit zu uns nehme. die stellen sich schnell auf die wünsche der erwachsenen ein. die wissen schon dass sie hier kackarsch sagen können (und deshalb tun sie es meistens nach einer aklimatisierungsphase fast gar nicht mehr), sie wissen dass sie nicht am abendbrottisch sitzen bleiben müssen, wenn sie nicht mehr wollen und das sie mit vollem mund reden dürfen.
im psychologiestudium im fach kinderdiagnostik lernt man, dass wenn man ein kind diagnostizieren möchte, alle lebensräume (familie, schule, freunde) begutachtet werden müssen. oft treten probleme nur in einzelnen bereichen auf. kinder haben für jeden das passende "gesicht" und leben verschiedene rollen. je nach dem was von ihnen verlangt wird.
ich denke WIR (also die eltern) sind anders, geben mehr/andere freiräume. wir lassen die kinder freier leben und dadurch zeigen sie andere/mehr seiten von sich als ein kind das zurecht gestutzt wurde.
ich denke kinder sind sehr stark. und es braucht lange zeit und viel kraft um ein kind ernsthaft zu ändern.
ich wette dass ihr mir jedes x-beliebige kind geben könnt und nach einer woche bei uns wär es genauso "normal" wie meine kinder
ich merke das auch an den kindergartenfreunden meines sohnes, die ich ab und an mit zu uns nehme. die stellen sich schnell auf die wünsche der erwachsenen ein. die wissen schon dass sie hier kackarsch sagen können (und deshalb tun sie es meistens nach einer aklimatisierungsphase fast gar nicht mehr), sie wissen dass sie nicht am abendbrottisch sitzen bleiben müssen, wenn sie nicht mehr wollen und das sie mit vollem mund reden dürfen.
im psychologiestudium im fach kinderdiagnostik lernt man, dass wenn man ein kind diagnostizieren möchte, alle lebensräume (familie, schule, freunde) begutachtet werden müssen. oft treten probleme nur in einzelnen bereichen auf. kinder haben für jeden das passende "gesicht" und leben verschiedene rollen. je nach dem was von ihnen verlangt wird.

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Lösche Benutzer 1828
Re: Sind unsere Kinder anders als mainstream-Kinder?
katrin: das ist bei uns mit den Besuchskindern auch oft so
- Nachbarkinder sind auch gerne hier.
Und dass Kinder sich auf andere Situationen gut einstellen können, stimmt auch. Bei Oma und Opa sind sie wie verwandelt - ich bin ja dann icht dabei, aber wenn ich die Berichte so höre, dann kann das nicht mein Kind sein, von dem da erzählt wird. Andersrum sind Großeltern immer entsetzt, wenn die Kinder im Beisein von uns Eltern Wutanfälle haben, nicht mehr ständig Bitte und Danke sagen usw.
Trotzdem glaube ich auch, dass die Kinder schon auch ein wenig anders sind - ich glaube schon, dass man ihnen auf Dauer etwas mitgibt, dass tief verwurzelt ist. So hoffe ich jedenfalls.......
Und dass Kinder sich auf andere Situationen gut einstellen können, stimmt auch. Bei Oma und Opa sind sie wie verwandelt - ich bin ja dann icht dabei, aber wenn ich die Berichte so höre, dann kann das nicht mein Kind sein, von dem da erzählt wird. Andersrum sind Großeltern immer entsetzt, wenn die Kinder im Beisein von uns Eltern Wutanfälle haben, nicht mehr ständig Bitte und Danke sagen usw.
Trotzdem glaube ich auch, dass die Kinder schon auch ein wenig anders sind - ich glaube schon, dass man ihnen auf Dauer etwas mitgibt, dass tief verwurzelt ist. So hoffe ich jedenfalls.......
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Lorelai
- alter SuT-Hase
- Beiträge: 2743
- Registriert: 18.04.2007, 13:24
- Wohnort: Niedersachsen
Re: Sind unsere Kinder anders als mainstream-Kinder?
Ist es vielleicht auch ein wenig die Erwartungshaltung und die Einstellung, die sich wieder spiegelt bei den Kindern?
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AigU42
Re: Sind unsere Kinder anders als mainstream-Kinder?
Vielleicht wird auch andersrum ein Schuh draus:
Die "SuT-Kinder" werden anders erzogen, weil sie anders sind
Nicht die Erziehung macht sie "anders".
Die "SuT-Kinder" werden anders erzogen, weil sie anders sind
Nicht die Erziehung macht sie "anders".