Ich fließe mal wieder über vor Milch, und sie trinkt ganz schöne Mengen, auch wenn ich kurz zuvor gerade gestillt habe, ist sie beim nächsten Anlegen wieder kräftig am Schlucken. Die Windeln sind ständig nass, und sie spuckt auch immer wieder ordentliche Milchmengen wieder aus. Drei Tage nach der Geburt war sie bei ihrem niedrigsten Gewicht 3.540g angelangt, gestern, also 14 Tage später, hatte sie 4.340g, sie hat also innerhalb von 2 Wochen 800g zugenommen
Deshalb habe ich mich heute gefragt, ob es nicht doch sein kann, dass manche Babys "zu viel" trinken? Oder dass das Milchangebot einfach zu groß ist? Wenn ich mein Baby nach Bedarf stille, heißt das ja auch, dass ich sie anlege, wenn sie müde ist und das Nuckeln zum Einschlafen braucht. Aber es bleibt ja nicht beim Nuckeln, sondern es kommt ja direkt immer Milch, die sie dann trinken "muss". Und durch das viele Stillen produziert die Brust immer noch mehr Milch....
Versteht mich nicht falsch, ich will gar nichts ändern am Stillen nach Bedarf, aber mich würde interessieren, ob Eure nach Bedarf gestillten (und das heißt für mich auch bei Saugbedürfnis und Nähebedürfnis), vieltrinkenden Babys auch so viel zugenommen haben? Und ob man nicht doch zu viel stillen kann, was dem Baby auch nicht gut tut, weil es die großen Mengen nicht verdauen kann und sie im Schwall wieder ausspucken muss?

