Trinken zu Beikost

Was kommt nach dem Vollstillen?

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jojoblue
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Trinken zu Beikost

Beitrag von jojoblue »

Hallo Ihr Lieben,
ich brauch mal wieder Euren Rat:
mein Kleiner Florian ist jetzt 9 Monate und wir sind mitten drin in der Beikosteinführung.
Anfangs hat er beinahe alles verweigert, außer Reiswaffeln, die er selber nehmen konnte.... Mittlerweile darf ich ihn auch mit dem Löffel füttern, wenn er immer wieder mal was selber essen darf.
Mittags bekommt er Kürbis-Kartoffelbrei (2 -3 x in der Woche mit etwas Putenfleisch)
abends Reisflockenbrei mit Apfelmus
zwischendurch isst er Apfelmus oder Reiswaffeln

allerdings von allem meist nicht sehr viel. oft ist nach 4-5 Löffeln schon schluss.
aber das wird sich hoffentlich auch noch geben.

mein Problem momentan ist eher, daß er dazu m.M.n. nicht genug trinkt, weshalb er auch öfters ziemlich harten Stuhlgang hat (so wie Hasenköttel oder so...) einmal haben wir 50 ml am Tag geschafft, aber meist ist es weniger.
Aus der Nuckelflasche kriegt er meist nicht mal was raus (Stillkind halt :wink: ) - und aus dem Trinklernbecher saugt er das Wasser an und spuckt es dann wieder aus. Auch mit etwas Fencheltee vermischt hab ich schon probiert, selbes Ergebnis. Saftschorle wollte ich ihm eigentlich nicht geben, um ihm das gar nicht erst anzugewöhnen (das wurde mir von den anderen Muttis in der Spielgruppe geraten)
Wir stillen halt jetzt noch 4-5 x am Tag (nachts sowieso alle 2-3 Std), damit er genug Flüssigkeit kriegt, aber irgendwann sollte das doch auch mal etwas weniger werden...

Hat jemand von Euch vielleicht noch einen Tip für mich, wie ich ihm das Trinken schmackhaft machen könnte?

Liebe Grüße
Johanna
:7:
jusl
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Re: Trinken zu Beikost

Beitrag von jusl »

Dein Baby bekommt hauptsächlich Muttermilch, und neben her etwas Beikost. Das ist super - genau so soll es in dem Alter sein. Die Beikost, die Dein Baby aktuell bekommt, ist sehr wasserhaltig (Breie eben ;-). Die meisten Babys trinken in diesem Stadium GAR NIX nebenher (warum auch ;-) sie haben schlicht keinen Durst. Und "aus Spaß" trinken Babys eher selten, da zuviel Flüssigkeit auch die Verdauungsorgane belastet).
Die Neigung zur Verstopfung (bei nach Bedarf und überwiegend gestillten Kindern ist die nicht durch "Flüssigkeitsmangel" bedingt!) kann auch mit der Nahrungsmittelauswahl zusammenhängen - evtl hilft ein Wechel/Hinzunehmen anderer Ost- und Gemüsesorten.
Keine Sorge also - sobald Dein Baby zusätzliches Wasser benötigt, wird es welches trinken. ;-)

LG,
Julia
jojoblue
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Re: Trinken zu Beikost

Beitrag von jojoblue »

Hallo Julia,
das beruhigt mich insofern, daß wir anscheinend auf dem richtigen Weg sind.
Soweit ich informiert bin, sind Kürbis, Kartoffeln Apfelmus und Reisbrei eh alle eher abführend, auflockernd etc...
Kannst Du mir da evlt. andere Sorten empfehlen (die man auch selber kochen und ggf. einfrieren kann...)?


Und wenn man so sieht, was andere, gleichaltrige Kinder so verputzen und wegtrinken, kommt man halt schon ins grübeln, bzw. werde ich jetzt auch schon manchmal angesprochen, wieso er so wenig isst und trinkt. und wenn ich dann noch erzähle, daß er nachts alle 2-3 Stunden kommt, manchmal sogar stündlich, dann heißt es gleich: klar, der muss ja hunger oder durst haben....
dabei macht er immer den totalen Aufstand wenn er schon genug hat und ich mich erdreiste, ihm nochmal den Löffel hinzuhalten :x .
na ja. wahrscheinlich muss ich da einfach noch viel cooler werden und mir immer wieder sagen, daß ich halt kein "normales" Baby habe auch in punkto schlafen :wink: .
LG
Johanna
jusl
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Re: Trinken zu Beikost

Beitrag von jusl »

Ich versichere Dir: DEIN BABY IST DER NORMALFALL !! :D

Hm, teste einfach aus. Du könntest z.B. noch Birne, Melone, Pflaume, Aprikosen, Pfirsich, Kohl-/Blattgemüse, Hülsenfrüchte anbieten. Bei meiner Tochter, die ebenfalls eine sehr empfindliche Verdauung hat, hängt das übrigens ziemlich von der Menge ab. Bei manchen Sachen gehen nur 3,4 Teelöffel - wurde's mehr, war nächsten morgen Quälerei in der Windel. Mir hat das immer gut angezeigt, ab wann es mit der Beikost einfach zu viel wurde. Baby-Därme sind halt meist empfindlich ;-) aber keine Sorge, das wächst sich in den nächsten Monaten aus.
(Und: ja, das mit dem Coolerwerden hört sich gut an ;-) 8) 8) 8) )

LG;
Julia
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Kaktus
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Re: Trinken zu Beikost

Beitrag von Kaktus »

Hallo Johanna,
zum "cooler werden" kann ich Dir das Buch von Gonzalez "Mein Kind will nicht essen" sehr empfehlen :D
viele Grüße
S. mit den beiden Jungs D. (11/06) & J. (02/10)
jojoblue
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Re: Trinken zu Beikost

Beitrag von jojoblue »

Hallo,
@Julia: echt Plaume und Hülsenfrüchte? hätt ich mich nicht getraut, wegen Blähgefahr und so... aber vielleicht versuchen wirs einfach mal. mittlerweile trinkt er auch ein bisschen besser. trotzdem bleibt die Flasche/der Becker auch ein SUPER SPIELZEUG, mit dem man alles anspritzen kann :wink: .
@Kaktus: Danke für den Buchtipp! vielleicht lege ich mir das echt zu. im Moment habt Ihr mir schon sehr geholfen, das wieder mal etwas lockerer zu sehen.
wenigstens isst er irgendwas! Der Sohn von einer Bekannten (10 Monate) isst überhaupt nichts, hab ich am So erfahren (obwohl er schon 6 Zähne hat! ) . Da hab ich doch ein richtig vorbildliches Baby *GG*
so, nun muss ich meinen kleinen Krabbler wieder mal vom verbotenen Stromkabel loseisen.
Tschüskes...
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Re: Trinken zu Beikost

Beitrag von copet »

Emil wollte auch "ewig" nichts Zusätzliches trinken. Allerdings habe ich ausschließlich Wasser angeboten. Irgendwann war der Bann gebrochen und seitdem trinkt er, trinkt er ... Am liebsten noch immer Wasser. Anderes probiert er manchmal bei anderen Kindern, aber offensichtlich schmeckt es ihm nicht. Finde ich absolut gut!
Liebe Grüße
Conny mit Emil (07/07)
:zwinker
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