Kurze Geschichte von uns: Finn hat (so ziemlich) von Anfang an (mit etwa 6 Wochen, um genau zu sein) im eigenen Bettchen im eigenen Zimmer nahezu durchgeschlafen. Ab und zu ist er mal nachts gekommen, aber meistens von etwa 21 Uhr bis morgens um 5 oder 6.
Ganz anders Mats: Die ersten 4 Wochen nur bei einem von uns auf dem Bauch, danach auf jeden Fall im Familienbett (wurde von ihm eingeführt
Also habe ich Mats im großen Bett einschlafgestillt (was mitunter bis zu eineinhalb Stunden dauern konnte) und wenn meine Frau und ich dann ins Bett sind, haben wir Mats umquartiert in sein Bett. Vorteil: er hat dort bis etwa 3 oder 4 Uhr geschlafen, bis er sich gemeldet hat. Dann kam er wieder zu uns, ich gestillt, dann bei uns weitergeschlafen bis früh.
Aber irgendwann hat das umquartieren nicht mehr geklappt, bzw. Finn wollte, dass Mats in seinem Bett einschläft. Also habe ich mich mit ins Gitterbett gequetscht, Mats gestillt, Mats war fertig, Mats war wach, ich habe fast geschlafen, Mats turnt auf mir rum, macht Quatsch mit Finn.....
War also auch nicht das Wahre. Ich war schon fast am Ende meiner Nerven: ich musste immer eeeeewig im KiZi bleiben, bis Mats schlief. Ich durfte nicht von seiner Seite weichen, solange er wach war. Oft hat er aber trotzdem geweint, obwohl ich da war.
So hat sich das hingezogen bis vor ca. 3 Wochen.
Dann kamen wir auf die Idee, das Gitter von Mats´ Gitterbett abzubauen, da er so gerne in Finn´s Bett (ohne Gitter) rein und raus ist.
Und was soll ich sagen: Noch ein, zwei Abende mit Einschlafbegleitung, seitdem stille ich ihn noch kurz in seinem Bett, er macht dann "zu", wenn er fertig ist. ich kuschele noch kurz mit ihm, ziehe ihm seine Spieluhr auf und dann kann ich raus!
Und: Mats schläft plötzlich durch!
Ihr seht also: Durchhalten lohnt sich! Manchmal kommt es ganz von alleine und völlig überraschend, dass die kleinen plötzlich schlafen können