Das leidige Thema Schlaf (einschlafgestilltes Baby)
Moderator: Giraeffchen
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Lösche Benutzer 3604
Das leidige Thema Schlaf (einschlafgestilltes Baby)
Hallo alle zusammen,
einige von euch werden sich vielleicht noch an uns erinnern können. Meine kleine Theresa ist nun bald 9 Monate alt und ein getragenes, familiengebettetes und nach-bedarf-gestilltes Baby.
Inzwischen funktionieren unsere ersten Beikost-Versuche ganz gut - sie ist morgens und abends eine kleine Portion Bio-Babybrei, zu mittag ein halbes kleines Gläschen Pastinaken und vormittag oder am Nachmittag mal ein bisschen zerdrückte Banane oder Apfelmus. Sie probiert gerne, isst aber wirklich Spatzenportionen - also echt BEIkost, von Stillmahlzeiten ersetzen sind wir meilenweit entfernt.
Doch nichts desto trotz wird es (hoffentlich) in absehbarer Zeit soweit sein, daß ich abstillen werde. Lanzeitstillen kommt für mich nicht in Frage - und so mache ich mir so meine Gedanken, wie ich das mit dem Einschlafen hinbekommen werde...
Sollte ich daran JETZT schon was zu ändern beginnen ? Theresa wird am Abend im sitzen gestillt und wenn sie zu 80% schläft ins Bett gelegt, die erste Schlafperiode ist ca. 2-3 Stunden. Wenn sie zum ersten Mal wach wird, stille ich sie und gehe auch schlafen. Von dem Zeitpunkt weg wird sie ca. stündlich (!! und das mit 9 Monaten) wach und will stillen. Auch wenn sie nicht wirklich trinkt - eher nur nuckelt.
Problem ist, daß ich ohne Brust einfach keine Chance habe sie zu beruhigen, geschweige denn wieder in den Schlaf zu bekommen.
Einerseits ist mein Wunsch, endlich abzustillen, doch schon immens groß.
Andererseits habe ich ein wenig Bedenken, ob unsere Nächte dann noch chaotischer sind (wobei das eh kaum mehr geht...)
Eine Frage an die Mamis älterer Kinder:
wann haben eure Einschlafgestillten Kinder durchgeschlafen ??? Oder wann sind sie nimmer alle Stunden wach geworden ????
Momentan bin ich einfach nur noch erschöpft, unmotiviert und am Ende. Ich hab mich jetzt 9 Monate rund um die Uhr für die Stillerei aufgeopfert, aber irgendwie ist jetzt die Kraft, die Lust und die Geduld weg.
Lasse mich gerne aufmuntern, aber wohl kaum mehr umstimmen.... mein großer Wunsch wäre es, wenn ich bis zu ihrem 1.Geburtstag abgestillt hätte.
liebe Grüsse
einige von euch werden sich vielleicht noch an uns erinnern können. Meine kleine Theresa ist nun bald 9 Monate alt und ein getragenes, familiengebettetes und nach-bedarf-gestilltes Baby.
Inzwischen funktionieren unsere ersten Beikost-Versuche ganz gut - sie ist morgens und abends eine kleine Portion Bio-Babybrei, zu mittag ein halbes kleines Gläschen Pastinaken und vormittag oder am Nachmittag mal ein bisschen zerdrückte Banane oder Apfelmus. Sie probiert gerne, isst aber wirklich Spatzenportionen - also echt BEIkost, von Stillmahlzeiten ersetzen sind wir meilenweit entfernt.
Doch nichts desto trotz wird es (hoffentlich) in absehbarer Zeit soweit sein, daß ich abstillen werde. Lanzeitstillen kommt für mich nicht in Frage - und so mache ich mir so meine Gedanken, wie ich das mit dem Einschlafen hinbekommen werde...
Sollte ich daran JETZT schon was zu ändern beginnen ? Theresa wird am Abend im sitzen gestillt und wenn sie zu 80% schläft ins Bett gelegt, die erste Schlafperiode ist ca. 2-3 Stunden. Wenn sie zum ersten Mal wach wird, stille ich sie und gehe auch schlafen. Von dem Zeitpunkt weg wird sie ca. stündlich (!! und das mit 9 Monaten) wach und will stillen. Auch wenn sie nicht wirklich trinkt - eher nur nuckelt.
Problem ist, daß ich ohne Brust einfach keine Chance habe sie zu beruhigen, geschweige denn wieder in den Schlaf zu bekommen.
Einerseits ist mein Wunsch, endlich abzustillen, doch schon immens groß.
Andererseits habe ich ein wenig Bedenken, ob unsere Nächte dann noch chaotischer sind (wobei das eh kaum mehr geht...)
Eine Frage an die Mamis älterer Kinder:
wann haben eure Einschlafgestillten Kinder durchgeschlafen ??? Oder wann sind sie nimmer alle Stunden wach geworden ????
Momentan bin ich einfach nur noch erschöpft, unmotiviert und am Ende. Ich hab mich jetzt 9 Monate rund um die Uhr für die Stillerei aufgeopfert, aber irgendwie ist jetzt die Kraft, die Lust und die Geduld weg.
Lasse mich gerne aufmuntern, aber wohl kaum mehr umstimmen.... mein großer Wunsch wäre es, wenn ich bis zu ihrem 1.Geburtstag abgestillt hätte.
liebe Grüsse
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vivi
- alter SuT-Hase
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- Registriert: 05.05.2007, 19:17
Re: Das leidige Thema Schlaf (einschlafgestilltes Baby)
du solltest dir mal überlegen, was du dir vom abstillen erhoffst und ob das überhaupt realistisch ist. ich lese heraus, dass dich v.a. das nächtliche stillen sehr anstrengt und vielleicht deine ständige präsenz.
wenn du abstillst heißt das nicht, dass sie besser schläft und du musst dann andere wege finden deiner kleinen nähe und trost zu geben. vielleicht musst du sie dann wiegen, herumtragen, singen,... vielleicht hat sie nachts hunger und du musst ihr milch zubereiten oder sie braucht wasser oder einfach nur deine nähe. dann hast du nicht mehr das bequemste, schnellste beruhigungsmittel: stillen. stillen kannst du im halbschlaf, du musst nicht aufstehen, du brauchst nicht nachzudenken...
überleg dir auch wie praktisch du es fandest, dass sie bei krankheit wenigstens gestillt hat und so etwas zu sich genommen hat und zufriedener war. oder sie war durch das stillen sehr selten krank.
ich will dich jetzt nicht überreden weiterzustillen, ich wollte dir nur mal die gründe aufzählen die mich zum weiterstillen bewegt haben, obwohl ich inzwischen seit 1 1/2 jahren nicht länger als 3 stunden am stück geschlafen habe
bei mir war der knackpunkt die innere einstellung. als ich mir sicher war dass ich weiterstillen will konnte ich auch die nächtlichen stillzeiten besser verkraften. ich hab es mir so bequem wie möglich gemacht- kind neben mich, im halbschlaf stillen, mal mittagsschlaf mitmachen, den haushalt nicht so wichtig nehmen. auch mal was für mich tun. ich bin inzwischen gar nicht mehr müde am tag, obwohl sie nachts zwischen 3-8mal stillt... es hat sich alles eingespielt, unsere schlafphasen sind ähnlich.
aber wenn du wirklich abstillen möchtest dann musst du andere wege finden sie zu beruhigen, probier einfach aus. jedes kind ist anders.und wenn es nicht klappt still eben noch ein wenig.
wenn du abstillst heißt das nicht, dass sie besser schläft und du musst dann andere wege finden deiner kleinen nähe und trost zu geben. vielleicht musst du sie dann wiegen, herumtragen, singen,... vielleicht hat sie nachts hunger und du musst ihr milch zubereiten oder sie braucht wasser oder einfach nur deine nähe. dann hast du nicht mehr das bequemste, schnellste beruhigungsmittel: stillen. stillen kannst du im halbschlaf, du musst nicht aufstehen, du brauchst nicht nachzudenken...
überleg dir auch wie praktisch du es fandest, dass sie bei krankheit wenigstens gestillt hat und so etwas zu sich genommen hat und zufriedener war. oder sie war durch das stillen sehr selten krank.
ich will dich jetzt nicht überreden weiterzustillen, ich wollte dir nur mal die gründe aufzählen die mich zum weiterstillen bewegt haben, obwohl ich inzwischen seit 1 1/2 jahren nicht länger als 3 stunden am stück geschlafen habe
aber wenn du wirklich abstillen möchtest dann musst du andere wege finden sie zu beruhigen, probier einfach aus. jedes kind ist anders.und wenn es nicht klappt still eben noch ein wenig.
vivi mit der großen Zuckermaus Jan '07 und der kleinen Strahlemaus März ' 14
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Lösche Benutzer 3604
Re: Das leidige Thema Schlaf (einschlafgestilltes Baby)
Hmm, was ich mir vom abstillen erhoffe ? Ich glaub, das ist irgendwie nicht mit einem Satz oder ganz wenigen Worten zu beantworten.
Klar, ich stimme dir vollkommen zu - stillen ist etwas schönes, und etwas ganz ganz wichtiges, auch für die Bindung zwischen Mutter & Baby.
Unsere kleine Theresa war vom ersten Tag an immens fordernd und ich bin einfach ziemlich am Ende meiner Kräfte angelangt. Natürlich gibt es Tage, wo es besser läuft und ich auch nicht um 09.00 Uhr am Vormittag schon fast wegkippe vor Müdigkeit, aber die Mehrzahl der Tage schaut so aus, daß ich oft kaum weiß, wie ich mich auf den Füssen halte.
Theresa schläft - von der ersten nacht im Krankenhaus weg - bei uns im Bett, wird nach Bedarf gestillt, viel im Tragtuch oder Manduca getragen und so haben wir es geschafft, daß sie nach ca. 4 Monaten langsam aber das Schreibaby-sein Schritt für Schritt verringerte. Inzwischen würde ich sie nicht mehr als "Schreibaby", sondern nur noch als "fordernder als andere" beschreiben.
Ich liebe diesen kleinen Floh über alles, nur - ich kann nicht immer 150% geben, ich kann nicht mehr. In der Nacht hab ich einerseits keine Platz mehr im Bett (macht sich sehr breit, wacht aber sofort auf wenn ich sie ein bisschen zur Seite rutsche) und ich glaube, daß Theresa deswegen so oft wach wird, weil sie halt permanent die Milch riecht und deshalb auch ran will.
Sie trinkt dann nicht, nuckelt nur und wenn ich abdocke, artet das jedes Mal in ein Mordsgebrüll aus. Oft lieg ich 2 Stunden am Stück auf der Seite und spiele Schnuller.
Versteht mich nicht falsch - ich hab das eine zeitlang sogar mit sehr großer Hingabe gemacht. Nur denke ich, daß es langsam aber doch an der Zeit wäre, die Schlafintervalle zu verlängern und die nächtlichen Stillmahlzeiten vielleicht von 6-8 auf zumindest 2 zu reduzieren... da wäre ich ja schon überglücklich. Ich hab nur keine Ahnung, wie ich das bewerkstelligen soll / kann.
Tagsüber stillen wir jetzt eigentlich schon recht wenig - sie verlangt nicht mehr.
Seit einigen Wochen versuchen wir´s mit Beikost (morgens Brei, vormittag Obst, mittags Gemüse, nachmittag Obst wenn sie mag, abends Brei). Sie ist zwar nur Spatzenportionen, und ich biete ihr zu jeder Mahlzeit Tee aus´m Trinkbecher an, den sie auch gerne nimmt und hinterher die Brust.
Meistens stille ich Tagsüber jedoch nur mehr um 9.00 Uhr, um 13.00 Uhr und eventuell auch um ca. 16.00 Uhr (da lässt sie öfters aus) - zum Abendbrei mag sie auch nicht, erst zum einschlafen um ca. 20.00 Uhr wieder.
Auch wenn ICH zwischendurch glaube, sie müsste jetzt doch stillen wollen - will sie nicht.
Scheinbar ist sie mit der Situation tagsüber rundum zufrieden und glücklich.
Nachts dafür kommt sie (nach dem einschlafen um ca. 20.00 Uhr) dann das erste mal um ca. 23.00 Uhr (juhuuu, 3 Stunden am Stück, aber ich gehe natürlich nicht auch schon um 20.00 Uhr schlafen...) und ab da an dann 2 bis halbstündlich, je nachdem.
Ach ja - und tagsüber schlafen ??? Vormittag um 09.00 Uhr eine halbe Stunde, nachmittags ein bis eineinhalb Stunden, im Kiwa oder Tragtuch, Hauptsache es bewegt sich. Also kann ich mich da auch nicht mit ihr hinlegen. Einschlafstillen tagsüber funktioniert irgendwie nicht, da schläft sie nicht wirklich gut ein, wird dauernd wach und ist total knatschig...
Freu mich über jeden Tipp,
liebe Grüsse ANDREA & der Powerzwerg
Klar, ich stimme dir vollkommen zu - stillen ist etwas schönes, und etwas ganz ganz wichtiges, auch für die Bindung zwischen Mutter & Baby.
Unsere kleine Theresa war vom ersten Tag an immens fordernd und ich bin einfach ziemlich am Ende meiner Kräfte angelangt. Natürlich gibt es Tage, wo es besser läuft und ich auch nicht um 09.00 Uhr am Vormittag schon fast wegkippe vor Müdigkeit, aber die Mehrzahl der Tage schaut so aus, daß ich oft kaum weiß, wie ich mich auf den Füssen halte.
Theresa schläft - von der ersten nacht im Krankenhaus weg - bei uns im Bett, wird nach Bedarf gestillt, viel im Tragtuch oder Manduca getragen und so haben wir es geschafft, daß sie nach ca. 4 Monaten langsam aber das Schreibaby-sein Schritt für Schritt verringerte. Inzwischen würde ich sie nicht mehr als "Schreibaby", sondern nur noch als "fordernder als andere" beschreiben.
Ich liebe diesen kleinen Floh über alles, nur - ich kann nicht immer 150% geben, ich kann nicht mehr. In der Nacht hab ich einerseits keine Platz mehr im Bett (macht sich sehr breit, wacht aber sofort auf wenn ich sie ein bisschen zur Seite rutsche) und ich glaube, daß Theresa deswegen so oft wach wird, weil sie halt permanent die Milch riecht und deshalb auch ran will.
Sie trinkt dann nicht, nuckelt nur und wenn ich abdocke, artet das jedes Mal in ein Mordsgebrüll aus. Oft lieg ich 2 Stunden am Stück auf der Seite und spiele Schnuller.
Versteht mich nicht falsch - ich hab das eine zeitlang sogar mit sehr großer Hingabe gemacht. Nur denke ich, daß es langsam aber doch an der Zeit wäre, die Schlafintervalle zu verlängern und die nächtlichen Stillmahlzeiten vielleicht von 6-8 auf zumindest 2 zu reduzieren... da wäre ich ja schon überglücklich. Ich hab nur keine Ahnung, wie ich das bewerkstelligen soll / kann.
Tagsüber stillen wir jetzt eigentlich schon recht wenig - sie verlangt nicht mehr.
Seit einigen Wochen versuchen wir´s mit Beikost (morgens Brei, vormittag Obst, mittags Gemüse, nachmittag Obst wenn sie mag, abends Brei). Sie ist zwar nur Spatzenportionen, und ich biete ihr zu jeder Mahlzeit Tee aus´m Trinkbecher an, den sie auch gerne nimmt und hinterher die Brust.
Meistens stille ich Tagsüber jedoch nur mehr um 9.00 Uhr, um 13.00 Uhr und eventuell auch um ca. 16.00 Uhr (da lässt sie öfters aus) - zum Abendbrei mag sie auch nicht, erst zum einschlafen um ca. 20.00 Uhr wieder.
Auch wenn ICH zwischendurch glaube, sie müsste jetzt doch stillen wollen - will sie nicht.
Scheinbar ist sie mit der Situation tagsüber rundum zufrieden und glücklich.
Nachts dafür kommt sie (nach dem einschlafen um ca. 20.00 Uhr) dann das erste mal um ca. 23.00 Uhr (juhuuu, 3 Stunden am Stück, aber ich gehe natürlich nicht auch schon um 20.00 Uhr schlafen...) und ab da an dann 2 bis halbstündlich, je nachdem.
Ach ja - und tagsüber schlafen ??? Vormittag um 09.00 Uhr eine halbe Stunde, nachmittags ein bis eineinhalb Stunden, im Kiwa oder Tragtuch, Hauptsache es bewegt sich. Also kann ich mich da auch nicht mit ihr hinlegen. Einschlafstillen tagsüber funktioniert irgendwie nicht, da schläft sie nicht wirklich gut ein, wird dauernd wach und ist total knatschig...
Freu mich über jeden Tipp,
liebe Grüsse ANDREA & der Powerzwerg
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xknäckebrotx
Re: Das leidige Thema Schlaf (einschlafgestilltes Baby)
ich kann jetzt zwar leider keinen schlauen Tipp geben, aber ich verstehe schon auch, dass du fertig bist.
Ging mir in dem Kindesalter nicht anders. Irgendwie gings aber doch noch eine Weile gut - obwohl meine Tochter beileibe nicht so fröhlich gegessen hat und auch tagsüber viel gestillt hat. War auch ok.
Aber was ich sagen würde: Das Schlafverhalten tagsüber, das du beschreibst, das finde ich ganz normal. Also meiner Meinung nach wirst du kaum Kinder im Alter deiner Tochter finden, die da unbedingt mehr schlafen - es wird eher noch weniger werden.
Ging mir in dem Kindesalter nicht anders. Irgendwie gings aber doch noch eine Weile gut - obwohl meine Tochter beileibe nicht so fröhlich gegessen hat und auch tagsüber viel gestillt hat. War auch ok.
Aber was ich sagen würde: Das Schlafverhalten tagsüber, das du beschreibst, das finde ich ganz normal. Also meiner Meinung nach wirst du kaum Kinder im Alter deiner Tochter finden, die da unbedingt mehr schlafen - es wird eher noch weniger werden.
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Lösche Benutzer 3604
Re: Das leidige Thema Schlaf (einschlafgestilltes Baby)
Tagsüber hat Theresa von Anfang an nie wirklich mehr geschlafen - eher öfters, aber dafür oft nur 10 min.
Hab mal zusammen gerechnet - insgesamt (Tag und Nacht zusammen) kommt sie in 24 Std. auf ca. 11 Stunden Schlaf. Plus / Minus eine halbe Stunde. Kommt mir dann doch relativ wenig vor.
Habe versucht sie - auch wegen der bald bevorstehenden Zeitumstellung - nun etwas später ins Bett zu bringen, haben wir langsam von ca. 19.15 auf ca. 20.15 bis 20.30 Uhr gesteigert. Nur - sie wird in der Früh dennoch spätestens um punkt 6 (eher halb 6) wach. Heisst soviel wie, daß ich nach der Zeitumstellung dann ab (halb) 5 Tagwache habe... Damit muss ich mich wohl abfinden.
Ab wann haben eure Einschlaf-gestillten Babys durchgeschlafen ??????
Ich lese hier teilweise Beiträge, wo 2 und 3-jährige von durchschlafen noch meilenweit entfernt sind. Sowas macht mir - ehrlich gesagt - echt Angst. In meiner Verwandtschaft und im Bekanntenkreis hab ich eigentlich fast nur "Vorzeigebabys" die oft mit 2 Monaten, spätestens mit einem halben Jahr, durchgeschlafen haben.
Was können diese Mammis, was ich nicht kann ? Was läuft bei uns verkehrt ??? Kann ja nicht sein, daß ich im Umfeld um die 10 solcher Musterbabys hab, und wir das mit der Schlaferei so gar nicht hinkriegen, oder ???
Von Ferbern und "Jedes Kind kann schlafen lernen" halt ich nix - aber das sind die einzigen Tipps, die ich bekomme...
(
Hab mal zusammen gerechnet - insgesamt (Tag und Nacht zusammen) kommt sie in 24 Std. auf ca. 11 Stunden Schlaf. Plus / Minus eine halbe Stunde. Kommt mir dann doch relativ wenig vor.
Habe versucht sie - auch wegen der bald bevorstehenden Zeitumstellung - nun etwas später ins Bett zu bringen, haben wir langsam von ca. 19.15 auf ca. 20.15 bis 20.30 Uhr gesteigert. Nur - sie wird in der Früh dennoch spätestens um punkt 6 (eher halb 6) wach. Heisst soviel wie, daß ich nach der Zeitumstellung dann ab (halb) 5 Tagwache habe... Damit muss ich mich wohl abfinden.
Ab wann haben eure Einschlaf-gestillten Babys durchgeschlafen ??????
Ich lese hier teilweise Beiträge, wo 2 und 3-jährige von durchschlafen noch meilenweit entfernt sind. Sowas macht mir - ehrlich gesagt - echt Angst. In meiner Verwandtschaft und im Bekanntenkreis hab ich eigentlich fast nur "Vorzeigebabys" die oft mit 2 Monaten, spätestens mit einem halben Jahr, durchgeschlafen haben.
Was können diese Mammis, was ich nicht kann ? Was läuft bei uns verkehrt ??? Kann ja nicht sein, daß ich im Umfeld um die 10 solcher Musterbabys hab, und wir das mit der Schlaferei so gar nicht hinkriegen, oder ???
Von Ferbern und "Jedes Kind kann schlafen lernen" halt ich nix - aber das sind die einzigen Tipps, die ich bekomme...
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vivi
- alter SuT-Hase
- Beiträge: 2092
- Registriert: 05.05.2007, 19:17
Re: Das leidige Thema Schlaf (einschlafgestilltes Baby)
liebe scully,
bei dir läuft gar nichts verkehrt. du machst das genau richtig. dein baby hat starke bedürfnisse und du hörst darauf. das ist super anstrengend, aber es zahlt sich später aus. vielleicht hilft dir das buch "das 24-stunden-baby" von w. sears.
vielleicht hilft es dir auch wenn ich dir sage, dass du eine besinders gute bindung zu deinem baby hast. und dass babys die in der anfangszeit 24stundenbabys waren und sehr anspruchsvoll waren und wenig schliefen später meist besonders intelligent werden.
es wird besser! glaube mir. wenn du jetzt auf krampf versuchst dein kind umzupolen kann es zu einem teifgreifenden vertrauensbruch kommen.
meine kleine wollte und will auch immer sehr oft nachts stillen ( im moment auch wieder tags) aber sie ist so ein zufriedenes , aufgewecktes, fröhliches, mutiges kind geworden
sie wird z.b. zu hause bei mir immer noch einschlafgestillt, schläft aber in der kinderkrippe oder beim papa oder bei der oma kommentarlos und schnell ein. auch in der kinderkrippe weint sie nie. sie ist auch sehr selbstbewußt und mutig. ich glaube, dass sie auch durch die nächtliche betreuung und das attachment parenting so gut gelungen ist
ich will dir damit nur sagen: HALT DURCH! ES WIRD BESSER!DU MACHST DAS SUPER SO!
bei dir läuft gar nichts verkehrt. du machst das genau richtig. dein baby hat starke bedürfnisse und du hörst darauf. das ist super anstrengend, aber es zahlt sich später aus. vielleicht hilft dir das buch "das 24-stunden-baby" von w. sears.
vielleicht hilft es dir auch wenn ich dir sage, dass du eine besinders gute bindung zu deinem baby hast. und dass babys die in der anfangszeit 24stundenbabys waren und sehr anspruchsvoll waren und wenig schliefen später meist besonders intelligent werden.
es wird besser! glaube mir. wenn du jetzt auf krampf versuchst dein kind umzupolen kann es zu einem teifgreifenden vertrauensbruch kommen.
meine kleine wollte und will auch immer sehr oft nachts stillen ( im moment auch wieder tags) aber sie ist so ein zufriedenes , aufgewecktes, fröhliches, mutiges kind geworden
ich will dir damit nur sagen: HALT DURCH! ES WIRD BESSER!DU MACHST DAS SUPER SO!
vivi mit der großen Zuckermaus Jan '07 und der kleinen Strahlemaus März ' 14
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EUfqtw
Re: Das leidige Thema Schlaf (einschlafgestilltes Baby)
Mit 6 Wochen bzw mit 10 Wochen.Scully hat geschrieben:
Ab wann haben eure Einschlaf-gestillten Babys durchgeschlafen ??????
Von solchen Erfahrungen liest man nur meist nicht. Wer eröffnet schon ein Thread mit dem Titel "meine Kinder schlafen von Anfang an so wunderbar und ich bin so ausgeruht" ?
- Caillean
- gehört zum Inventar
- Beiträge: 522
- Registriert: 05.12.2007, 18:32
- Wohnort: Seevetal
Re: Das leidige Thema Schlaf (einschlafgestilltes Baby)
also ich kann dich sehr gut verstehen, auch ich habe ein 24-Stunden-Baby, 6 Monate Schreikind, nun immer noch wie du es auch nennst "sehr anspruchsvoll"
er ist derweil 15 Monate alt, von so etwas wie durchschlafen sind wir weit entfernt
Kost außer Stillen isst er erst so richtig seit ca. 2 Monaten, seitdem stillen wir tagsüber nicht mehr, morgens inzwischen auch nicht, aber zum Zu-Bett-Gehen wünscht er es meist und in der Nacht 2-3 Mal
was allerdings nicht bedeutet, dass er in der Nacht nur 2-3 Mal wach wäre
alles in allem schläft er auch nicht sehr viel, auf mehr als 11 Tag und Nacht zusammen kommen wir auch schon lange nicht mehr (tags meist nur so 30-40 min, je nachdem, wie die Nacht war, blöde ist für mich halt, tags schläft er nicht in der Wohnung, ich muss raus, schieben, ergo nix mit gleichzeitiger Erholung für mich)
er schläft übrigens erstmal dann in seinem Bett in seinem Zimmer derweil, zu besseren oder längeren Schlafperioden geführt, nach 24 Uhr nehme ich ihn dann mit in mein Bett zum Stillen und dann bringe ich ihn auch nicht zurück
ich kann nur zu gut nachfühlen, wie es dir geht, war und bin mit meinen Kräften auch ziemlich am Ende, aber es war schon schlimmer, halt wochenlang in den Nächten, wo keine halbe Stunde am Stück geschlafen wurde, ehe wieder Gebrüll kam
wie du siehst, einen Ratschlag kann ich dir leider nicht anbieten, nur sagen, dass du nicht alleine bist
Caillean
er ist derweil 15 Monate alt, von so etwas wie durchschlafen sind wir weit entfernt
Kost außer Stillen isst er erst so richtig seit ca. 2 Monaten, seitdem stillen wir tagsüber nicht mehr, morgens inzwischen auch nicht, aber zum Zu-Bett-Gehen wünscht er es meist und in der Nacht 2-3 Mal
was allerdings nicht bedeutet, dass er in der Nacht nur 2-3 Mal wach wäre
alles in allem schläft er auch nicht sehr viel, auf mehr als 11 Tag und Nacht zusammen kommen wir auch schon lange nicht mehr (tags meist nur so 30-40 min, je nachdem, wie die Nacht war, blöde ist für mich halt, tags schläft er nicht in der Wohnung, ich muss raus, schieben, ergo nix mit gleichzeitiger Erholung für mich)
er schläft übrigens erstmal dann in seinem Bett in seinem Zimmer derweil, zu besseren oder längeren Schlafperioden geführt, nach 24 Uhr nehme ich ihn dann mit in mein Bett zum Stillen und dann bringe ich ihn auch nicht zurück
ich kann nur zu gut nachfühlen, wie es dir geht, war und bin mit meinen Kräften auch ziemlich am Ende, aber es war schon schlimmer, halt wochenlang in den Nächten, wo keine halbe Stunde am Stück geschlafen wurde, ehe wieder Gebrüll kam
wie du siehst, einen Ratschlag kann ich dir leider nicht anbieten, nur sagen, dass du nicht alleine bist
Caillean
Caillean mit Zwergl (06/07)
Ich bin nicht gestört, ich bin verhaltensoriginell.
Ich bin nicht gestört, ich bin verhaltensoriginell.
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Lösche Benutzer 3604
Re: Das leidige Thema Schlaf (einschlafgestilltes Baby)
... stimmt.Lillian hat geschrieben: Mit 6 Wochen bzw mit 10 Wochen.
Von solchen Erfahrungen liest man nur meist nicht. Wer eröffnet schon ein Thread mit dem Titel "meine Kinder schlafen von Anfang an so wunderbar und ich bin so ausgeruht" ?
und ehrlich gesagt, ich glaub ich würd auszucken. ich krieg jedesmal die kriese, wenn ich höre "meine schläft durch seit sie 2 monate ist... "
ich dank euch alle für eure lieben und aufmunternden worte. es tut schon mal gut zu wissen, daß man a) als mama kein völliger looser ist und b) auch nicht alleine mit dem problem dasteht.
ganz ehrlich ??? ich hab mir den alltag mit baby um vieles "rosaroter" vorgestellt, als es bei uns dann tatsächlich war. ich bin zwar immer noch übermüdet, aber wenigstens ist theresa kein schreibaby mehr - das war die hölle.
w.sears "das 24-std.-baby" hab ich schon gleich am anfang mal gelesen, und ich dachte, der schreib zu 100% von unserer kleinen.
ihr habt ja tw. auch schon mehrere kinder... wie läuft das dann, wenn das größere mit 2 oder 3 jahren nachts immer noch kommt (zum stillen, oder auch nur so) und ein baby da ist, das in der nacht alle 2 std. stillt ???
wir möchten unbedingt mit nicht allzu großem abstand ein zweites kind - aber ich hab echt riesenrespet davor, weil mir immer vorkommt ich krieg ja schon mit theresa nix gebacken...
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vivi
- alter SuT-Hase
- Beiträge: 2092
- Registriert: 05.05.2007, 19:17
Re: Das leidige Thema Schlaf (einschlafgestilltes Baby)
das ist ein grund warum ich mit dem zweiten noch warten möchte. ein zu enger abstand mit zwei nächtlich betreuten kindern wäre mir zu anstrengendihr habt ja tw. auch schon mehrere kinder... wie läuft das dann, wenn das größere mit 2 oder 3 jahren nachts immer noch kommt (zum stillen, oder auch nur so) und ein baby da ist, das in der nacht alle 2 std. stillt ???
wir möchten unbedingt mit nicht allzu großem abstand ein zweites kind - aber ich hab echt riesenrespet davor, weil mir immer vorkommt ich krieg ja schon mit theresa nix gebacken...
vivi mit der großen Zuckermaus Jan '07 und der kleinen Strahlemaus März ' 14