Kontaktschlafen - hat das jemand erfolgreich reduzieren können?

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Meeresbrise
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Re: Kontaktschlafen - hat das jemand erfolgreich reduzieren können?

Beitrag von Meeresbrise »

Während der Kraheitsphase habe ich immer gestillt, sobald die Meeresprinzessin wach wurde und auch jetzt die Tage danach sind wir bei mehrmaligem Stillen nachts und ich würde es langsam wirklich gern ändern. Am liebsten wäre mir 22/23 Uhr bis 5 Uhr, auch wenn das total radikal ist und wahrscheinlich erstmal bis 02.00 besser wäre. Aber das nächtliche Stillen nervt mich aktuell soo. Zu keiner anderen Tageszeit als Mitternacht bis 4 Uhr nervt es mich mehr, vor allem da sie momentan gefühlt ewig nicht abdockt und kaum hab ich mich wieder zur Seite gerollt und bin eingeschlafen, folgt das nächste "Mama, Busen" :?

War denn hier ebenfalls jemand irgendwann total genervt vom nächtlichen Stillen? Mit 19 Monaten, wie sehr brauchen die Mäuse noch nächtliche Kalorien?

Sie isst seit Montag wieder wie gewohnt. Ich kann Portionen total schwer abschätzen aber ich biete ihr immer wieder was wir essen an, morgens kurz stillen, dann Joghurt und einen kleinen Becher Pre (wir wurden sonst nicht fertig für den Kindergarten weil sie immer wieder kurz stillen wollte morgens, das hat der Becher Pre entspannt) , vormittags Banane und etwas Brot, stillen, mittags zb heute Risotto mit Kürbis, nachmittags Apfelsschnitze, Maisstangen, abends Kürbissuppe und etwas Tomate, ein paar Bissen Semmel mit Butter. Zwischendurch hat sie nachmittags 1x kurz stillen und einmal 60 ml Pre( "Mama, Flaschiii") verlangt. Ich weiß halt nicht, ob sie nachts das Stillen noch braucht, das möchte ich ihr nicht nehmen oder ob es einfach eine Weiterschlafhilfe ist?
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FloppyDisc
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Re: Kontaktschlafen - hat das jemand erfolgreich reduzieren können?

Beitrag von FloppyDisc »

Sie braucht nachts keine Nahrung mehr. Ein gestilltes Kind in dem Alter, das normal isst und gedeiht, braucht auch keine Pre. Es ist völlig in Ordnung, wenn du nachts abstillst oder erstmal ein stillfreies Fenster einführst. Bei meiner Tochter hat es einige Anläufe und sehr viel Wut und Tränen ihrerseits gebraucht, bis es geklappt hat. Bei meinem Sohn war es leichter, der wollte dann kurz drauf gar nicht mehr stillen, was für mich auch völlig in Ordnung war. Ich wünsche dir, dass es schnell klappt und du endlich mal wieder etwas schlafen kannst!
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Re: Kontaktschlafen - hat das jemand erfolgreich reduzieren können?

Beitrag von fraubaerbaum »

Meeresbrise hat geschrieben: 08.01.2026, 20:18 Während der Kraheitsphase habe ich immer gestillt, sobald die Meeresprinzessin wach wurde und auch jetzt die Tage danach sind wir bei mehrmaligem Stillen nachts und ich würde es langsam wirklich gern ändern. Am liebsten wäre mir 22/23 Uhr bis 5 Uhr, auch wenn das total radikal ist und wahrscheinlich erstmal bis 02.00 besser wäre. Aber das nächtliche Stillen nervt mich aktuell soo. Zu keiner anderen Tageszeit als Mitternacht bis 4 Uhr nervt es mich mehr, vor allem da sie momentan gefühlt ewig nicht abdockt und kaum hab ich mich wieder zur Seite gerollt und bin eingeschlafen, folgt das nächste "Mama, Busen" :?

War denn hier ebenfalls jemand irgendwann total genervt vom nächtlichen Stillen? Mit 19 Monaten, wie sehr brauchen die Mäuse noch nächtliche Kalorien?

Sie isst seit Montag wieder wie gewohnt. Ich kann Portionen total schwer abschätzen aber ich biete ihr immer wieder was wir essen an, morgens kurz stillen, dann Joghurt und einen kleinen Becher Pre (wir wurden sonst nicht fertig für den Kindergarten weil sie immer wieder kurz stillen wollte morgens, das hat der Becher Pre entspannt) , vormittags Banane und etwas Brot, stillen, mittags zb heute Risotto mit Kürbis, nachmittags Apfelsschnitze, Maisstangen, abends Kürbissuppe und etwas Tomate, ein paar Bissen Semmel mit Butter. Zwischendurch hat sie nachmittags 1x kurz stillen und einmal 60 ml Pre( "Mama, Flaschiii") verlangt. Ich weiß halt nicht, ob sie nachts das Stillen noch braucht, das möchte ich ihr nicht nehmen oder ob es einfach eine Weiterschlafhilfe ist?
Ja hier. Vor allem war ich auch so wahnsinnig müde. Habe dann 3 Nächte lauten Protest gehabt, da war ich dann tagsüber noch schlechter drauf, und dann war die Sache durch... Also ich muss ab und noch abends dran erinnern dass es erst morgens wieder Milchi gibt, dann werde ich angegrinst und sie wartet bis 5/6 Uhr, je nach Hunger. Ich hab anfangs Banane, Kekse etc gereicht wenn sie nachts aufgewacht ist, weil ich unsicher war ob's Hunger ist. Bei meinem Partner schläft sie aber fast immer durch, daher ist es wohl eher Gewohnheit....

Ich glaube übrigens dass es einfacher für das Kind zu verstehen ist, es nicht an ner Uhrzeit festzumachen sondern entweder mit Lampe / draußen hell / Aufstehzeit zu arbeiten, Uhr lesen können die ja noch nicht und das Zeitgefühl ist mE auch nicht so da
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Re: Kontaktschlafen - hat das jemand erfolgreich reduzieren können?

Beitrag von Flausch89 »

Ich hab auch beide Kinder nachts abgestillt, weil ich irgendwann nicht mehr konnte. Das zwerglein ist ja so alt wie deine kleine und schläft jetzt seit 2 Monaten ohne nächtlichem stillen. Ich glaube, die große Mehrheit der Kinder sind in dem Alter in der Lage, ihren kalorienbedarf tagsüber mit Essen zu decken und brauchen nachts nichts mehr (außer vielleicht mal einen schluck Wasser bei durst, gerade wenn es im Sommer heiß ist).

Ich hab außerdem ohnehin das Gefühl, dass das zwerglein von stillen nicht mehr satt wird. Habe das mehrfach tagsüber beobachtet, dass er stillen wollte und dann kaum dass er fertig war noch mehr wollte und immer noch unzufrieden war. Wenn ich ihm dann aber eine Banane gegeben hab, hat er die gegessen und dann war wieder alles gut.
Wenn die Kinder klein sind, gib ihnen Wurzeln; werden sie groß, gib ihnen Flügel.

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Meeresbrise
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Re: Kontaktschlafen - hat das jemand erfolgreich reduzieren können?

Beitrag von Meeresbrise »

Flausch89 hat geschrieben: 09.01.2026, 08:27 Ich hab auch beide Kinder nachts abgestillt, weil ich irgendwann nicht mehr konnte. Das zwerglein ist ja so alt wie deine kleine und schläft jetzt seit 2 Monaten ohne nächtlichem stillen. Ich glaube, die große Mehrheit der Kinder sind in dem Alter in der Lage, ihren kalorienbedarf tagsüber mit Essen zu decken und brauchen nachts nichts mehr (außer vielleicht mal einen schluck Wasser bei durst, gerade wenn es im Sommer heiß ist).

Ich hab außerdem ohnehin das Gefühl, dass das zwerglein von stillen nicht mehr satt wird. Habe das mehrfach tagsüber beobachtet, dass er stillen wollte und dann kaum dass er fertig war noch mehr wollte und immer noch unzufrieden war. Wenn ich ihm dann aber eine Banane gegeben hab, hat er die gegessen und dann war wieder alles gut.
Wie schläft das Zwerglein nach dem Abstillen nachts? Hat es sich stark gebessert?
Ich habe schon eine ganze Weile das Gefühl, dass die Meeresprinzessin vom morgendlichen Stillen nicht mehr satt wird. Sie wollte dann immer wieder stillen, war total unzufrieden und kaum saßen wir am Frühstückstisch wollte sie sofort wieder ins Bett gehen um zu stillen und ständig nur am Arm sein. Das war irgendwann mit 2 Kindern nicht mehr machbar für mich, denn wir haben morgens dadurch 2 Stunden gebraucht, bis wir endlich außer Haus waren. Ein Becher Pre am Frühstückstisch hat alles total entspannt. Endlich keine weinende Meeresprinzessin mehr. Wir brauchen morgens immer noch anderthalb Stunden :oops: aber es ist wesentlich entspannter so. Ich glaube beim Einschlafstillen am Vormittag holt sie sich noch eine schöne Portion, aber ansonsten sind es eher kleine Schlucke.
Ich wäre mit komplett abstillen auch schon fein, aber untertags kann sie ruhig noch eine ganze Weile weiterstillen, wenn sie möchte. Nur nachts bitte nicht mehr so häufig...
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Re: Kontaktschlafen - hat das jemand erfolgreich reduzieren können?

Beitrag von ShinyCheetah »

Als ich bei F das morgendliche Stillen abgeschafft habe, hat er auch ein paar Tage lang stattdessen direkt ein Glas (Kuh)Milch bekommen. Ich habe das dann aber zugunsten von Wasser und Müsli mit Milch wieder abgeschafft, sobald es ging. Ich finde persönlich, ein Kleinkind braucht keine Pre mehr, da geht auch Kuhmilch - ist auch weniger stark verarbeitet. Aber Milch ist ein Lebensmittel, kein Getränk, darum bin ich kein Fan von Mich im Glas.

(Dass V heute gestern nach ihrem Müsli noch ein Glas Hafer-Vollmilch hatte, ist ein anderes Thema... Das Kind isst gerade generell fast nichts mehr. F war da viel unkomplizierter)

Und ich stimme den anderen zu und wünsche dir viel Erfolg beim Einführen des stillfreien Fensters :)
mit Sohn F (Ende September 18)
und Tochter V (Ende Juni 21)


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Re: Kontaktschlafen - hat das jemand erfolgreich reduzieren können?

Beitrag von Flausch89 »

@Meeresbrise: Seit ich das zwerglein nachts abgestillt habe (einschlafstillen gibt's aber immer noch, also da hab ich nix geändert), schläft er durch. Also zumindest die meiste Zeit. Um Weihnachten herum hatten wir ein paar Nächte, wo er dann so um 4 Uhr aufgewacht ist, aber das waren halt auch Tage mit viel trubel und vielen Menschen und das zwerglein ist da eher sensibel.

Ansonsten braucht er ab und zu mal so gegen 5 Uhr eine Hand, die ihn berührt, damit er nicht mehr unruhig ist und in den schlaf zurück findet, aber bis dahin schläft er tief und fest, statt wie früher stillen im 2 Stunden takt.
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Re: Kontaktschlafen - hat das jemand erfolgreich reduzieren können?

Beitrag von Meeresbrise »

Flauschi, das klingt ja perfekt.

Die Meeresprinzessin ist nachts wach geworden, ich hab sss gesummt, gesungen (abends schläft sie gern beim Singen ein) und sie gestreichelt und sie weinte und mein verschlafenes Ich hat dann (sehr früh) beschlossen, schnell zu stillen, damit ich wieder weiterschlafen konnte. Mir fehlt es an Konsequenz und ich bin nachts soo bequem. Dann hab ich die Barriere zwischen uns weggemacht, damit sie stillen konnte mit dem Ergebnis, dass ich vielleicht 30cm Platz hatte und ständig gestillt wurde. Also nicht grad zufriedenstellend, mir tut mein gesamter Rücken weh. Trotzdem geh ich nachts den schnellsten Weg.
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Re: Kontaktschlafen - hat das jemand erfolgreich reduzieren können?

Beitrag von ShinyCheetah »

Ich weiß auch ehrlich gesagt nicht, wie ich das ohne meinen Partner geschafft hätte. Du wirst das schaffen! Aber ich will sagen, selbst mit echter toller Unterstützung hat mich das nächtliche Abstillen viel Kraft gekostet. Du musst alles alleine machen, das ist ein irrer Kraftakt.

Wie viel hattest du denn vorher mit der Meeresprinzessin besprochen? Ich glaube, ich würde an deiner Stelle ganz ganz viel mit ihr reden vorher - einfach, um es für mich selbst einfacher zu machen es durchzuhalten. Vielleicht auch mit einer Freundin, aber so richtig hast du da ja auch niemanden :/ Einfach, um mit dem Plan nicht allein zu sein.
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Re: Kontaktschlafen - hat das jemand erfolgreich reduzieren können?

Beitrag von Flausch89 »

Meeresbrise hat geschrieben: 10.01.2026, 08:29 Flauschi, das klingt ja perfekt.

Die Meeresprinzessin ist nachts wach geworden, ich hab sss gesummt, gesungen (abends schläft sie gern beim Singen ein) und sie gestreichelt und sie weinte und mein verschlafenes Ich hat dann (sehr früh) beschlossen, schnell zu stillen, damit ich wieder weiterschlafen konnte. Mir fehlt es an Konsequenz und ich bin nachts soo bequem. Dann hab ich die Barriere zwischen uns weggemacht, damit sie stillen konnte mit dem Ergebnis, dass ich vielleicht 30cm Platz hatte und ständig gestillt wurde. Also nicht grad zufriedenstellend, mir tut mein gesamter Rücken weh. Trotzdem geh ich nachts den schnellsten Weg.
Ich verstehe das, man ist nachts einfach soooo müde und will schlafen und für den Moment ist stillen dann natürlich der einfachere Weg. Ich hab einfach auf den Punkt gewartet, an dem ich mir sicher war, dass ich das nicht mehr möchte und ihm dann gesagt, dass die brust jetzt schläft und in der Früh wieder gestillt wird. Natürlich gab das Enttäuschung und Wut, aber ich hab dann versucht ihn zu kuscheln, was er erst mal nicht zugelassen hat, also hab ich ruhig mit ihm geredet, damit er merkt, dass ich da bin und irgendwann war dann kuscheln und wieder einschlafen doch in Ordnung. Insgesamt hat er es auch schneller akzeptiert als ich erwartet hatte.

Ich wünsch dir viel Kraft dafür. Ich finde, nachts abstillen nicht schön und war froh, als es geschafft war, weil es einen selbst ja schon auch traurig macht, wenn der kleine mensch traurig ist.
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