Puh… wir sind bei der Physiotherapie (Strecktonus) und bei unserem letzten Termin sprach sie mich auf das Lippenband meiner Tochter an. Ihrer Meinung nach sei es zu stark ausgeprägt und wird Probleme bereiten, wir sollen das abklären lassen.
Google sagt, dass ein verkürztes bzw. zu starkes Lippenband oft mit den gleichen Problemen beim Zungenband einhergeht, da sie beim Embryo zeitgleich angelegt werden. Und dass auch ein zu starkes/verkürztes Lippenband Stillprobleme bereiten kann.
Ich bin gerade ein wenig entsetzt, dass das jetzt beiläufig im Raum steht, nachdem ich Zungen- und Lippenband schon im Wochenbett bei meiner Hebamme und zu Beginn der Physio (Anfang August) angesprochen habe.
Natürlich lasse ich das alles abklären. Ich habe am Freitag einen Zahnarzttermin und meine Ärztin ist zumindest beim Lippenband versiert. Hinsichtlich des Zungenbandes muss ich nachfragen. Ich habe aber auch einen Termin in einer Praxis vom Zungenbandzentrum (oder so ähnlich) gemacht, der ist aber erst Anfang November.
Ich weiß gar nicht, welches Ergebnis ich mir erhoffe… Wenn jetzt rauskommt, dass Lippen- und Zungenband verkürzt sind..
Bitte mache dir keine Vorwürfe.
Das ist ein schwieriges Thema. Es wird teilweise sehr gehypt und als die Lösung aller Probleme gepriesen. Und auf der anderen Seite wird es von sehr vielen Fachpersonen einfach komplett ignoriert.
Fakt ist: Ein verkürztes Zungenband oder auch das Lippenband kann Stillprobleme verursachen.
Aber Stillen ist ja komplex, also kann die Problemlösung nicht einseitig sein.
Liebe Grüße aus den Norden von
S. mit Sommerbub (08.12) und Herbstmädchen (11.15)
(Still-Mod-Team)
klecksauge hat geschrieben: 21.10.2025, 23:37
Fakt ist: Ein verkürztes Zungenband oder auch das Lippenband kann Stillprobleme verursachen.
Aber Stillen ist ja komplex, also kann die Problemlösung nicht einseitig sein.
Danke für deine Worte! Wenn es Auffälligkeiten oder den Verdacht auf eine Verkürzung gibt, würde man die Bänder dann auf alle Fälle jetzt trennen lassen, oder kann man das nicht so pauschal sagen?
Guten Morgen,
Hier die aktuellen Daten.
Sie hat gestern so viel Brei gegessen, da habe ich zwei Pre Portionen weggelassen. Von der einen hat sie auch das meiste wieder ausgespuckt - war vermutlich einfach zu viel.
Ich würde wohl generell nur noch 70ml/Tag anpeilen wollen. Was meinst du?
Lichtpunkt hat geschrieben: 27.10.2025, 09:22
Ich würde wohl generell nur noch 70ml/Tag anpeilen wollen.
Oder wäre auch eine größere Reduktion möglich? Ich habe Angst, dass es sich auf das Stillen auswirkt. Sie wirkt tagsüber schon ziemlich satt und stillt oft nur kurz.
Guten Morgen,
Die letzten beiden Tage gab es keine wirkliche Möglichkeit für Pre. Heute habe ich zur Kontrolle nochmal gewogen. Was meinst du? Können wir die Pre auch ganz weglassen? Das würde vieles Erleichtern.
Letzte Nacht hat sie auch 8 Stunden durchgeschlafen, wenn mich nicht alles täuscht. Eventuell mal kurz genuckelt, aber nicht richtig getrunken. Um 5 Uhr war die Windel trocken, jetzt, nachdem sie zwei mal ordentlich gestillt hat, kurz vor dem Auslaufen.
Kann ich sie guten Gewissens nachts so lange schlafen lassen?
Ja, ich denke, dir Pre weglassen passt jetzt.
Und einmal die Woche wiegen reicht auf jeden Fall!
Nachts, beobachte das mal und genieße es, das kann sich auch wieder ändern, finde ich aber ok. Achte am Tag darauf dann die Stillfrequenz hoch zu halten trotz der Beikost.
Liebe Grüße aus den Norden von
S. mit Sommerbub (08.12) und Herbstmädchen (11.15)
(Still-Mod-Team)
Ja, montags ist jetzt unser Wiegetag. Heute war außer der Reihe wegen der geringen Zufütterung und der langen Nachtphase. In meinem Kopf geistert noch immer, dass die Kleine nicht viele Reserven hat und ich ungern erst nach einer Woche merken möchte, dass sie doch Pre braucht. Die Messung heute hat beruhigt, daher wird die Waage erst nächste Woche wieder genutzt.
Danke dir auf alle Fälle für deine Unterstützung! Es ist ein tolles Gefühl, die Fläschchen jetzt erst einmal beiseite räumen zu können.
Muss ich bei der Beikost noch etwas beachten außer der Stillfrequenz? Gefühlt ging es ein wenig von 0 auf 100, aber sie fordert das Essen ein, sie führt den hingehaltenen Löffel in den Mund, sie bestimmt wann Stop ist… Wir sind jetzt bei drei Angeboten am Tag, die jedes Mal gut angenommen werden. D.h. die Portionen haben sich auch in kurzer Zeit ordentlich gesteigert und gehen deutlich über ein paar Löffel hinaus. Ich biete jedes Mal vorher und nachher die Brust an und die nimmt sie vorher immer, hinterher zumindest noch kurz.
Die Verdauung passt auch, da gibt es bislang keine Probleme durch die Beikost.
Klingt doch super! Fingerfood bekommt sie bestimmt auch noch mit angeboten, oder? Wenn nicht, mach das gerne auch, da geht es dann auch vor allem um die motorischen Fähigkeiten und das kennenlernen von Lebensmitteln.
Und das Stillangebot ist genau richtig so!
Liebe Grüße aus den Norden von
S. mit Sommerbub (08.12) und Herbstmädchen (11.15)
(Still-Mod-Team)