Teile entrümpeln - Quatschthread
- Dorkas
- Miss SuTiversum
- Beiträge: 13720
- Registriert: 19.02.2017, 17:51
- Wohnort: Hessen
Re: Teile entrümpeln - Quatschthread
Das kann ich so unterschreiben. Die Methode von slob, die sichtbaren Bereiche zuerst zu decluttern (oder aufzuräumen), macht echt Sinn. Wenn sich spontan Besuch anmeldet, zeigt man denen ja nicht die hübsch aufgeräumte Gästebettschublade, sondern der Eingangs- und Wohnbereich sollen einigermaßen vorzeigbar sein.
Ich folge slob jetzt seit Anfang 2013, und seitdem werde ich viel weniger von meinem Perfektionismus gebremst. Lieber immer mal ein bisschen was decluttern, wie es gerade ins Leben passt, als gar nicht anzufangen, weil ich nicht die Zeit für ein großes Projekt finde.
Ich folge slob jetzt seit Anfang 2013, und seitdem werde ich viel weniger von meinem Perfektionismus gebremst. Lieber immer mal ein bisschen was decluttern, wie es gerade ins Leben passt, als gar nicht anzufangen, weil ich nicht die Zeit für ein großes Projekt finde.
Dorkas mit dem Großen (11/2016) und der Kleinen (09/2019).
-
AnnaKatharina
- Prof. Dr. SuT
- Beiträge: 8269
- Registriert: 17.05.2012, 21:26
Re: Teile entrümpeln - Quatschthread
Toony, ich spiele dein Beispiel noch mal mit Kondo durch:
Du gehst das Werkzeugregal erst an, wenn diese Kategorie dran ist. (Würde, wenn du es nicht beruflich nutzt, zu Komono gehören) Dafür musst du erstmal Werkzeug aus allen anderen Ecken des Hauses zusammentragen, und dann das Regal komplett ausräumen und alles Werkzeug auf dem Boden oder einem Tisch oder so ausbreiten. Findet sich darin Kram, der da nicht hin gehört, wirfst du den erstmal in die Ecke/auf den Stapel, den du für diese Kategorie hast. (Ausser du hattest diese Kategorie bereist erledigt, dann entsorgst du direkt alles was dazu gehören würde)
Und da liegt es dann erstmal rum. D.h. du hast eine Ecke/einen Bereich, der jetzt erstmal schlimmer aussieht als vorher (zumindest solange, bis diese Kategorie dann dran ist), und du hast das ganze Werkzeug rumliegen. Wenn du da jetzt dranbleibst, es sortierst und wieder wegräumst, sieht das Werkzeug-Regal definitiv richtig gut aus aus. Nicht nur "besser" sondern gut. Und es ist fertig! Werkzeug hast du erledigt, kannst du von deiner Liste abhaken, du hast den idealen Zustand erreicht.
Der andere Ort, wo du Sachen hingebracht hast hingegen sieht schlechter aus.
Verlierst du auf währendessen aber Motivation oder Zeit, oder wirst abgelenkt, und kannst das Werkzeugregal nicht zu Ende bringen, dann sehen 2 Bereiche des Hauses schlechter aus, weil das Werkzeug dann ja auch noch rumliegen würde.
Was die bessere Methode ist, kommt also darauf an, wie viel Kram du hast (schaffst du es räumlich und zeitlich alles Werkzeug an einem Ort zu versammeln), wie viel Platz du hast (hast du einen Ort, wo du alles Werkzeug ausbreiten kannst) und wie viel Zeit, Motivation und Kraft du realistisch hast.
Je nachdem ist Kondo halt nicht oder nur schwer machbar. Dann ist Slob besser.
Dafür ist man bei Kondo dann mit der Kategorie auch wirklich fertig, während es bei Slob sein kann, dass du an anderen Orten zu späteren Zeitpunkten noch Werkzeug findest, dass dann zum Werkzeugregal bringts, feststellst, dass du jetzt dann doch zu viel hast, also wieder da entrümpelst, und so weiter. Mehr "work in Progress"
Hat man die Zeit und den Platz (und die Kraft) für Kondo, dann erreicht man in dieser kürzeren aber sehr intensiven Zeit mehr und auch eher einschneidend sichtbar Verändertes. Und es ist auch viel "wie soll es sein?", "wie will ich Leben" und so weiter dabei, also mehr mentaler Prozess als nur "ich brauch mehr Platz und weniger Kram"
Du gehst das Werkzeugregal erst an, wenn diese Kategorie dran ist. (Würde, wenn du es nicht beruflich nutzt, zu Komono gehören) Dafür musst du erstmal Werkzeug aus allen anderen Ecken des Hauses zusammentragen, und dann das Regal komplett ausräumen und alles Werkzeug auf dem Boden oder einem Tisch oder so ausbreiten. Findet sich darin Kram, der da nicht hin gehört, wirfst du den erstmal in die Ecke/auf den Stapel, den du für diese Kategorie hast. (Ausser du hattest diese Kategorie bereist erledigt, dann entsorgst du direkt alles was dazu gehören würde)
Und da liegt es dann erstmal rum. D.h. du hast eine Ecke/einen Bereich, der jetzt erstmal schlimmer aussieht als vorher (zumindest solange, bis diese Kategorie dann dran ist), und du hast das ganze Werkzeug rumliegen. Wenn du da jetzt dranbleibst, es sortierst und wieder wegräumst, sieht das Werkzeug-Regal definitiv richtig gut aus aus. Nicht nur "besser" sondern gut. Und es ist fertig! Werkzeug hast du erledigt, kannst du von deiner Liste abhaken, du hast den idealen Zustand erreicht.
Der andere Ort, wo du Sachen hingebracht hast hingegen sieht schlechter aus.
Verlierst du auf währendessen aber Motivation oder Zeit, oder wirst abgelenkt, und kannst das Werkzeugregal nicht zu Ende bringen, dann sehen 2 Bereiche des Hauses schlechter aus, weil das Werkzeug dann ja auch noch rumliegen würde.
Was die bessere Methode ist, kommt also darauf an, wie viel Kram du hast (schaffst du es räumlich und zeitlich alles Werkzeug an einem Ort zu versammeln), wie viel Platz du hast (hast du einen Ort, wo du alles Werkzeug ausbreiten kannst) und wie viel Zeit, Motivation und Kraft du realistisch hast.
Je nachdem ist Kondo halt nicht oder nur schwer machbar. Dann ist Slob besser.
Dafür ist man bei Kondo dann mit der Kategorie auch wirklich fertig, während es bei Slob sein kann, dass du an anderen Orten zu späteren Zeitpunkten noch Werkzeug findest, dass dann zum Werkzeugregal bringts, feststellst, dass du jetzt dann doch zu viel hast, also wieder da entrümpelst, und so weiter. Mehr "work in Progress"
Hat man die Zeit und den Platz (und die Kraft) für Kondo, dann erreicht man in dieser kürzeren aber sehr intensiven Zeit mehr und auch eher einschneidend sichtbar Verändertes. Und es ist auch viel "wie soll es sein?", "wie will ich Leben" und so weiter dabei, also mehr mentaler Prozess als nur "ich brauch mehr Platz und weniger Kram"
Mit K1 (2010) und K2 (2015)
- Toony
- Moderatoren-Team
- Beiträge: 3247
- Registriert: 24.05.2013, 17:51
Re: Teile entrümpeln - Quatschthread
Danke 



Die Erklärungen haben mir jetzt total geholfen! Und ich sehe meinen Denkfehler beim Werkzeug. Am liebsten würde ich jetzt sofort an die Schublade des Grauens gehen. Jetzt muss ich aber erst Mal meine Mittlere soweit Co-regulieren, dass sie heute schlafen und morgen zum Ferienprogramm gehen kann. Seufz. Sie reagiert immer so extrem auf unschöne Nachrichten...
Die Erklärungen haben mir jetzt total geholfen! Und ich sehe meinen Denkfehler beim Werkzeug. Am liebsten würde ich jetzt sofort an die Schublade des Grauens gehen. Jetzt muss ich aber erst Mal meine Mittlere soweit Co-regulieren, dass sie heute schlafen und morgen zum Ferienprogramm gehen kann. Seufz. Sie reagiert immer so extrem auf unschöne Nachrichten...
Toony mit Zwerg (11/12), Maus (12/14) und Schnecke (01/18)
-
Labello86
- Dipl.-SuT
- Beiträge: 4924
- Registriert: 31.12.2017, 17:45
Re: Teile entrümpeln - Quatschthread
Wie entrümpelt ihr eigentlich das Krimskrams eurer Familien? Ich bin mit meinen Sachen schon sehr minimalistisch unterwegs und manche gemeinsamen Bereiche hab ich auch ganz gut im Griff, aber Kinder und Mann sind Sammler und trennen sich kaum von was, sodass es tendenziell eher voller wird in der Wohnung.
Wie wird man also Zeug von anderen los, ohne total übergriffig zu sein?
Wie wird man also Zeug von anderen los, ohne total übergriffig zu sein?
Mit großem Schulbub (10/2017) und nicht mehr so kleinem Mädchen (10/2019)
- Toony
- Moderatoren-Team
- Beiträge: 3247
- Registriert: 24.05.2013, 17:51
Re: Teile entrümpeln - Quatschthread
Wie wäre es damit, jeder Person einen festen Platz dafür zu geben und wenn voll, dann muss reduziert werden?
Toony mit Zwerg (11/12), Maus (12/14) und Schnecke (01/18)
- Dorkas
- Miss SuTiversum
- Beiträge: 13720
- Registriert: 19.02.2017, 17:51
- Wohnort: Hessen
Re: Teile entrümpeln - Quatschthread
Nochmal zum Unterschied slob/Kondo:
Ich denke, dass das für unterschiedliche Zielgruppen ist. Slob ist hilfreich, wenn man in der Wohnung ein großes Chaos hat und grundlegend decluttern muss. Also wenn man ein Zimmer hat, aus dem man am liebsten rückwärts wieder rausgehen möchte, weil man sich überfordert fühlt, ist slob das richtige. Das wäre keine Situation, wo man kondo-mäßig alle z.B. Handtaschen da raussucht und ordentlich wegsortiert. Sondern wo man einmal durchatmet und stumpf die fünf Schritte von slob abarbeitet. Wenn man erstmal nur die leichten Sachen wie offensichtlicher Müll und die Sachen, die verschenkt werden können, da raushat, ist in der Regel das Zimmer schon um einiges leerer, und man hat Schwung bekommen für den Rest.
Also auch mit slob kann man, wenn man ein bisschen Zeit am Stück hat, gut sichtbare Erfolge in einem Bereich erzielen. Natürlich kann man dann später immer noch Handtaschen in anderen Zimmern finden und muss sie dorthin bringen, aber dafür hat man halt nicht diese unordentliche „Übergangsecke“ wie bei Kondo.
Kondo ist halt eher gut, wenn man alleine wohnt, nicht viel zu viel Zeug hat, und das mal in einer Woche Urlaub erledigen kann. Für die Durchschnittsfamilie nicht ganz so realistisch. Also das Prinzip an sich finde ich gut, aber zumindest hier bei uns ist das einfach nicht durchführbar. (Aber das Kleidung-als-Päckchen-in-Schubladen-lagern habe ich von ihr übernommen)
Nicht umsonst heißt ein Buch von slob „Decluttering in the speed of life“, weil man da das Decluttern an sein Leben anpassen kann. Das finde ich daran so angenehm, dass ich jederzeit aufhören kann, und es auf jeden Fall besser aussieht als vorher. Denn unterbrochen wird man im Familienalltag doch auf jeden Fall.
Ich denke, dass das für unterschiedliche Zielgruppen ist. Slob ist hilfreich, wenn man in der Wohnung ein großes Chaos hat und grundlegend decluttern muss. Also wenn man ein Zimmer hat, aus dem man am liebsten rückwärts wieder rausgehen möchte, weil man sich überfordert fühlt, ist slob das richtige. Das wäre keine Situation, wo man kondo-mäßig alle z.B. Handtaschen da raussucht und ordentlich wegsortiert. Sondern wo man einmal durchatmet und stumpf die fünf Schritte von slob abarbeitet. Wenn man erstmal nur die leichten Sachen wie offensichtlicher Müll und die Sachen, die verschenkt werden können, da raushat, ist in der Regel das Zimmer schon um einiges leerer, und man hat Schwung bekommen für den Rest.
Also auch mit slob kann man, wenn man ein bisschen Zeit am Stück hat, gut sichtbare Erfolge in einem Bereich erzielen. Natürlich kann man dann später immer noch Handtaschen in anderen Zimmern finden und muss sie dorthin bringen, aber dafür hat man halt nicht diese unordentliche „Übergangsecke“ wie bei Kondo.
Kondo ist halt eher gut, wenn man alleine wohnt, nicht viel zu viel Zeug hat, und das mal in einer Woche Urlaub erledigen kann. Für die Durchschnittsfamilie nicht ganz so realistisch. Also das Prinzip an sich finde ich gut, aber zumindest hier bei uns ist das einfach nicht durchführbar. (Aber das Kleidung-als-Päckchen-in-Schubladen-lagern habe ich von ihr übernommen)
Nicht umsonst heißt ein Buch von slob „Decluttering in the speed of life“, weil man da das Decluttern an sein Leben anpassen kann. Das finde ich daran so angenehm, dass ich jederzeit aufhören kann, und es auf jeden Fall besser aussieht als vorher. Denn unterbrochen wird man im Familienalltag doch auf jeden Fall.
Dorkas mit dem Großen (11/2016) und der Kleinen (09/2019).
- Dorkas
- Miss SuTiversum
- Beiträge: 13720
- Registriert: 19.02.2017, 17:51
- Wohnort: Hessen
Re: Teile entrümpeln - Quatschthread
@Labello: Die Idee von Toony finde ich gut, so würde ich es wohl auch machen. Im Grunde ist ja nicht nur jeder Schrank oder jede Kiste eine Begrenzung für die Menge, die man behalten kann, sondern auch die Wohnung an sich. Auch die hat nur ein limitiertes Fassungsvermögen. Ein Teil davon darf ja für diesen Krimskrams designiert werden, aber wenn dieser Teil voll ist, muss ausgemistet werden.
„Let the container be the bad guy“. Also du kannst dann nichts dafür, dass sie sich von etwas trennen müssen, sondern der begrenzte Bereich verlangt es. Damit bist du dann nicht übergriffig.
„Let the container be the bad guy“. Also du kannst dann nichts dafür, dass sie sich von etwas trennen müssen, sondern der begrenzte Bereich verlangt es. Damit bist du dann nicht übergriffig.
Dorkas mit dem Großen (11/2016) und der Kleinen (09/2019).
-
AnnaKatharina
- Prof. Dr. SuT
- Beiträge: 8269
- Registriert: 17.05.2012, 21:26
Re: Teile entrümpeln - Quatschthread
Ich bin da bei Toony und Dorkas - jede Person bekommt Platz zugewiesen, und wenn voll, dann voll. Zweiter Schritt wäre dann, dass diese Person (bei Kindern natürlich mit Hilfe) auch fähig ist, diese Menge an Kram und Platz zu "managen", also damit unter der persönlichen "Clutter Threshold" liegt.Toony hat geschrieben: 25.08.2025, 21:40 Wie wäre es damit, jeder Person einen festen Platz dafür zu geben und wenn voll, dann muss reduziert werden?
Sprich, sich der ganze Kram nicht über die ganze Wohnung verteilt, statt an den vorgesehen Orten zu bleiben
Mit K1 (2010) und K2 (2015)
-
AnnaKatharina
- Prof. Dr. SuT
- Beiträge: 8269
- Registriert: 17.05.2012, 21:26
Re: Teile entrümpeln - Quatschthread
Man kann Slob und Kondo ja auch durchaus in Ansätzen kombinieren - nicht komplett, und nicht bei Allem, aber wenn man z.B. die Garderobe macht, macht man ja auch automatisch die Kategorie "Draussenkleidung", wenn man den Kleiderschrank macht, macht man automatisch die Kategorie "Kleidung", usw.
Und wenn man merkt "Die Menge an Gegenständen passt nicht in den vorgesehenen Container" dann hilft Kondos Ansatz sich zu fragen, ob jeder einzelnen Gegenstand das Leben bereichert ja durchaus dabei, rauszufinden, welche Gegenstände man behält, und welche doch nicht sooooo wichtig sind.
Kleidung ist finde ich eh ein spezieller Fall: Es ist eine der wenigen Kategorien, die einen recht eng vorgegeben Aufbewahrungsort haben (Kleiderschrank/Kommode) und täglich genutzt werden.
Auch wenn man wegen Platzmangel im Kleiderschrank nicht getragene Dinge vorübergehend woanders lagert, ist die in der Regel in eigenen Containern, und nicht in "gemischter Kram"-Kisten
Hier kann man Slob (ein Ort wird entrümpelt) gut mit Kondo (eine Kategorie wird entrümpelt) kombinieren. Und z.B. "Kleidung die mir gerade nicht passt" als eigene Kategorie bearbeiten.
Und durch die tägliche Nutzung hat der aufgeräumte und nutzbare Kleiderschrank, in dem man die gewaschene Kleidung einfach reinsortieren kann, auch gleich einen sehr großen Einfluss auf das tägliche Leben und die allgemeine Ordnung im Haus, weil Wäsche einfach viel Platz wegnimmt und so regelmäßig anfällt.
Und wenn man merkt "Die Menge an Gegenständen passt nicht in den vorgesehenen Container" dann hilft Kondos Ansatz sich zu fragen, ob jeder einzelnen Gegenstand das Leben bereichert ja durchaus dabei, rauszufinden, welche Gegenstände man behält, und welche doch nicht sooooo wichtig sind.
Kleidung ist finde ich eh ein spezieller Fall: Es ist eine der wenigen Kategorien, die einen recht eng vorgegeben Aufbewahrungsort haben (Kleiderschrank/Kommode) und täglich genutzt werden.
Auch wenn man wegen Platzmangel im Kleiderschrank nicht getragene Dinge vorübergehend woanders lagert, ist die in der Regel in eigenen Containern, und nicht in "gemischter Kram"-Kisten
Hier kann man Slob (ein Ort wird entrümpelt) gut mit Kondo (eine Kategorie wird entrümpelt) kombinieren. Und z.B. "Kleidung die mir gerade nicht passt" als eigene Kategorie bearbeiten.
Und durch die tägliche Nutzung hat der aufgeräumte und nutzbare Kleiderschrank, in dem man die gewaschene Kleidung einfach reinsortieren kann, auch gleich einen sehr großen Einfluss auf das tägliche Leben und die allgemeine Ordnung im Haus, weil Wäsche einfach viel Platz wegnimmt und so regelmäßig anfällt.
Mit K1 (2010) und K2 (2015)
-
Reh
- Miss SuTiversum
- Beiträge: 14606
- Registriert: 30.04.2018, 11:24
Re: Teile entrümpeln - Quatschthread
A Slob Comes Clean gibt es übrigens auch als Blog. Da beschreibt sie ihre "Reise" von Anfang an, seit 2009, meine ich. Und zeigt sehr real, wie es in echt bei ihr aussah, vorher und nachher.
Ich kämpfe bei nicht-neuen Gegenständen oft sehr mit der Frage "Wo würde ich zuerst danach suchen?"
Na, hier, ich weiß ja, dass der hier ist. Hier ist es aber zu voll, ich muss also einen besseren Platz finden - der selbst nicht bereits zu voll sein darf.
Das ist auch der Punkt mit den Sachen, die man irgendwo findet, die woanders hingehören, und die man dann direkt dorthin bringt. Wenn da weder Müll noch Duh-Clutter rumliegt, ist es schon wieder ne große Aufgabe, da wenigstens den Platz zu schaffen, um den gerade hergetragenen Gegenstand dalassen zu dürfen. Das finde ich total schwer, gerade weil "der feste Platz", den viele Sachen haben, bei mir das Arbeitszimmer ist, und das ist einfach die Hölle. Da schaffe ich es eher nicht, mal eben genug wegzunehmen, um Platz zu schaffen für xy.
Ans Arbeitszimmer selber muss ich auch mal mit der A Slob Comes Clean Methode rangehen, aber das geht nur mit meinem Mann zusammen. Letztens brauchte ich etwas, von dem ich wusste, dass es im untersten von 5 Kartons ist. Also habe ich die 4 oberen Kartons runter genommen. Das fand er schon furchtbar, meinte, so würde er ja gar nichts mehr wiederfinden! Ja nu, ich finde in dem Raum auch irgendwie nichts wieder, egal, welcher der 5 Kartons oben steht...
Ich kämpfe bei nicht-neuen Gegenständen oft sehr mit der Frage "Wo würde ich zuerst danach suchen?"
Na, hier, ich weiß ja, dass der hier ist. Hier ist es aber zu voll, ich muss also einen besseren Platz finden - der selbst nicht bereits zu voll sein darf.
Das ist auch der Punkt mit den Sachen, die man irgendwo findet, die woanders hingehören, und die man dann direkt dorthin bringt. Wenn da weder Müll noch Duh-Clutter rumliegt, ist es schon wieder ne große Aufgabe, da wenigstens den Platz zu schaffen, um den gerade hergetragenen Gegenstand dalassen zu dürfen. Das finde ich total schwer, gerade weil "der feste Platz", den viele Sachen haben, bei mir das Arbeitszimmer ist, und das ist einfach die Hölle. Da schaffe ich es eher nicht, mal eben genug wegzunehmen, um Platz zu schaffen für xy.
Ans Arbeitszimmer selber muss ich auch mal mit der A Slob Comes Clean Methode rangehen, aber das geht nur mit meinem Mann zusammen. Letztens brauchte ich etwas, von dem ich wusste, dass es im untersten von 5 Kartons ist. Also habe ich die 4 oberen Kartons runter genommen. Das fand er schon furchtbar, meinte, so würde er ja gar nichts mehr wiederfinden! Ja nu, ich finde in dem Raum auch irgendwie nichts wieder, egal, welcher der 5 Kartons oben steht...
5 * im Herzen, Rehlein 02/18, Rehkitz 07/20, Reh-Mini 03/23
Ich kann Groß- und Kleinschreibung, mein Handy nicht immer...
Ich kann Groß- und Kleinschreibung, mein Handy nicht immer...