Starker MSR, bin verzweifelt
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Fraeuleinnadi
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Starker MSR, bin verzweifelt
Hallo ihr Lieben,
ich hab dieses Forum auf meiner verzweifelten Suche nach Hilfe entdeckt und irgendwie ist es ein wenig meine letzte Hoffnung…
Ich stille meine Tochter (ca. 4,5 Monate) voll. Mit etwa 3 Monaten hat es angefangen, dass sie beim trinken immer häufiger die Brust angeschrien hat. Kurzzeitig hat Stillen im gehen geholfen. Leider wurde es aber mit der Zeit immer schlimmer. Inzwischen stillen wir fast nur noch im liegen und selbst dann nicht immer entspannt. Ich schätze, dass mein MSR für sie einfach zu stark ist. Wenn ich Milch abpumpe oder ausstreiche kommen mehrere Strahlen herausgespritzt und das ist ihr denke ich sehr unangenehm.
Ich hab schon einiges probiert: zurückgelehntes Stillen, Hoppe Reiter, Football Haltung, Milch vorher ausstreichen.
Aber nichts hilft, dass sie sich zufrieden und vorallem satt trinkt. Oft bin ich 1-1,5 Stunden damit beschäftigt im Wechsel zu stillen und zu schunkeln. Und das alles mit einem 6 Jahre alten Kind daheim, welches zum Glück sehr viel Verständnis hat. Mein schlechtes Gewissen ist trotzdem ganz laut…
Über den Tag wird es von jeder Stillmahlzeit zur nächsten anstrengender. Nachts haben wir hingegen überhaupt kein Problem, da trinkt sie liegend problemlos. Da hört man auch wirklich, wie sie in großen Schlücken trinkt.
Ich weiß leider wirklich nicht mehr weiter. Ich denke den ganzen Tag an nichts anderes mehr, weine oft und bin nur noch verzweifelt. Ich traue mich kaum noch aus dem Haus, weil ich „Angst“ habe, dass sie unterwegs Hunger bekommt und ich sie nicht füttern kann. Zwischen ihren Schläfchen ist sie natürlich auch oft knatschig, weil sie nicht richtig satt ist. Das macht es nicht leichter.
Nachfolgend beantworte ich mal die „Standardfragen“:
* Ist Euer Baby ein Junge oder ein Mädchen?
Mädchen
* Wird oder wurde Euer Baby zugefüttert, wenn ja, mit was (Muttermilch, Formulanahrung)? Schreibt bitte die Mengen auf (wie oft und wieviel täglich) und womit zugefüttert wird oder wurde.
Nein, wird nicht angenommen
* Bitte beschreibt, wie Euer Stillalltag für gewöhnlich aussieht: Wie oft und wie lange wird üblicherweise gestillt? Wie lang sind die Schlafpausen?
Versuche komplett nach Bedarf zu stillen und die Brust immer wieder anzubieten, damit der Druck nicht zu groß wird. Außerdem versuche ich immer das aufwachen anzupassen, in der Hoffnung, dass sie dann noch halbwegs entspannt trinkt. Über den Tag stillen wir ca 8-10 mal, nachts ca 4-6 mal
* Wie oft pro Tag scheidet das Baby aus? Wie häufig hat es Stuhlgang?
4-6 Windeln am Tag, Stuhlgang alle 3-7 Tage eher unregelmäßig
* Berichtet auch von Eurem Stillstart und den ersten Wochen nach der Geburt, v.a.: Wie klappt(e) das Stillen? Unruhiges Baby? Andock-Probleme?
Unser Stillstart lief eigentlich halbwegs problemlos, bis auf 6 Wochen Ansaugschmerzen. Unruhig war sie rückblickend auch anfangs schon und hat die ersten 3 Monate häufig gespuckt und mit Bauchschmerzen zu kämpfen gehabt
* Kennt es künstliche Sauger, also z.B. Flaschen, Hütchen, Schnuller?
Nein, werden nicht angenommen
* Seid Ihr (bzw. Ist Euer Kind) bereits woanders in Behandlung/Beratung? Stillberatung, Kinderarzt, Hebamme, Osteopath, Krankengymnastik...?
Beim Kinderarzt Problem geschildert, erstmal kein Handlungsbedarf gesehen. Stillberatung in Anspruch genommen und Football Griff probiert, welcher kurzzeitig funktioniert hat, aber leider ebenfalls nicht dafür gesorgt hat, dass das Kind sich satt trinkt. Blockstillen (4 Stunden Blöcke) für 2 Tage versucht, ohne Erfolg - jedoch denke ich nicht, dass ich unbedingt zu viel Milch habe?
* Gibt es medizinische Besonderheiten, die das Stillen betreffen könnten? Z.B. Orthopädische Auffälligkeiten, Frühgeburt, Gelbsucht beim Baby? Brust-Operationen, Schilddrüsen- und andere chronische Erkrankungen (Übergewicht, Diabetes, PCOS,...) bei der Mutter? Medikamenteneinnahme?
Mutter Schilddrüsenunterfunktion, aber eingestellt
* Falls dieses Kind nicht Dein erstes ist, beschreibe bitte kurz Deine Stillerfahrung mit Deinem/Deinen größeren Kind/ern.
O
Erste Tochter fast 3 Jahre gestillt. Zu Beginn Probleme mit dem anlegen und eher geringe Gewichtszunahme, allerdings nicht im problematischen Bereich, einfach immer auf der unteren Perzentile, was aber aus ärztlicher Sicht einfach Veranlagung sein kann
Ich freue mich sehr über eine Rückmeldung. Ich weiß, dass es schon einige Threads zum Thema starker MSR gibt, aber irgendwie habe ich mich nirgends zu 100% wiedergefunden oder die Tipps bereits erfolglos umgesetzt.
ich hab dieses Forum auf meiner verzweifelten Suche nach Hilfe entdeckt und irgendwie ist es ein wenig meine letzte Hoffnung…
Ich stille meine Tochter (ca. 4,5 Monate) voll. Mit etwa 3 Monaten hat es angefangen, dass sie beim trinken immer häufiger die Brust angeschrien hat. Kurzzeitig hat Stillen im gehen geholfen. Leider wurde es aber mit der Zeit immer schlimmer. Inzwischen stillen wir fast nur noch im liegen und selbst dann nicht immer entspannt. Ich schätze, dass mein MSR für sie einfach zu stark ist. Wenn ich Milch abpumpe oder ausstreiche kommen mehrere Strahlen herausgespritzt und das ist ihr denke ich sehr unangenehm.
Ich hab schon einiges probiert: zurückgelehntes Stillen, Hoppe Reiter, Football Haltung, Milch vorher ausstreichen.
Aber nichts hilft, dass sie sich zufrieden und vorallem satt trinkt. Oft bin ich 1-1,5 Stunden damit beschäftigt im Wechsel zu stillen und zu schunkeln. Und das alles mit einem 6 Jahre alten Kind daheim, welches zum Glück sehr viel Verständnis hat. Mein schlechtes Gewissen ist trotzdem ganz laut…
Über den Tag wird es von jeder Stillmahlzeit zur nächsten anstrengender. Nachts haben wir hingegen überhaupt kein Problem, da trinkt sie liegend problemlos. Da hört man auch wirklich, wie sie in großen Schlücken trinkt.
Ich weiß leider wirklich nicht mehr weiter. Ich denke den ganzen Tag an nichts anderes mehr, weine oft und bin nur noch verzweifelt. Ich traue mich kaum noch aus dem Haus, weil ich „Angst“ habe, dass sie unterwegs Hunger bekommt und ich sie nicht füttern kann. Zwischen ihren Schläfchen ist sie natürlich auch oft knatschig, weil sie nicht richtig satt ist. Das macht es nicht leichter.
Nachfolgend beantworte ich mal die „Standardfragen“:
* Ist Euer Baby ein Junge oder ein Mädchen?
Mädchen
* Wird oder wurde Euer Baby zugefüttert, wenn ja, mit was (Muttermilch, Formulanahrung)? Schreibt bitte die Mengen auf (wie oft und wieviel täglich) und womit zugefüttert wird oder wurde.
Nein, wird nicht angenommen
* Bitte beschreibt, wie Euer Stillalltag für gewöhnlich aussieht: Wie oft und wie lange wird üblicherweise gestillt? Wie lang sind die Schlafpausen?
Versuche komplett nach Bedarf zu stillen und die Brust immer wieder anzubieten, damit der Druck nicht zu groß wird. Außerdem versuche ich immer das aufwachen anzupassen, in der Hoffnung, dass sie dann noch halbwegs entspannt trinkt. Über den Tag stillen wir ca 8-10 mal, nachts ca 4-6 mal
* Wie oft pro Tag scheidet das Baby aus? Wie häufig hat es Stuhlgang?
4-6 Windeln am Tag, Stuhlgang alle 3-7 Tage eher unregelmäßig
* Berichtet auch von Eurem Stillstart und den ersten Wochen nach der Geburt, v.a.: Wie klappt(e) das Stillen? Unruhiges Baby? Andock-Probleme?
Unser Stillstart lief eigentlich halbwegs problemlos, bis auf 6 Wochen Ansaugschmerzen. Unruhig war sie rückblickend auch anfangs schon und hat die ersten 3 Monate häufig gespuckt und mit Bauchschmerzen zu kämpfen gehabt
* Kennt es künstliche Sauger, also z.B. Flaschen, Hütchen, Schnuller?
Nein, werden nicht angenommen
* Seid Ihr (bzw. Ist Euer Kind) bereits woanders in Behandlung/Beratung? Stillberatung, Kinderarzt, Hebamme, Osteopath, Krankengymnastik...?
Beim Kinderarzt Problem geschildert, erstmal kein Handlungsbedarf gesehen. Stillberatung in Anspruch genommen und Football Griff probiert, welcher kurzzeitig funktioniert hat, aber leider ebenfalls nicht dafür gesorgt hat, dass das Kind sich satt trinkt. Blockstillen (4 Stunden Blöcke) für 2 Tage versucht, ohne Erfolg - jedoch denke ich nicht, dass ich unbedingt zu viel Milch habe?
* Gibt es medizinische Besonderheiten, die das Stillen betreffen könnten? Z.B. Orthopädische Auffälligkeiten, Frühgeburt, Gelbsucht beim Baby? Brust-Operationen, Schilddrüsen- und andere chronische Erkrankungen (Übergewicht, Diabetes, PCOS,...) bei der Mutter? Medikamenteneinnahme?
Mutter Schilddrüsenunterfunktion, aber eingestellt
* Falls dieses Kind nicht Dein erstes ist, beschreibe bitte kurz Deine Stillerfahrung mit Deinem/Deinen größeren Kind/ern.
O
Erste Tochter fast 3 Jahre gestillt. Zu Beginn Probleme mit dem anlegen und eher geringe Gewichtszunahme, allerdings nicht im problematischen Bereich, einfach immer auf der unteren Perzentile, was aber aus ärztlicher Sicht einfach Veranlagung sein kann
Ich freue mich sehr über eine Rückmeldung. Ich weiß, dass es schon einige Threads zum Thema starker MSR gibt, aber irgendwie habe ich mich nirgends zu 100% wiedergefunden oder die Tipps bereits erfolglos umgesetzt.
Hi, ich bin Nadja (36) und Mama von 2 Mädels (März 2019, April 2025) und 3 ⭐️
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Sommermama2017
- SuT-Legende
- Beiträge: 8699
- Registriert: 03.03.2018, 16:01
- Wohnort: Ruhrgebiet
Re: Starker MSR, bin verzweifelt
Hallo und herzlich Willkommen!
Hm, ich hab auch einen starken MSR, aber der hat bei mir eher nur bei den ganz kleinen Probleme gemacht und nach einigen Wochen konnten sie dann damit umgehen. Deswegen wundert es mich, dass es bei euch jetzt erst so schlimm wurde...
Wenn kein Schnuller und Flasche, passt auch Saugverwirrung nicht.
Am ehesten hätte ich mal so laienhaft auf Bauchschmerzen getippt. Dazu würde auch unregelmäßiger Stuhlgang passen.
Ernährst du dich "ganz normal", mit Kuhmilch?
Woran machst du es fest, dass sie nicht richtig satt ist?
Meine erste Tochter hat gerne alle halbe Stunde gestillt, spätestens stündlich. War normal. Dazwischen aber gut gelaunt.
A hingegen hat etwas seltener gestillt, also alle 1 bis 2 Stunden, hat aber viiiiel weniger gelacht oder gelächelt, hat abends regelmäßig geschrieen. Beide haben aber gut zugenommen, die erste sogar extrem gut.
"Satt" macht man eher an der Zunahme fest, weniger am Verhalten.
Hast du Gewichtsdaten?
Alles Gute und mal sehen, was noch so an Tips kommen.
Hm, ich hab auch einen starken MSR, aber der hat bei mir eher nur bei den ganz kleinen Probleme gemacht und nach einigen Wochen konnten sie dann damit umgehen. Deswegen wundert es mich, dass es bei euch jetzt erst so schlimm wurde...
Wenn kein Schnuller und Flasche, passt auch Saugverwirrung nicht.
Am ehesten hätte ich mal so laienhaft auf Bauchschmerzen getippt. Dazu würde auch unregelmäßiger Stuhlgang passen.
Ernährst du dich "ganz normal", mit Kuhmilch?
Woran machst du es fest, dass sie nicht richtig satt ist?
Meine erste Tochter hat gerne alle halbe Stunde gestillt, spätestens stündlich. War normal. Dazwischen aber gut gelaunt.
A hingegen hat etwas seltener gestillt, also alle 1 bis 2 Stunden, hat aber viiiiel weniger gelacht oder gelächelt, hat abends regelmäßig geschrieen. Beide haben aber gut zugenommen, die erste sogar extrem gut.
"Satt" macht man eher an der Zunahme fest, weniger am Verhalten.
Hast du Gewichtsdaten?
Alles Gute und mal sehen, was noch so an Tips kommen.
Liebe Grüße von Sommermama mit L. 07/17 und A. 01/21
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äffchen
- ist mit Leidenschaft dabei
- Beiträge: 601
- Registriert: 23.12.2018, 12:09
Re: Starker MSR, bin verzweifelt
Hallo, mich erinnert das Verhalten an meine große Tochter. Bei der kleinen war es zeitweise auch so. Aber da konnte ich besser damit umgehen.
Ich hatte eher das Gefühl, dass ab 3 Monaten die Umwelt auf einmal so viel spannender war, dass fürs Stillen einfach keine Zeit war tagsüber. Ich habe also auch immer viel im Gehen gestillt und mit der Großen alleine zu Hause ziemlich viel veranstaltet damit sie trinkt, was sie letztlich nur im Halbschlaf getan hat (also kurz vorm Einschlafen und kurz vorm Aufwachen). Ich damals auch meinen kompletten Tagesrhythmus danach ausgerichtet und mit ihr schlafend rumgesessen/gelegen damit sie auf jeden Fall nochmal trinkt vorm aufwachen.
Andere Mütter, die unterwegs einfach so gestillt haben oder die nach dem Pekip noch entspannt was essen gegangen sind, habe ich sehr beneidet.
Was hat geholfen? Zeit. So ab 11/12 Monaten lief es besser.
Beikost. Dann hatte ich wenigstens für unterwegs einen kleinen Snack (ich hab bei der Großen mit 4 Monaten angefangen und anfangs zumindest fand sie es super)
Und vielleicht das wichtigste: Stillen in der Trage. Muss man ein bisschen üben, aber dann ist es echt super. Ist ein geschützter Raum und die Ablenkung minimal bzw. kann man von da aus auch beobachten. War bei K2 Gold wert. Bei K1 hab ich es einfach zu spät entdeckt.
Hast Du das schonmal probiert?
Doch ein bisschen lang geworden. Sorry.
Dachte ein Erfahrungsbericht hilft Dir vielleicht. Glaube es gibt einfach so Kinder, die einfach ihren Hunger ignorieren, wenn alles andere spannender ist. K1 ist immernoch so.
Ich hatte eher das Gefühl, dass ab 3 Monaten die Umwelt auf einmal so viel spannender war, dass fürs Stillen einfach keine Zeit war tagsüber. Ich habe also auch immer viel im Gehen gestillt und mit der Großen alleine zu Hause ziemlich viel veranstaltet damit sie trinkt, was sie letztlich nur im Halbschlaf getan hat (also kurz vorm Einschlafen und kurz vorm Aufwachen). Ich damals auch meinen kompletten Tagesrhythmus danach ausgerichtet und mit ihr schlafend rumgesessen/gelegen damit sie auf jeden Fall nochmal trinkt vorm aufwachen.
Andere Mütter, die unterwegs einfach so gestillt haben oder die nach dem Pekip noch entspannt was essen gegangen sind, habe ich sehr beneidet.
Was hat geholfen? Zeit. So ab 11/12 Monaten lief es besser.
Beikost. Dann hatte ich wenigstens für unterwegs einen kleinen Snack (ich hab bei der Großen mit 4 Monaten angefangen und anfangs zumindest fand sie es super)
Und vielleicht das wichtigste: Stillen in der Trage. Muss man ein bisschen üben, aber dann ist es echt super. Ist ein geschützter Raum und die Ablenkung minimal bzw. kann man von da aus auch beobachten. War bei K2 Gold wert. Bei K1 hab ich es einfach zu spät entdeckt.
Hast Du das schonmal probiert?
Doch ein bisschen lang geworden. Sorry.
Dachte ein Erfahrungsbericht hilft Dir vielleicht. Glaube es gibt einfach so Kinder, die einfach ihren Hunger ignorieren, wenn alles andere spannender ist. K1 ist immernoch so.
mit großen Schwestern 08/18 und 06/21 und kleinem Bruder 03/25 und Ministernchen 07/23
- BSL
- ist nicht mehr wegzudenken
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Re: Starker MSR, bin verzweifelt
Für mich klingt das auch eher nach zu abgelenkt sein. Hier hat neben Trage/Tuch, radikale Reizarmut geholfen in dieser Phase (sie war gefühlt eeewig zwischen 4.-7. LM). Abgedunkeltes Schlafzimmer und dann gemütlich im Liegen stillen. Manchmal habe ich mir vorher Kopfhörer reingemacht und leise einen Podcast/Hörbuch gehört (Währenddessen aktiv am Handy was zu lesen war oft schon zu spannend fürs Kind). So wurde hier dann auch mal Tagsüber besser gestillt, aber definitiv am besten und ausgiebigsten Nachts "nachgeholt". Irgendwann hat es sich dann verwachsen ich würde sagen spätestens mit 10 Monaten und der Erweiterung des eigenständigen Bewegungsradius des Kindes wurde es deutlich besser.
Also vielleicht versuchen 2 mal am Tag eine Stillpause ganz in Ruhe einzuplanen, vielleicht ist so ein Plan für dich und auch für das große Kind zur Strukturierung gut und tritt dem Gefühl entgegen so ausgeliefert zu sein? Damit meine ich ausdrücklich nicht "nur" 2 mal tagsüber zu stillen, da bitte nach Bedarf gehen! Aber eben 2 ganz bewusst "vornehmen" zB irgendwie Vormittags zB gegen 11 und Nachmittags nochmal gegen 15 Uhr oder so
Also vielleicht versuchen 2 mal am Tag eine Stillpause ganz in Ruhe einzuplanen, vielleicht ist so ein Plan für dich und auch für das große Kind zur Strukturierung gut und tritt dem Gefühl entgegen so ausgeliefert zu sein? Damit meine ich ausdrücklich nicht "nur" 2 mal tagsüber zu stillen, da bitte nach Bedarf gehen! Aber eben 2 ganz bewusst "vornehmen" zB irgendwie Vormittags zB gegen 11 und Nachmittags nochmal gegen 15 Uhr oder so
06/22 
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Fraeuleinnadi
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Re: Starker MSR, bin verzweifelt
Ja, ich ernähre mich ganz normal, konsumiere aber eigentlich relativ wenige Lebensmittel, die Laktose enthalten.Sommermama2017 hat geschrieben: 11.08.2025, 16:00 Am ehesten hätte ich mal so laienhaft auf Bauchschmerzen getippt. Dazu würde auch unregelmäßiger Stuhlgang passen.
Ernährst du dich "ganz normal", mit Kuhmilch?
Woran machst du es fest, dass sie nicht richtig satt ist?
Meine erste Tochter hat gerne alle halbe Stunde gestillt, spätestens stündlich. War normal. Dazwischen aber gut gelaunt.
Woran ich festmache, dass sie nicht satt ist: sie wühlt sich immer wieder in die Brust und sucht, wenn ich sie auf dem Arm habe. Saugt dann fleißig ab meinem Arm. Wenn ich sie dann noch mal anlegen möchte, dann dockt sie kurz wieder an, saugt und motzt.
@äffchen und BSL:
Das hatte meine Stillberaterin auch schon vermutet, aber irgendwie ist es in Summe auch nicht DIE stimmige Erklärung. Es gibt nämlich auch durchaus inzwischen oft auch Momente, in denen sie selbst im abgedunkelten Schlafzimmer andockt, paar kräftige Züge nimmt und dann wieder brüllt. Zwischendurch verschluckt sie sich auch gerne mal, aber nicht immer.
Gestern Abend war auch wieder so ein langer Kampf zum einschlafen. Da hab ich oft das Gefühl, sie möchte eigentlich nur nuckeln und dann stört sie, dass trotzdem noch Milch rauskommt. Hat sich erstmal fast schon in den Schlaf gestillt und dann wieder gefühlt 100 mal an- und angedockt und wurde dabei immer unzufriedener, bis sie irgendwann das schreien angefangen hat.
Also zufälligerweise hab ich gestern Nachmittag das Stillen in der Trage mal wieder probiert. Bisher ist mir das immer nicht so gelungen. Und tatsächlich hat sie da ganz entspannt einfach genuckelt, rumgeguckt und ist irgendwann eingeschlafen. Kleines Erfolgserlebnis also…
Manchmal muss ich wirklich gestehen, beneide ich die „Fläschchenmamis“, deren Kinder einfach immer zufrieden scheinen.
Hi, ich bin Nadja (36) und Mama von 2 Mädels (März 2019, April 2025) und 3 ⭐️
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avalonne
- hat viel zu erzählen
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Re: Starker MSR, bin verzweifelt
Hi super dass du trotz dieser Widrigkeiten stillst. Du gibst deinem Kind die beste Nahrung die es gibt, auch wenn es manchmal so scheint, dass Flasche geben einfacher ist, weißt du nicht ob du alles über die anderen Familie weißt. Daher, Versuch dich nicht mit anderen zu vergleichen, sondern dein Kind so anzunehmen wie es ist. Es gibt nun mal die entspannten Typen und die nicht so entspannten. Ich habe so ein Exemplar zu Hause. Es ist mittlerweile 4 Jahre alt, die Entspanntheit hat mit dem Alter nicht unbedingt zugenommen
, wir können nur besser kommunizieren… er war auch beim Stillen unglaublich unetspannt. Ich hatte auch viel Milch, er wollte ständig an die Brust zum Nuckeln aber nicht zum trinken. Leider auch beim Nuckeln kam Milch (Babys können es irgendwann, so zu saugen dass der MSR nicht ausgelöst wird) aber bei mir lief die Milch trotzdem und es hat ihn sehr geärgert. Ich hab tatsächlich irgendwann mit Schnuller versucht, also immer mal wieder verschiedene Sauger Formen angeboten. Irgendwann hat er den Schnuller angenommen. Es hat mir einfach etwas Ruhe verschafft, mit knapp 8 Monaten war der Schnuller aber nicht mehr spannend und wir haben ihn dann wieder abgesetzt.
Little Boy 3/21 + Tiny Surprise 2/23
Und zwei

Und zwei
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Fraeuleinnadi
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Re: Starker MSR, bin verzweifelt
@avalonne danke für deine Nachricht! Ja da hast du absolut recht, jeder hat so sein Päckchen zu tragen. Und vermeintlich scheint es bei anderen oft einfacher. Erst heute im Rückbildungskurs dachte ich es wieder, wenn andere ihre Babys seelenruhig währenddessen stillen und die Mäuse bei dem Lärm dann auch noch einfach einschlafen und sich ablegen lassen.
Mein erstes Baby war schon seeehr unentspannt und meine Tochter hat bis heute einen krassen Willen. Schön für sie, schlecht für uns Eltern
Aber haltet euch fest: gerade hab ich der kleinen Maus einfach mal wieder stillen in der Wiegehaltung angeboten und sie hat einfach getrunken und ist eingeschlafen.
Manchmal ist es doch wie verhext. Ich beobachte das mal weiter, wie es sich entwickelt…
Mein erstes Baby war schon seeehr unentspannt und meine Tochter hat bis heute einen krassen Willen. Schön für sie, schlecht für uns Eltern
Aber haltet euch fest: gerade hab ich der kleinen Maus einfach mal wieder stillen in der Wiegehaltung angeboten und sie hat einfach getrunken und ist eingeschlafen.
Manchmal ist es doch wie verhext. Ich beobachte das mal weiter, wie es sich entwickelt…
Hi, ich bin Nadja (36) und Mama von 2 Mädels (März 2019, April 2025) und 3 ⭐️
- BSL
- ist nicht mehr wegzudenken
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- Registriert: 28.09.2021, 21:34
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Re: Starker MSR, bin verzweifelt
Mir hat der Satz "Mein Baby ist auch nur ein Mensch" manchmal echt geholfen. Nicht alles hat ein erklärbares Muster oder Logik (wie soll ein kleines Wesen sich auch ständig gleich und logisch verhalten, alles in dieser Gott verdammten Welt ist ja Brandneu für sie!). Ich hoffe es kommt einfach jetzt eine entspanntere Zeit für euch beiden und die Forumsmagie wirkt noch ein bisschen länger 
06/22 
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Fraeuleinnadi
- Herzlich Willkommen
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- Registriert: 30.07.2025, 16:39
Re: Starker MSR, bin verzweifelt
Ich hoffe sehr stark mitBSL hat geschrieben: 12.08.2025, 15:31 Mir hat der Satz "Mein Baby ist auch nur ein Mensch" manchmal echt geholfen. Nicht alles hat ein erklärbares Muster oder Logik (wie soll ein kleines Wesen sich auch ständig gleich und logisch verhalten, alles in dieser Gott verdammten Welt ist ja Brandneu für sie!). Ich hoffe es kommt einfach jetzt eine entspanntere Zeit für euch beiden und die Forumsmagie wirkt noch ein bisschen länger![]()
Und ja, der Satz der trifft es wirklich sehr gut. Wir leben doch alle zum ersten Mal.
Hi, ich bin Nadja (36) und Mama von 2 Mädels (März 2019, April 2025) und 3 ⭐️