Eure größten Schreckmomente mit Kindern

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Sommermama2017
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Re: Eure größten Schreckmomente mit Kindern

Beitrag von Sommermama2017 »

"Darf nicht passieren" hätten wir gerne, aber Unfälle passieren halt. Wenn uns Müttern nie was passieren würde, wie würden die Kinder dann lernen, sich in solchen Situationen richtig und vorsichtig zu verhalten?

Mir ist schon mehrfach was kaputt gegangen und bis jetzt hat sich zum Glück keiner verletzt.

Ich wünsche dir mehr Gelassenheit und dass du Fehler annehmen kannst.
Das ist wirklich extrem wenig Schlaf, mit dem du gerade auskommen musst, da wäre ich definitiv unkonzentriert (und schnell genervt und viel am meckern).
Liebe Grüße von Sommermama mit L. 07/17 und A. 01/21
Kaba
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Re: Eure größten Schreckmomente mit Kindern

Beitrag von Kaba »

Hier waren leere Glasflaschen immer in Kinderhöhe gelagert....gut, ich hab wohl vorsichtige Kinder und es ist nie was passiert, aber es hätte natürlich auch mal was kaputt gehen können.
Kaba mit Milchmädchen (09/19) und kleiner Vorfreude (6/22)
Seiltänzerin
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Re: Eure größten Schreckmomente mit Kindern

Beitrag von Seiltänzerin »

Meeresbrise hat geschrieben: 03.07.2025, 14:34 Ich habe heute die Kids zusammen gepackt um einkaufen zu gehen. Biomüll in der Hand, eine Glaspfandflasche Milch in der anderen. Die Glasflasche hab ich in die Einkaufstasche gepackt und kurz am Schuhregal abgelegt. Eigentlich wollten wir schon gehen, ich musste aber noch kurz meine Geldbörse holen. Ich war drei Sekunden weg - hörte ich einen Knall. Meeresprinzessin hat die Tasche runtergezogen. Gasflasche komplett kaputt aber zum Glück alle Scherben in der Einkaufstasche, keine einzige bei der Meeresprinzessin.
Trotzdem ach Mann wie kann man so gedankenlos sein... Sie ist überall dran und das Schuhregal hat nur eine geringe Höhe. Ich ärgere mich über mich.
Ich habe die Flasche irgendwie vergessen. Hätte die Meeresprinzessin zuerst in den Buggy setzen sollen und dann die Geldbörse holen. Warum kommt man, obwohl man eher ängstlich als zu locker ist trotzdem in so gefährliche Situationen? Ich habe jetzt 12 Tage nur in 20 Minuten Etappen geschlafen, die letzte Nacht fast gar nicht. Trotzdem darf mir sowas nicht passieren als umsichtige Mutter. Ich wollte den Müll gleich mitnehmen um Wege zu sparen und ich bin unkonzentriert und gedankenlos manchmal.
Macht das stillen eigentlich vergesslich und unkonzetriert? Oder der Schlafmangel? Oder darf ich mir das jetzt behalten. Ich merke beim Arbeiten deutlich, dass ich viel weniger leistungsfähig bin und jetzt auch mal wieder mit einem Knall im Alltag.
Ganz ehrlich, sowas passiert doch ständig. Und selbst wenn ein Kind rein tritt, ist es doch meistens nicht schlimm.
Die Alternative wäre ein 100% glasfreier Plastikhaushalt. Würde dir das gefallen? Schadet ja auch irgendwie (Mikroplastik, Weichmacher)
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Eliane
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Re: Eure größten Schreckmomente mit Kindern

Beitrag von Eliane »

Als die Kleine sich mit 7 Monate erstmals am Kindertisch hochgezogen hat, hat sie 1 Sekunde später das Glas, das ich der Großen hingestellt hatte, vom Tisch gefegt und stand inmitten der Scherben, sowas passiert leider. Wenn nix weiter passiert ist, durchatmen und sich den Fehler verzeihen.

Hier hat mich die Kleine schon öfter erschreckt.

Auf dem Campingplatz haben die Kinder am Weiherufer gespielt. 3 Erwachsene daneben, sie rutscht aus und fällt nach vorne, ruckzuck hat sie keinen Boden mehr unter die Füße gekriegt. Hab sie rausgefischt und wir waren 1 Nacht zur Beobachtung im Krankenhaus.
Bei Verwandten ist sie die Treppe hochgefallen und hat überm Auge eine Kante erwischt, das war innerhalb von Sekunden dick und blau, übergeben am nächsten Morgen hat uns dann ebenfalls eine Nacht Krankenhaus beschert. Nur 2 Wochen später ist sie rückwärts von der Leiter der Rutsche auf’s Plateau darunter gefallen, während ich kurz geschaut hab, was die Große macht, zwischen Kopf und Leiter aufs Plateau hat kein Finger mehr gepasst.
„Hihglight“ vor 2 Wochen: ich war in Garten, Kind geht ohne ein Wort zur Uroma und klettert dort auf die Fensterbank, joa, Fenster war ganz offen. Hab dann von unten gebrüllt, dass sie sofort runter muss. Mir wird immer noch ganz anders, wenn ich dran denke.
Bei der Kleinen hab ich überhaupt oft das Gefühl, dass sie ganz im Gegensatz zur (über?)vorsichtigen Großen, kein Gefahrenbewusstsein hat.
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BerlinerMammut
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Re: Eure größten Schreckmomente mit Kindern

Beitrag von BerlinerMammut »

Meeresbrise hat geschrieben: 03.07.2025, 14:34 Macht das stillen eigentlich vergesslich und unkonzetriert? Oder der Schlafmangel? Oder darf ich mir das jetzt behalten. Ich merke beim Arbeiten deutlich, dass ich viel weniger leistungsfähig bin und jetzt auch mal wieder mit einem Knall im Alltag.
Dein Schlafmangel wäre in anderen Fällen verboten weil es als Folter einzustufen ist. Das du auch noch in so einer Schlafmangel Zeit deiner Erwerbsarbeit nach gehst ist erstaunlich. Wenn man nicht arbeitsfähig ist, ist man es übrigens einfach nicht. Es muss nicht gleich das Bein ab sein 🤍
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Re: Eure größten Schreckmomente mit Kindern

Beitrag von BerlinerMammut »

mein Schreck-und-schlechte-Mama-Moment:

Flügelfenster im Zimmer von Mäusken war nicht nur nicht verschlossen sondern auch noch auf (lüften vor dem abholen aus der KiTa und dann vergessen).

Ich am kochen, der Mann auf dem Sofa am gammeln.
Das Mäusken ruft und ruft nach ihrem Kumpel (Fenster zeigt auf den Park/sein Haus).
Irgendwann wird es mir zu bunt und ich gehe hin - da hängt sie aus dem 3 Stock nur noch ab den Oberschenkeln in der Wohnung.

Ich sehe sie jetzt seit einem Jahr immer wieder auf dem Asphalt vor dem inneren Auge 🥶
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Re: Eure größten Schreckmomente mit Kindern

Beitrag von Seiltänzerin »

BerlinerMammut hat geschrieben: 06.07.2025, 18:06 mein Schreck-und-schlechte-Mama-Moment:

Flügelfenster im Zimmer von Mäusken war nicht nur nicht verschlossen sondern auch noch auf (lüften vor dem abholen aus der KiTa und dann vergessen).

Ich am kochen, der Mann auf dem Sofa am gammeln.
Das Mäusken ruft und ruft nach ihrem Kumpel (Fenster zeigt auf den Park/sein Haus).
Irgendwann wird es mir zu bunt und ich gehe hin - da hängt sie aus dem 3 Stock nur noch ab den Oberschenkeln in der Wohnung.

Ich sehe sie jetzt seit einem Jahr immer wieder auf dem Asphalt vor dem inneren Auge 🥶
😱
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clairdelune
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Re: Eure größten Schreckmomente mit Kindern

Beitrag von clairdelune »

Ich verlinke mal einen alten Thread mit ähnlichen Thema, an den habe ich mich erinnert gefühlt:

viewtopic.php?t=214038
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Re: Eure größten Schreckmomente mit Kindern

Beitrag von Doro31 »

Mein Mittlerer ist uns mal verloren gegangen. In Hamburg auf den Landungsbrücken - da war er so 3 Jahre alt.

Wir waren drei Erwachsene und drei Kinder, der Jüngste im Buggy. Und wir waren hungrig. Also sind wir vor der Speisekarte eines Restaurants kurz stehengeblieben, um sie zu lesen, und als wir beschlossen weiterzugehen, waren plötzlich nur noch der Jüngste und der Älteste da. Der Mittlere war spurlos verschwunden. :o Wir haben versucht, Ruhe zu bewahren ("weit kann er ja nicht sein"), das Kopfkino auszuschalten (überall Wasser drumrum :? ) und haben uns aufgeteilt - einer ist nach links, einer nach rechts, und ich blieb mit den anderen beiden Kindern an Ort und Stelle. Nach den gefühlt längsten Minuten in meinem Leben gab es Entwarnung. Zwei Männer waren auf das einsam rumwandernde Kind aufmerksam geworden und haben es zurückbegleitet. Was waren wir erleichtert!
Aber das ging echt auch so schnell - wir haben bestimmt nicht mehr als eine halbe Minute auf die Speisekarte geschaut, und der Mittlere hatte einfach gar nicht mitbekommen, dass wir stehenblieben und ist deshalb einfach weitergelaufen...
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Re: Eure größten Schreckmomente mit Kindern

Beitrag von BerlinerMammut »

Seiltänzerin hat geschrieben: 06.07.2025, 22:20
BerlinerMammut hat geschrieben: 06.07.2025, 18:06 mein Schreck-und-schlechte-Mama-Moment:

Flügelfenster im Zimmer von Mäusken war nicht nur nicht verschlossen sondern auch noch auf (lüften vor dem abholen aus der KiTa und dann vergessen).

Ich am kochen, der Mann auf dem Sofa am gammeln.
Das Mäusken ruft und ruft nach ihrem Kumpel (Fenster zeigt auf den Park/sein Haus).
Irgendwann wird es mir zu bunt und ich gehe hin - da hängt sie aus dem 3 Stock nur noch ab den Oberschenkeln in der Wohnung.

Ich sehe sie jetzt seit einem Jahr immer wieder auf dem Asphalt vor dem inneren Auge 🥶
😱
Da läuft es mir eiskalt den Nacken runter.
Mir auch. Der Mann sieht irgendwie immer noch nicht warum es wichtig ist zeitnah nach einem schreiendem Kind zu gucken. Ich bin jetzt immer schneller und bin gespannt wie viele Jahre ich das noch so vor Augen habe.

Besonders weil 4 Fenster nicht abgeschlossen werden können (Altbau, Denkmalfenster)
Mäusken 9/21

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