Ich weiß nicht, wie ich meine Tochter ernähren soll

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aimi
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Ich weiß nicht, wie ich meine Tochter ernähren soll

Beitrag von aimi »

Gerade bin ich wirklich am Verzweifeln und weiß nicht, wie ich meine 8 Monate alte Tochter ausreichend ernähren soll.
Ich hoffe hier ist der richtige Ort, um mich mal darüber auszuheulen und ja vielleicht sogar hilfreiche Inputs zu bekommen.

Zum Verständnis mal ganz von Anfang an:
Das Stillen war in den ersten Lebenstagen meiner Tochter noch recht unauffällig und sah zunächst ganz gut aus. Das hatte uns sehr erleichtert, nachdem das Stillen bei meiner ersten Tochter das erste halbe Jahr wegen eines zu kurzen posterioren Zungenbands sehr schwierig war. Das hat sich allerdings schnell geändert, sie hat sich bald alle paar Schlucke verschluckt und/ oder hörbar Unmengen an Luft gezogen, musste während den Stillmahlzeiten mehrmals zum Rülpsen rumgetragen werden, bevor es weitergehen konnte und sie hat sich einfach so schwer getan. Das Zungenband wurde erfolgreich getrennt ( Bei einer Spezialistin, ist nach wie vor nichts verwachsen, gut verheilt und die Zunge voll beweglich), aber am Saugverhalten hat sich trotz Logopädie kaum etwas verändert. Es hat sich so entwickelt, dass sie nur noch im Liegen gestillt werden konnte und auch das irgendwann verweigert hatte und partout nicht mehr an die Brust wollte - ohne andere Sauger zu kennen.
Dh das Stillen ging dann auch nur noch im Halbschlaf und letztendlich Schlaf - und zwar nicht nur Übergangsweise ein paar Wochen, sondern leider dauerhaft. An dem Punkt sind wir heute noch. Stillen im Schlaf und im Liegen bei Dunkelheit.

Laut unserer aktuellen spezialisierten Logopädin hat sie zwar motorisch alle Möglichkeiten, hat aber nach der Zungenbandtrennung kein bewusstes Saugmuster erarbeitet. Das was ihr gerade wohl noch beim Stillen hilft, ist, dass sie halt im Schlaf noch auf ein paar Neugeborenenreflexe zum Saugen zurückgreifen kann - die sich ja aber auch immer mehr abbauen. Wach weiß sie tatsächlich überhaupt nicht mehr, was sie mit der Brust anfangen soll. Sie wach und nicht müde liegend an die Brust zu bekommen ist fast unmöglich, weil alles andere spannender ist. Auf dem Arm ist sie völlig überfordert mit dem Angebot und nimmt die Brustwarze zwischen die Finger und schiebt sie sich unsicher in den Mund, um dann vorsichtig reinzubeißen. Sie verhält sich wie meine damals abgestillte 2jährige, die nicht mehr weiß wie das Stillen geht. Vor ein paar Wochen hat sie tatsächlich manchmal noch angedockt, aber dann nur mit der Zunge geflattert und wenn die Milch dann tatsächlich lief hat sie wieder losgelassen, weil das Muster halt völlig ungeeignet ist, um Milch zu verarbeiten. Auf dem Arm hat das Stillen auch als ganz kleines Baby schon nicht gut funktioniert.

Mein Problem ist u.a., dass sie auch schlafend nicht zuverlässig gut trinkt. Auch da ist das Saugmuster grottig, mit viel Luftschlucken, aber immerhin saugt sie da mal. Da ich sie nur sehr müde oder im Schlaf stillen kann, ist sie meistens schon tief eingeschlafen bevor überhaupt mein oft sehr verzögerter MSR einsetzt oder sie trinkt halt einfach nur sehr kurz bis der Tiefschlaf kommt. Bewusst so richtig satttrinken kann sie sich so halt nicht. Der limitierende Faktor scheint nicht der Hunger zu sein, sondern der Zeitpunkt wann der Schlaf einsetzt. Den kann ich mit Brustkompression, Wechselstillen und Ärgern ein wenig hinauszögern, aber oft ist da nichts mehr zu machen. Ich hab gefühlt ein Zeitfenster von 5-10 Minuten.Wenn sie da nicht trinkt, trinkt sie nicht mehr.
Wenn sie zum einschlafen an die Brust will, nuckelt sie auch nur - auch über einen Milchspendereflex hinweg. Gesaugt wird erst, wenn ihr Schlaf einsetzt.
Zudem schläft sie nur noch 2-3 mal tagsüber, sodass ich nur 2-3 Chancen hab, sie zu stillen. Wenn davon zB einmal nicht klappt, wird es richtig eng. Und ist das nicht überhaupt für ein 8monatiges Baby etwas wenig?
Nachts kommen noch 3-5 Mal dazu, aber nur wegen meiner Eigeninitiative und Wecker stellen. Ansonsten würde sie sich vielleicht selber 2mal melden. Sobald sie morgens wach ist, ist sie wach. Da geht dann erstmal auch nichts mehr, auch wenn das letzte Stillen viele Stunden her ist.

Außerdem muss ich nach jedem Stillen Pumpen und auch Abends und nachts nochmal extra, damit die Milchproduktion überhaupt aufrecht erhalten bleibt.

Seit 2 Monaten etwa ist sie beikostreif und isst phasenweise unterschiedlich gut. Mal trinkt sie gut und isst wach auch 3x gerne und viel Brei und mal - so wie gerade - stillt sie richtig schlecht, mag aber auch partout keinen Brei und kann feste Kost noch nicht so gut verarbeiten. Diese Phasen finde ich emotional brutal anstrengend.
Wenn nichts funktioniert und ich mich auf gar nichts verlassen kann - weder dass sie beim Stillen genug trinkt, noch dass sie danach was isst oder trinkt.

Besonders belastend ist auch, dass sich mein ganzer Tagesablauf auf diese 2-3 Schläfchen ausrichtet, damit sie diese zuhause/ oder in einem anderen Bett machen kann um Stillen zu können. Das behindert jegliche Tagesausflüge als Familie oder Unternehmungen mit meiner großen Tochter.
Ich hatte mir eine innerliche Frist gesetzt, dass ich die Flasche einführen möchte, wenn sich bis März nichts gebessert hat und wir mal unterwegs sein können, ohne, dass das Kind hungert. Wenn das im Frühling nicht funktioniert, geh ich nämlich ein.
Mit unserer Logopädin hatten wir die Flasche dann mal testweise ausprobiert, in der Hoffnung damit das Saugen besser stimulieren zu können. Das hat allerdings so gar nicht funktioniert. Meine Tochter war zwar interessiert und hat sie in den Mund genommen, aber von sich aus nur gekaut und jedes Saugen musste man vorher mit Massage durch den Sauger am Gaumen mehrmals anregen. Das war so mühsam, dass sich das nicht als Exit- Strategie eignet.

Jetzt steh ich da und es funktioniert gerade gefühlt überhaupt nichts mehr. Gerade so gut genug, um über den Tag zu kommen, aber nicht um ein bisschen mehr da draußen am Leben teilzuhaben. Und nichtmal Aufgeben kann ich das Stillen, weil es (gefühlt?) keine Alternative gibt.

Ausbaufähig mit Potenzial ist allerdings noch eine Konstruktion von der Logopädin - eine Milchflasche mit Schlauch im Deckel, über den sie wie aus einem dünnen Strohhalm trinken kann. Darüber kann sie inzwischen auf ein paarmal 10-50ml Milch trinken. Mag sie halt aber auch nur sporadisch.
Es funktioniert mit ihr irgendwie gar nichts ritualisiert - weder essen noch Trinken, sondern immer nur so Häppchen- oder schlückchenweise. Dadurch bin ich nie richtig entspannt ohne Hintergedanken an ihre Ernährung, weil es irgendwie nie ein „jetzt ist sie mal satt“ gibt, sondern nur ein „jetzt mag sie nicht, vielleicht später“. Ich wäre so gern mal auf dem Spielplatz mit den beiden während ich das Essenthema mal 2 Stunden beiseite legen kann, weil ich wüsste, dass sie erstmal satt ist und sich meldet, wenn sie Hunger/ Durst hat und dann auch was isst/trinkt.

Vielleicht muss ich mich nur entspannen.

Allerdings hilft mir ihre Gewichtsentwicklung dabei nicht gerade. Seit ihrer Geburt im Juni bis Anfang November war sie konstant auf der 75. Perzentile und ist durch einen Infekt mit Krankenhausaufenthalt und Umstellung auf 3 Schläfchen/3mal Stillen, aber noch nicht beikosteif auf die 50. abgesunken, da sie im November ca 300g abgenommen hatte. Die 50. Perzentile konnte sie ne Weile halten, ist inzwischen aber auf die 35. weiter abgerutscht. In dieser Zeit ist sie auch mobil geworden, hat Robben, Krabbeln, Sitzen und Stehen gelernt, was dann laut Kinderärztin eine ganz normale Gwichtsentwicklung sei. Ob das stimmt, kann ich nicht beurteilen. Jedenfalls ist meine Tochter abgesehen von unserem Still- und Essstress ein kleiner energiereicher Wirbelwind, unfassbar neugierig, fast immer gut gelaunt und immer auf Achse. Aktuell würde sie gerne laufen lernen 😅

Puh, das war viel. Respekt, wer sich das alles durchliest.

Ich hoffe einfach so sehr, dass irgendeine Strategie der NAhrungsufnahme bis zum Frühling so stabil wird, dass wir entspannt unterwegs sein können.
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Re: Ich weiß nicht, wie ich meine Tochter ernähren soll

Beitrag von SchneFiMa »

Hallo, willkommen hier im Forum.

Euer Weg klingt ja sehr anstrengend.
Meine Fragen:
- Du schreibst, dass sie phasenweise gut isst, habt ihr schon verschiedene Breie oder Fingerfood angeboten?
- habt ihr die Milch schon aus einem offenen Gefäß, also Becher etc. angeboten?
Bei der Gabe von vielen verschiedenen Saugalternativen kann es durchaus zu Saugverwirrung kommen und das Saugen noch schlechter werden.

Viele Grüße
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aimi
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Re: Ich weiß nicht, wie ich meine Tochter ernähren soll

Beitrag von aimi »

Oh, danke für deine schnelle Antwort!

Ja wir haben schon verschiedene Breie ausprobiert und Fingerfood, darf sie parallel auch testen.
Also vormittags und abends ging lange ein Getreide- Obstbrei mit Mandelmus und viel Öl ganz gut. Gemüsebrei mochte sie bisher nicht soo gerne, aber völlig wild war sie bis vor kurzem auf Nudeln mit Bolognese (ungesalzen) grob püriert 😅
Brei findet sie aktuell allerdings gänzlich uninteressant- auch wenn der halt sehr hilfreich wäre um die weggefallenen Stillmahlzeiten zu ersetzen. Sie liebt unser Brot und will überhaupt immer das essen, was wir essen und darf das oft auch. ZB Reis mit mildem Gemüsecurry oä., Kartoffeln,…. Aber da geht noch nicht wirklich viel rein 🫣

Ja wir bieten ihr auch regelmäßig Wasser oder Milch aus den Schnapsglas an. Das klappt leider noch nicht so gut. Da sxhwappt beim Schlucken alles wieder aus dem Mund heraus.

Jaaa…vor einer Saugverwirrung fürchte ich mich auch. Auch wenn ich mich frage, was da noch verwirrt werden soll 🙆‍♀️
Laut der Logopädin sei es eher unrealistisch ihr Muster zu durchbrechen sodass sie wach wirklich saugen etablieren kann und es sei daher eher die Strategie sinnvoll bald andere Wege der Flüssigkeitszufuhr aufzubauen. Daher haben wir das mit dem Schlauch jetzt mal riskiert. 😬 ich hoffe sehr, dass das dem Stillen nicht das Genick bricht 😳

Die Flasche benutzen wir gar nicht.
aimi
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Re: Ich weiß nicht, wie ich meine Tochter ernähren soll

Beitrag von aimi »

Also meine Traumvorstellung wäre natürlich meine Tochter auf dem Arm/ Schoß im wachen Zustand und auch unterwegs stillen zu können. Ich weiß nur nicht wie ich dahin kommen soll bzw. ob das überhaupt noch möglich ist. Sie sucht wach auch nie nach der Brust, die Möglichkeit daran zu saugen scheint für sie ohne das Schlafsetting gar nicht zu existieren.

Alternativ brauchen wir etwas, was uns unabhängig vom Stillen macht. Auch wenn Ich dafür den Preis zahle, dass das Stillen immer schlechter/ weniger wird. Idealerweise natürlich ohne das.
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Re: Ich weiß nicht, wie ich meine Tochter ernähren soll

Beitrag von Sommermama2017 »

Aber wäre eine normale Flasche mit so einem Nuckelaufsatz nicht näher an der Brust dran als so ein Strohhalm quasi? 🙈
Ist aber nur Laienmeinung.

Ansonsten liest es sich jetzt wahrscheinlich blöd, aber könntest du vielleicht etwas entspannen? 🙈
Du holst dir jetzt hier professionelle Hilfe und die Kiä sagt auch, alles ok. Dann ist es, wenn überhaupt, nicht SO schlimm.
Anstrengend ja, glaub ich sofort! Aber man isst ja wirklich mal mehr, mal weniger. Vielleicht schaffst du es, deinem Kind etwas mehr zu vertrauen. :)

Alles Gute und hoffentlich bald weniger stressige Zeiten. :)
Liebe Grüße von Sommermama mit L. 07/17 und A. 01/21
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Re: Ich weiß nicht, wie ich meine Tochter ernähren soll

Beitrag von Grizelda »

Ich habe keine Erfahrung zu Saugverwirrung, wohl aber zu so einer Flasche mit ganz dünnem Schlauch. Unser Sohn hatte so eine auch, ich kann aber nicht mehr sagen wie alt er da war. Ich glaube etwas älter als deine Maus.

Die Logopädin hat mir damals erklärt, dass das Trinken durch diesen dünnen Schlauch dazu beiträgt, den Mundschluss zu verbessern und generell mehr Muskeln im Mundbereich aufzubauen. Wir haben anfangs ganz leicht auf die Flasche gedrückt, wenn er den Schlauch im Mund hatte, damit direkt etwas raus kam. Ich weiß leider nicht mehr wie lange es gedauert hat, bis er das Trinken daraus raus hatte, aber es ging dann echt gut und wir haben das sehr lange genutzt. (Spaßig wurde es dann erst wieder, als er raus hatte, dass man den Schlauch rausziehen kann und das Wasser dann aus der Flasche tropft 🙈)
Liebe Grüße von Grizelda mit großer Maus (08/17) an der Hand und kleinem Mann (*3/20, +7/24) für immer im ♥️
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Re: Ich weiß nicht, wie ich meine Tochter ernähren soll

Beitrag von SchneFiMa »

aimi hat geschrieben: 25.02.2025, 20:28 Also meine Traumvorstellung wäre natürlich meine Tochter auf dem Arm/ Schoß im wachen Zustand und auch unterwegs stillen zu können. Ich weiß nur nicht wie ich dahin kommen soll bzw. ob das überhaupt noch möglich ist. Sie sucht wach auch nie nach der Brust, die Möglichkeit daran zu saugen scheint für sie ohne das Schlafsetting gar nicht zu existieren.

Alternativ brauchen wir etwas, was uns unabhängig vom Stillen macht. Auch wenn Ich dafür den Preis zahle, dass das Stillen immer schlechter/ weniger wird. Idealerweise natürlich ohne das.
Es ist möglich, dass diese Gewohnheit eben so fest verankert ist. Du kannst versuchen sie tagsüber, also im Hellen im Bett zu kuscheln und ihr die Brust anzubieten, oder es eben immer etwas heller werden zu lassen. Oder mal ganz andere Stillpositionen. Meine Jungs habe ich tagsüber oft auf meinen Knien sitzend (wie beim Hoppe Reiter Spiel) gestillt. Kinder in dem Alter haben ja generell wenig Zeit, die müssen ja die Welt erkunden. Habt ihr schonmal in der Wanne gestillt, oder unter der Dusche?

Ansonsten ist die Beikost und das Anbieten von Milch im Becher eben die Alternative, die unabhängig vom Stillen macht. Wie schon gesagt würde ich in dem Alter keine Flaschen mit Saugaufsatz mehr einführen.
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Re: Ich weiß nicht, wie ich meine Tochter ernähren soll

Beitrag von SchneFiMa »

Hallo, wie geht es euch?
Benötigst du hier noch Beratung?

Viele Grüße
SchneFiMa mit
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aimi
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Re: Ich weiß nicht, wie ich meine Tochter ernähren soll

Beitrag von aimi »

Hey SchneFiMa,

ich wollte euch allen schon längst geantwortet haben, komme leider aber zu gar nichts, weil ich mit Brustentzündung (wegen komischem Ansaugen) außer gefecht bin und beide Kinder übel erkältet sind, vermutlich mit Grippe. 😵‍💫

Aber ganz kurz: bevor die kleine krank geworden ist, waren ca 3 Tage wieder richtig gut mit Stillen und gegessen hat sie auch gut und gerne in der Zeit.

Wir haben dann ein paar Tage die Schlauchflasche weggelassen, setzen sie aber jetzt gerade wieder ein. Weil das Stillen gerade wieder so schwierig ist wegen Rotz und mangelndem Milchfluss. Da hilf sie uns gerade doch noch sehr, weil bechern noch nicht so gut geht und sonst fast alles nur zum würgen bringt wegen dem ganzen Schleim 😳

Wenn das vorbei ist, konzentrieren wir uns für Flüssigkeit wieder mehr (vielleicht auch ausschließlich) auf den Becher.

Ich warte gerade beim Frauenarzt und komme daher kurz zum Schreiben und schicke erstmal ab, auch wenn ich noch nicht allen geantwortet habe.

Ich vermute, dass dann nochmal Beratungsbedarf aufkommt 🙆‍♀️ vielleicht auch zur Gewichtsentwicklung, weil ich nicht weiß wie kompetent da die Kinderärztin ist.

Ein Baby muss während Krankheit nicht zunehmen, oder? „Darf“ sie während fiesen Infekten abnehmen?
Die kleine ist gerade durch den Kindergartenstart der Großen wirklich alle paar wochen wochenlang krank und isst dann wenig bis gar keine Beikost, stillt aber auch nicht mehr.
So kann sie ja gar nicht gut wachsen und zunehmen. Aber gut ist das ja auch nicht 🥺
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Re: Ich weiß nicht, wie ich meine Tochter ernähren soll

Beitrag von SchneFiMa »

Hallo, wie geht es euch?
Melde dich gerne, wenn du nochmal Bedarf hast.

Und nein, ein Baby muss während einer Krankheit nicht zunehmen.

Viele Grüße
SchneFiMa mit
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