ich glaube das und dieser Satz von dir:Elena hat geschrieben: 26.02.2025, 16:08 Ich habe noch eine weitere These:
Ich glaube, dass es sehr anstrengt, wenn man viel über die Belastung nachdenkt. Überlegt, wie man sich Pausen verschaffen kann, wann es einfacher wird, was man optimieren kann. Wenn man vielleicht auch mit anderen vergleicht, wo es scheinbar besser läuft. Wenn man die eigene Beanspruchung einfach hinnimmt, steckt man sie vielleicht leichter weg.
Ist jetzt nicht ganz dasselbe, aber ich habe das in den letzten 2 Jahren gemerkt, seitdem ich auf einmal für ein Pferd verantwortlich bin, was so nicht geplant war. Dieses Pferd frisst viel Zeit, ich verbringe also täglich mindestens 2 Stunden damit, obwohl ich mich vorher eigentlich gut ausgelastet gefühlt habe.Anfangs hat mich das wahnsinnig gestresst. Dann habe ich mich aber dran gewöhnt, dass ich an wirklich jedem Wochenende morgens um 8 im Stall stehe, bei jedem Wetter, und dass ich quasi nie mehr mittags oder nachmittags ein Päuschen im Sessel mache. Seit ich das akzeptiert habe, bin ich viel weniger gestresst.
Keine Ahnung, ob das bei manchen Müttern auch eine Rolle spielt. Aber allgemein Dinge hinzunehmen (Kind will nachts alle 2 Stunden stillen, schläft nur auf mir drauf, wir brauchen 1 Stunde für den Rückweg von der Kita , weil so viel zu sehen ist...), entstresst zumindest mich persönlich sehr.
Ich habe das nie wirklich so empfunden, ab mir perlt jeglicher Wettbewerb in der Beziehung ab, glaube ich.
Beischreibt es bei mir ganz gut. Meine Mutter ist weder belastbarer als ich (wobei ich merke, ich bin belastbarer als einige (viele?) Freundinnen) noch waren das meine Grossmütter, Urgrossmütter. Die Urgrossmütter hatten alle schon einen Job und Kinder usw, meine Grossmutter auf die eine Seite schon einiges an Hobbies usw. Also ich glaube es kommt schon auch auf die Familie an. Wir hatten schon als Kinder viele Hobbies, wie meine jetzt und meine Mutter hatte im Grundsatz ähnliche Voraussetzungen, resp im Alter von meinen Kindern kam noch die Pflege von ihrem Vater in groben Zügen dazu, da war ich nun lange mit im Club dann bei meiner Oma. Und ich habe eher mehr Hilfe, wenn sie mich auch mehr kostet
ABER meine Mutter ist def strukturierte als ich und fleissiger! das schleckt keine Kuh weg. Sie ist klar der Typ: zackzack alles erledigt und ich der Mensch: ach ja....ich sollte aufräumen....hmmm....der Kaffee und nur kurz 5min - zack 30min verloren am Handy.
Also ich glaube, bei mir liegt es klar am Handy, nicht mal dass ich mich blenden lasse oder denke ich müsste, Himmel nein, aber ach ein spannendes Thema, ach da gibts noch mehr Artikel dazu, ahhh das Forum.. usw
Dazu, früher fing der Film und 20:15 Uhr an und war dann kurz vor oder nach 22 Uhr fertig, es gab noch 10vor10 und Bett. Heute fängt bei uns der Film halt manchmal um 22 Uhr an und dann sind wir dementsprechend spät im Bett. Wie zu meiner Lehrzeit um 5:45 Uhr aufstehen mache ich nicht mehr, sondern eher um 7 Uhr....die Zeit die fehlt. Also also, räusper, da liegts bei mir. Neben dem ist sie der Mensch: alles wird sofort verräumt und ich: ich finde nichts wenn aufgeräumt ist, ich gleiche eher einem Tornado. Leider! Bin da gerade ganz fest am dagegen kämpfen. Daher verlasse ich nun für jetzt auch das Forum und klemme mich hinters lernen
Ah, der Hund hilft mir übrigens zu strukturieren und gibt mir ganz viel Freizeit, die ich sonst sicherlich auch wieder veridiotisieren würde