Einschlafbegleitung eskaliert :(
Moderator: Giraeffchen
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Norrsken
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Re: Einschlafbegleitung eskaliert :(
Hier noch eine Stimme für Mittagschlaf begrenzen (vorerst) oder sogar streichen. Habe grad die Einschlafbegleitung bei meinem 2,5jährigen hinter mir an einem Tag, an dem wir den Mittagschlaf nicht begrenzt haben (1,5h bis 14:30), weil er noch etwas krank ist. Resultat waren erst ca 1h Gequassel und Gequietsche gefolgt von einer halben Stunde Einschlafnuckeln. Die Unterhaltungen abends im Bett sind ja einerseits schön und mittlerweile lerne ich dabei sogar was (heute mussten wir Tiere nennen, die in Feuerland leben). Aber es ist trotzdem so anstrengend wenn man selbst so erschöpft ist. Normalerweise begrenzen wir den Mittagschlaf schon lange auf maximal 1h (ohne gehts noch nicht) und jetzt weiß ich wieder warum
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- Valeska
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Re: Einschlafbegleitung eskaliert :(
Was ist der Trick beim Mittagsschlaf begrenzen? Meine Kinder flippen beide ziemlich aus, wenn die wach (gemacht) werden ohne fertig geschlafen zu haben tagsüber. Also die Fünfjährige schläft natürlich nicht mehr regelmäßig tagsüber, aber wenn doch, dann ist aufwachen meist eine mit viel Geschrei verbundene Katastrophe. Bei der Kleinen ist es "nur" eine mittlerer Weltuntergang ...
Wie weckt man Kinder "richtig"?
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Valeska mit Adventkind 2019 und Septemberkind 2022
Maschinen: Brother Innov-is 10A, Juki MO-4S, Elna Easycover, WiMiUs S26
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Norrsken
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Re: Einschlafbegleitung eskaliert :(
Hier reicht es meist, wenn wir den Rollladen rechtzeitig wieder hoch machen und leise mit ihm reden. Brutal wecken würden wir nicht. Ist bestimmt auch Typsache.
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Re: Einschlafbegleitung eskaliert :(
Aus dem gleichen Grund durfte das Krötenkind ihre 2-3 Stunden Mittagsschlaf machen bis sie von alleine damit aufgehört hat. Jedes frühere Wecken führte dazu, dass sie die fehlende Restschlafzeit durchgebrüllt hat. Ins Bett ist sie immer mit uns um 22-23 Uhr, früher haben wir es erst gar nicht versucht. Den Mittagsschlaf hat sie dann abgeschafft als der kleine Bruder auf die Welt kam und geht seitdem um 21 Uhr schlafen. Der hat seinen Mittagsschlaf mit 2 abgeschafft und ging vorher und nachher um 21 Uhr ins Bett.Valeska hat geschrieben: 17.02.2025, 22:58 Was ist der Trick beim Mittagsschlaf begrenzen? Meine Kinder flippen beide ziemlich aus, wenn die wach (gemacht) werden ohne fertig geschlafen zu haben tagsüber. Also die Fünfjährige schläft natürlich nicht mehr regelmäßig tagsüber, aber wenn doch, dann ist aufwachen meist eine mit viel Geschrei verbundene Katastrophe. Bei der Kleinen ist es "nur" eine mittlerer Weltuntergang ...
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Nach meiner persönlichen 2-Kind-Erfahrung ist es also völlig utopisch, dass ein Kind um 20 Uhr oder vielleicht sogar früher schlafen könnte und dann würde mich eine lange Einschlafbegleitung auch nicht wundern. Aber ich hörte schon von anderen Kindern, die nach dem Sandmännchen fix und fertig sind, daher hab ich keine allgemeingültigen Tipps (außer radikaler Akzeptanz).
LG Floppy
mit Krötenkind 9/16 und "Paulchen" 5/19
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- ShinyCheetah
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Re: Einschlafbegleitung eskaliert :(
Bei uns hat früher wecken geklappt mit Wachkuscheln, die schlechte Laube begleiten, dann möglichst schnell zu etwas übergehen, das dem Kind Spaß macht.
War schon blöd, aber immernoch besser als bis 23:30 ein waches Kind bespaßen zu müssen. Ich habe auch einfach das Problem, das hier ein relativ hoher Schlafbedarf bei mir (eigentlich aktuell 8,5h, damit ich wirklich fit bin) und ein ziemlich geringer bei den Kindern aufeinandertreffen. Wenn F von seinen damals 9,5 - 10h Gesamtschlafsbedarf auch noch 2h mittags verbraten hat, war die Nacht entsprechend kurz und für mich nicht mehr ausreichend. Es ist immer eine Frage des Leidensdrucks, welche Veränderungen für einen Sinn machen.
War schon blöd, aber immernoch besser als bis 23:30 ein waches Kind bespaßen zu müssen. Ich habe auch einfach das Problem, das hier ein relativ hoher Schlafbedarf bei mir (eigentlich aktuell 8,5h, damit ich wirklich fit bin) und ein ziemlich geringer bei den Kindern aufeinandertreffen. Wenn F von seinen damals 9,5 - 10h Gesamtschlafsbedarf auch noch 2h mittags verbraten hat, war die Nacht entsprechend kurz und für mich nicht mehr ausreichend. Es ist immer eine Frage des Leidensdrucks, welche Veränderungen für einen Sinn machen.
mit Sohn F (Ende September 18)
und Tochter V (Ende Juni 21)
The trick to happiness wasn't in freezing every momentary pleasure and clinging to each one, but in ensuring one's life would produce many future moments to anticipate. Shallan Davar/Brandon Sanderson
und Tochter V (Ende Juni 21)
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- ShinyCheetah
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Re: Einschlafbegleitung eskaliert :(
(Hier macht keins der Kinder mehr Mittagsschlaf. Nachtschlaf aktuell von ca. 20:00 bis 6:00 bei F, 19:45 bis 6:15 bei V).
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Mau
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Re: Einschlafbegleitung eskaliert :(
Ich habe den Mittagsschlaf auch recht früh, noch vor 2 glaube ich, auf 1h begrenzt. Meistens hat einfach rechtzeitig Vorhang aufmachen gereicht. Und reden und vielleicht Kind ins Wohnzimmer tragen. Meistens war die Laune dann ok, sie hat nur etwas gebraucht um richtig wach zu werden.
Ungünstig war es nur, wenn sie eher spät eingeschlafen ist und wir dann direkt nach dem Wecken zu einer Verabredung oder so mussten. Das ging mit Trage aber auch.
Zwischen 2,5 und 3 wurde Mittagsschlaf immer seltener, war etwas nervig, weil es so schwer zu planen war, wann wir zuhause sein müssen oder wann ich abends noch Besuch alleine haben konnte. Die mögliche Einschlafzeit lag dann zwischen 18.30h und 22h
Aktuell schläft sie ungefähr 19.30h-7h +/- 30min also so 11-12 Stunden. Da kann ich wohl echt froh sein
Ungünstig war es nur, wenn sie eher spät eingeschlafen ist und wir dann direkt nach dem Wecken zu einer Verabredung oder so mussten. Das ging mit Trage aber auch.
Zwischen 2,5 und 3 wurde Mittagsschlaf immer seltener, war etwas nervig, weil es so schwer zu planen war, wann wir zuhause sein müssen oder wann ich abends noch Besuch alleine haben konnte. Die mögliche Einschlafzeit lag dann zwischen 18.30h und 22h
Aktuell schläft sie ungefähr 19.30h-7h +/- 30min also so 11-12 Stunden. Da kann ich wohl echt froh sein
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Umgedacht
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Re: Einschlafbegleitung eskaliert :(
Meine Tochter verträgt wecken überhaupt nicht und ich habe lieber mittags Ruhe als einen frühen Feierabend, der auch nicht garantiert ist. Da muss man echt schauen wie das Kind mitmacht oder was einem wichtig ist.
Was ganz nervig ist, ist wenn sie um halb 6 auf dem Nachhauseweg Vom Schwimmbad einschläft. Sie macht dann drei Stunden sehr festen "Mittagsschlaf". Ab 22 Uhr wacht sie ständig auf und mit Glück schon ab 6 Uhr wach. Natürlich dann ohne Abendessen und noch in Tageskleidung. Da nehme ich lieber wach bis 22 Uhr und schlafen bis 8.
Was ganz nervig ist, ist wenn sie um halb 6 auf dem Nachhauseweg Vom Schwimmbad einschläft. Sie macht dann drei Stunden sehr festen "Mittagsschlaf". Ab 22 Uhr wacht sie ständig auf und mit Glück schon ab 6 Uhr wach. Natürlich dann ohne Abendessen und noch in Tageskleidung. Da nehme ich lieber wach bis 22 Uhr und schlafen bis 8.
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Re: Einschlafbegleitung eskaliert :(
Hier war ja ganz schön was los! Da ich gestern Abend mit Freundinnen unterwegs war, komme ich erst jetzt dazu, wieder zu schreiben. Aber es tat schon sehr gut zu lesen, dass andere ähnliche Probleme und Phasen haben. 
In der Woche werde ich am Mittagsschlaf nicht viel ändern können. Ich werde es in der Kita ansprechen, aber da ist glaube ich wenig Spielraum, da die Erbse noch in die kleinste Gruppe mit den 1-2 jährigen geht und da kein wach bleiben oder früher wecken vorgesehen ist. Zumal sie den Schlaf ja braucht. Ohne Mittagsschlaf ist völlig undenkbar, da würde sie ab spätestens 14.00 Uhr nur noch weinen.
Wir sind da auch in einem Teufelskreis: zu später/langer Mittagsschlaf —>spät ins Bett —> nicht ausgeschlafen —> dringender Bedarf nach Mittagsschlaf.
Aber es beruhigt mich schon, dass eine Schlafenszeit gegen 21.00 Uhr nicht so ungewöhnlich ist. Ich hatte echt ein schlechtes Gewissen, weil ich dachte es wäre viel zu spät
Am Wochenende werden wir weiter herumprobieren, wie es mit einem kürzeren Mittagsschlaf ist. Aber Wecken ist bei uns auch nicht einfach. Wenn man nicht den richtigen Zeitpunkt erwischt, wird sehr geweint und lange geknatscht.
Heute Abend bin ich alleine mit der Erbse…. Ich bin mal gespannt
In der Woche werde ich am Mittagsschlaf nicht viel ändern können. Ich werde es in der Kita ansprechen, aber da ist glaube ich wenig Spielraum, da die Erbse noch in die kleinste Gruppe mit den 1-2 jährigen geht und da kein wach bleiben oder früher wecken vorgesehen ist. Zumal sie den Schlaf ja braucht. Ohne Mittagsschlaf ist völlig undenkbar, da würde sie ab spätestens 14.00 Uhr nur noch weinen.
Wir sind da auch in einem Teufelskreis: zu später/langer Mittagsschlaf —>spät ins Bett —> nicht ausgeschlafen —> dringender Bedarf nach Mittagsschlaf.
Aber es beruhigt mich schon, dass eine Schlafenszeit gegen 21.00 Uhr nicht so ungewöhnlich ist. Ich hatte echt ein schlechtes Gewissen, weil ich dachte es wäre viel zu spät
Am Wochenende werden wir weiter herumprobieren, wie es mit einem kürzeren Mittagsschlaf ist. Aber Wecken ist bei uns auch nicht einfach. Wenn man nicht den richtigen Zeitpunkt erwischt, wird sehr geweint und lange geknatscht.
Heute Abend bin ich alleine mit der Erbse…. Ich bin mal gespannt
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Sommermama2017
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Re: Einschlafbegleitung eskaliert :(
Gegen das schlechte Gewissen:
Vor den Schulzeiten schlief L als kleines Kind zwischen 9 und 10 ein, kurz vor der Schule eher gegen halb 11.
A, 4 Jahre, schläft gegen 9 ein (wenn es gut läuft) und wacht gegen 7 auf bzw möchte geweckt werden, damit sie L noch sieht, bevor sie zur Schule losgeht.
Ich finde 21 Uhr zwar später , als wahrscheinlich der Durchschnitt ist, aber noch völlig normal in der Gruppe der "späten Familien". (Ich bin froh, dass wir da auch im "realen Leben" inzwischen min. 2 Familien kennen, die auch so spät dran sind in ihrem natürlichen Rhythmus).
Vor den Schulzeiten schlief L als kleines Kind zwischen 9 und 10 ein, kurz vor der Schule eher gegen halb 11.
A, 4 Jahre, schläft gegen 9 ein (wenn es gut läuft) und wacht gegen 7 auf bzw möchte geweckt werden, damit sie L noch sieht, bevor sie zur Schule losgeht.
Ich finde 21 Uhr zwar später , als wahrscheinlich der Durchschnitt ist, aber noch völlig normal in der Gruppe der "späten Familien". (Ich bin froh, dass wir da auch im "realen Leben" inzwischen min. 2 Familien kennen, die auch so spät dran sind in ihrem natürlichen Rhythmus).
Liebe Grüße von Sommermama mit L. 07/17 und A. 01/21