Einschlafbegleitung eskaliert :(

Wiege oder Familienbett? Allein oder zusammen? Wie schlafen wir alle am besten?

Moderator: Giraeffchen

Erbsenmama
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Re: Einschlafbegleitung eskaliert :(

Beitrag von Erbsenmama »

Kaba hat geschrieben: 16.02.2025, 20:33
Erbsenmama hat geschrieben: 16.02.2025, 19:24
Mittagsschlaf macht die Erbse noch und zumindest, wenn es am Abend vorher spät wurde, braucht sie ihn ganz dringend. In der Woche auch, da ich sie für die Kita wecken muss und Kitatage für sie auch anstrengender sind.
Der Trick ist ja gerade - ohne Mittagsschlaf wird es vielleicht abends nicht mehr spät (sondern evtl auch deutlich früher) und dadurch muss man dann morgens eventuell auch nicht mehr wecken. Muss natürlich für euch nicht passen, mit zwei brauchen ja viele den Schlaf noch. Hier hat die Große ab dem zweiten Geburtstag nicht mehr tagsüber geschlafen und die Kleine bleibt jetzt endlich auch in der Kita zuverlässig wach. Wenn sie doch mal schläft, wird es abends 10 oder so...
Das Problem ist, dass ich das gerade nicht gut ausprobieren kann. Wenn ich sie erst zwischen neun und zehn ins Bett bekomme, hängt sie am nächsten Tag total durch und will am liebsten um 10 Uhr schon schlafen. Keine Chance, sie da bis zum Abend zu ziehen. In der Kita geht es auch nicht, da braucht sie den Schlaf unbedingt. Ist einfach anstrengender als zu Hause….

Hätten wir mal ein normales Wochenende, würde ich es schon auch einmal ohne Mittagsschlaf testen. Wobei der mir auch fehlen würde 😅
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Re: Einschlafbegleitung eskaliert :(

Beitrag von Hanfrila »

Mein fast 2-Jähriges Kind braucht nach dem Mittagsschlaf 6-6,5h Wachzeit. Vorher schläft sie nicht ein. Also bis 14:30 Uhr Schlaf bedeutet frühestens 20:30 Uhr schlafen. Das muss nicht auf dein Kind zutreffen. Du könntest ein Schlafprotokoll führen, um den Gesamtschlafbedarf zu ermitteln und dann gucken, wie man es besser verteilen kann.
Den Schlaf in der Kita kann man halt schwer beeinflussen…zumindest bei uns wird nicht geweckt, was ich auch okay finde, aber es führt dann auch bei uns dazu, dass sie eher „spät“ (20:30-21 Uhr) einschläft.
Wenn sie am WE nur bis 13:30 schläft, geht sie gegen 19:30-20 Uhr schlafen. Aufwachzeit ist dann ähnlich..
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Kaba
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Re: Einschlafbegleitung eskaliert :(

Beitrag von Kaba »

OK, meine Kinder waren dann mittags auch wirklich nur schwer zum Schlafen zu bringen (außer am späten Nachmittag im Auto natürlich... :o ).
Wenn sie um 10 schon schlafen will, würde ich sie am Wochenende mal schon um 11 hinlegen und nicht zu lange schlafen lassen. Dann ist sie ja vielleicht abends trotzdem etwas früher müde?
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Re: Einschlafbegleitung eskaliert :(

Beitrag von OrangerStier »

11.5 Stunden am Wochenende und 12 unter der Woche hättest du ja dann. ich find das jetzt nicht so ungewöhnlich. Ist halt die Frage wie die Laune sich verändert wenn du sie weckst. Bei meiner großen hat das wenn ich es gemacht habe zu unterirdischer Laune geführt.
Beim kleinen geht es gerade nur so das ich im Bett liege und er selbst kommt wenn er bereit dazu ist zu schlafen. Also wir schauen ein Buch an er geht noch Mal aus dem Bett spielen und kommt dann wieder.
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Valeska
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Re: Einschlafbegleitung eskaliert :(

Beitrag von Valeska »

Meine Zweieinhalbjährige schläft morgens eine Stunde länger, dafür mittags eher kürzer. Ich finde, der Schlafbedarf klingt normal (aber die Spanne von normal ist auch groß).
Mittagsschlaf weglassen klappt hier noch nicht so gut/selten. In der Kita hat sie sich bisher genau einmal geweigert zu schlafen (war dann nachmittags totmüde, ich weiß gar nicht mehr, vermutlich hat sie dann sogar Zuhause noch ein Nickerchen gemacht). Am Wochenende kommt es ganz selten mal vor, dass sie es ohne Schlaf durch den Tag schafft. Eher passiert das, was heute passiert ist: Mittags nicht geschlafen, dafür dann gegen halb fünf komplett fertig und ne Stunde gepennt. Schlafen tut sie jetzt seit 15 min, das finde ich für den späten Schlaf voll ok, auch wenn sie sonst eher gegen 20:00 ins Bett geht.

Ich plädiere auch für frühzeitig abbrechen/abgeben, wenn es geht. Ich bin auch schon mit "gar nicht müden" Kindern ins Wohnzimmer zurückgekehrt. Ich erkläre dann meinen Feierabend und mach nix mehr an Programm, sitze langweilig herum oder so. Normalerweise pennt das Kind dann irgendwenn auf mir drauf liegend, aufm Sofa. Zum Glück in letzter Zeit selten vorgekommen ...

K2 hatte auch mal ne Phase, wo sie vorm Schlafen nochmal durchs komplette Haus patrouillieren musste. 🤪

Bei K1 hatten wir in der Endphase der TaMu (mit dreieinhalb) lange den Teufelskreis von Mittagsschlaf - abends nicht müde - spät schlafen - morgens müde - braucht Mittagsschlaf. Die TaMu hat keine Möglichkeit gesehen, sie wach zu halten (während die anderen alle schlafen mussten, sie war da als Dezemberkind auch die älteste). War anstrengend, um 22:00 schlafen war noch gut ... Und hat sich erst mit Wechsel in die Kita (=Abschaffung Mittagsschlaf) gegeben. Aber wie gesagt, da war sie ein Jahr älter.
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Kaba
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Re: Einschlafbegleitung eskaliert :(

Beitrag von Kaba »

Erbsenmama hat geschrieben: 16.02.2025, 20:41 Update:
Jetzt schläft die Erbse. Nachdem ich -friedlich- an Papa übergeben habe, sie sich eine halbe Stunde krampfhaft wachgehalten hat und dann angeblich noch Hunger hatte. 🙄
Für mich war es trotzdem entspannter, weil ich nicht die ganze Zeit übernehmen musste.

Aber ich denke gerade trotzdem nach, ob sie vllt erst so spät müde genug ist….

Wie ist das so bei euren Kids in dem Alter? In der Woche steht sie um sechs auf, in der Kita gibt’s Mittagsschlaf von etwa 12.30 - 14.30. Die letzten Wochen ging es dann gegen 8 ins Bett.
Am Wochenende schläft sie bis 7, bekommt nur eine knappe Stunde Mittagsschlaf. Ist das ungewöhnlich viel? Die Erbse hatte schon immer einen relativ hohen Schlafbedarf, aber vielleicht sollten wir testweise doch am Mittagsschlaf schrauben…
Also mein kleines Kind hat wohl auch sehr geringen Schlafbedarf (momentan ca 20.30-7.00 ohne Mittagsschlaf) aber an Schlafen um 20.00 mit Mittagsschlaf bis 14.30 wäre auch mit zwei nicht zu denken gewesen. Unsere Kita geht nur bis 14.00, so dass dort früher geschlafen wird. Aber an den Zeiten lässt sich bei euch wahrscheinlich nichts ändern?
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Re: Einschlafbegleitung eskaliert :(

Beitrag von Schlumpfine32 »

Ich staune gerade über 20:45 und bin etwas neidisch.
Hier ist das alles ähnlich aber zwei Stunden später. Kind geht gegen 22 Uhr ins Bett, schläft etwa 22:30/22:45 wir schlafen bis 7 etwa. Sie wird zweimal pro Nacht wach für etwa 30 Minuten. Sie geht in die Kita und schläft dort von 12:30 bis 14 Uhr.

Ohne Mittagsschlaf ist hier ne Katastrophe. Sie knackt dann oft 18/19 Uhr weg und ist dann entsprechend um 20/21 Uhr wach und findet erst nachts gegen 2 wieder in Schlaf. Daher achten wir auf möglichst regelmäßige Zeiten.
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Re: Einschlafbegleitung eskaliert :(

Beitrag von Mondenkind »

Wir hatten mit 2 Jahren bei beiden Kindern das gleiche Problem. Wir haben den Mittagsschlaf dann auf 30 Minuten reduziert, also nach 30 Minuten geweckt. Auch in der Kita haben sie sie nach 30 Minuten geweckt und mit in die Küche genommen. Das hat das Problem deutlich verbessert.
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Re: Einschlafbegleitung eskaliert :(

Beitrag von Umgedacht »

Am Wochenende gibt es hier keinen Mittagsschlaf. Mittags freiwillig zu Hause hinlegen war schon immer bäh. Im Kindergarten schläft sie schon. Die Schlafenszeit variiert dadurch überhaupt nicht. Ich muss sagen, dass diese Strategie, den Mittagsschlaf absichtlich wegzulassen, hier nur zu einem furchtbar gelaunten Kind führt. Da lasse ich lieber schlafen und mache es so wie Valeska und es gibt kein gemeinsames Spiel ab x Uhr.

Ganz ehrlich, wenn es dir wichtig ist, dann verschwinde jeden zweiten Tag. Also mit 2 wurde noch akzeptiert, dass Mama die Küche aufräumen muss und später kommt. Ich staune einfach immer wieder darüber, dass Kinder doch irgendwann Änderungen akzeptieren, die man sich vorher nicht getraut hat umzusetzen. Wenn es genug Leidensdruck gibt, dann ist man als Elter ja einfach standhafter. Kinder wollen keine Veränderung, aber sie können sich anpassen, wenn es sein muss.
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Re: Einschlafbegleitung eskaliert :(

Beitrag von Dorkas »

Das erinnert mich sehr an meine Tochter in dem Alter. Als sie gerade zwei geworden ist, war es auch immer ein Kampf, wobei sie auch mittags immer schwerer eingeschlafen ist. Ich war total unsicher, habe dann aber den Mittagsschlaf komplett gestrichen (mein Sohn hat bis zum 3. Geburtstag mittags noch geschlafen, daher kam mir 2 sehr jung vor). Ab da wurde es spürbar besser.

Natürlich wird es immer mal vorkommen, dass sie nachmittags nochmal einschläft und dann lange wach ist. Aber grundsätzlich ist hier noch eine Stimme für Mittagsschlaf streichen oder zumindest drastisch kürzen. 2 Stunden klingt für mich arg lang.
Dorkas mit dem Großen (11/2016) und der Kleinen (09/2019).
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