das ist mein erster Beitrag hier, auch wenn ich schon seit der Geburt meiner Tochter im November 2022 viel mitlese.
Ihr habt mir schon oft geholfen, vielleicht weiß auch diesmal jemand Rat.
Meine Erbse ist inzwischen 2 Jahre alt. Wir schlafen noch immer im Familienbett und haben bis Ende 2024 zum Einschlafen und in der Nacht noch viel gestillt. Nachdem das Stillen in der Nacht eher mehr als weniger wurde, habe ich im Januar räumlich abgestillt. Das hat die Kleine erstaunlich gut mitgemacht und die Nächte selbst sind inzwischen wesentlich besser geworden. Was mich aktuell in den Wahnsinn treibt ist die Einschlafbegleitung. Wir hatten ein schönes, neues Ritual: Ein Buch lesen, ein bisschen singen und erzählen, dann ankuscheln und einschlafen. Es ging nicht superschnell, dauerte aber auch keine Stunden. Meist war es friedlich und entspannt für uns beide.
Dann wurde es plötzlich immer später, bis es klappte. Oftmals mussten wir nochmal für eine halbe Stunde aufstehen. Gut, der Schlafbedarf könnte sich ändern.
Nun klappt es aber seit ein paar Tagen gar nicht mehr, egal wie offensichtlich müde sie ist. Sie kommt einfach nicht zur Ruhe, zappelt, klettert, will wieder aufstehen. Auch eine frühere Zeit haben wir probiert, um eine Übermüdung auszuschließen.
Gerade endet es in aller Regel damit, dass ich meinen Mann rufe und völlig entnervt den Raum verlasse. Dann weint sie ganz schlimm nach mir, schläft aber kurze Zeit drauf beim Papa ein.
Ichs finde es ganz furchtbar, sie dann so „zurückzulassen“. Gleichzeitig kann ich das Gehampel nicht mehr ertragen. Ich bin quasi schon geladen, wenn wir nur das Schlafzimmer betreten.
Ich will einfach nur, dass mein Kind genügend Schlaf bekommt und ich ein bisschen Feierabend habe.
Gleich mit dem Papa ins Bett gehen hat bisher übrigens nie funktioniert, wenn ich zu Hause war. Da ist das Spiel dann umgekehrt.
Vermutlich ist es eine Phase, die wir irgendwie durchstehen müssen. Aber vielleicht hat ja doch jemand einen schlauen Tipp, dann würde ich mich sehr freuen.