Nur ein bisschen mehr Schlaf bitte
Moderator: Giraeffchen
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Igerl
- ist nicht mehr wegzudenken
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Re: Nur ein bisschen mehr Schlaf bitte
Das liest sich sehr anstrengend. (())
Wir machen mit der großen jetzt zum Eischlafen immer Traumreisen-Meditationen. Und ich habe das Gefühl, dass die auch die Kleine sehr runterbringen, denn sie schläft damit auch binnen Minuten ein. Und noch eine Überlegung - auch wenn das weiße Rauschen der Meeresprinzessin nicht hilft, vielleicht hilft es zumindest dem Sonnenstrahl, dass er die Meeresprinzessin weniger hört? Also das Geräusch näher zum Sonnenstrahl?
Habt ihr es in letzter Zeit mal probiert, dass er woanders schläft? Vielleicht klappt es jetzt in dieser Situation besser. Und er selbst wird ja auch immer verständiger…
Wir machen mit der großen jetzt zum Eischlafen immer Traumreisen-Meditationen. Und ich habe das Gefühl, dass die auch die Kleine sehr runterbringen, denn sie schläft damit auch binnen Minuten ein. Und noch eine Überlegung - auch wenn das weiße Rauschen der Meeresprinzessin nicht hilft, vielleicht hilft es zumindest dem Sonnenstrahl, dass er die Meeresprinzessin weniger hört? Also das Geräusch näher zum Sonnenstrahl?
Habt ihr es in letzter Zeit mal probiert, dass er woanders schläft? Vielleicht klappt es jetzt in dieser Situation besser. Und er selbst wird ja auch immer verständiger…
Igerl
mit zwei tollen Töchtern: dem Igelchen 07/20 und der Igeline 05/24
- Meeresbrise
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Re: Nur ein bisschen mehr Schlaf bitte
Ich hatte heute eine bindungsorientierte Elternberatung und möchte diese zusammenfassen, vielleicht hilft es jemandem.
Also grob gesagt: Tränen, die am Tag nicht geweint werden (dürfen) werden oft nachts geweint.
Ich scheine leider eine ziemliche "Angst" vor Babytränen entwickelt zu haben. Trösten ist wichtig und richtig, aber ich muss lernen, dass man das Weinen nicht immer abstellen kann und das Baby auch einfach mal erzählen darf, dass es gerade was super doof findet. Die Meeresprinzessin ist satt, sauber, nicht müde und quengelt. Statt sofort das Quengeln abzustellen, sie abzulenken, ihr Essen oder Schnuller oä in den Mund zu stecken, einfach der Meeresprinzessin widmen und sagen : "du findest das jetzt grad ein bisschen doof, ich versteh das und ich bin bei dir und höre dir zu" und dann empathisch widmen, zuwenden aber nicht die Unzufriedenheit sofort wegzumachen versuchen. Wenn sie dann richtig weint, hochnehmen, trösten, wiegen. Aber ihr dann auch wieder Raum geben, sich selbst zu regulieren.
Andere Situation: sie sitzt im Hochstuhl, ich mach grad noch das Essen fertig. Sie ist unzufrieden. Gefühle benennen, zuwenden, ev Löffel in die Hand und kurz fertig kochen mit den Worten: "Ich sehe und höre dich, du bist unzufrieden, ich bin da. Aber wir brauchen alle ein Mittagessen, ich mache das jetzt kurz noch fertig".
Ehrlich gesagt, war ich der Meinung, dass sie sowas mit 8 Monaten nicht versteht und ich dazu da bin, sofort alles stehen und liegen zu lassen im ersten Babyjahr...
Und weinen und quengeln will ich abstellen und wegmachen, am besten sofort aber das ist für die psychische Entwicklung gar nicht so gut. Wir haben alle unsere Bedürfnisse und klar, als Jüngste kommt sie zuerst, wenn sie Hunger oder Unwohlsein hat, aber auch die Bedürfnisse der anderen Familienmitglieder zählen. Sogar meine...
Zum Thema Schlaf hab ich ein Konzept an die Hand bekommen, das ich anwenden kann, wenn es sich stimmig anfühlt.
Vor dem Einschlafen ausreichend stillen, ruhig ein bisschen wach halten dabei und fucken, daas sie gut trinkt "Jetzt kannst du essen und trinken bevor wir dann schlafen gehen". Also schlafen und stillen ein Stück weit trennen.
Mit der Meeresprinzessin im Arm auf einen Stuhl oder den Gymnastikball setzen, sie im Arm halten, sanft wiegen. Wenn sie weint, Empathie zeigen, "du bist jetzt ganz schön müde" Das Meckern und Erzählen aushalten, einfach da sein, empathisch und ruhig. Wenn sie richtig zu weinen beginnt, mehr wippen, herumtragen, sanft beruhigen, angenehm fest an sich drücken. Wenn sie sich beruhigt hat, wieder mit ihr hinsetzen, "Ich wollte dir nicht ins Wort fallen". Vielleicht möchte sie noch was loswerden. Aushalten, da sein. Bei mehr schreien wieder aufstehen...Das kann durchaus 20 Minuten dauern.
Wenn sie dann ganz entspannt ist, kurz vorm Einschlafen, die Atmung ruhig ist, dann noch 3-4 Minuten warten, mit einem Ruck aufstehen, oft gehen die Augen dann nochmal auf und es wird nochmal geweint an sich drücken "Du hast mir noch was zu sagen" ein Küsschen geben, "ich leg dich jetzt schlafen" dann langsam über die Seite ablegen, ganz langsam und behutsam, baby 3-4 Minuten drücken, kuscheln, Hand halten und dann verabschieden.
Bei meckern schukeln, wiegen. Bei Schreien hochnehmen "komm ich erkläre es nochmal" und sanft wiegen, beruhigen, ablegen. Vor dem Aufstehen nochmal drücken, einfach einen kurzen Impuls geben, dass man jetzt geht aber trotzdem immer da ist.
Wenns trotzdem nicht funktioniert, wie gewohnt zum Schlafen bringen und nächsten Tag wieder probieren. Es sollte immer besser werden. Wichtig wäre, dem Baby zu helfen, da zu sein aber die letzten Sekunden vom Einschlafen nicht abzunehmen. Das Baby sollte die Orientierung behalten und nicht irgendwo aufwachen, wenn es ganz woanders eingeschlafen ist. Babys können die Schlafphasen besser verbinden, wenn sie selbst die letzten Sekunden des Einschlafens meistern und wir ihnen vorher sanft helfen und sie ruhig begleiten. Nachts stillen nach Bedarf, aber wenn möglich nicht ganz bei der Brust einschlafen lassen, sondern Brust sanft lösen, wenn es schon fast schläft und selbst einschlafen lassen, angenehm drücken dabei um dem Baby zu zeigen, ich bin da und du in Sicherheit.
Ich wollte es einfach mal da lassen und werde mal beobachten, was ich damit anfangen kann...
Also grob gesagt: Tränen, die am Tag nicht geweint werden (dürfen) werden oft nachts geweint.
Ich scheine leider eine ziemliche "Angst" vor Babytränen entwickelt zu haben. Trösten ist wichtig und richtig, aber ich muss lernen, dass man das Weinen nicht immer abstellen kann und das Baby auch einfach mal erzählen darf, dass es gerade was super doof findet. Die Meeresprinzessin ist satt, sauber, nicht müde und quengelt. Statt sofort das Quengeln abzustellen, sie abzulenken, ihr Essen oder Schnuller oä in den Mund zu stecken, einfach der Meeresprinzessin widmen und sagen : "du findest das jetzt grad ein bisschen doof, ich versteh das und ich bin bei dir und höre dir zu" und dann empathisch widmen, zuwenden aber nicht die Unzufriedenheit sofort wegzumachen versuchen. Wenn sie dann richtig weint, hochnehmen, trösten, wiegen. Aber ihr dann auch wieder Raum geben, sich selbst zu regulieren.
Andere Situation: sie sitzt im Hochstuhl, ich mach grad noch das Essen fertig. Sie ist unzufrieden. Gefühle benennen, zuwenden, ev Löffel in die Hand und kurz fertig kochen mit den Worten: "Ich sehe und höre dich, du bist unzufrieden, ich bin da. Aber wir brauchen alle ein Mittagessen, ich mache das jetzt kurz noch fertig".
Ehrlich gesagt, war ich der Meinung, dass sie sowas mit 8 Monaten nicht versteht und ich dazu da bin, sofort alles stehen und liegen zu lassen im ersten Babyjahr...
Und weinen und quengeln will ich abstellen und wegmachen, am besten sofort aber das ist für die psychische Entwicklung gar nicht so gut. Wir haben alle unsere Bedürfnisse und klar, als Jüngste kommt sie zuerst, wenn sie Hunger oder Unwohlsein hat, aber auch die Bedürfnisse der anderen Familienmitglieder zählen. Sogar meine...
Zum Thema Schlaf hab ich ein Konzept an die Hand bekommen, das ich anwenden kann, wenn es sich stimmig anfühlt.
Vor dem Einschlafen ausreichend stillen, ruhig ein bisschen wach halten dabei und fucken, daas sie gut trinkt "Jetzt kannst du essen und trinken bevor wir dann schlafen gehen". Also schlafen und stillen ein Stück weit trennen.
Mit der Meeresprinzessin im Arm auf einen Stuhl oder den Gymnastikball setzen, sie im Arm halten, sanft wiegen. Wenn sie weint, Empathie zeigen, "du bist jetzt ganz schön müde" Das Meckern und Erzählen aushalten, einfach da sein, empathisch und ruhig. Wenn sie richtig zu weinen beginnt, mehr wippen, herumtragen, sanft beruhigen, angenehm fest an sich drücken. Wenn sie sich beruhigt hat, wieder mit ihr hinsetzen, "Ich wollte dir nicht ins Wort fallen". Vielleicht möchte sie noch was loswerden. Aushalten, da sein. Bei mehr schreien wieder aufstehen...Das kann durchaus 20 Minuten dauern.
Wenn sie dann ganz entspannt ist, kurz vorm Einschlafen, die Atmung ruhig ist, dann noch 3-4 Minuten warten, mit einem Ruck aufstehen, oft gehen die Augen dann nochmal auf und es wird nochmal geweint an sich drücken "Du hast mir noch was zu sagen" ein Küsschen geben, "ich leg dich jetzt schlafen" dann langsam über die Seite ablegen, ganz langsam und behutsam, baby 3-4 Minuten drücken, kuscheln, Hand halten und dann verabschieden.
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Meeresbrise ist so glücklich mit Sonnenstrahl (02/21) und Meeresprinzessin (06/24) an der Hand
Gute Reise ihr kleinen Sternchen *** - 02/23 u. 07/23
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- Elli567
- Profi-SuTler
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Re: Nur ein bisschen mehr Schlaf bitte
DAS klingt richtig toll!
"Je älter man wird, desto ähnlicher wird man sich selbst."
Chevalier
Liebe Grüße
Elli mit 1 ♥ (08/02), 2 ♥ (06/08) und 3 ♥ (04/12)
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Goldhamster
- ist nicht mehr wegzudenken
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- Registriert: 11.06.2019, 12:10
Re: Nur ein bisschen mehr Schlaf bitte
Finde ich auch, hab mir eben schon ein paar Notizen gemacht. Das mit dem Aushalten finde ich auch super schwer - gerade das Quengeln gibt einem ja unterschwellig das Gefühl, etwas nicht richtig zu machen. Ich hoffe, die Impulse helfen euch und führen zu besseren Nächten 
Töchterlein 01/19 und Söhnchen 11/24
- ShinyCheetah
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- Beiträge: 7579
- Registriert: 14.12.2018, 10:40
Re: Nur ein bisschen mehr Schlaf bitte
Ich hab auch beim Lesen innerlich ganz viel genickt und gedacht, ja, genau. Ich drücke dir sehr die Daumen, dass der Ansatz euch hilft!
mit Sohn F (Ende September 18)
und Tochter V (Ende Juni 21)
The trick to happiness wasn't in freezing every momentary pleasure and clinging to each one, but in ensuring one's life would produce many future moments to anticipate. Shallan Davar/Brandon Sanderson
und Tochter V (Ende Juni 21)
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- Meeresbrise
- alter SuT-Hase
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Re: Nur ein bisschen mehr Schlaf bitte
Den Teil mit dem Sitzen haben wir weggelassen, weil ich gemerkt habe, das mag die Meeresprinzessin nicht besonders, wenn sie müde ist. Wir haben im Liegen gestillt und als sie abgedockt hat, habe ich ihr die Hand gehalten und sie gekuschelt und Schnuller gegeben. Sie ist ganz ohne meckern eingeschlafen und sie hat auch tatsächlich fast zwei Stunden am Stück ohne mir geschafft, während sie in der Vergangenheit nach dem ersten Einschlafen nur 30 Minuten geschafft hat. Die Nacht war dann leider ziemlich unruhig, weil sie einen total doofen Husten inkl erhöhter Temperatur bekam. Ich habe sie dann immer gestillt, damit sie schön meine Antikörper (mir tut jeder einzelne Knochen weh und ich habe ebenfalls Husten) erhält.
Jetzt am Tag ist sie ebenfalls mit zuerst stillen und dann Händchen halten eingeschlafen. Jetzt bräuchte ich bitte noch eine dritte Hand für nachts, damit ich mich da mal umdrehen kann
Für den Schnuller abends und nachts habe ich mich jetzt nach Recherche bewusst entschieden, aus 2 Gründen. 1. möchte ich einfach nachts kein lebender Schnuller mehr sein... Ich würde auch gern irgendwann zwischen 13 und 18 Monaten abstillen, wenn es für uns passt und gut gegessen wird. 2. soll der Schnuller das Risiko für SIDS senken und wir hatten SIDS leider in der Familiengeschichte... Sie reguliert sich mit dem Schnuller derzeit auch besser als mit der Brust, wenn sie satt ist.
Am Tag hat sie heute trotz Husten sehr fleißig mit Tupperboxen gespielt. Ich habe bei der Beratung den Tipp bekommen, meine Kinder so oft wie möglich allein spielen zu lassen.
Ich bin nicht dazu da, den ganzen Tag Türmchen zu bauen. Ich soll die Türmchen, die selbst gebaut werden loben und anschauen und vielleicht mal ein halbes Stündchen mitbauen, aber ich darf auch klar sagen, dass ich jetzt dieses und jene erledige und den Protest auch mal aushalten. Es hilft mir tatsächlich entspannter zu sein. Irgendwie hat es sich so eingebürgert, dass ich fast ausschließlich mit am Boden sitze und spiele und ein schlechtes Gewissen habe, wenn ichs nicht tue.
Als kleine Hausaufgabe habe ich Guck guck und versteck Spiele mit der Meeresprinzessin bekommen, damit sie merkt, ich komm ja wieder. Und Füßchen und Hände täglich mehrmals kurz massieren, damit sie sich die Extraportion Oxytocin nicht nachts beim Stillen sondern bereits untertags holt.
Vielleicht hilft es ja einer Mama, die ebenfalls ein bisschen so gestrickt ist wie ich. Denn ich soll nicht soo perfektionistisch sein. Statt 100 Prozent nur 60 geben und es ist immer noch genug... Spannend zu hören.
Jetzt am Tag ist sie ebenfalls mit zuerst stillen und dann Händchen halten eingeschlafen. Jetzt bräuchte ich bitte noch eine dritte Hand für nachts, damit ich mich da mal umdrehen kann
Für den Schnuller abends und nachts habe ich mich jetzt nach Recherche bewusst entschieden, aus 2 Gründen. 1. möchte ich einfach nachts kein lebender Schnuller mehr sein... Ich würde auch gern irgendwann zwischen 13 und 18 Monaten abstillen, wenn es für uns passt und gut gegessen wird. 2. soll der Schnuller das Risiko für SIDS senken und wir hatten SIDS leider in der Familiengeschichte... Sie reguliert sich mit dem Schnuller derzeit auch besser als mit der Brust, wenn sie satt ist.
Am Tag hat sie heute trotz Husten sehr fleißig mit Tupperboxen gespielt. Ich habe bei der Beratung den Tipp bekommen, meine Kinder so oft wie möglich allein spielen zu lassen.
Ich bin nicht dazu da, den ganzen Tag Türmchen zu bauen. Ich soll die Türmchen, die selbst gebaut werden loben und anschauen und vielleicht mal ein halbes Stündchen mitbauen, aber ich darf auch klar sagen, dass ich jetzt dieses und jene erledige und den Protest auch mal aushalten. Es hilft mir tatsächlich entspannter zu sein. Irgendwie hat es sich so eingebürgert, dass ich fast ausschließlich mit am Boden sitze und spiele und ein schlechtes Gewissen habe, wenn ichs nicht tue.
Als kleine Hausaufgabe habe ich Guck guck und versteck Spiele mit der Meeresprinzessin bekommen, damit sie merkt, ich komm ja wieder. Und Füßchen und Hände täglich mehrmals kurz massieren, damit sie sich die Extraportion Oxytocin nicht nachts beim Stillen sondern bereits untertags holt.
Vielleicht hilft es ja einer Mama, die ebenfalls ein bisschen so gestrickt ist wie ich. Denn ich soll nicht soo perfektionistisch sein. Statt 100 Prozent nur 60 geben und es ist immer noch genug... Spannend zu hören.
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Meeresbrise ist so glücklich mit Sonnenstrahl (02/21) und Meeresprinzessin (06/24) an der Hand
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- Meeresbrise
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- Registriert: 07.02.2022, 21:53
Re: Nur ein bisschen mehr Schlaf bitte
Aktuell zahnt die Meeresprinzessin und unsere Nächte sind einfach furchtbar. Ich denke gar nicht zu viel drüber nach.
Ich bin aber am Überlegen, bald nur noch 1 Schläfchen anzubieten, da sie untertags ganz viel Schlaf nachzuholen scheint. Ist das mit 10 Monaten denn viel zu früh?
Der Sonnenstrahl war jetzt immer 8.30 - 11.30 im Kiga. Die Meeresprinzessin schläft meist um 9 und um 13 Uhr. Vormittags habe ich währenddessen kurz MeTime und Haushalt und mittags verbringe ich Mama Sohn Zeit während ihrem Schläfchen. Während ich mittags in den Schlaf stille, darf der Sonnenstrahl fernsehen und sobald die Meeresprinzessin schläft, kuschle ich mich zu ihm aufs Sofa, wir gucken noch gemeinsam 10 Minuten was und lesen dann Bücher, kuscheln und spielen. Wir genießen das eigentlich sehr.
Der Kindergarten bietet jetzt Abholung bis 13 Uhr ohne Mittagessen an und da seine liebste Freundin seitdem bis mindestens 12.30 im Kindergarten ist, möchte der Sonnenstrahl ebenfalls länger bleiben.
Er darf jetzt also zwischen 11.30 und 13.00 geholt werden. Somit lässt sich ein etwas anderer Ablauf etablieren.
Bisher war 11.30 abholen, 12 Uhr essen, ca. 13 Uhr ab ins Bett für die Meeresprinzessin.
Abends braucht die Meeresprinzessin mindestens 4, eher gegen 5 Stunden Wachzeit. Wir gehen gegen 19 Uhr ins Bett und wenn sie nicht müde genug ist, recht schnell einzuschlafen, dann weint sie und findet nicht mehr in den Schlaf. Sie will also definitiv 19 Uhr mit dem Sonnenstrahl ins Bett, länger wach bleiben kann sie nicht zufrieden, aber sie muss richtig müde sein um einzuschlafen und im besten Fall soll der Nachmittagsschlaf vor halb 3 rum sein.
Wir brauchen also schön langsam ein bisschen einen anderen Tagesablauf.
Wie habt ihr das in dem Alter mit Geschwisterkind gemacht?
Untertags hat sie aktuell ca. 3 Stunden Wachzeit, nur abends mehr als 4.
Meine Idee wäre, sie von halb 11 bis halb 1 ins Bett zu bringen. Dann könnte sie einmal am Tag in Ruhe schlafen, ich hätte vormittags auch ein bisschen Zeit zum Kochen oä. Vormittags dann ein Snack und essen erst nach 13 Uhr? Aber dann hätte ich keine Exclusivzeit mehr nach dem Kindergarten mit dem Sonnenstrahl.
Irgendwann werden wir eh umstellen auf 1 Schläfchen, die Frage ist nur, ist es zu früh?
Ich wäre schon froh, wenn die Nächte nur ein kleines bisschen besser wären und aufstehen erst nach 6 Uhr ist...
Bitte nicht wundern, warum wir einen ziemlich gleichbleibenden Tagesablauf haben. Es ist einfach so, dass meine Kinder (und ich) sehr brauchen.
Habe die Meeresprinzessin mal kurzfristig nicht nach Wachzeiten hingelegt sondern nach Müdigkeitsanzeichen und das hat nicht geklappt. Sie hat jedes Mal geweint, obwohl müde, wenn sie tagsüber unter 3 Stunden und abends unter 4 wach war. Somit funktioniert es einfach am besten und gibt den beiden auch Sicherheit und mir Struktur.
Ich bin aber am Überlegen, bald nur noch 1 Schläfchen anzubieten, da sie untertags ganz viel Schlaf nachzuholen scheint. Ist das mit 10 Monaten denn viel zu früh?
Der Sonnenstrahl war jetzt immer 8.30 - 11.30 im Kiga. Die Meeresprinzessin schläft meist um 9 und um 13 Uhr. Vormittags habe ich währenddessen kurz MeTime und Haushalt und mittags verbringe ich Mama Sohn Zeit während ihrem Schläfchen. Während ich mittags in den Schlaf stille, darf der Sonnenstrahl fernsehen und sobald die Meeresprinzessin schläft, kuschle ich mich zu ihm aufs Sofa, wir gucken noch gemeinsam 10 Minuten was und lesen dann Bücher, kuscheln und spielen. Wir genießen das eigentlich sehr.
Der Kindergarten bietet jetzt Abholung bis 13 Uhr ohne Mittagessen an und da seine liebste Freundin seitdem bis mindestens 12.30 im Kindergarten ist, möchte der Sonnenstrahl ebenfalls länger bleiben.
Er darf jetzt also zwischen 11.30 und 13.00 geholt werden. Somit lässt sich ein etwas anderer Ablauf etablieren.
Bisher war 11.30 abholen, 12 Uhr essen, ca. 13 Uhr ab ins Bett für die Meeresprinzessin.
Abends braucht die Meeresprinzessin mindestens 4, eher gegen 5 Stunden Wachzeit. Wir gehen gegen 19 Uhr ins Bett und wenn sie nicht müde genug ist, recht schnell einzuschlafen, dann weint sie und findet nicht mehr in den Schlaf. Sie will also definitiv 19 Uhr mit dem Sonnenstrahl ins Bett, länger wach bleiben kann sie nicht zufrieden, aber sie muss richtig müde sein um einzuschlafen und im besten Fall soll der Nachmittagsschlaf vor halb 3 rum sein.
Wir brauchen also schön langsam ein bisschen einen anderen Tagesablauf.
Wie habt ihr das in dem Alter mit Geschwisterkind gemacht?
Untertags hat sie aktuell ca. 3 Stunden Wachzeit, nur abends mehr als 4.
Meine Idee wäre, sie von halb 11 bis halb 1 ins Bett zu bringen. Dann könnte sie einmal am Tag in Ruhe schlafen, ich hätte vormittags auch ein bisschen Zeit zum Kochen oä. Vormittags dann ein Snack und essen erst nach 13 Uhr? Aber dann hätte ich keine Exclusivzeit mehr nach dem Kindergarten mit dem Sonnenstrahl.
Irgendwann werden wir eh umstellen auf 1 Schläfchen, die Frage ist nur, ist es zu früh?
Ich wäre schon froh, wenn die Nächte nur ein kleines bisschen besser wären und aufstehen erst nach 6 Uhr ist...
Bitte nicht wundern, warum wir einen ziemlich gleichbleibenden Tagesablauf haben. Es ist einfach so, dass meine Kinder (und ich) sehr brauchen.
Habe die Meeresprinzessin mal kurzfristig nicht nach Wachzeiten hingelegt sondern nach Müdigkeitsanzeichen und das hat nicht geklappt. Sie hat jedes Mal geweint, obwohl müde, wenn sie tagsüber unter 3 Stunden und abends unter 4 wach war. Somit funktioniert es einfach am besten und gibt den beiden auch Sicherheit und mir Struktur.
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Lösche Benutzer 24994
Re: Nur ein bisschen mehr Schlaf bitte
Generell würde ich es so machen, wie es sich für dich gut anfühlt.
Ich habe nie bewusst bei den Schäfchen umgestellt und die Geschwister mussten aber schlafen, wenn es halt ging. Also ich habe oft geweckt, weil abgeholt werden musste. Ging bzw geht nicht anders.
Ansonsten ist schlafen hier generell uninteressanter, wenn die Geschwister da sind. Wenn sie nicht da sind, wird gut und lange geschlafen. Mama ist ja langweilig
Also probiere es doch mal ganz entspannt aus und schau, ob es für euch passt
Ich habe nie bewusst bei den Schäfchen umgestellt und die Geschwister mussten aber schlafen, wenn es halt ging. Also ich habe oft geweckt, weil abgeholt werden musste. Ging bzw geht nicht anders.
Ansonsten ist schlafen hier generell uninteressanter, wenn die Geschwister da sind. Wenn sie nicht da sind, wird gut und lange geschlafen. Mama ist ja langweilig
Also probiere es doch mal ganz entspannt aus und schau, ob es für euch passt
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Adjoa
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Re: Nur ein bisschen mehr Schlaf bitte
Ausprobieren kannst du es ja mal mit einem Schlaf. Ich denke allerdings ehrlicherweise, dass die Wachzeit nach dem Schlaf dann zu lang ist.
Hast du mal die App Napper getestet? Die hat mir in chaotischen Zeiten gute Anhaltspunkte gegeben.
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Adjoa mit Motti und Didi
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Sommermama2017
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- Registriert: 03.03.2018, 16:01
- Wohnort: Ruhrgebiet
Re: Nur ein bisschen mehr Schlaf bitte
Im Endeffekt kannst du es nur ausprobieren. Ich kann mir aber leider schon vorstellen, dass es noch zu früh für ein Schläfchen ist. Bei uns war glaub ich so um den ersten Geburtstag rum die Umstellung...
Liebe Grüße von Sommermama mit L. 07/17 und A. 01/21