Stillprobleme Sorgen und Ängste…

Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen

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Lottilin
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Stillprobleme Sorgen und Ängste…

Beitrag von Lottilin »

Hallo liebe Still-community,

Ich bin neu in diesem Forum und bin erstaunt über die zahlreichen Erfahrungsberichte über das Stillen und kann garnicht aufhören, mich weiter durchzulesen. :3:

Da dachte ich ich könnte ja mal meine Stillgeschichte und aktuellen Sorgen und Ängste teilen. Vielleicht kennt jemand ja solch eine ähnliche Situation.

Meine Stillgeschichte:

Bei K1 habe ich mich sehr doll über das Stillen gefreut da es ja überall auch so suggeriert wird dass das natürlich der Welt auch sehr einfach ist.
Wonach ich schnell realisiert, dass es nicht so ist.
:5:
Ich hatte mich vor der Geburt von K1 nicht ausreichend über das Stillen informiert, da ich mich nicht verrückt machen wollte und einfach auf mein Gefühl und auf die Erfahrung meiner Hebamme vertraut habe.

Ein paar Tage nach der Geburt kam der Milcheinschuss, der sehr doll war. In den weiteren Tagen darauf merkte ich, dass ich zu einer Überproduktion der Milch sowie einen verstärkten Milchspender Flex habe und ständig ausgelaufen bin. Zu der Zeit klappte das Stillen eigentlich ganz gut. Trotzdem hatte ich das Gefühl, dass mein Kind nicht genügend Milch bekommt und nicht richtig angelegt ist. Trotz zu viel Milch nahm K1 nicht ausreichend zu, spuckt viel und hatte Probleme mit dem Reflux. (rückblickend, glaube ich, dass es an dem falschen Anlegen lag, dass mein Kind nicht ausreichend Milch bekam.) daraufhin wurde uns geraten, mit Pre zu zu füttern.
Dennoch fragte ich mich. Warum nimmt mein Kind nicht zu, wenn ich extrem viel Milch habe und ständig auslaufe. Zu der Zeit wusste ich natürlich nicht, dass ich hätte abpumpen können und ihr das mit Stillfreundlichenmaßnahmen zu füttern hätte können. Unsere Hebamme war eine ganz liebe Maus, aber fachlich war sie nicht gut fortgebildet. Ich bettelte darum, mir zu helfen und bekam dennoch keine ausreichende Hilfe.
Die Überproduktion der Milch sowie die Abnahme meines Kindes waren eine sehr belastende Situation damals für mich bis schlussendlich die Milch sich verringert hat. Trotzdem hatte ich den Gedanken im Kopf. Ich wollte so gerne stillen, aber körperlich und geistig konnte ich nicht mehr. Ich habe sämtliche Milchförderne Maßnahmen gemacht, wo man ja heutzutage weiß, dass Nix bringt außer Anlegen. Hätte ich damals die nötige Unterstützung sowie das Fachwissen gehabt, hätte ich es mit Sicherheit geschafft, mein Kind lange stillen zu können.

Aktuell:

Nun erblickte im November 24 K2 das Licht der Welt. Ich hatte mich in der Schwangerschaft schon bereits ausgiebig informiert und belesen, was das Thema Stillen angeht. Dennoch war die Situation mit K1 sehr traumatisiert für mich, dass ich gar nicht erst wusste, ob ich wirklich stillen möchte, und habe mir diese Option offen gelassen. Durch die sämtlichen still Probleme hatte ich mich vor der Geburt erst gegen eine Hebamme entschieden, dann aber kurz vorher doch eine in Anspruch genommen.
Im Krankenhaus hatte ich K2 direkt angelegt, und das klappte soweit auch gut. Denn ich wusste stellen darf nicht weh tun nicht Schmerzen. Das stillen hat sehr gut geklappt er hat sehr schnell gut zugenommen und gedeihte super. Dennoch hatte ich das Gefühl das er nicht richtig angelegt ist(Lippenbläschen schnalzen, nicht ausreichende Mundöffnung etc) da sein Mund nur etwas mehr als die Brustwarze umfasste. Ich hatte aber dennoch keine Schmerzen beim Stillen. Trotzdem hatte ich die Sorgen und Ängste von K1 im Kopf das ich mich in etwas herein steigere oder unbegründet mir einen Kopf machen, da er ja vom Gewicht her und allem weiteren super war. Laut meiner Hebamme sollten Saugbläschen und schnalzen normal sein, was ich aber durch mein ausreichendes informieren, wusste, dass es nicht normal ist. Ich fragte sie, nach Tipps, wie ich es hinbekommen könnt, ihr seinen Mund weiter zu öffnen. Ihre Worte waren ich sollte versuchen beim stillen den Unterkiefer etwas runterzuziehen. Ich merkte aber, dass das nicht funktioniert.
Er kommt jede Stunde an zum Trinken oder eher und trinkt immer nur den ersten Milchbender Reflex sehr gut da der bei mir ja gut ausgeprägt ist und sofort da danach bekommt ihr Schwierigkeiten und schläft meistens sofort ein. Er kann seinen Mund nicht weiter aufmachen. Da ich mein ungutes Gefühl, dass etwas nicht stimmt oder nicht richtig ist nicht loslassen wollte. Da ich ja eigentlich unbedingt gerne stillen wollte habe ich noch mal die Steuerberaterin die ILCBC Zertifiziert ist um Rat gefragt. Nach ihrer Einschätzung hat er ein hinteres, verkürztes Zungenband. Was auf seine Störproblematik zurückzuführen ist. Dennoch kann er an der Brust trinken und Zungenbeweglichkeit ist definitiv da. Sie meinte man könnte dies durch trennen lassen, muss es aber nicht unbedingt und sollen um Einschätzung einer Logopädin bitten. Wir sind erst mal gegen das durch trennend des hinteren Zungenbandes aus persönlichen Gründen. Zudem möchte ich erst andere mögliche Ursachen ausschließen können, die auf seine Steuerproblematik zurückzuführen sind.
Auch wenn unser Stillen momentan nicht perfekt ist, liebe ich das Stillen. Ich möchte es ungern aufgeben. Ich will voll stillen weiterhin.
Ich könnte die ganze Zeit weinen, weil dieses Thema für uns Frauen natürlich sehr emotional ist.

Ist hier jemand, dessen Kind trotz eventuell verkürzten hinteren Zungenband stillen kann oder es nicht daran lag.

Ich hoffe ich konnte es einigermaßen gut erklären
Maria89
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Re: Stillprobleme Sorgen und Ängste…

Beitrag von Maria89 »

Liebe Lotti,
Für mich stellt sich die Frage, ob du wirklich ein Stillproblem hast. Denn für mich klingt alles, was du erzählst, sehr gut ! :D
Beim Stillen muss nicht immer alles nach Lehrbuch laufen. Bin da ganz bei deiner Hebamme, so Dinge wie schnalzen etc können definitiv normal sein. Genauso, dass das Stillen bei manchen Frauen auch in den ersten Wochen richtig weh tun kann. Ist bei manchen einfach so. Ausschlaggebend ist v.a. das Gedeihen des Kindes. Wie ist denn die Gewichtszunahme deines kleinen Schatzes?
Hast du Kontakt zu anderen Frauen, die ihre Kinder stillen bzw schon länger stillerfahrung haben? Das könnte glaube ich sehr schön für dich sein und dir auch helfen Unsicherheiten abzubauen.
Ganz liebe Grüße sende ich Dir.
Sommermama2017
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Re: Stillprobleme Sorgen und Ängste…

Beitrag von Sommermama2017 »

Meine ältere Tochter wollte auch lange Zeit (gefühlt das ganze erste Lebensjahr) gerne jede Stunde oder auch jede halbe Stunde stillen und dafür nur kurz und gerne dabei einschlafen. Das alleine muss wirklich nichts heißen. Im Zusammenhang damit die Zunahme wäre wichtig, das stimmt.
Liebe Grüße von Sommermama mit L. 07/17 und A. 01/21
Lottilin
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Re: Stillprobleme Sorgen und Ängste…

Beitrag von Lottilin »

Danke für eure Antworten. Ich habe leider keine Mamas in meinem Umfeld die stillen… Ich weiß auch das ich mich nicht extrem schlecht fühlen muss da er ja weniges trinken wenn auch nicht gut. Aber ich merke halt grad er dich Brust kaum im Mund hat und DIN Vakuum verliert..
Lottilin
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Re: Stillprobleme Sorgen und Ängste…

Beitrag von Lottilin »

Lottilin hat geschrieben: 13.01.2025, 11:04 Danke für eure Antworten. Ich habe leider keine Mamas in meinem Umfeld die stillen… Ich weiß auch das ich mich nicht extrem schlecht fühlen muss da er ja weniges trinken wenn auch nicht gut. Aber ich merke halt grad er dich Brust kaum im Mund hat und seinVakuum verliert..
Maria89
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Re: Stillprobleme Sorgen und Ängste…

Beitrag von Maria89 »

Hast du mal ein paar Gewichtsdaten?
Lottilin
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Re: Stillprobleme Sorgen und Ängste…

Beitrag von Lottilin »

Ich würde die Gewichtsdaten einmal bei meiner Hebamme anfragen, da ich sie mir selbst nicht aufgeschrieben habe.
Geburtsgewicht war 3367 und letztes Mal. Gewogen haben wir vor zwei Wochen da hatte er etwas über fünf Kilo
Goldhamster
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Re: Stillprobleme Sorgen und Ängste…

Beitrag von Goldhamster »

Der Kleine schnalzt und schmatzt auch beim Stillen, das kenne ich von der Großen so nicht. Der Kinderarzt konnte nichts am Zungenband feststellen und die Hebamme hat sich das Stillen angeschaut, aber es war in Ordnung so. Er ist aber generell auch einer, der schnell fertig sein will und keine Zeit verschwenden will 😅
Töchterlein 01/19 und Söhnchen 11/24
Lottilin
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Re: Stillprobleme Sorgen und Ängste…

Beitrag von Lottilin »

So ist mein kleiner auch was halt so komisch ist, dass er gefühlt alle 10 Minuten an die Brust will aber immer nur ein bisschen und extreme Probleme hat mit meinem starken Milchspender Reflex und zu schlucken
Sommermama2017
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Re: Stillprobleme Sorgen und Ängste…

Beitrag von Sommermama2017 »

Zum starken Milchspendereflex: stillst du schön "bergauf", also zurückgelehnt sitzen?

Hier half es, wenn der MSR eingesetzt hat, kurz abzudocken, die Milch ein paar Sekunden in ein Tuch spritzen zu lassen und danach erst das Baby weitertrinken zu lassen. Gab zwar auch Gemecker, aber weniger schlimm als wegen der vielen Milch.
Nach einigen Tagen wurde das dann irgendwie besser und irgendwann konnte mein Baby auch so damit umgehen.
Liebe Grüße von Sommermama mit L. 07/17 und A. 01/21
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