Zwei Mahlzeiten mit acht Monaten?

Was kommt nach dem Vollstillen?

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Valeska
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Re: Zwei Mahlzeiten mit acht Monaten?

Beitrag von Valeska »

*Abstillmethode
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Re: Zwei Mahlzeiten mit acht Monaten?

Beitrag von Vincia »

Herbert Renz-Polster hat zum Thema Beikost Einführung ja auch einiges geschrieben und vertritt da eine andere Meinung, als viele Kinderärzt:innen, die sich an den "Beikost Fahrplan" halten.

Ich lasse mal zwei Links da. Mir persönlich hat das totalen Druck rausgenommen, "wie" ein Kind Beikost zu essen hat. Aber unsere Kinderärztin war da auch ziemlich entspannt unterwegs. Meine Schwägerin hat aber gezielt Mahlzeiten ersetzt und das Kind mit nicht mal 1 komplett abgestillt (auch keine Pre oder andere Milch mehr) und war der Meinung, das sei ihr großartig gelungen.

https://www.kinder-verstehen.de/mein-we ... nfuehrung/

https://www.kinder-verstehen.de/mein-we ... ifuettern/
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Valeska
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Re: Zwei Mahlzeiten mit acht Monaten?

Beitrag von Valeska »

Beim zweiten Lesen ist mir klar geworden, dass du überhaupt nichts dazu schreibst, ob ihr überhaupt stillt. Auch wenn du Pre erwähnst, bin ich irgendwie automatisch davon ausgegangen, dass du stillst und zufüttest. (Entschuldige.) 🤔
Bei Pre vs. Beikost gewinnt meines Wissens tatsächlich die Beikost, d.h. wenn das Kind beikostreif ist würde man, sobald es Essen annimmt, versuchen die Zufütterung zu reduzieren. Das bedeutet aber natürlich auch nicht, dass das "mahlzeitenweise" geschehen muss! Sondern du kannst Essen anbieten, wie es (dir ... dem Kind ...) passt.
Bis zum ersten Geburtstag sollte ein Baby auf jeden Fall Milch bekommen (stillen oder eben Pre).
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Re: Zwei Mahlzeiten mit acht Monaten?

Beitrag von Sommermama2017 »

Valeska hat geschrieben: 01.11.2024, 18:07
Dieser Breifahrplan mit dem Ersetzen von Mahlzeiten ist eine Anstillmethode. Ich glaube, das stammt noch aus der NS-Zeit. Leider haben noch nicht alle gemerkt, dass man das langsam mal in die Tonne treten darf.
Bei den mir bekannten Müttern ist das eher immer noch ganz Recht so, dass die Babys dann spätestens zum 1. Geburtstag abgestillt sind. Das ist (immer noch) bei vielen als richtig verankert, habe ich das Gefühl.
Durch den Milchbrei gäbe es ja sogar noch ne Weile Milch.
Und darf man ja auch so machen. Muss man aber auch nicht.
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Valeska
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Re: Zwei Mahlzeiten mit acht Monaten?

Beitrag von Valeska »

Sommermama2017 hat geschrieben: 01.11.2024, 19:31
Valeska hat geschrieben: 01.11.2024, 18:07
Dieser Breifahrplan mit dem Ersetzen von Mahlzeiten ist eine Anstillmethode. Ich glaube, das stammt noch aus der NS-Zeit. Leider haben noch nicht alle gemerkt, dass man das langsam mal in die Tonne treten darf.
Bei den mir bekannten Müttern ist das eher immer noch ganz Recht so, dass die Babys dann spätestens zum 1. Geburtstag abgestillt sind. Das ist (immer noch) bei vielen als richtig verankert, habe ich das Gefühl.
Durch den Milchbrei gäbe es ja sogar noch ne Weile Milch.
Und darf man ja auch so machen. Muss man aber auch nicht.
Eine Mutter, die nach Tipps zum Abstillen fragt, über diese Methode zu informieren, ist ja ok.
Aner es als "so und nicht anders muss das" hinzustellen (vermutlich sogar ungefragt) ist halt einfach falsch.
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Re: Zwei Mahlzeiten mit acht Monaten?

Beitrag von GemeineEsche »

Sommermama2017 hat geschrieben: 01.11.2024, 19:31
Valeska hat geschrieben: 01.11.2024, 18:07
Dieser Breifahrplan mit dem Ersetzen von Mahlzeiten ist eine Anstillmethode. Ich glaube, das stammt noch aus der NS-Zeit. Leider haben noch nicht alle gemerkt, dass man das langsam mal in die Tonne treten darf.
Bei den mir bekannten Müttern ist das eher immer noch ganz Recht so, dass die Babys dann spätestens zum 1. Geburtstag abgestillt sind. Das ist (immer noch) bei vielen als richtig verankert, habe ich das Gefühl.
Durch den Milchbrei gäbe es ja sogar noch ne Weile Milch.
Und darf man ja auch so machen. Muss man aber auch nicht.
Da kommt ja noch dazu, dass viele total falsch informiert sind, was man beim Stillen alles "nicht darf".
Ich meine wenn meine Hebamme oder Kinderarzt:in mich davon überzeugt hätte, dass ich keine Erdbeeren oder Kohl oder sonstwas essen darf, keinen Kaffee und natürlich keinerlei Alkohol trinken darf und keine Ibuprofen nehmen darf, dann hätte ich das auch möglichst schnell hinter mich bringen wollen.
Mit Flasche sind solche Argumente immerhin schon mal nicht möglich. Trotzdem ist die Verunsicherung sehr groß. Pre oder Folgemilch erhöhen vielleicht das Risiko für ein paar Sachen wie Übergewicht oder so, aber ein Kind wird garantiert keinen Schaden davontragen, wenn es ein paar wenige Monate länger Milch bekommt. Und wenn es so wäre, könnte der Kinderarzt das nicht mit irgendwelchen Ernährungsempfehlungen, die die Eltern hoffentlich befolgen aber vielleicht auch nicht lösen, wenn es wirklich ein Risiko wäre, dann würde man ja beim Arzt direkt Blutuntersuchung machen, Vitaminmangel etc. checken. Aber so besorgt muss man dann offensichtlich doch nicht sein.
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Re: Zwei Mahlzeiten mit acht Monaten?

Beitrag von Hanne »

Valeska hat geschrieben: 01.11.2024, 19:19 Beim zweiten Lesen ist mir klar geworden, dass du überhaupt nichts dazu schreibst, ob ihr überhaupt stillt. Auch wenn du Pre erwähnst, bin ich irgendwie automatisch davon ausgegangen, dass du stillst und zufüttest. (Entschuldige.) 🤔
Bei Pre vs. Beikost gewinnt meines Wissens tatsächlich die Beikost, d.h. wenn das Kind beikostreif ist würde man, sobald es Essen annimmt, versuchen die Zufütterung zu reduzieren. Das bedeutet aber natürlich auch nicht, dass das "mahlzeitenweise" geschehen muss! Sondern du kannst Essen anbieten, wie es (dir ... dem Kind ...) passt.
Bis zum ersten Geburtstag sollte ein Baby auf jeden Fall Milch bekommen (stillen oder eben Pre).
Ja, sie ist ein reines Milchpulver-Baby. Das würde ich ihr jetzt auch nicht gerade bis zum Kindergarten geben... Mir kommt aber vor, mit Mamaaugen betrachtet, dass Schnute den ganzen Tag über so viel herumturn, klabbelt, klettert, hangelt, dass sie regelmäßig ein Fläschchen will, um von dem ganzen "Groß Sein" wieder ein bisschen runter zu kommen. Versteht man, wie ich das meine?
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Re: Zwei Mahlzeiten mit acht Monaten?

Beitrag von Valeska »

Natürlich. Sie ist ein Säugling. Das Babies sich durch saugen selbstregulieren, ist ganz normal ;-)
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Re: Zwei Mahlzeiten mit acht Monaten?

Beitrag von GemeineEsche »

Hanne hat geschrieben: 01.11.2024, 20:34 Um von dem ganzen "Groß Sein" wieder ein bisschen runter zu kommen. Versteht man, wie ich das meine?
Klar, auch mit der Flasche gefüttert kann es mehr als nur Nahrungsaufnahme für das Kind sein. Entspannung, Kuschelzeit. Ist irgendwie schon schöner, als am Tisch essen. Da fällt mir ein, vielleicht bringt es was, beim Essen füttern auch ähnlich wie beim klassischen Flasche geben auf dem Arm möglichst auf dem Schoß zu kuscheln. Allein auf dem Stuhl sitzen wird vielleicht gar nicht so mit essen assoziiert vom Kind (muss ich auch mal testen :oops: ).
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Re: Zwei Mahlzeiten mit acht Monaten?

Beitrag von Valeska »

Inwiefern es dann ratsam ist, einen Schnuller anzubieten, wenn man gar nicht stillt, da bin ich allerdings überfragt.
Ich hatte nie ein Flaschenbaby, mit Ausnahme der ersten Woche der Großen auf der Neo. Da hat sie ständig einen Schnuller gekriegt.
Zuhause mochte sie den ganz schnell nicht mehr ... Da fand nuckeln ausschließlich an der Brust statt. Vermutlich kennen alle Stillmütter das, dass das Baby an die Brust will, ohne dass es direkt was Smith Hunger zu tun haben muss.
Erst gestern hatte ich meine Kleine an der Brust, weil sie sich vor den Halloweengestalten an der Haustür so erschreckt hat. (Da hatte sie sogar gerade vorher Abend gegessen ..)
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