4 Wochen: Brust anschreien und wenig effektives Saugen
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Nina13
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4 Wochen: Brust anschreien und wenig effektives Saugen
Hallo Zusammen,
ich habe mich extra hier angemeldet um den Beitrag verfassen zu können und hoffe ich bekomme auch Tipps wenn ich nicht alles angeben kann (wir haben zB keine Waage).
Unsere Tochter ist am 13.08. bei 37+3 mit 2.550g geboren.
Ich habe sie von Beginn an gestillt, Gewicht wurde im KH bzw. von der Hebamme täglich kontrolliert. Am 8. LT mussten wir beginnen zuzufüttern. Die Abnahme war zwar noch knapp unter 10%, es ging allerdings schon einige Tage so schleppend bzw. negativ voran und sie wurde immer schläfriger. War kaum noch wach zu kriegen zum trinken…
Zunächst haben wir es stillfreundlich versucht, aber sie war so müde dass sie gar nicht mehr an der Brust getrunken hat. Entsprechend viel mussten wir zufüttern damit sie überhaupt zunimmt und letztlich haben wir die Menge nur per Flasche geschafft. Trotzdem habe ich immer versucht sie zuvor anzulegen und, ab da wo sie nicht mehr an der Brust getrunken hat, danach abzupumpen (Medela Doppelpumpe). Leider kann ich sehr schlecht abpumpen trotz aller Versuche (Brustkompressionen, Wärme etc.) kommen immer nur 20-40ml raus weshalb wir PRE dazu füttern müssen. So betreiben wir es nun seit 2,5 Wochen: Stillen, Zufüttern, Pumpen. Da ich einen knapp 2jährigen Sohn habe schaffe ich es nicht mehr, nach jedem Stillen abzupumpen. Aber ich schaffe 1x nachts und einmal täglich 1h Power Pumpen. Dazu 1-2x nach dem Stillen unter Tags.
Seit wir zufüttern nimmt sie immens zu, hier haben wir keine Probleme mehr. Ich komm gut damit klar, zufüttern zu müssen, da ich durch eine Brust OP auf einer Seite kaum Milch habe und somit vermutlich nie voll Stillen könnte.
Aber zwei Dinge belasten mich sehr:
1. Seit wir Flasche geben wird die Brust extrem angeschrien. Anfangs komplett, mit Stillhütchen ist sie nach einigen Tagen wieder überhaupt an die Brust. Seitdem ist es sehr unterschiedlich: teils geht sie problemlos ran, teils wird kurz gemeckert und teils schreit sie sich so sehr in Rage dass ich abbrechen muss. Mich belastet das sehr, mein Baby minutenlang schreien zu lassen und ich frage mich, was hier der richtige Weg ist. Sein lassen wenn sie schreit? Trotzdem durchziehen? Wenn sie dann mal an der Brust ist, trinkt sie idR auch. Ich will halt keinen „Hass“ auf die Brust aufbauen bei ihr. Ich habe das Gefühl gerade wenn der Hunger sehr groß ist hat sie keine Geduld für die Brust.
2. Obwohl sie mittlerweile wacher und kräftiger ist, schläft sie sehr schnell und oft beim Trinken ein. Sie trinkt 3-5min maximal effektiv, dann schläft sie ein. Ich kann sie zwar immer wieder wecken, aber trotzdem trinkt sie einfach sehr wenig effektiv. Das merke ich auch daran, dass ich manchmal genauso viel nach dem Stillen abpumpen kann wie wenn sie nicht getrunken hätte davor. Bei der Flasche ist es besser, aber auch hier schläft sie meist mehrmals dazwischen ein. Wir haben es zum Test mal mit Sonde und Spritze an der Brust probiert, auch hier hat sie sehr zaghaft / mit vielen Pausen getrunken! Gibt es irgendwelche Möglichkeiten das Trinken effektiver zu gestalten? So lange sie die Brust nicht effektiv leert, muss ich danach abpumpen um meine eh wenige Milchmenge zu erhalten. Bei einem Stillabstand von 2,5-3h schaffe ich das im Alltag aber kaum noch. Es wäre einfach toll, wenn sie das was in der Brust ist effektiv trinken würde. Den Rest können wir gern zufüttern. Ich lasse sie abends natürlich auch oft zur Beruhigung an die Brust ohne großen Hunger. Hier nuckelt sie dann nur was ja in dem Fall ok ist… ist das kontraproduktiv? Ich liebe es ehrlich gesagt sehr, sie so nah zu haben.
Fragen:
* Ist Euer Baby ein Junge oder ein Mädchen?
Ein Mädchen
* Wird oder wurde Euer Baby zugefüttert, wenn ja, mit was (Muttermilch, Formulanahrung)? Schreibt bitte die Mengen auf (wie oft und wieviel täglich) und womit zugefüttert wird oder wurde.
Leider seit Tag 8 mit PRE und MuMi. Ca. 6-7x 60ml die aber teils nur halb getrunken werden. Sie wird immer (!) zuerst angelegt und bekommt danach die Flasche.
* Bitte beschreibt, wie Euer Stillalltag für gewöhnlich aussieht: Wie oft und wie lange wird üblicherweise gestillt? Wie lang sind die Schlafpausen?
Eine Stillmazeit ca. 30-40min, danach noch zufüttern. Leider gibt es Mahlzeiten wo sie die Brust komplett verweigert da entsprechend kürzer. Generell sind in den 30-40min aber sehr sehr viele Pausen in denen sie nur nuckelt oder sogar ganz schläft.
IdR hat sie alle 2,5-3h Hunger, auch nachts da teils mal 4h. Da „braucht“ sie dann auch die Flasche nach der Brust. Dazwischen wird sie immer wieder nur gestillt, zB abends oft 3-4 mal bevor wir dann wieder zufüttern müssen. Man merkt es ganz gut, wenn sie eben nach dem Stillen untröstlich weint und gar nicht zufrieden ist dass sie mehr braucht.
* Wie oft pro Tag scheidet das Baby aus? Wie häufig hat es Stuhlgang?
Pipi in jeder Windel, also mindestens 6-7x pro Tag. Stuhl mindestens 1x am Tag, meist 2-3x.
* Berichtet auch von Eurem Stillstart und den ersten Wochen nach der Geburt, v.a.: Wie klappt(e) das Stillen? Unruhiges Baby? Andock-Probleme?
Zu Beginn lief es sehr gut: im Kreißsaal angelegt, laut Hebamme gut gesaugt. Permanent bei mir auch nachts und mind. alle 2h angelegt. Probleme ab 8.LT. Milcheinschuss nach 2,5 Tagen.
* Kennt es künstliche Sauger, also z.B. Flaschen, Hütchen, Schnuller?
Flasche Lansinoh (kleinster Sauger), Stillhütchen
* Seid Ihr (bzw. Ist Euer Kind) bereits woanders in Behandlung/Beratung? Stillberatung, Kinderarzt, Hebamme, Osteopath, Krankengymnastik...?
Hebamme: Kontrolle des Gewichtes aktuell noch 1x pro Woche, Kinderarzt: einmal Kontrolle ob Infektion / Anämie vorhanden da so schläfrig an LT 8 (war alles ok).
* Gibt es medizinische Besonderheiten, die das Stillen betreffen könnten? Z.B. Orthopädische Auffälligkeiten, Frühgeburt, Gelbsucht beim Baby? Brust-Operationen, Schilddrüsen- und andere chronische Erkrankungen (Übergewicht, Diabetes, PCOS,...) bei der Mutter? Medikamenteneinnahme?
Geburt bei 37+3 und sehr leicht, dadurch Saugschwäche
Brust OP meinerseits: Implantat links da kaum angelegte Brust, diese bildet kaum Milch. Brustverkleinerung rechts, hier aber deutlicher Milcheinschuss und z.B. pralle Brust vor Stillen, auslaufende Milch etc.
* Falls dieses Kind nicht Dein erstes ist, beschreibe bitte kurz Deine Stillerfahrung mit Deinem/Deinen größeren Kind/ern.
Mein Sohn war nach Geburt in der Kinderklinik. Da ich keinerlei Unterstützung hatte beim Stillen, hab ich den Anfang verpasst. Ich hatte dann nie einen wirklichen Milcheinschuss und wir haben sehr bald aufgegeben und nur Flasche gegeben.
ich habe mich extra hier angemeldet um den Beitrag verfassen zu können und hoffe ich bekomme auch Tipps wenn ich nicht alles angeben kann (wir haben zB keine Waage).
Unsere Tochter ist am 13.08. bei 37+3 mit 2.550g geboren.
Ich habe sie von Beginn an gestillt, Gewicht wurde im KH bzw. von der Hebamme täglich kontrolliert. Am 8. LT mussten wir beginnen zuzufüttern. Die Abnahme war zwar noch knapp unter 10%, es ging allerdings schon einige Tage so schleppend bzw. negativ voran und sie wurde immer schläfriger. War kaum noch wach zu kriegen zum trinken…
Zunächst haben wir es stillfreundlich versucht, aber sie war so müde dass sie gar nicht mehr an der Brust getrunken hat. Entsprechend viel mussten wir zufüttern damit sie überhaupt zunimmt und letztlich haben wir die Menge nur per Flasche geschafft. Trotzdem habe ich immer versucht sie zuvor anzulegen und, ab da wo sie nicht mehr an der Brust getrunken hat, danach abzupumpen (Medela Doppelpumpe). Leider kann ich sehr schlecht abpumpen trotz aller Versuche (Brustkompressionen, Wärme etc.) kommen immer nur 20-40ml raus weshalb wir PRE dazu füttern müssen. So betreiben wir es nun seit 2,5 Wochen: Stillen, Zufüttern, Pumpen. Da ich einen knapp 2jährigen Sohn habe schaffe ich es nicht mehr, nach jedem Stillen abzupumpen. Aber ich schaffe 1x nachts und einmal täglich 1h Power Pumpen. Dazu 1-2x nach dem Stillen unter Tags.
Seit wir zufüttern nimmt sie immens zu, hier haben wir keine Probleme mehr. Ich komm gut damit klar, zufüttern zu müssen, da ich durch eine Brust OP auf einer Seite kaum Milch habe und somit vermutlich nie voll Stillen könnte.
Aber zwei Dinge belasten mich sehr:
1. Seit wir Flasche geben wird die Brust extrem angeschrien. Anfangs komplett, mit Stillhütchen ist sie nach einigen Tagen wieder überhaupt an die Brust. Seitdem ist es sehr unterschiedlich: teils geht sie problemlos ran, teils wird kurz gemeckert und teils schreit sie sich so sehr in Rage dass ich abbrechen muss. Mich belastet das sehr, mein Baby minutenlang schreien zu lassen und ich frage mich, was hier der richtige Weg ist. Sein lassen wenn sie schreit? Trotzdem durchziehen? Wenn sie dann mal an der Brust ist, trinkt sie idR auch. Ich will halt keinen „Hass“ auf die Brust aufbauen bei ihr. Ich habe das Gefühl gerade wenn der Hunger sehr groß ist hat sie keine Geduld für die Brust.
2. Obwohl sie mittlerweile wacher und kräftiger ist, schläft sie sehr schnell und oft beim Trinken ein. Sie trinkt 3-5min maximal effektiv, dann schläft sie ein. Ich kann sie zwar immer wieder wecken, aber trotzdem trinkt sie einfach sehr wenig effektiv. Das merke ich auch daran, dass ich manchmal genauso viel nach dem Stillen abpumpen kann wie wenn sie nicht getrunken hätte davor. Bei der Flasche ist es besser, aber auch hier schläft sie meist mehrmals dazwischen ein. Wir haben es zum Test mal mit Sonde und Spritze an der Brust probiert, auch hier hat sie sehr zaghaft / mit vielen Pausen getrunken! Gibt es irgendwelche Möglichkeiten das Trinken effektiver zu gestalten? So lange sie die Brust nicht effektiv leert, muss ich danach abpumpen um meine eh wenige Milchmenge zu erhalten. Bei einem Stillabstand von 2,5-3h schaffe ich das im Alltag aber kaum noch. Es wäre einfach toll, wenn sie das was in der Brust ist effektiv trinken würde. Den Rest können wir gern zufüttern. Ich lasse sie abends natürlich auch oft zur Beruhigung an die Brust ohne großen Hunger. Hier nuckelt sie dann nur was ja in dem Fall ok ist… ist das kontraproduktiv? Ich liebe es ehrlich gesagt sehr, sie so nah zu haben.
Fragen:
* Ist Euer Baby ein Junge oder ein Mädchen?
Ein Mädchen
* Wird oder wurde Euer Baby zugefüttert, wenn ja, mit was (Muttermilch, Formulanahrung)? Schreibt bitte die Mengen auf (wie oft und wieviel täglich) und womit zugefüttert wird oder wurde.
Leider seit Tag 8 mit PRE und MuMi. Ca. 6-7x 60ml die aber teils nur halb getrunken werden. Sie wird immer (!) zuerst angelegt und bekommt danach die Flasche.
* Bitte beschreibt, wie Euer Stillalltag für gewöhnlich aussieht: Wie oft und wie lange wird üblicherweise gestillt? Wie lang sind die Schlafpausen?
Eine Stillmazeit ca. 30-40min, danach noch zufüttern. Leider gibt es Mahlzeiten wo sie die Brust komplett verweigert da entsprechend kürzer. Generell sind in den 30-40min aber sehr sehr viele Pausen in denen sie nur nuckelt oder sogar ganz schläft.
IdR hat sie alle 2,5-3h Hunger, auch nachts da teils mal 4h. Da „braucht“ sie dann auch die Flasche nach der Brust. Dazwischen wird sie immer wieder nur gestillt, zB abends oft 3-4 mal bevor wir dann wieder zufüttern müssen. Man merkt es ganz gut, wenn sie eben nach dem Stillen untröstlich weint und gar nicht zufrieden ist dass sie mehr braucht.
* Wie oft pro Tag scheidet das Baby aus? Wie häufig hat es Stuhlgang?
Pipi in jeder Windel, also mindestens 6-7x pro Tag. Stuhl mindestens 1x am Tag, meist 2-3x.
* Berichtet auch von Eurem Stillstart und den ersten Wochen nach der Geburt, v.a.: Wie klappt(e) das Stillen? Unruhiges Baby? Andock-Probleme?
Zu Beginn lief es sehr gut: im Kreißsaal angelegt, laut Hebamme gut gesaugt. Permanent bei mir auch nachts und mind. alle 2h angelegt. Probleme ab 8.LT. Milcheinschuss nach 2,5 Tagen.
* Kennt es künstliche Sauger, also z.B. Flaschen, Hütchen, Schnuller?
Flasche Lansinoh (kleinster Sauger), Stillhütchen
* Seid Ihr (bzw. Ist Euer Kind) bereits woanders in Behandlung/Beratung? Stillberatung, Kinderarzt, Hebamme, Osteopath, Krankengymnastik...?
Hebamme: Kontrolle des Gewichtes aktuell noch 1x pro Woche, Kinderarzt: einmal Kontrolle ob Infektion / Anämie vorhanden da so schläfrig an LT 8 (war alles ok).
* Gibt es medizinische Besonderheiten, die das Stillen betreffen könnten? Z.B. Orthopädische Auffälligkeiten, Frühgeburt, Gelbsucht beim Baby? Brust-Operationen, Schilddrüsen- und andere chronische Erkrankungen (Übergewicht, Diabetes, PCOS,...) bei der Mutter? Medikamenteneinnahme?
Geburt bei 37+3 und sehr leicht, dadurch Saugschwäche
Brust OP meinerseits: Implantat links da kaum angelegte Brust, diese bildet kaum Milch. Brustverkleinerung rechts, hier aber deutlicher Milcheinschuss und z.B. pralle Brust vor Stillen, auslaufende Milch etc.
* Falls dieses Kind nicht Dein erstes ist, beschreibe bitte kurz Deine Stillerfahrung mit Deinem/Deinen größeren Kind/ern.
Mein Sohn war nach Geburt in der Kinderklinik. Da ich keinerlei Unterstützung hatte beim Stillen, hab ich den Anfang verpasst. Ich hatte dann nie einen wirklichen Milcheinschuss und wir haben sehr bald aufgegeben und nur Flasche gegeben.
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Nina13
- Herzlich Willkommen
- Beiträge: 4
- Registriert: 08.09.2024, 13:19
Re: 4 Wochen: Brust anschreien und wenig effektives Saugen
Hier noch ihr Gewicht:
13.08. 2.550g Geburtsgewicht
16.08. 2.360g U2 / Entlassung
17.08. 2.370g
18.08. 2.400g
19.08. 2.380g
20.08. 2.370g
21.08. 2.330g zufüttern 30ml pro Mahlzeit
22.08. 2.380g Brust ab hier komplett verweigert
23.08. 2.340g zufüttern 60ml pro Mahlzeit
25.08. 2.480g
26.08. 2.540g
28.08. 2.650g
02.09. 2.800g
06.09. 2.960g
13.08. 2.550g Geburtsgewicht
16.08. 2.360g U2 / Entlassung
17.08. 2.370g
18.08. 2.400g
19.08. 2.380g
20.08. 2.370g
21.08. 2.330g zufüttern 30ml pro Mahlzeit
22.08. 2.380g Brust ab hier komplett verweigert
23.08. 2.340g zufüttern 60ml pro Mahlzeit
25.08. 2.480g
26.08. 2.540g
28.08. 2.650g
02.09. 2.800g
06.09. 2.960g
- SchneFiMa
- ModTeam-Stillberatung
- Beiträge: 11582
- Registriert: 04.10.2009, 13:20
Re: 4 Wochen: Brust anschreien und wenig effektives Saugen
Hallo Nina,
Herzlichen Glückwunsch zu deinem Baby und willkommen im Forum.
Hat das Zufüttern deine Hebamme angeregt und auch begleitet? Wie wiegt ihr momentan? Habt ihr eine eigene Babywaage?
Mein Vorschlag wäre: Umstellung von Zufüttern per Flasche zum stillfreundlichen Zufüttern und dann Einstellen einer guten Zufüttermenge. Mit einer stillfreundlichen Zufütterung kommt dein Baby häufiger an die Brust und stimuliert so wieder die Milchbildung, also ein positiver Kreislauf.
Was meinst du dazu?
Viele Grüße
SchneFiMa
Mod-Team Stillberatung
Herzlichen Glückwunsch zu deinem Baby und willkommen im Forum.
Hat das Zufüttern deine Hebamme angeregt und auch begleitet? Wie wiegt ihr momentan? Habt ihr eine eigene Babywaage?
Das ist doch ok, schau auch gut auf dich selbst:Leider kann ich sehr schlecht abpumpen trotz aller Versuche (Brustkompressionen, Wärme etc.) kommen immer nur 20-40ml raus weshalb wir PRE dazu füttern müssen. So betreiben wir es nun seit 2,5 Wochen: Stillen, Zufüttern, Pumpen. Da ich einen knapp 2jährigen Sohn habe schaffe ich es nicht mehr, nach jedem Stillen abzupumpen. Aber ich schaffe 1x nachts und einmal täglich 1h Power Pumpen. Dazu 1-2x nach dem Stillen unter Tags.
Das klingt nach dem beginn einer Saugverwirrung. Das Baby kann mit dem Wechsel von Sauger zu Brust und umgekehrt, nicht gut umgehen und verweigert dann häufig das anstrengendere und das ist leider sehr häufig die Brust.Seit wir Flasche geben wird die Brust extrem angeschrien. Anfangs komplett, mit Stillhütchen ist sie nach einigen Tagen wieder überhaupt an die Brust. Seitdem ist es sehr unterschiedlich: teils geht sie problemlos ran, teils wird kurz gemeckert und teils schreit sie sich so sehr in Rage dass ich abbrechen muss.
Mein Vorschlag wäre: Umstellung von Zufüttern per Flasche zum stillfreundlichen Zufüttern und dann Einstellen einer guten Zufüttermenge. Mit einer stillfreundlichen Zufütterung kommt dein Baby häufiger an die Brust und stimuliert so wieder die Milchbildung, also ein positiver Kreislauf.
Was meinst du dazu?
Viele Grüße
SchneFiMa
Mod-Team Stillberatung
SchneFiMa mit
der Großen (09/07) und der Mittleren (05/10)
sowie
den zwei Burschis 26.02.18
der Großen (09/07) und der Mittleren (05/10)
sowie
den zwei Burschis 26.02.18
-
Nina13
- Herzlich Willkommen
- Beiträge: 4
- Registriert: 08.09.2024, 13:19
Re: 4 Wochen: Brust anschreien und wenig effektives Saugen
Danke für deine Antwort!
Genau, die Hebamme war täglich da und hat sie gewogen und angeschaut. Als es dann mehrere Tage stagnierte bzw. runter ging UND sie immer schläfriger wurde und kaum noch getrunken hat hatte sie es empfohlen. Sie hat uns bevor wir angefangen haben einmal zum Kinderarzt geschickt um zu checken ob eine Infektion etc. vorliegt und der hat uns auch dringend zum Zufüttern geraten.
Sie hatte es dann begleitet bis das Geburtsgewicht erreicht wurde. Danach hat sie mir recht freie Hand gelassen, also keine Vorgaben mehr gemacht wie viel wir zufüttern müssen.
Gewogen wird sie nur noch 1x pro Woche von der Hebamme, da ihr Gewicht super hochgeht. Wir haben selbst keine Waage. Ich mach mir da aber aktuell auch keine Sorgen. Wir sind ja noch nicht so weit, dass sie so an der Brust trinkt dass wir Flaschen verringern können. Und solange sie die trinkt wird sie auch weiter zunehmen.
Welche alternative Methode zum Zufüttern schlägst du vor?
Sonde & Spritze hatten wir schon probiert. Aber da sie noch immer beim Trinken einschläft und viele Pausen macht hat es unfassbar lange gedauert ihr damit die 60ml zu geben. Ich habe etwas Sorge das nicht auch noch unterzukriegen im Alltag. Gibt es da Möglichkeiten, die man auch alleine gut und einfacher umsetzen kann?
Das mit dem Anschreien ist momentan wieder etwas besser geworden. Aber am wenig effektiven Trinken hat sich leider nichts geändert.
Genau, die Hebamme war täglich da und hat sie gewogen und angeschaut. Als es dann mehrere Tage stagnierte bzw. runter ging UND sie immer schläfriger wurde und kaum noch getrunken hat hatte sie es empfohlen. Sie hat uns bevor wir angefangen haben einmal zum Kinderarzt geschickt um zu checken ob eine Infektion etc. vorliegt und der hat uns auch dringend zum Zufüttern geraten.
Sie hatte es dann begleitet bis das Geburtsgewicht erreicht wurde. Danach hat sie mir recht freie Hand gelassen, also keine Vorgaben mehr gemacht wie viel wir zufüttern müssen.
Gewogen wird sie nur noch 1x pro Woche von der Hebamme, da ihr Gewicht super hochgeht. Wir haben selbst keine Waage. Ich mach mir da aber aktuell auch keine Sorgen. Wir sind ja noch nicht so weit, dass sie so an der Brust trinkt dass wir Flaschen verringern können. Und solange sie die trinkt wird sie auch weiter zunehmen.
Welche alternative Methode zum Zufüttern schlägst du vor?
Sonde & Spritze hatten wir schon probiert. Aber da sie noch immer beim Trinken einschläft und viele Pausen macht hat es unfassbar lange gedauert ihr damit die 60ml zu geben. Ich habe etwas Sorge das nicht auch noch unterzukriegen im Alltag. Gibt es da Möglichkeiten, die man auch alleine gut und einfacher umsetzen kann?
Das mit dem Anschreien ist momentan wieder etwas besser geworden. Aber am wenig effektiven Trinken hat sich leider nichts geändert.
- SchneFiMa
- ModTeam-Stillberatung
- Beiträge: 11582
- Registriert: 04.10.2009, 13:20
Re: 4 Wochen: Brust anschreien und wenig effektives Saugen
Hier im Forum empfehlen wir meistens das BES, das kann man sich umhängen und hat dann die Hände frei für dein Baby. Oben im Link kannst du etwas dazu finden.
Sollten wir die Zufütterung hier mit dem BES gemeinsam optimieren und eventuell auch reduzieren, brauchst du eine Babywaage. Da ich dein Baby nicht sehe, ist dass die wichtigste Größe, um zu sehen, ob alles gut läuft.
Sollten wir die Zufütterung hier mit dem BES gemeinsam optimieren und eventuell auch reduzieren, brauchst du eine Babywaage. Da ich dein Baby nicht sehe, ist dass die wichtigste Größe, um zu sehen, ob alles gut läuft.
SchneFiMa mit
der Großen (09/07) und der Mittleren (05/10)
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Nina13
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- Registriert: 08.09.2024, 13:19
Re: 4 Wochen: Brust anschreien und wenig effektives Saugen
Hallo SchneFiMa,
ich habe mich ein paar Tage nicht gemeldet, denn ich habe eine Stillberaterin vor Ort gefunden und wollte unseren ersten Termin abwarten. Der lief gut und sie kann weiter mit mir arbeiten.
Ich schätze die Möglichkeit hier im Forum sehr und danke dir für deine Rückmeldung. Allerdings glaube ich vor Ort ist es noch besser da sie das Stillen direkt beobachten kann und auch sie das Gewicht kontrollieren wird.
Ich hoffe das ist ok wenn wir die Beratung hier somit schließen Vielen Dank nochmal!
ich habe mich ein paar Tage nicht gemeldet, denn ich habe eine Stillberaterin vor Ort gefunden und wollte unseren ersten Termin abwarten. Der lief gut und sie kann weiter mit mir arbeiten.
Ich schätze die Möglichkeit hier im Forum sehr und danke dir für deine Rückmeldung. Allerdings glaube ich vor Ort ist es noch besser da sie das Stillen direkt beobachten kann und auch sie das Gewicht kontrollieren wird.
Ich hoffe das ist ok wenn wir die Beratung hier somit schließen Vielen Dank nochmal!
- SchneFiMa
- ModTeam-Stillberatung
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- Registriert: 04.10.2009, 13:20
Re: 4 Wochen: Brust anschreien und wenig effektives Saugen
Hallo, das ist absolut in Ordnung, dann schließe ich hier.
Alles Gute und viele Grüße
Alles Gute und viele Grüße
SchneFiMa mit
der Großen (09/07) und der Mittleren (05/10)
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