Nächtliches Stillen, Brei und Sättigung (9 Monate)
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Phoebe89
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Nächtliches Stillen, Brei und Sättigung (9 Monate)
Ich bin gerade etwas verunsichert. Meine Tochter ist 9 Monate alt und ich habe sie 6 Monate vollgestillt. Ich habe dann langsam mit Beikost angefangen und eine Mischung aus Fingerfood und Brei angeboten. Am Anfang war es schwierig, inzwischen isst sie aber beides mit Begeisterung und eigentlich auch alles, was ich ihr anbiete. Tagsüber stille ich sie nach Bedarf 2-4 mal. Das Problem sind aber die Abende und Nächte. Sie schläft Abends nur beim Stillen ein und auch nur beim Stillen weiter. In schlechten Nächten bedeutet das, dass ich sie bis zu zehnmal anlege.
Mein Gefühl war bisher, dass sie sich das nimmt, was sie auch braucht, aber trotzdem bin ich unsicher, ob das nachts nichts zu viel wird. Schnuller/Flasche als Alternative nimmt sie nicht. Bisher war mir mein bisschen Schlaf auch so heilig, dass ich nicht nachts mit ihr aufstehen wollte zum Rumtragen oder ähnliches.
Ich habe selber ein angespanntes Verhältnis zum Essen und frage mich gerade, ob das alles so altersentsprechend ist und habe Sorge, sie mir der Brust „ruhig zu stellen“.
Ich bin außerdem etwas unsicher mit dem Brei. Ich finde es ganz praktisch, weil man etwas mehr Lebensmittel anbieten kann und es auch leichter ist, Fett unterzubringen. Sie trinkt auch nicht wirklich was und im Brei ist ja noch Flüssigkeiten enthalten. Ich beginne meistens mit Finger Food und biete ihr dann noch Brei an. Mir ist es aber wichtig, dass meine Tochter ein gutes Sättigungsgefühl entwickelt und natürlich selbst entscheidet, was und wieviel sie essen möchte. Gefüttert werden mag sie nicht so, sie will den Löffel selbst in die Hand nehmen und nuckelt den Brei dann ab. Ich überlege aber dennoch, ganz auf feste Kost umzusteigen. Oder ist das nicht so entscheidend, wenn die Auswahl da ist?
Es ist jetzt doch ziemlich lang geworden. Also nochmal in Kürze: Muss man sich Gedanken machen, wenn ein 9-Monate-altes Baby nachts noch viel stillt und auch nur beim Stillen ein- und weiterschläft? Kann ein Baby auch mit Brei ein gutes Gefühl für Hunger und Satt entwickeln oder ist feste Kost in dem Alter ratsamer?
Sie entwickelt sich ansonsten prima, krabbelt viel, zieht sich überall hoch und hat sehr viel Energie.
Bisher hatte ich sich vollstes Vertrauen, dass meine Tochter sich das nimmt, was sie braucht und wollte auch keine Pläne verfolgen, sondern auf mein Gefühl und vor allem auf meine Tochter hören. Seit einigen Tagen bin ich aber irgendwie unsicher, daher wollte ich hier nach Erfahrungen fragen.
Mein Gefühl war bisher, dass sie sich das nimmt, was sie auch braucht, aber trotzdem bin ich unsicher, ob das nachts nichts zu viel wird. Schnuller/Flasche als Alternative nimmt sie nicht. Bisher war mir mein bisschen Schlaf auch so heilig, dass ich nicht nachts mit ihr aufstehen wollte zum Rumtragen oder ähnliches.
Ich habe selber ein angespanntes Verhältnis zum Essen und frage mich gerade, ob das alles so altersentsprechend ist und habe Sorge, sie mir der Brust „ruhig zu stellen“.
Ich bin außerdem etwas unsicher mit dem Brei. Ich finde es ganz praktisch, weil man etwas mehr Lebensmittel anbieten kann und es auch leichter ist, Fett unterzubringen. Sie trinkt auch nicht wirklich was und im Brei ist ja noch Flüssigkeiten enthalten. Ich beginne meistens mit Finger Food und biete ihr dann noch Brei an. Mir ist es aber wichtig, dass meine Tochter ein gutes Sättigungsgefühl entwickelt und natürlich selbst entscheidet, was und wieviel sie essen möchte. Gefüttert werden mag sie nicht so, sie will den Löffel selbst in die Hand nehmen und nuckelt den Brei dann ab. Ich überlege aber dennoch, ganz auf feste Kost umzusteigen. Oder ist das nicht so entscheidend, wenn die Auswahl da ist?
Es ist jetzt doch ziemlich lang geworden. Also nochmal in Kürze: Muss man sich Gedanken machen, wenn ein 9-Monate-altes Baby nachts noch viel stillt und auch nur beim Stillen ein- und weiterschläft? Kann ein Baby auch mit Brei ein gutes Gefühl für Hunger und Satt entwickeln oder ist feste Kost in dem Alter ratsamer?
Sie entwickelt sich ansonsten prima, krabbelt viel, zieht sich überall hoch und hat sehr viel Energie.
Bisher hatte ich sich vollstes Vertrauen, dass meine Tochter sich das nimmt, was sie braucht und wollte auch keine Pläne verfolgen, sondern auf mein Gefühl und vor allem auf meine Tochter hören. Seit einigen Tagen bin ich aber irgendwie unsicher, daher wollte ich hier nach Erfahrungen fragen.
Lou (11/23)
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Serafin
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Re: Nächtliches Stillen, Brei und Sättigung (9 Monate)
Dein Kind ist völlig normal. Auch 10 Mal nachts Stillen ist total normal. Noch lange sogar. Du kannst versuchen tagsüber öfter aktiv das Stillen anzubieten. Vielleicht wird es dann nachts weniger. Vielleicht auch nicht.
kleiner Maulwurf 12/15
kleiner Schildkröterich 05/19
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Re: Nächtliches Stillen, Brei und Sättigung (9 Monate)
Sehe ich genauso. Es ist anstrengend, aber fällt ganz klar unter völlig normales Babyverhalten. Wenn es dich nicht so besonders belastet, dass du einen sehr hohen Leidensdruck hast, würde ich dir raten genau wie bisher weiter zu machen. Und ein bisschen zu entspannen bzgl. Sättigungsgefühl etc.
Dein Kind ist noch so klein, da musst du dich wirklich nicht so viel sorgen.
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mit Sohn F (Ende September 18)
und Tochter V (Ende Juni 21)
The trick to happiness wasn't in freezing every momentary pleasure and clinging to each one, but in ensuring one's life would produce many future moments to anticipate. Shallan Davar/Brandon Sanderson
und Tochter V (Ende Juni 21)
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Phoebe89
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Re: Nächtliches Stillen, Brei und Sättigung (9 Monate)
Danke euch, das beruhigt mich. Ich weiß selbst nicht, warum ich mir da gerade so Sorgen machen und so unentspannt bin. Es ist vermutlich aber auch die Anstrengung. Seit sie drei mal am Tag isst, bin ich nur noch damit beschäftigt, Snacks und Brei zuzubereiten, Küche und Kind wieder sauber zu machen, Lätzchen abzuwaschen ect. die restliche Zeit bemühe ich, meine Tochter vor sich selbst zu retten. Sie schlägt tagsüber nur beim gehen im Kinderwagen, ich habe also gerade keine ruhige Minute am Tag. Zusammen mit den Nächten bin ich gerade einfach erschöpft.
Morgens stille ich sie auch, weil ich zu müde bin, um schon aufzustehen und sie dann manchmal nochmal wegdöst. Sie würde vermutlich auch am Nachmittag was essen, aber ich dann manchmal einfach keine Lust auf eine groß Aktion und stille sie einfach. Sie fordert es nicht aktiv ein, das hat die aber tagsüber noch nie so richtig gemacht, nur als sie ganz klein war. Nachts dafür umso mehr.
Ich habe manchmal einfach Sorge, ihr da keine gute Grundlage mitzugeben und sie aus Bequemlichkeit zu stillen oder ihre Signale nicht richtig zu deuten.
Morgens stille ich sie auch, weil ich zu müde bin, um schon aufzustehen und sie dann manchmal nochmal wegdöst. Sie würde vermutlich auch am Nachmittag was essen, aber ich dann manchmal einfach keine Lust auf eine groß Aktion und stille sie einfach. Sie fordert es nicht aktiv ein, das hat die aber tagsüber noch nie so richtig gemacht, nur als sie ganz klein war. Nachts dafür umso mehr.
Ich habe manchmal einfach Sorge, ihr da keine gute Grundlage mitzugeben und sie aus Bequemlichkeit zu stillen oder ihre Signale nicht richtig zu deuten.
Lou (11/23)
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pqr
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Re: Nächtliches Stillen, Brei und Sättigung (9 Monate)
Völlig normal. Es ist ja noch ein Baby, also ein Säugling.
Meine persönliche Erfahrung:
Ich hab dann halt versucht, tags mehr zu stillen, hat nachts ein bisschen geholfen. 2 bis 4 mal tags erscheint mir recht wenig. Meine Babys stillten damals tags häufiger.
Meine persönliche Erfahrung:
Ich hab dann halt versucht, tags mehr zu stillen, hat nachts ein bisschen geholfen. 2 bis 4 mal tags erscheint mir recht wenig. Meine Babys stillten damals tags häufiger.
Viele Grüße
pqr
pqr mit Mini 04/2015
und Mini2 12/2017
pqr
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Sommerkind16
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Re: Nächtliches Stillen, Brei und Sättigung (9 Monate)
Ich habe meinen Kindern tagsüber gar nicht so viel extra Essen zubereitet. Es gab dann auch fürs Baby was zu essen, wenn wir gegessen haben. Der Kleine hatte dann deutlich mehr Snacks, weil die Großen halt immer mal was geknabbert haben. Wenn sie zwischendurch was gegen den Hunger brauchten habe ich halt gestillt, ist doch praktisch wenn man nichts zubereiten muss.
. Der Kleine hat mit 9 Monaten wahrscheinlich nur Snacks und Stillen gehabt.
Manche Kinder werden auch nur etwas anhänglich, wenn sie Hungrig sind, andere quengelig, usw. Ich bin mir sicher, dass dein Kind mit steigendem Alter auch viel deutlichere Hungersignale zeigen wird. Bis dahin scheint es doch ganz gut zu klappen nach Gefühl etwas anzubieten.
Manche Kinder werden auch nur etwas anhänglich, wenn sie Hungrig sind, andere quengelig, usw. Ich bin mir sicher, dass dein Kind mit steigendem Alter auch viel deutlichere Hungersignale zeigen wird. Bis dahin scheint es doch ganz gut zu klappen nach Gefühl etwas anzubieten.
... mit dem Großen (01/18), dem Mittleren (06/19) und dem Kleinen (04/21)
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Phoebe89
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Re: Nächtliches Stillen, Brei und Sättigung (9 Monate)
Ja, einfach an Familientisch mitessen fände ich auch ideal. Nur gibt es den bei mir leider nicht. Ich habe keine gesunden Essgewohnheiten und habe bis vor kurzem tagsüber nur sehr wenig gegessen und auch keine richtige Mahlzeiten, also nie gefrühstückt und tagsüber eher Snacks, die nicht so kindgerecht sind (Proteinshake, Nussriegel und so). Abends esse ich dann erst sehr spät. Das wollte ich für meine Tochter ändern, ich esse also gerade bei meinem Baby mit und nicht umgekehrt 
Lou (11/23)
- ShinyCheetah
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Re: Nächtliches Stillen, Brei und Sättigung (9 Monate)
Ich weiß noch, dass ich Beikoststart auch bei beiden Kindern furchtbar anstrengend fand. Du hast mein Mitgefühl (())
Ganz ehrlich, für das Verhältnis, das dein Kind später zum Thema Essen hat, ist viiiiel wichtiger, was du ihm vorlebst als ob du ihm 2 oder 4x am Tag Brei oder Fingerfood anbietest.
Mein Vorschlag wäre: Überleg dir, welche 2 Mahlzeiten am Tag du eigentlich wichtig fändest und bereite da was für euch beide zu, das lecker und gesund ist. Und, wenn du deinem Baby wirklich noch häufiger Essen anbieten willst, greif auf was fertiges zurück. Einfach Banane. Oder Haferkringel. D*M hat haufenweise Snacks im Angebot
Ganz ehrlich, für das Verhältnis, das dein Kind später zum Thema Essen hat, ist viiiiel wichtiger, was du ihm vorlebst als ob du ihm 2 oder 4x am Tag Brei oder Fingerfood anbietest.
Mein Vorschlag wäre: Überleg dir, welche 2 Mahlzeiten am Tag du eigentlich wichtig fändest und bereite da was für euch beide zu, das lecker und gesund ist. Und, wenn du deinem Baby wirklich noch häufiger Essen anbieten willst, greif auf was fertiges zurück. Einfach Banane. Oder Haferkringel. D*M hat haufenweise Snacks im Angebot
mit Sohn F (Ende September 18)
und Tochter V (Ende Juni 21)
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und Tochter V (Ende Juni 21)
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Phoebe89
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Re: Nächtliches Stillen, Brei und Sättigung (9 Monate)
Ja, das werde ich mal probieren, um den Stress etwas rauszunehmen.
Jetzt habe ich gerade ein ganz schlechtes Gefühl, dass sie vielleicht die letzten Tage zu wenig Milch bekommen hat. Sie hat recht viel gegessen und sie war zufrieden, daher hatte ich das Gefühl, dass es reicht. Aber vielleicht war die Reduzierung für sie doch zu schnell und sie holt es abends und nachts nach.
Jetzt habe ich gerade ein ganz schlechtes Gefühl, dass sie vielleicht die letzten Tage zu wenig Milch bekommen hat. Sie hat recht viel gegessen und sie war zufrieden, daher hatte ich das Gefühl, dass es reicht. Aber vielleicht war die Reduzierung für sie doch zu schnell und sie holt es abends und nachts nach.
Lou (11/23)
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Kaba
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- Registriert: 07.11.2019, 04:36
Re: Nächtliches Stillen, Brei und Sättigung (9 Monate)
Ist es bei euch gerade auch so heiß? Kann es sein, dass sie einfach viel schwitzt und Durst hat?
Meine Kleine trinkt gerade oft nachts echt richtig viel Wasser (zusätzlich zum Stillen, das Stillen reicht ihr dann nicht und nach einer halben Flasche Wasser schläft sie sofort weiter). Die ist aber schon über zwei und Wasser nachts habe ich auch erst so ab 1,5 angeboten, glaube ich. Da weiß ich gerade nicht, ob ich das mit 9 Monaten schon machen würde, aber dann hättest du vielleicht zumindest eine Begründung...
(aber es gibt auch 100 andere Gründe)
Shinys Vorschlag zum Essen finde ich gut.
Und schlechtes Gewissen brauchst du doch nicht haben, schon gar nicht, wenn das Baby den ganzen Tag zufrieden war. Das holt sich schon, was es braucht.
Meine Kleine trinkt gerade oft nachts echt richtig viel Wasser (zusätzlich zum Stillen, das Stillen reicht ihr dann nicht und nach einer halben Flasche Wasser schläft sie sofort weiter). Die ist aber schon über zwei und Wasser nachts habe ich auch erst so ab 1,5 angeboten, glaube ich. Da weiß ich gerade nicht, ob ich das mit 9 Monaten schon machen würde, aber dann hättest du vielleicht zumindest eine Begründung...
(aber es gibt auch 100 andere Gründe)
Shinys Vorschlag zum Essen finde ich gut.
Und schlechtes Gewissen brauchst du doch nicht haben, schon gar nicht, wenn das Baby den ganzen Tag zufrieden war. Das holt sich schon, was es braucht.
Kaba mit Milchmädchen (09/19) und kleiner Vorfreude (6/22)