11 Monate alt und untergewichtig/zu leicht

Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen

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MalinV
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11 Monate alt und untergewichtig/zu leicht

Beitrag von MalinV »

Hallo ihr Lieben,
ich hoffe ich kann hier einmal meine Sorgen loswerden und vielleicht auch den ein oder anderen Tipp bekommen. Es geht um unseren jüngsten Sohn, 11 Monate. Seit der U4 fällt auf, dass er zu wenig zunimmt und so langsam komme ich an meine Grenzen. Ich weiß gar nicht genau, ob ich das richtige Unterforum gewählt habe - vielleicht auch eher Beikost? Ich beantworte erstmal die Fragen:

* Ist Euer Baby ein Junge oder ein Mädchen?
- Ein Junge

* Wird oder wurde Euer Baby zugefüttert, wenn ja, mit was (Muttermilch, Formulanahrung)? Schreibt bitte die Mengen auf (wie oft und wieviel täglich) und womit zugefüttert wird oder wurde
- Ich habe circa 7 Monate vollgestillt. Pre-Nahrung akzeptiert er nicht. Seit dem wird Beikost angeboten.

*Bitte beschreibt, wie Euer Stillalltag für gewöhnlich aussieht: Wie oft und wie lange wird üblicherweise gestillt? Wie lang sind die Schlafpausen?
- J. wird gegen 6:00 wach, ab dann wird MINDESTENS stündlich gestillt. Bis vor 2 Wochen nur solange er wollte, das war maximal 5 Minuten an einer Brust und dann wollte er weiter. Seit das Gewicht stagniert bzw. er sogar abnimmt, trage ich ihn beim Stillen, damit er dabei bleibt, sodass wir auf circa 15 Minuten Stillen kommen (beide Seiten). Er schläft vormittags. mittags und nachmittags circa 45 Minuten.

*Wie oft pro Tag scheidet das Baby aus? Wie häufig hat es Stuhlgang?
- Bei jedem Windelwechsel (mind. alle 2 Stunden außer nachts) nasse Windel, allerdings nicht prallvoll sondern wenig. Stuhlgang circa 1 mal täglich.

*Berichtet auch von Eurem Stillstart und den ersten Wochen nach der Geburt, v.a.: Wie klappt(e) das Stillen? Unruhiges Baby? Andock-Probleme?
- Das Stillen klappt seit Geburt gut, nur hat er zu wenig Ruhe zum Stillen. Er ist sehr aktiv. Außerdem stillt er seit Beginn falsch: Er hat eigentlich nur die Brustwarze im Mund. Als ich meiner Hebamme davon erzählte (mit circa. 2,5 Monaten), meinte sie, dass dies nun zu spät sei, weil er das nun nicht mehr ändern würde. Meine Versuche dies zu ändern (Brustwarze in den Mund stülpen usw.) scheiterten. Er zieht dann den Kopf zurück um weniger zu fassen zu haben.

Kennt es künstliche Sauger, also z.B. Flaschen, Hütchen, Schnuller?
- Seit er 5 Monate alt ist, nimmt er einen Schnuller, allerdings nur im Auto oder Buggy und manchmal zu Hause, wenn er schläft. Nachts oder im Alltag zu Hause mag er ihn nicht.

* Seid Ihr (bzw. Ist Euer Kind) bereits woanders in Behandlung/Beratung? Stillberatung, Kinderarzt, Hebamme, Osteopath, Krankengymnastik...?
- Regelmäßige Gewichtskontrollen beim Kinderarzt. Seit 2 Monaten bei einer Logopädin. Am kommenden Montag einen Termin beim Kinderkardiologen.

Gibt es medizinische Besonderheiten, die das Stillen betreffen könnten? Z.B. Orthopädische Auffälligkeiten, Frühgeburt, Gelbsucht beim Baby? Brust-Operationen, Schilddrüsen- und andere chronische Erkrankungen (Übergewicht, Diabetes, PCOS,...) bei der Mutter? Medikamenteneinnahme?
- Nein.

* Falls dieses Kind nicht Dein erstes ist, beschreibe bitte kurz Deine Stillerfahrung mit Deinem/Deinen größeren Kind/ern.
- Gestillt wurde der Große circa 3 Monate lang. Damals aus Unwissenheit zugefüttert, weil er GEFÜHLT immer Hunger hatte. Dadurch dann mit circa 5 Monaten abgestillt.

Anbei die Gewichte, beim Kinderarzt gewogen oder zu Hause mit elektrischer Babywaage:

- 18.06.23, Geburt: 3350g, 49cm
- 27.06.23, U2: 3605g, 50cm
- 27.07.23, U3: 4472, 53,5cm
- 18.10.23, U4: 5590g, 61,7cm (Eintrag: Gewicht im U-Heft, Gewicht beobachten, seitdem Kontrollen)
-20.12.23, U5: 6080g, 63,5cm
- 27.02.24.: 6340g
- 9.4.24.: 6690g
- 21.05.24: 6910
- 31.05.24: 6880g, 70cm

Wie ihr seht, hat J. zuletzt auch noch abgenommen. Durch das geringe Gewicht wurde am vorletzten Termin am 21.05. Blut entnommen und ich habe eine Stuhlprobe abgegeben. Die Blutwerte sind unauffällig, auch Eisen und Schilddrüse. Die Stuhlprobe war ebenfalls unauffällig, es steht noch ein letztes Ergebnis (Zöliakie) aus, welches erst nächste Woche kommt.
Da J. mich gerade einfordert, schreibe ich später noch mehr.

Liebe Grüße schon einmal! :)
Januar 2019/ Juni 2023
MalinV
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Re: 11 Monate alt und untergewichtig/zu leicht

Beitrag von MalinV »

Das er vom 9.4.24 bis zum 21.05.24 noch schlechter zunahm, konnte ich mir noch erklären. J. hatte einen riesigen Entwicklungssprung, innerhalb von 4 Wochen lernte er sitzen, robben, sich hinknien und in den Stand ziehen. Da war ich wirklich baff, hatte ich mir zuvor noch Sorgen gemacht, ob er vielleicht entwicklungsverzögert sei. Auch die Beikost lief etwas besser, es wurden häufiger nennenswerte Mengen Brei gegessen und ich dachte wir wären auf dem richtigen Weg.
Seit 2 Wochen aber, läuft es eher schlechter, was sich auch in der Abnahme des Gewichts zeigt. In diesen zwei Wochen wurde er allerdings auch geimpft und hatte 3 Tage leichtes Fieber. Außerdem zahnt er und mag nun aktuell nichts essen, bis auf etwas Fingerfood.

Die Kinderärztin sagte mir im heutigen Termin, dass wir nun erstmal den kommenden Montag abwarten (Kinderkardiologe) und uns dann in zwei Wochen wiedersehen. Sie sagte, er mache einen guten Eindruck, sei gut entwickelt und wir würden das im Auge behalten. Sollte der Kinderkardiologe nichts finden, würden wir noch eine Überweisung zum Endokrinologen bekommen.

Ich mache mir einfach so Sorgen. Nicht nur um sein Gewicht, sondern auch um seine Größe. Mein Mann ist 1,78m, ich bin 1,73m und unser großer Sohn gehörte immer eher zu den größeren.
Dazu kommt auch - auch wenn viele das wahrscheinlich nicht verstehen können - das ich einfach nicht mehr stillen mag. Natürlich stille ich weiter, wir fahren das Stillen ja sogar eher weiter hoch. Denn ich will ihm nicht die einzige Möglichkeit nehmen, nennenswerte Kalorien zu sich zu nehmen. Aber es belastet mich immer mehr. Wir haben auch schon alles versucht: verschiedene Flaschen, verschiedene Säuglingsnahrungsmarken. Er kann zwar aus der Flasche trinken, aber akzeptiert kaum andere Milch.
Ich war vor kurzem einen Abend lang weg, an dem er von meinem Mann gefüttert wurde, da hat er im Halbschlaf 120 ml getrunken. Kurz darauf kam ich nach Hause und habe natürlich die restliche Nacht gestillt. Am nächsten Morgen war es das erste Mal, dass er eine wirklich volle Windel hatte.
Und das wiederum bestärkt mein Gefühl (mit dem ich ja auch falsch liegen kann!), dass meine Milch nicht ausreicht. Sein großer Bruder hatte teilweise so volle Windeln nach kurzer Zeit, dass sie ausliefen. J. Windeln sind zwar nass, aber nie so, dass sie gewechselt werden müssten. Wenn ich versuche Milch abzupumpen (elektrische Pumpe, beide Seiten) kommen nach 20 Minuten circa 30ml aus jeder Brust. Mehr nicht.
Auch die Kinderärztin sagte mir nach meinen Erzählungen, dass sie vermutet, dass meine Milch nicht ausreicht.
Morgen, am Samstag, bin ich über Tag eingeladen und mein Mann übernimmt, da ich J. nicht mitnehmen kann. Die Kinderärztin sagt, wir wollen ruhig mal ausprobieren, ob J. die Flasche von meinem Mann akzeptieren würde, wenn ich nicht da bin und er Hunger hat. Ich bin natürlich auf Abruf, aber brauche nach 11 Monaten auch dringend mal ein paar Stunden für mich.
Dieser Druck, dass sich alles nur noch um das Zunehmen und Essen des Kindes dreht, macht mich wahnsinnig, weil ich nicht weiß, was ich noch ändern kann.
Vielleicht hat ja noch jemand einen Rat oder eine Idee?
Es war auf jeden Fall schon einmal hilfreich, sich alles von der Seele zu schreiben..

Liebe Grüße, Malin :)
Januar 2019/ Juni 2023
MalinV
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Re: 11 Monate alt und untergewichtig/zu leicht

Beitrag von MalinV »

Achso, ich habe überlegt, ob ich vielleicht ein BES kaufe und versuche, damit zuzufüttern?
Oder meint ihr, das wird er nicht mehr mitmachen, weil er schon „zu alt“ ist? Fragen über Fragen..
Januar 2019/ Juni 2023
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Re: 11 Monate alt und untergewichtig/zu leicht

Beitrag von Astraea »

Guten Morgen. Ich bin zwar "nur" eine Mama, aber ich rate dir das BES zu kaufen und zuzufüttern. Wenn möglich mit Muttermilch, ansonsten eben Pre. Falls dein Kind das mit dem BES nicht mitmachen sollte, dann versuch es mit nem becher. Ich finde, er wiegt schon sehr wenig bzw nimmt sehr schlecht zu. Aber mal sehen was die Profi's hier zu sagen
delfinstern
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Re: 11 Monate alt und untergewichtig/zu leicht

Beitrag von delfinstern »

Was isst er denn? Brei aus was? Fingerfood? Schreib doch mal die Lebensmittel auf, die er mag. Da gibt es ja durchaus oft Lebensmittel, die mehr Kalorien haben. Wurde nur der HB Wert bestimmt oder auch ferritin?
Liebe Grüße
Delfin*
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Jia
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Re: 11 Monate alt und untergewichtig/zu leicht

Beitrag von Jia »

Was isst das Kind sonst so? Du hast jetzt den Fokus fast ausschliesslich aufs Stillen gelegt. Da bin ich keine Spezialistin (die melden sich noch), aber ich kenne das Grundproblem aus eigener Erfahrung, wir hatten bei der Grossen auch das Problem, dass sie ab Geburt durch die Perzentilen nach unten gerutscht ist. Deshalb haben wir ab Beikoststart mit hochkalorischer Kost begonnen. Mit 11 Monaten gibt es ja so einige Möglichkeiten, zusätzliche Kalorien ins Kind zu bekommen, aber der typische Obst-/Gemüsebrei ist dann nicht die ideale Variante. Wie sieht es aus mit Öl, Nussmus, Sahne, Butter? Und bei Fingerfood Avocado, Banane, fetter Fisch etc.? Das würde dir ev. helfen, beim Stillen etwas den Stress rauszunehmen.
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Kambly
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Re: 11 Monate alt und untergewichtig/zu leicht

Beitrag von Kambly »

Ich (auch Laie und Mama) würde mir kein BES mehr kaufen. Deine Milch muss mit 11 Monaten auch nicht mehr reichen. Das Stillen wird durch Beikost ergänzt und dein Kind sollte die fehlenden Kalorien durch Nahrung ergänzen können. Da schliesse ich mich der Frage an, was dein Kind denn isst?
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Re: 11 Monate alt und untergewichtig/zu leicht

Beitrag von MalinV »

Vielen Dank schonmal für die Antworten.
Dass das ausschließliche Stillen bestenfalls durch hochkalorische Beikost ergänzt werden sollte, ist mir bewusst. Aber das ist leider Teil des Problems.
J. hing bei der Geburt sehr lange im Becken fest, mit starkem Druck auf sein Gesicht. Es fiel uns schnell auf, dass Berührungen im Gesicht, an den Lippen, rund um den Mund ihm super unangenehm waren. Daraufhin wurden wir zur Logopädin überwiesen, mit der wir daran arbeiten. Er macht auch tolle Fortschritte, er toleriert Berührungen, steckt sich inzwischen selber Essen in den Mund, kaut und schluckt ganz normal, soweit so gut. Aber wir reden hier wirklich von kleinsten Mengen. Zumal er überwiegend Sachen akzeptiert, die leider nicht hochkalorisch sind, wie z.B. Gurke, Erdbeeren, Mais-/Hirsesnacks.
Er isst keine Fruchtpürres, keinen Quark, keine Avocado, keine Milchbreis, etc.´, aktuell auch keinerlei Brei mehr

Ein typischer Tag sieht aktuell in etwa so aus:

- 6:00 aufstehen, beide Seiten stillen
- 7:00 Frühstück, ich und der große Bruder essen Brot o.Ä., J. isst zwei 1x1cm große Brotstücke mit Butter und Käse, etwas Gurke, Pre-Milch anbieten (in der einzigen Flasche, die er ab und an toleriert) - max. 20-30ml davon trinken, danach nochmal stillen
- ca. 8:30 beide Seiten stillen, danach schlafen
- 10:00 Snack anbieten: 2 Scheiben Banane, Pre wird abgelehnt, 2 oder 3 Maiskringel, danach stillen
- 11:00 wieder Snack anbieten, wird abgelehnt, stillen
- 12:00 Mittag mit dem großen Bruder, es wird alles vom Tisch angeboten oder ich habe extra etwas für ihn gekocht, also z.B. Kartoffelpürre (mit Butter und Sahne) (2-3 Löffel), Nudeln mit Soße (2 Stück), selbstgemachte Pfannkuchen mit Dattelsirup (2-3 Stücke), Käse-Brokkoli-Puffer (2-3 kleine Stücke), Pre-Milch oder Vollmilch anbieten (Glas und Flasche)- abgelehnt
- 12:30 stillen und schlafen
- 14:00 halber Butterkeks vom großen Bruder gegessen, eine Erdbeere, Pre-Milch abgelehnt, Sahnejoghurt abgelehnt, kurz darauf stillen
- 15:00 häufig draußen, im Buggy Snacks angeboten: Banane abgelehnt, 5 kleine Knusperdinos, ein kleines Stück Laugenstange vom Bruder, Flasche abgelehnt
- 16:00 stillen
- 18:00 Abendbrot mit der ganzen Familie, meistens noch einiges angeboten, was mittags schon angeboten wurde, wieder maximal 2-3 Stücke

Bis vor ein paar Tagen hat er abends ein halbes Glässchen bei meinem Mann gegessen, seit er zahnt aber nicht mehr, das wird verweigert oder ausgespuckt. Ansonsten habe ich in jeden Brei extra Öl zugefügt, die Pfannkuchen in Butter angebraten, Brot mit Dattelsirup und Mandelmus gegeben.
Allgemein bieten mein Mann, sein großer Bruder und ich ihm IMMER wenn wir essen etwas davon an, aktuell auch egal was - hauptsache er isst. Aber es ist egal was es gibt, nach 2 oder 3 Löffeln/Bissen/Stücken verweigert er, als hätte er keinen Hunger mehr. Es ist schwer zu erklären, aber wenn er seine paar Bissen gegessen hat, weint er auch nicht - es ist also nicht so, dass er Hunger zeigt und aufs Stillen wartet, er würde danach einfach herumkrabbeln und spielen. Meist nehme ich ihn mir aber dann und stille ihn, damit er überhaupt ein paar Kalorien zu sich nimmt. Ich habe ihn auch schon häufiger mal 2-3 Stunden nicht gestillt, damit er überhaupt Hunger bekommen kann. Aber auch dann ist nach wenigen Happen Ende. Das häufige Stillen ist also eher mein Versuch, damit er überhaupt genug trinkt. Sowohl die Logopädin, als auch die Kinderärztin raten uns aktuell, des Druck beim Essen rauszunehmen und uns eher auf die Milchnahrung zu konzentrieren - also stillen bzw. eher zufüttern. Weil auch unser Großer erst spät Interesse beim Essen gezeigt hat und mit ca. 14-15 Monaten nennenswerte Mengen gegessen hat. Da war es aber auch nie ein Problem, weil er immer genug wog.
Beim Kleinen ist halt das Problem, dass sich alles nur noch um Essen und Trinken handelt und ich einfach scheitere beim zufüttern. Ich wäre so dankbar wenn er einfach seine Milch per Flasche trinken und genügend Kalorien zu sich nehmen würde. Dann könnten wir den Druck beim Essen rausnehmen, denn wir haben langsam das Gefühl das er auch deswegen dicht macht.
Wir haben auch schon überlegt, ob sein Magen vielleicht zu klein ist - natürlich wird das vermutlich Quatsch sein, aber es ist so merkwürdig das er nach kleinsten Mengen - egal ob Essen oder Trinken - schon "fertig" ist und weiter spielen will. Es ist nicht so, dass er keinen Hunger hat, das zeigt er ganz deutlich, aber er stillt dann seine paar Minuten, der Milchspendereflex wird ausgelöst, er trinkt seine paar Schlucke und will am liebsten schon wieder weiter gucken und spielen.
Januar 2019/ Juni 2023
delfinstern
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Re: 11 Monate alt und untergewichtig/zu leicht

Beitrag von delfinstern »

Wegen zahnen: hast du ihm Schmerzmittel gegeben?
Isst er anders, wenn du wirklich mal länger weg bist? Sind Backenzähne da? Meine haben erst gegessen als ich wieder arbeiten war und tatsächlich 7-8h nicht verfügbar war.
Liebe Grüße
Delfin*
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MalinV
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Re: 11 Monate alt und untergewichtig/zu leicht

Beitrag von MalinV »

delfinstern hat geschrieben: 01.06.2024, 10:14 Wegen zahnen: hast du ihm Schmerzmittel gegeben?
Isst er anders, wenn du wirklich mal länger weg bist? Sind Backenzähne da? Meine haben erst gegessen als ich wieder arbeiten war und tatsächlich 7-8h nicht verfügbar war.
Bislang hat er nur 2 Schneidezähne unten. Aktuell kommen 2 Schneidezähne oben. Schmerzmittel haben wir ihm bislang nur nachts gegeben, wenn er nicht zur Ruhe kam, vielleicht sollten wir ihm etwas über Tag geben? Die Kinderärztin meinte, das würde auch so gehen - aber vielleicht würde ihm das etwas helfen?
Ich weiß tatsächlich nicht, wie er isst wenn ich nicht da bin. Bislang waren es immer nur 2-3 Stunden in denen ich weg war, da hat er eigentlich immer ähnlich gegessen, aber das waren natürlich auch nur kurze Zeiträume die überbrückbar waren. Als ich einen Abend weg war, nahm er im Halbschlaf die Flasche mit Pre und hat diese auch ausgetrunken.
Daher teilen mein Mann und ich uns aber heute auch auf, um mal zu sehen wie es läuft wenn ich nicht da bin. Ich habe zwar Angst, dass er dann gar nichts isst oder trinkt und dadurch erst recht abnimmt, andererseits werden uns ein paar Stunden wohl nicht völlig rausreißen.
Januar 2019/ Juni 2023
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