Zufüttern erhöhen? / Aber Wunsch zu reduzieren

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nanimi
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Re: Zufüttern erhöhen? / Aber Wunsch zu reduzieren

Beitrag von nanimi »

Hallo juliv, unsere Beiträge hatten sich überschnitten. Danke für die Bestätigung. Auch wenn mir die 15. Perzentile besser gefallen würde.. :roll:
Liebe Grüße,
Nani
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Theolino
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Re: Zufüttern erhöhen? / Aber Wunsch zu reduzieren

Beitrag von Theolino »

Ich schau heute Abend nochmal drüber.
Theolino mit Lieblingssohn 01/15 und Lieblingstocher 06/17
Theolino
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Re: Zufüttern erhöhen? / Aber Wunsch zu reduzieren

Beitrag von Theolino »

Guten Abend Nani,
es gibt verschiedene Apps und Rechner mit Hilfe derer der Gewichtsverlauf von Kindern begleitet werden kann. Für die Stillberatung basieren unsere Percentielenkurven auf den Empfehlungen der WHO.Entsprechend dieser WHO Percentilen für Stillkinder liegt das Gewicht Deines Kindes derzeit knapp unter der 15. Percentile und bewegt sich seit Ende März parallel zu dieser mit kleinen Schwankungen. Ansich ist es völlig egal, auf welcher Percentile sich ein Kind bewegt, solange es gut zunimmt, ausreichend viele Windeln am Tag gebraucht werden und sich das Kind gut entwickelt. Die 97 und die 3 Percentile stellen etwas wie Grenzen dar, ab denen man genauer hinschaut. Ich sehe es wie Deine Hebamme: mit der derzeitigen Zufüttermenge nimmt Dein Kind gut zu. Ein regelmäßiges Wiegen 2x die Woche sehe ich als absolut ausreichend.
nanimi hat geschrieben: 27.05.2024, 10:57 Eine Veränderung meines Körpergeruchs könnte ich nicht feststellen. Somit werde ich ab sofort 3x 2 Kapseln Bockshornklee nehmen. Damit komme ich dann auf 3900mg am Tag.
Das ist eine gute Idee.
nanimi hat geschrieben: 27.05.2024, 10:57 Der TSH-Wert wurde seit Geburt nicht nochmal bestimmt. Der letzte Wert Mitte Dezember (27. SSW) lag bei 1,66 mU/l und der vom Baby war im Rahmen des Neugeborenen-Screenings 0,86 mU/l.
Hier würde ich empfehlen den Wert kontrollieren und den Bedarf an L-Thyroxin gegebenfalls anzupassen.
nanimi hat geschrieben: 27.05.2024, 10:57 Die Pre-Menge in kleinere Portionen aufzuteilen, erscheint mir etwas schwierig umzusetzen, denn schon 4x ist manchmal kaum zu schaffen bei ihren vielen Schläfchen. Da bekommt sie immer alle 3-4 Stunden (die Zeit vergeht schneller als man denkt!), das erste am Tag aber erst so zwischen 8.30 Uhr und 10 Uhr, je nachdem wann wir früh aus dem Bett kommen.. Die letzte Portion gibt es zwischen 20 und 21 Uhr. Wird es später, hab ich dann in der Nacht Probleme, da die Kleine dann länger schläft als meine Brüste wollen. Wie schon geschrieben, "läuft" es nachts ganz gut. Da wird der MSR oft an beiden Seiten ausgelöst, tagsüber passiert das nicht so häufig. Ich kann es aber gerne mal probieren. Welche Aufteilung schlägst du vor? auf
Mein Gedanke wäre die derzeit 280 ml auf 5 besser 6 Mal aufzuteilen und jeweils nach dem Stillen, zuzufüttern, wenn Du bei der Flasche bleiben möchtest.
nanimi hat geschrieben: 27.05.2024, 10:57 Vorm BES scheue ich mich ehrlich gesagt. Ich habe schon so oft von einer komplizierten Handhabung oder von schnellem Verschleiß gelesen. Und auch von Babys, die dann nicht mehr gerne an die Brust ohne BES gehen. Dadurch dass wir wirklich viel Zeit zusammen haben und aktuell kaum Termine außer Haus anstehen, ist sie wirklich sehr oft angelegt. Auch wenn sie schläft, darf sie nuckeln bis sie von sich aus loslässt. Zuhause habe ich sie auch selten im TT, sonst würde sie lange fest schlafen ohne Brust. Natürlich macht mich das gerade wenig produktiv, aber diese Zeit geht so schnell rum und ich will sie nochmal ganz intensiv genießen. Und dazu habe ich den Luxus bereits großer Kinder. Sie versorgen sich alleine und helfen eher mir. Die Große kümmert sich zb seit der Geburt immer um die Wäsche und gestern hat sie alleine einen leckeren Zupfkuchen gebacken.
Das Zögern vorm BES kann ich verstehen. Vor allem zu Beginn ist es schon viel im Handling. Die Gefahr der Saugverwirrung ist damit aber viel geringer und die Zufütterung an der Brust stimuliert eben die Milchbildung, was langfristig der Weg weg von der Zufütterung und hin zum ausschließlichen Stillen sein kann. Das ist allein Deine Entscheidung. Ich begleite DIch auf Eurem Weg.
nanimi hat geschrieben: 27.05.2024, 10:57 Ich würde mich aber nochmal aufs Pumpen / Ausstreichen einlassen. Vielleicht kann jemand eine günstige, einfache Pumpe empfehlen, die man parallel während des Stillens an der anderen Seite nutzt? Milchgewinnung per Hand klappt irgendwie gar nicht, vermutlich fehlt mir da die richtige Technik, obwohl ich mir schon ein paar Videos dazu angesehen habe.
Dann würde ich ihr nämlich gerne den Rahm füttern. Es würde mich interessieren, wieviel sich da überhaupt absetzt. Auch wenn die Literatur es anders beschreibt, habe ich doch seit dem ersten Kind das Gefühl, es gibt Frauen mit Sahne in den Brüsten und mich mit Magermilch.. Keine Ahnung. :-?
Pumpen ist selbstverständlich eine zusätzliche Möglichkeit. Bedeutet aber auch einen Mehraufwand zusätzlich zu dem schon Vorhandenen zum Zufüttern. Das Abpumpen an der anderen Seite parallel zu Stillen könnte da deutlich Zeit sparen. Das Aufrahmenlassen von Muttermilch ist ebenso eine gute Option. Ganz sicher jedoch ist Deine Milch das Beste was sich Deine Tochter wünschen kann und sie ist kein "Lightprodukt";)
Theolino mit Lieblingssohn 01/15 und Lieblingstocher 06/17
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nanimi
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Re: Zufüttern erhöhen? / Aber Wunsch zu reduzieren

Beitrag von nanimi »

Hallo! :)
Entsprechend dieser WHO Percentilen für Stillkinder liegt das Gewicht Deines Kindes derzeit knapp unter der 15. Percentile und bewegt sich seit Ende März parallel zu dieser mit kleinen Schwankungen (...) Ich sehe es wie Deine Hebamme: mit der derzeitigen Zufüttermenge nimmt Dein Kind gut zu. Ein regelmäßiges Wiegen 2x die Woche sehe ich als absolut ausreichend.
Das klingt erstmal sehr beruhigend und freut mich sehr. Ich bin mit diesem zarten Baby sehr zufrieden und es ist schön, wenn das auch andere vom Fach so beurteilen. Ich hoffe nur, dass wir die Zufüttermenge nicht erhöhen müssen und ein kleiner Traum wäre das Vollstillen auch immer noch. Ob es realistisch wäre? Woran würde man denn erkennen, dass man eine Reduzierung schrittweise wagen kann?

Ich würde jetzt immer am nächsten Morgen wiegen, wenn es zuvor Stuhlgang gab. Der ist ja 2x pro Woche aller 3-4 Tage. Und so ist es vielleicht auch am besten vergleichbar, oder?
Mein Gedanke wäre die derzeit 280 ml auf 5 besser 6 Mal aufzuteilen und jeweils nach dem Stillen, zuzufüttern, wenn Du bei der Flasche bleiben möchtest.
Ich habe es gestern und heute versucht, aber wir sind nicht so erfolgreich damit. Dadurch, dass wir im Prinzip ja nur 12 Stunden zur Verfügung haben, müssten wir bei 6x täglich aller 2 Stunden zufüttern. Das Stillen dauert schon eine Weile und dann schläft sie mit ihren 2 Monaten noch echt viel. Am Ende stillen wir dadurch eher weniger, was ja nicht der Sinn ist. Auf 5x schaffen wir es grad so. Gestern waren das 70, 40, 40, 60, 70ml und heute 70, 50, 50, 60, 50ml.
Ich überlege, die Ersatzmilch vielleicht mit Fingerfeeder beim Stillen zu geben. Mit dem BES will ich mich ehrlich gesagt nicht noch beschäftigen, zumal ich ab nächster Woche wieder arbeiten werde (von zu Hause aus). Bis zu welchem Alter kann es denn zu einer Saugverwirrung kommen?
Hier würde ich empfehlen den Wert kontrollieren und den Bedarf an L-Thyroxin gegebenfalls anzupassen.
Nächste Woche Montag hab ich Termin zur Blutabnahme, danach wissen wir mehr.
Ich hatte letztes Jahr auch hochdosiertes Eisen wegen starkem Ferritin-Mangel genommen. Zum Ende der Schwangerschaft hatte ich dann damit aufgehört. Wäre es denn ok, das in der Stillzeit zu nehmen? Oder ist ein guter Eisenhaushalt sogar Voraussetzung für gute Milchbildung?
Liebe Grüße,
Nani
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nanimi
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Re: Zufüttern erhöhen? / Aber Wunsch zu reduzieren

Beitrag von nanimi »

16.03. 3230g Geburt HG-Hebamme
18.03. 3000g WB-Hebamme
21.03. 3000g U2 Ärztin
22.03. 2970g Hebamme, 3x Urin, 1x Stuhl, +80ml Pre
23.03. 5x Urin, 2x Stuhl, +110ml Pre
24.03. 3080g, 3x Urin, +90ml Pre
25.03. 3x Urin, 2x Stuhl (endlich eher gelb statt orange), +50ml Pre (aber viel daneben gelaufen)
26.03. 3020g, 4x Urin, 3x Stuhl, +100ml Pre
27.03. 4x Urin, 1x Stuhl, +140ml Pre
28.03. 3100g, 4x Urin (endlich viel), 1x Stuhl, 170ml Pre (ab heute per Flasche)
29.03. 5x Urin, 4x Stuhl, +170ml Pre
30.03. 3150g, 4x Urin, 2x Stuhl, +200ml Pre
31.03. 6x Urin, 2x Stuhl, +215ml Pre
01.04. 3200g 6x Urin, 2x Stuhl, +220ml Pre
02.04. keine Daten, da KH (Blinddarm-OP)
03.04. keine Daten, da KH
04.04. 3350g Hebamme, ab Mittag wieder zu Hause
05.04.
06.04. 3400g
07.04.
08.04.
09.04.
10.04. 3500g U3 Ärztin
11.04.
12.04. 3600g, 1x Stuhl, +360ml Pre
13.04. +380ml Pre
14.04. 1x Stuhl, +250ml Pre
15.04. +310ml Pre
16.04. +320ml Pre
17.04. +280ml Pre
18.04. 3700g, 1x Stuhl, +350ml Pre
19.04. +350ml Pre
20.04. +280ml Pre
21.04. 1x Stuhl, +210ml Pre
22.04. +280ml Pre
23.04. +330ml Pre
24.04. 3900g, 6x Urin, +280ml Pre
25.04. 5x Urin, 1x Stuhl, +280ml Pre
26.04. 14x angelegt, 6x Urin, 1x Stuhl, +260ml Pre (per Becher)
27.04. 3910g ab hier eigene Waage, 15x angelegt, 5x Urin, +270ml Pre
28 04. 15x angelegt, 7x Urin, 1x Stuhl, +250ml Pre
29.04. 3940g, 14x angelegt, 7x Urin, +280ml Pre
30.04. 3970g, 14x angelegt, 6x Urin, +300ml Pre
01.05. 4050g, 13x angelegt, 6x Urin, +250ml Pre
02.05. 4080g, 13x angelegt, 7x Urin, 1x Stuhl, +260ml Pre
03.05. 4090g, 12x angelegt, 6x Urin, +200ml Pre
04.05. 4080g, 14x angelegt, 5x Urin, +260ml Pre
05.05. 4110g, +270ml Pre
06.05. 1x Stuhl, +260ml Pre
07.05. +270ml Pre
08.05. 4160g, +280ml Pre
09.05. 1x Stuhl, +280ml Pre
10.05. 4220g, +280ml Pre
11.05. 4260g, +280ml Pre
12.05. 1x Stuhl, +280ml Pre
13.05. 4350g, +280ml Pre
14.05. +280ml Pre
15.05. 4350g, +280ml Pre
16.05. 4370g, 1x Stuhl, +280ml Pre
17.05. +250ml Pre
18.05. 4370g, +280ml Pre
19.05. 1x Stuhl, +280ml Pre
20.05. +280ml Pre
21.05. +280ml Pre
22.05. 1x Stuhl, +280ml Pre
23.05. 4480g, +280ml Pre
24.05. +280ml Pre
25.05. 4530g, +280ml Pre
26.05. 1x Stuhl, +280ml Pre
27.05. 4570g, +280ml Pre
28.05. +280ml Pre
29.05. 1x Stuhl, +280ml Pre
30.05. 4610g

Hm, das ist in 3 Tagen nicht sonderlich viel.. :(
Liebe Grüße,
Nani
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Theolino
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Re: Zufüttern erhöhen? / Aber Wunsch zu reduzieren

Beitrag von Theolino »

Das ist ein einzelner Wert. Wir schauen gemeinsam die Entwicklung an und die ist bislang gut. Melde mich heute Abend.
Theolino mit Lieblingssohn 01/15 und Lieblingstocher 06/17
Theolino
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Re: Zufüttern erhöhen? / Aber Wunsch zu reduzieren

Beitrag von Theolino »

nanimi hat geschrieben: 29.05.2024, 22:57 Das klingt erstmal sehr beruhigend und freut mich sehr. Ich bin mit diesem zarten Baby sehr zufrieden und es ist schön, wenn das auch andere vom Fach so beurteilen. Ich hoffe nur, dass wir die Zufüttermenge nicht erhöhen müssen und ein kleiner Traum wäre das Vollstillen auch immer noch. Ob es realistisch wäre?
Ein Erhöhen der Zufüttermenge sehe ich momentan nicht. Es gibt einen leichten Abwärtsttrend gerade, da würde ich sagen wir schauen uns die kommenden Tage an. Wenn Deine kleine Maus weiter entlang der Percentile zunimmt, wäre es denkbar, eine schrittweise Reduktion zu wagen. Ob es zum Vollstillen reicht, kann Dir leider keiner vorhersagen.
nanimi hat geschrieben: 29.05.2024, 22:57 Ich würde jetzt immer am nächsten Morgen wiegen, wenn es zuvor Stuhlgang gab. Der ist ja 2x pro Woche aller 3-4 Tage. Und so ist es vielleicht auch am besten vergleichbar, oder?
Das ist ungewöhnlich, aber ich finde eine passende Idee.
nanimi hat geschrieben: 29.05.2024, 22:57 Ich überlege, die Ersatzmilch vielleicht mit Fingerfeeder beim Stillen zu geben.
Das Füttern mit dem Fingerfeeder ist nicht so ganz einfach und ich kann es mir schlecht beim Stillen handelbar vorstellen. Wäre ein Zufüttern per Sonde eine Idee für Dich? Das ist parallell zum Stillen einfacher als der EInsatz des Fingerfeeders.
nanimi hat geschrieben: 29.05.2024, 22:57 Mit dem BES will ich mich ehrlich gesagt nicht noch beschäftigen, zumal ich ab nächster Woche wieder arbeiten werde (von zu Hause aus).
O.K.
nanimi hat geschrieben: 29.05.2024, 22:57 Bis zu welchem Alter kann es denn zu einer Saugverwirrung kommen?
Eine Saugverwirrung kann in der gesamten Stillzeit vorkommen.
nanimi hat geschrieben: 29.05.2024, 22:57 Nächste Woche Montag hab ich Termin zur Blutabnahme, danach wissen wir mehr.
Ich hatte letztes Jahr auch hochdosiertes Eisen wegen starkem Ferritin-Mangel genommen. Zum Ende der Schwangerschaft hatte ich dann damit aufgehört. Wäre es denn ok, das in der Stillzeit zu nehmen? Oder ist ein guter Eisenhaushalt sogar Voraussetzung für gute Milchbildung?
Gut, dass Du das mit dem Blutbild angehst. Dann können wir da alle Eventualitäten ausschließen. Und ja, ein Eisenmangel kann durchaus Einfluss auf die Milchbildung haben. Wenn Du da schon einen behandlunsgbedürftigen Mangel hattest allemal. Denn oft kommt es ja bei der Geburt auch zu Blutverlusten. Und für die Wundheilung und die Miclhbildung bedarf es Eisen. Lass das gerne gleich mit kontrollieren.
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nanimi
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Re: Zufüttern erhöhen? / Aber Wunsch zu reduzieren

Beitrag von nanimi »

Danke Theolino für deine Hilfe!
Das ist ungewöhnlich, aber ich finde eine passende Idee.
Sie kackert tatsächlich ziemlich zuverlässig an 2 festen Tagen in der Woche. Da gibt es höchstens mal einen Tag Toleranz. :mrgreen:
Du gibst mir aber Bescheid, wenn wir häufiger wiegen sollten?
Wäre ein Zufüttern per Sonde eine Idee für Dich?
Hast du da einen Link / eine Empfehlung für mich?
Eine Saugverwirrung kann in der gesamten Stillzeit vorkommen.
Oje, das wäre der worst case.. :(
Gut, dass Du das mit dem Blutbild angehst. Dann können wir da alle Eventualitäten ausschließen. Und ja, ein Eisenmangel kann durchaus Einfluss auf die Milchbildung haben. Wenn Du da schon einen behandlunsgbedürftigen Mangel hattest allemal. Denn oft kommt es ja bei der Geburt auch zu Blutverlusten. Und für die Wundheilung und die Miclhbildung bedarf es Eisen. Lass das gerne gleich mit kontrollieren.
Ich hatte Anfang Mai Termin bei der Frauenärztin, wo auch ein kleines BB gemacht wurde. Da scheinbar alles in Ordnung war, bekam ich nicht Bescheid. Auf Nachfrage heute per Telefon hieß es, mein Hämoglobin ist bei 8,2 mmol/l. Im Dezember war dieser Wert noch bei 7,3 mmol/l. Also auf den ersten Blick soweit gut. Leider ist das Ferritin nicht bestimmt worden. 2022 hatte ich beim großen Check-up-35 einen Hämoglobin-Wert von 8,1 mmol/l, aber das Ferritin lag nur bei 22 µg/l! Das heißt also, der Wert kann immer noch schlecht sein. :( Mal sehen, ob das am Montag mitbestimmt wird oder ob ich das selber zahlen muss. :roll: Die Frage ist nur, was es bringt dies zu wissen, denn dieser Speicher füllt sich ja nur sehr, sehr langsam auf und ist somit für unsere kommenden 3-4 Monate bis zur Beikost kaum zu ändern. Aber ich hatte schon immer Probleme mit dem Eisen, schon in meiner Jugend. Und diesen Zusammenhang nun endlich zu kennen, ist ein richtiges Aha-Erlebnis. Noch nie hat irgendein Arzt, eine Hebamme oder Stillberaterin den Eisenmagel mit meinen Stillproblemen in Verbindung gebracht. Immer waren alle ratlos.
Lohnt es sich da nun eigentlich noch, mir eine Pumpe zu kaufen? Oder kann man nichts erhöhen, wofür der Körper keine Ressourcen hat??
Liebe Grüße,
Nani
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Re: Zufüttern erhöhen? / Aber Wunsch zu reduzieren

Beitrag von maerzkind24 »

Ich fiebere bei dir die ganze Zeit mit, weil meine Tochter kurz nach deiner geboren ist und ich ebenfalls zufüttern muss.
Jetzt muss ich doch mal kurz schreiben.
Ich drück dich aus der Ferne. Halte durch - du machst das super!
Märzmädchen 24 und Dezembermädchen 25
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Re: Zufüttern erhöhen? / Aber Wunsch zu reduzieren

Beitrag von Theolino »

nanimi hat geschrieben: 31.05.2024, 17:17 Sie kackert tatsächlich ziemlich zuverlässig an 2 festen Tagen in der Woche. Da gibt es höchstens mal einen Tag Toleranz. :mrgreen:
Du gibst mir aber Bescheid, wenn wir häufiger wiegen sollten?
Sicher, ich melde mich, wenn ich da eine Indikation dafür sehe.
Eine Übersicht zum Zufüttern mit einer Sonde gibt es z.B. hier https://www.still-lexikon.de/stillfreun ... ust-sonden
nanimi hat geschrieben: 31.05.2024, 17:17 Ich hatte Anfang Mai Termin bei der Frauenärztin, wo auch ein kleines BB gemacht wurde. Da scheinbar alles in Ordnung war, bekam ich nicht Bescheid. Auf Nachfrage heute per Telefon hieß es, mein Hämoglobin ist bei 8,2 mmol/l. Im Dezember war dieser Wert noch bei 7,3 mmol/l. Also auf den ersten Blick soweit gut. Leider ist das Ferritin nicht bestimmt worden. 2022 hatte ich beim großen Check-up-35 einen Hämoglobin-Wert von 8,1 mmol/l, aber das Ferritin lag nur bei 22 µg/l! Das heißt also, der Wert kann immer noch schlecht sein. :( Mal sehen, ob das am Montag mitbestimmt wird oder ob ich das selber zahlen muss. :roll: Die Frage ist nur, was es bringt dies zu wissen, denn dieser Speicher füllt sich ja nur sehr, sehr langsam auf und ist somit für unsere kommenden 3-4 Monate bis zur Beikost kaum zu ändern. Aber ich hatte schon immer Probleme mit dem Eisen, schon in meiner Jugend. Und diesen Zusammenhang nun endlich zu kennen, ist ein richtiges Aha-Erlebnis. Noch nie hat irgendein Arzt, eine Hebamme oder Stillberaterin den Eisenmagel mit meinen Stillproblemen in Verbindung gebracht. Immer waren alle ratlos.
Lohnt es sich da nun eigentlich noch, mir eine Pumpe zu kaufen? Oder kann man nichts erhöhen, wofür der Körper keine Ressourcen hat??
Demnach scheint Dein Eisenwert ja eher chronisch im sehr niedrigen Bereich zu liegen. Was durchaus Probleme mit der Milchbildung erklären kann. Bei einem zu niedrigen Wert macht eine Sublementierung Sinn. Aber da sind wir im ärztlichen Bereich. Ihr stillt mehr als 12x in 24h Stunden. Da sehe ich in einem zusätzlichen Pumpen die Mehrbelastung höher, als den Nutzen. Denn Dein Kind stimmuliert Deine Brust erheblich besser als jede Pumpe.
Theolino mit Lieblingssohn 01/15 und Lieblingstocher 06/17
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