Der Hausgeflügel-Fred

Basteltipps, Handarbeiten, sonstige Freizeitaktivitäten mit und ohne Kind(er)

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sternenweib
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Re: Der Hausgeflügel-Fred

Beitrag von sternenweib »

Das war im Prinzip ein Ei, um das sich nochmal ein anderes Ei drum herum gebildet hat. Die äußere Schale war aber weich, eher wie eine Haut und ist beim Legen zerrissen. Das Ei innen drin war noch heile, aber auch etwas weicher als normale Eier.
Zwischen den zwei Schalen war auch eine Menge Eiweiß.
Da ist bei der Bildung wohl einfach ordentlich was schief gelaufen.
die Große 03/2002 die Kleine 02/2012 getragene, gestillte, zuhause entbundene, bei mir schlafende Familientischesserin
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memale
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Re: Der Hausgeflügel-Fred

Beitrag von memale »

Sternenweib, schön, dass es gut ausgegangen ist.

Darf ich (als schon lange stiller Mitleser) mit ner Frage reingrätschen?
Was nutzt ihr als Einstreu in eurem Hühnerstall? Bei uns ziehen in einer Woche endlich Hühner ein und ich kann mich nicht entscheiden was ich als Einstreu nehmen soll. Zur Auswahl hätten wir Stroh oder Sägespäne.
Mögt ihr erzählen was sich bei euch bewährt hat?
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britje
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Re: Der Hausgeflügel-Fred

Beitrag von britje »

Strohhäcksel (eigentlich für Pferde, glaube ich) haben wir seit Jahren und sind damit sehr zufrieden.

Sägespäne waren mir immer zu leicht und wurden von unseren Federfüßen mit aus dem Stall getragen und im Gehege verteilt. Stroh wollte ich wegen Milbenverstecken in den Halmen nicht bzw. habe die Erfahrung gemacht, dass es sich schwerer misten lässt als die Häckselvariante und die Geruchsentwicklung ist auch deutlich geringer. Wobei das echt am Futter liegt. Wir misten alle 14 Tage einmal komplett und zwischendurch, wenn ich meine, es müsste sein, mal die Schlafecke unter den Sitzstangen.
Liebe Grüße von Christiane
sternenweib
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Re: Der Hausgeflügel-Fred

Beitrag von sternenweib »

Hobelspäne. Ich hol da immer so ein Riesenpaket und meine Tochter verbraucht davon einiges für die Kaninchen in ihrem Zimmer.
Keine Ahnung, ob das optimal ist, es erfüllt seinen Zweck, ist vor Ort beschaffbar und billig.
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memale
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Re: Der Hausgeflügel-Fred

Beitrag von memale »

Danke ihr beiden! Das mit dem Stroh als Milbenversteck dachte ich eben auch. Dann ist das schon mal raus.
Strohhäksel müsste ich mal schauen wo ich das herbekomme, die hatte ich garnicht auf dem Schirm.
Sägespäne fallen halt regelmäßig auf dem Hof an oder können wir recht günstig vom benachbarten Sägewerk holen.
Denk ich probiere das mal aus. Unsere (zukünftigen) Hühner haben federlose Beine, vielleicht tragen die nicht so viel raus. Und ein bisschen würde mich nicht stören, der Auslauf ist ziemlich groß.
Ach, ich freu mich und bin schon so gespannt. Und die Kinder erst! Unser Hühnerprojekt zieht sich jetzt schon so ewig, weil ständig was wichtiges dazwischen gekommen ist. Freitag können wir sie endlich abholen 😁
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Kuriburi
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Re: Der Hausgeflügel-Fred

Beitrag von Kuriburi »

Wir nutzen ebenfalls Hobelspäne und misten 1x wöchentlich komplett aus und streuen dann auch Kieselgur in den Eingangbbereich und die Legenester. Das soll die rote Vogelmilbe in Schach halten. Wir haben gar kein Problem mit herausgetragener Späne, haben allerdings auch nur eine schmale Öffnung (Hühnerklappe) wo sie durchgehen und der Stall liegt etwas höher als der Boden, wir haben also von außen eine kleine Rampe hinein und von innen eine kleine Kante. Marans mit Federn an den Füßen haben wir 2 Stück, auch mit denen ist das kein Problem.
Ich wünsche dir jedenfalls ganz viel Freude mit den Hühnern. Bei uns hat sich dieses Projelt auch lange gezogen und ich verstehe deine Vorfreude sehr gut! :)
Viele Grüße von Kuriburi mit Sohn (7/2016) und Sohn (09/2020)
Waldbewohnerin
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Re: Der Hausgeflügel-Fred

Beitrag von Waldbewohnerin »

Ich unterschreibe mal bei Kuriburi, machen wir hier genauso mit Einstreu und sauber machen. Was holt ihr denn für Hühner, wenn ich fragen darf und wieviele ziehen ein?

Der Habicht hat sich hier bisher nicht mehr blicken lassen. Ich hoffe das bleibt so.
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memale
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Re: Der Hausgeflügel-Fred

Beitrag von memale »

Danke ☺️
Hab mich jetzt für Hobelspäne entschieden und auch schon eingestreut. Ging definitiv leichter als das Stroh im Entenstall. Mal schauen wie es sich bewährt.
Kieselgur ist ein gutes Stichwort. Das wollt ich noch unters Sandbad mischen.
Danke auf jeden Fall für eure Berichte.
So cool, dass man im SUT echt auf alles ne Antwort bekommt.

@Waldbewohnerin
Starten werden wir mit 6 Hühnern. Rhodeländer und dunkle Sussex. In der Hoffnung, dass die so anfängertauglich sind, wie ich gelesen habe. Irgendwann soll es dann ne kunterbunte Herde werden. Da bekomm ich hier aber nur Bruteier. Und das trau ich mir für den Anfang noch nicht. Platz hätten wir für 20 Hühner 😁. Mein Mann übertreibt gerne mal bei Bauprojekten.
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Re: Der Hausgeflügel-Fred

Beitrag von Waldbewohnerin »

Memale wie läuft es mit den Hühnern? Haben sie sich gut eingelebt?

Unsere sind so frech. Ständig stehen sie an der Scheibe und klopfen jetzt auch noch aktiv mit dem Schnabel 😅 wir müssen da zauntechnisch wohl noch mal nachbessern. Der Habicht war übrigens bis jetzt nicht wieder da 🍀
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memale
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Re: Der Hausgeflügel-Fred

Beitrag von memale »

Eure Hühner sind ja cool, Waldbewohnerin

Ich wollt schon längst ein Update da lassen, aber hier ist so viel los, ich komm gefühlt zu nix und für den folgenden Roman wollt ich an den PC.

Unsere Hühnerhaltung startete leider mit einer Katastrophe. Wir hatten gleich am dritten Tag einen Habichtangriff (vielleicht war es auch ein Milan, ich hab nur was großes wegfliegen sehen). Eine Henne wurde massiv am Flügel verletzt (also eigentlich ist der Flügel nicht mehr da). Ich hab die Arme bei meiner Morgenrunde zusammengekauert im hohen Gras gefunden, die anderen 5 waren zum Glück noch nicht aus dem Stall raus oder sind verschreckt wieder rein. Die Verletzung ist wirklich massiv und eigentlich dachte ich dass wir sie erlösen müssen, aber als ich sie in den Stall setzte ist sie schnurstracks zum Futter und hat gefressen und sich auch sonst normal verhalten. Darum haben wir die Wunde so gut es geht versorgt (die Tierärzte hier hätten sie nur eingeschläfert) und sie separat, aber mit Sichtkontakt zu den anderen/nur durch ein Gitter getrennt gesetzt. Ja, und da sitzt sie jetzt und ich hoff echt dass sie das packt und wir sie durch unsere Entscheidung nicht unnötig leiden lassen. Die Wunde sieht jetzt nach ein paar Tagen schon wesentlich besser aus. Leider pickt sie immer wieder ein bisschen hin. Aber sie frisst und wirkt auch sonst ganz munter.
Die ganze Aufregung merkt man den anderen 5 aber schon an. Sie sind ziemlich verschreckt und stehen wenn ich in den Stall komme ganz nah bei der verletzten Henne.
Am Wochenende werden wir ein Netz über den ganzen Auslauf spannen, dann kann ich die Mädels wieder unbeaufsichtigt rauslassen und hoffentlich entspannt sich das ganze dann und sie werden wieder so neugierig wie am Anfang. Das war nämlich richtig toll mit anzusehen. Die 6 waren überhaupt nicht scheu und haben ganz neugierig ihr neues Zuhause erkundet.
Tja, und dann passiert sowas. Ich hab mir das mit der Hühnerhaltung definitiv einfacher vorgestellt.
Melanie mit ihrem Kleeblatt (5/14, 11/16, 4/20, 10/23)
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