Gartenplanung 2024

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Sam
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Re: Gartenplanung 2024

Beitrag von Sam »

Sehr cool! Ich muss die Heidelbeer-Büsche auch noch umsetzen. Auch bei mir scheitert es an der sauren Erde. Kann man saure Erde auch selbst aus normaler Erde mischen? Vielleicht mit Nadelholz-Sägespänen oder so?
Ich habe heute Sellerie, Petersilie und Karotten in ein abgedecktes “Mist”Beet gesät.
Ich brüte seit einem Jahr darüber, wie das Gesamtkonzept für unseren Garten aussehen soll. Im Moment ist es so ein Sammelsurium aus Altlasten, 4 Schafen, unlogisch verteilten Zäunen, halbtoten Bäumen, Dingen, die vom Hausbau noch nicht fertig sind, und Dingen, die ich neu gepflanzt oder gemacht habe. Ich hab das Gefühl, wenn ich wüsste, was wo hin soll, könnte ich so langsam darauf hinarbeiten. Aber so weiß ich oft nicht, was der beste Platz für Pflanzen und Bäume wäre.
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Waldbewohnerin
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Re: Gartenplanung 2024

Beitrag von Waldbewohnerin »

Sehr schön Elena. Vor allem wie ihr den Stein bewegt habt 💪

Sam, das kommt mir bekannt vor...aktuell modeln wir mal wieder um, weil es doch irgendwie unpraktisch war, wie wir es vor 5 oder 6 Jahren angelegt hatten...vielleicht hilft es hier einen Grundriss zu zeigen? Hier kommen ja meist tolle Ideen und für dich bringt es vielleicht auch etwas Klarheit mal alles aufzuschreiben bzw einzuzeichnen.
mit Waldwichtel 06/2019 und Zwergi 11/22
RegenbogenSchweinchen
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Re: Gartenplanung 2024

Beitrag von RegenbogenSchweinchen »

Dein Garten hört sich sehr groß an Sam?

Da habt ihr ja heute ordentlich was angepackt Elena. Und ich bin immer noch in deinen weg verliebt!


Ein richtiges Gartenkonzept fehlt hier auch. Aber mein Mann hat da auch grade 0 Energie um Zeit und Ideen in den Garten zu stecken und alleine schaffe ich das nicht. Also bleibt es wie es ist. Großer Vorgarten mit hauptsächlich bienenfreundlichen Pflanzen, ein kleines hochbeet und Kräuter Beet, 3 große alte Apfelbäume wo 2 Stück im Sommer wieder drunter eine wildblumenwiese wachsen haben werden.
Lieben Gruß vom RegenbogenSchweinchen
Mit Große Hexe (2016), Mittleren Räuber (03/2019) und kleinem Pirat (09/2021)
Elena
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Re: Gartenplanung 2024

Beitrag von Elena »

Sam hat geschrieben: 07.03.2024, 19:30 Sehr cool! Ich muss die Heidelbeer-Büsche auch noch umsetzen. Auch bei mir scheitert es an der sauren Erde. Kann man saure Erde auch selbst aus normaler Erde mischen? Vielleicht mit Nadelholz-Sägespänen oder so?
Ich glaube, das geht so ein bisschen wenigstens. Wir haben "von Natur aus" sehr schweren Lehmboden im garten, den wir an vielen Stellen über die Jahre verbessert haben. Die Blaubeeren standen in unserm halbschattigen Beerengarten zwischen Johannisbeeren und Himbeeren, dort hatte ich relativ große Pflanzlöcher ausgehoben und mit Holz- und Nadelkompost gefüllt. Drumrum war aber Lehm. So richtig wohlgefühlt haben sich die Blaubeeren dort nie. Vielleicht zu wenig Sonne, vielleicht zeitweise zu sehr überwuchert von den anderen Sträuchern, zu trocken im Sommer oder eben die falsche Erde... ich dachte, ich mache jetzt nochmal einen Versuch mit wirklich passender Erde. Mal sehen, wie es wird!

Eigentlich habe ich 1000 Sachen zu tun im Garten, aber mir spukt schon das nächste Projekt im Kopf herum. Wir haben eine "Waldecke" mit einer riesigen, alten Birke, zwei Lärchen, einem großen, alten Ilex und ein paar anderen Sträuchern. In dieser Ecke gibt es eine Art Lichtung, umgeben von den Bäumen und einer großen Totholzhecke, wo wir früher einen Sandhaufen zum Spielen hatten. Der wird nicht mehr zum Spielen genutzt (und wurde auch früher sehr gerne von den Katzen der Umgebung genutzt :roll: ) und wir haben den Sand die letzten zwei Jahre eigentlich angetragen und z.B. zum Mischen von Anzuchterde verwendet. Jetzt ist da nackter Boden. Ich überlege, da eine Waldgartenecke anzulegen. Aber vermutlich müssten da erstmal ein paar Kubikmeter Erde hin. Jetzt ist es dort trocken, hart und wurzelig... Hmmm....
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Elena
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Re: Gartenplanung 2024

Beitrag von Elena »

Sam hat geschrieben: 07.03.2024, 19:30 Ich brüte seit einem Jahr darüber, wie das Gesamtkonzept für unseren Garten aussehen soll. Im Moment ist es so ein Sammelsurium aus Altlasten, 4 Schafen, unlogisch verteilten Zäunen, halbtoten Bäumen, Dingen, die vom Hausbau noch nicht fertig sind, und Dingen, die ich neu gepflanzt oder gemacht habe. Ich hab das Gefühl, wenn ich wüsste, was wo hin soll, könnte ich so langsam darauf hinarbeiten. Aber so weiß ich oft nicht, was der beste Platz für Pflanzen und Bäume wäre.
Das kann ich nachvollziehen... wie lange wohnt ihr jetzt dort? Wir wohnen jetzt fast 10 Jahre hier. Der Garten war vorher 60 Jahre alt und ziemlich überwuchert. Wir haben anfangs einige Dinge radikal gerodet, wie Thujahecken und sowas, und ein paar zentrale Dinge angelegt. Aber daneben gab es noch sehr viel noch "undefinierten" Platz. Jahr für Jahr haben wir etwas verändert, Pflanzen an bessere Plätze gesetzt, weil wir immer besser wussten, wo welche Bedingungen herrschen und was wir wollen. Eigentlich finde ich das schön so, nur manchmal hätte ich aber schon gerne einen "fertigeren" Garten...
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britje
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Re: Gartenplanung 2024

Beitrag von britje »

Elena hat geschrieben: 07.03.2024, 20:28 r manchmal hätte ich aber schon gerne einen "fertigeren" Garten...
Das kann ich so gut nachvollziehen. Wir ziehen ja immer nach 10 Jahren wieder um, wegen Dienstwohnung/-haus und so fange ich immer wieder bei Null an. Oft waren die Gärten völlig verwildert. Furchtbar!
Ich würde so gerne einfach mal rausgehen in den Garten und mich hinsetzen und denken: ist alles fertig, gefällt mir alles so, wie es ist. Aber hier ist immer irgendwo eine Baustelle :roll:

Zu den Blaubeeren wollte ich noch meinen Senf dazu geben. Meine Großmutter hatte die bei den Rhododendron stehen und da gab es massenhaft Ertrag. Halbschatten und oder Schatten ist eigentlich kein Problem, da es ja Unterholzpflanzen sind (Waldboden und so), aber bei mir wohnen sie zB in Rhododendronerde und finden das wohl ganz gut so.
Liebe Grüße von Christiane
RegenbogenSchweinchen
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Re: Gartenplanung 2024

Beitrag von RegenbogenSchweinchen »

Ich hatte 2 Blaubeeren im Boden (auch sehr lehmig) und hatte halt ein großes pflanzloch ausgehoben und das mit normaler Erde gefüllt. In 3 bzw 4 Jahren gab es genau 0 Beeren. Letztes Jahr habe ich eine Pflanze ausgegraben und in einen Topf mit Rhododendron Erde gepflanzt und wir hatten ein paar Beeren und ir pflanzr ist das erste mal merklich gewachsen. Wenn ich es hin bekomme zeitlich wird die andere audgebudelt, ein riesiges pflanzloch gemacht und getestet ob es der dann auch besser geht

Zu den trauermücken: hat jemand mal Kaffeesatz probiert? Das hab ich jetzt auch gelesen das man den dünn auftragen soll
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Re: Gartenplanung 2024

Beitrag von schlangengurke »

Trauermücken: ich habe die auch gerade viel und nutze gelbtafeln. Alles was den Boden abdeckt (Sand) muss wohl dick aufgetragen werden. Bin mir nicht sicher, wie praktikabel das ist, dass die Erde langfristig komplett abgedeckt ist beim Gießen etc.
bei Kaffeesatz in größeren Mengen vermute ich, dass er schimmelt sobald er feucht wird.

Zu Kulturheidelbeeren habe ich gerade gelesen, dass sie es vollsonnig brauchen und keine saure Erde, weil sie entsprechend gezüchtet wurden. Keine Ahnung.
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zierfisch
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Re: Gartenplanung 2024

Beitrag von zierfisch »

Bei Trauermücken hab ich nach nem Jahr mit Gelbtafeln, Sand und absaugen... Gift genommen. Das waren aber "Deko Pflanzen". Ob das für Gemüse ok ist, weiß ich nicht...
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königsmadl
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Re: Gartenplanung 2024

Beitrag von königsmadl »

Bei Trauermücken muss man oben drauf Sand machen und von UNTEN in den Topf. Die dürfen keinen weg in/aus der Erde finden. Wenn nur oben auf Sand liegt, dann gehen sie nämlich unten durch.
Und Gelbtafeln haben wir auch fast überall drin stecken.
Königsmadl mit L.M. 05/15 und T.B. 08/17
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