Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)
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- BSL
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)
Ich hoffe es passt hier rein. Ich hab seit Mitte Januar schmerzen in der linken Brust. Ich bin mir Recht sicher, dass es nicht der Vasospasmus ist (den habe ich gut im Griff mit Magnesium und B Vitaminen). Alles fing mit einem Milchbläschen/Häutchen an, dass ich im Urlaub unter unsauberen Unständen geöffnet habe (Bus, Milchstau, Schmerzen, blöde Geschichte...). Nun war ich schon 2 mal in der Gynpraxis, beim ersten Mal wurde ein Abstrich an der Brust/Muttermilch genommen, da kam allerdings nichts bei rum (zumindest habe ich davon nie wieder etwas gehört) und beim zweiten Mal (anderer Arzt) wurde dann ein Milchgangsmoor diagnostiziert. Schien mir aufgrund der Art der Schmerzen die richtige Diagnose (und ich hatte einen Vaginal Pilzdiagnose zu dem Zeitpunkt von der ich da noch nichts wusste). Blöderweise habe ich mich nicht "durchgesetzt" und der Arzt hat mir "nur" Nystatin Salbe und Lactobaszillen (
) aufgeschrieben ich hab jetzt 8 Tage gecremt (und das Kind auch behandelt) und es wird halt mit den Schmerzen (brennend/ziehend, auch außerhalb des Stillens) nicht wirklich besser. Jetzt will ich ein Fluconazol Rezept anfordern (oder ist ein anderes Antimykotikum eher zu empfehlen?), ich denke ich sollte direkt schreiben was/welche Dosierung ich brauche. Ich kenne die Ebryotox Empfehlung, da mein Kind ja schon 1,5 ist und wir im Schnitt nur noch 4 mal in 24h stillen habe ich da jetzt keine so ganz großen Bedenken. Also wie ist die übliche Dosierung/Einnahmemuster von Fluconazol bei Milchgangssoor? Und worauf kann ich mich da gegenüber meinem Gyn beziehen (Irgendein Buch/Fachgesellschaft neben Embyotox?)? Bei meinem letzten Termin klang es so, dass er "sowas" eher nicht verschreiben wird/will wenn man stillt.
06/22 
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JellyBelly
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)
Hallo BSL,
ich hatte gerade eine ähnliche Situation, habe Fluconazol entsprechend der Empfehlung aus dem Still-Lexikon mit einer Initialdosis von 200mg und dann 7-10 Tage jeweils 100mg eingenommen (glaube es waren 9 Tage), Google doch mal Brust-Soor und Still-Lexikon. Dort findest du auch Verweise zu den zugrundeliegenden Daten, auf die sich die Empfehlungen beziehen. Es wird allerdings auch von der Kontroverse berichtet, die diese Behandlung in der Praxis auslöst.
ich hatte gerade eine ähnliche Situation, habe Fluconazol entsprechend der Empfehlung aus dem Still-Lexikon mit einer Initialdosis von 200mg und dann 7-10 Tage jeweils 100mg eingenommen (glaube es waren 9 Tage), Google doch mal Brust-Soor und Still-Lexikon. Dort findest du auch Verweise zu den zugrundeliegenden Daten, auf die sich die Empfehlungen beziehen. Es wird allerdings auch von der Kontroverse berichtet, die diese Behandlung in der Praxis auslöst.
Mama vom Milchbäckchen (11/2023)
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)
Hallo Jelly Belly, danke für deine Erfahrung und die Leseempfehlung. Wie ist es denn bei dir jetzt ausgegangen bist du den Mist los?
06/22 
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Mondenkind
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)
Also aus laktationsmedizinischer Sicht gilt das Thema Brustsoor als überholt.
Liebe Grüße, Mondenkind, Modteam Stillberatung
Sei ein Mensch! M. Reif
Mondenkind mit K1 (3/08) und K2 (3/11)
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)
Da ist eher die Variante, dass es eine subakute Mastitis ist ausschlaggebend? Oder in welche Richtung sollte man schauen? Mir tut die Brust weh und ich will da was tunMondenkind hat geschrieben: 28.02.2024, 08:04 Also aus laktationsmedizinischer Sicht gilt das Thema Brustsoor als überholt.
06/22 
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JellyBelly
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)
Ehrlicherweise: ich weiß es nicht. Ich hatte drei Tage wirklich Ruhe und dann kam das nächste Milchbläschen, das wieder starke Schmerzen verursacht hat. Nehme daher ab heute Lecithin ein, in der Hoffnung, dass diese elenden Bläschen sich nicht mehr bilden können. Zu 100% war ich mir mit dem Soor nie sicher, weil zusätzlich auch ab und an Vasospasmen auftraten und ich nicht wusste, was jetzt genau für den Schmerz verantwortlich war. Aber alles auch immer nur an einer Seite, wirklich mysteriös. Zudem sah ich keinerlei Soor-Anzeichen in der Mundhöhle meiner Tochter.
Dass Brustsoor als überholt gilt, habe ich auch irgendwo gelesen, denke dass da die mangelhafte Nachweisbarkeit ein großer Faktor ist.
Dass Brustsoor als überholt gilt, habe ich auch irgendwo gelesen, denke dass da die mangelhafte Nachweisbarkeit ein großer Faktor ist.
Mama vom Milchbäckchen (11/2023)
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)
Hmhm, klingt ja erstmal nicht so wahnsinnig gut. Mit Milchbläschen habe ich zum Glück sonst gar keine Probleme gehabt bisher insofern hoffe ich, dass das eine einmalige Sache war. Aber die offene Wunde die durch meine blöde Eröffnung/Entfernung des Häutchens entstanden war ist erst seit ca einer Woche zu. Also vielleicht hat da das Cremen doch etwas gebracht. Und auch das Ansaugen ist nicht mehr so krass Schmerzhaft. Das führe ich allerdings auf die nicht mehr offene Wunde und eventuell ein Antibiotikum dass ich nehmen musste wegen einer hartnäckig grün schleimigen Erkältung bekommen hatte, was sich dann aber als nicht hilfreich herausstellte, weil ich dann noch Ausschlag bekam und anscheinend kein Penicillin mehr vertrage 
also müsste ich ganz eigentlich mal mit Allgemeinmediziner (der auch immer ein bisschen ängstlich ist mir irgendwas zu verschreiben weil ich Stille) und Gyn gleichzeitig sprechen. Aber das ist natürlich illusorisch, die haben schon keine Zeit/Nerv sich die ganze Story und "Sidequests" anzuhören... Ich hab glaub ich einfach auch ein bisschen Arztmüdigkeit weil das Kind zwischendurch auch noch zum Arzt musste 
06/22 
- BSL
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)
Liebe Mondenkind, kannst du mir bitte noch kurz erläutern was du damit meintest? Ich bin gerade mit einer neuen Qualität Schmerz in meiner linken Brust aufgewacht (brennende tausend Nadelstiche). Ich kann so langsam einfach nicht mehr seit 6 Wochen habe ich jetzt diese Schmerzen nachdem ich über 1,5 Jahre schmerzfrei stillen konnte (Mondenkind hat geschrieben: 28.02.2024, 08:04 Also aus laktationsmedizinischer Sicht gilt das Thema Brustsoor als überholt.
06/22 
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Mondenkind
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)
Hier steht einiges dazu: https://www.bfmed.org/assets/ABM%20Protocol%20%2336.pdf
Liebe Grüße, Mondenkind, Modteam Stillberatung
Sei ein Mensch! M. Reif
Mondenkind mit K1 (3/08) und K2 (3/11)
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Pusteblume0815
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)
Guten Morgen ihr Lieben,
ich habe seit gestern Abend Schnupfen und schmerzhafte Nebenhöhlen und jetzt hab ich eben ohne drüber nachzudenken mit Pfefferminzöl inhaliert, weil mir das sonst immer gut geholfen hat. Durch meinen Schlafmangel habe ich absolut nicht darüber nachgedacht
Ist das irgendwie problematisch?
Also 1. in Bezug auf die Milchbildung und 2. in Bezug auf das Baby, weil Pfefferminzöl doch schädlich für kleine Kinder sein kann
Liebe Grüße,
Pusteblume
ich habe seit gestern Abend Schnupfen und schmerzhafte Nebenhöhlen und jetzt hab ich eben ohne drüber nachzudenken mit Pfefferminzöl inhaliert, weil mir das sonst immer gut geholfen hat. Durch meinen Schlafmangel habe ich absolut nicht darüber nachgedacht
Ist das irgendwie problematisch?
Also 1. in Bezug auf die Milchbildung und 2. in Bezug auf das Baby, weil Pfefferminzöl doch schädlich für kleine Kinder sein kann
Liebe Grüße,
Pusteblume
Pusteblume mit Würmchen 10/2016 und Milchmäuschen 01/2024