Zu den Fragen:
* Ist Euer Baby ein Junge oder ein Mädchen?
- ein Junge
* Wird oder wurde Euer Baby zugefüttert, wenn ja, mit was (Muttermilch, Formulanahrung)? Schreibt bitte die Mengen auf (wie oft und wieviel täglich) und womit zugefüttert wird oder wurde.
- im Krankenhaus mussten wir noch mit Premilch zufüttern, da er starke Gelbsucht hatte, sehr schläfrig war und viel Gewicht verloren hat. Nach einer Woche sind wir nur auf das Zufüttern mit Muttermilch gewechselt. Zuerst Brustnah per Sonde, dann per Flasche. Wir haben in dieser Zeit ein engmaschiges stillprotokoll geführt und wurden von unserer Hebamme gut betreut. Nach etwa 4 Wochen haben wir nur noch gestillt und das Gewicht hatte sich sehr gut entwickelt. Beim ersten impftermin wurde dann allerdings wieder festgestellt, dass der Kleine von seiner perzentile gerauscht ist und nicht genug zugenommen hat. Die Hebamme hat dann wieder engmaschiger gewogen und das Gewicht hat sich wieder eingependelt. Den Schnuller lassen wir deswegen momentan wieder komplett weg.
Außerdem habe ich seit mittlerweile 10 Wochen schmerzende Brustwarzen. Besonders nach dem Stillen pieksen sie und sind den ganzen Tag sehr Berührungsempfindliche, sodass auch das Tragen von normaler Kleidung unangenehm ist. Nach vier Wochen habe ich mir deswegen eine stillberaterin gesucht, die vermutet hat, dass es sich um Brustsoor handelt. Ich habe dann zwei Wochen lang den kleinen und mich mit Infectosoor mundgel behandelt und anschließend noch Tabletten genommen, die allerdings auch nach weiteren 10 Tagen noch keine Besserung verursacht haben. Die stillberaterin hat daraufhin vermutet, dass es sich um eine subakute mastitis handelt und mir wurde ein Antibiotikum verschrieben. Da ich sehr schlechte Erfahrungen mit Antibiotika gemacht habe, mir schon während der Geburt Antibiotikum verabreicht wurde und die Frauenärztin auch meinte, dass es eigentlich nicht unbedingt notwendig ist, habe ich die Tabletten bisher noch immer nicht genommen. Stattdessen habe ich mambiotik probiotika und hydrogel Kompressen ausprobiert. Leider ebenfalls ohne Erfolg. Mittlerweile waren wir außerdem mehrmals beim Osteopathen, der herausgefunden hat, dass der Kleine seine Zunge nicht richtig bewegt und meine Brustwarzen deswegen immer stark gepresst werden. Und zusätzlich zu dem ganzen habe ich auch noch einen Vasospasmus, der trotz hoch dosiertem Magnesium und Calcium nicht besser wird
* Bitte beschreibt, wie Euer Stillalltag für gewöhnlich aussieht: Wie oft und wie lange wird üblicherweise gestillt? Wie lang sind die Schlafpausen?
Etwa alle 2-3 Stunden sowohl tagsüber als auch nachts; meistens trinkt er nur etwa 5-10 Minuten effizient und braucht dann nochmal weitere 20-30 Minuten, in denen er sehr lange Pausen macht
* Wie oft pro Tag scheidet das Baby aus? Wie häufig hat es Stuhlgang?
- auch etwa alle 2-3 Stunden und meistens mindestens 5x Stuhlgang pro Tag. Vor einigen Tagen waren es dann plötzlich 8-9 volle Windeln und die stuhlkonsitenz ist oft etwas schleimig.
* Berichtet auch von Eurem Stillstart und den ersten Wochen nach der Geburt, v.a.: Wie klappt(e) das Stillen? Unruhiges Baby? Andock-Probleme?
- Siege oben
* Kennt es künstliche Sauger, also z.B. Flaschen, Hütchen, Schnuller?
- ja, Woche 2 bis woche 4 etwa Flasche und Woche 6 bis Woche 10 etwa Schnuller
* Seid Ihr (bzw. Ist Euer Kind) bereits woanders in Behandlung/Beratung? Stillberatung, Kinderarzt, Hebamme, Osteopath, Krankengymnastik...?
Ja, wir hatten zwei mal eine stillberaterin hier und waren mittlerweile drei mal beim osteopathen
* Gibt es medizinische Besonderheiten, die das Stillen betreffen könnten? Z.B. Orthopädische Auffälligkeiten, Frühgeburt, Gelbsucht beim Baby? Brust-Operationen, Schilddrüsen- und andere chronische Erkrankungen (Übergewicht, Diabetes, PCOS,...) bei der Mutter? Medikamenteneinnahme?
- eine recht lange, anstrengende Geburt mit mehrmaliger Antibiotika-Gabe, Gelbsucht beim Baby und erhöhten Entzündungswerten beim baby in den ersten Tagen
Ich wäre so froh, über einen Ratschlag oder eine Meinung zum Brustwarzen-Foto. Die stillberaterin wusste auch nicht mehr wirklich weiter und hatte mir dann den Laser empfohlen. Langsam neigt sich aber mein Geld und meine Geduld dem Ende entgegen und ich würde mich soo sehr freuen, wenn nach drei Monaten das Stillen endlich entspannter wird. Vielleicht auch noch wichtig zu wissen: ich habe einen recht starken Milchspende Reflex und mein Baby trinkt oft sehr unruhig. Die zurückgelehnte Haltung hat dabei auch nicht geholfen.
Ganz viele liebe Grüße