Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)

Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen

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JuLee
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)

Beitrag von JuLee »

Hallo zusammen,
ich habe zum ersten Mal Corona und mich hat es richtig erwischt. Ich habe sehr starke Kopf-, Hals- und Gliederschmerzen, Schüttelfrost und auch teilweise mit Schwindel zu kämpfen. Ich nehme jeden Tag eine Ibu 400 oder 600 Tablette, ohne schaffe ich es gerade nicht.
Jetzt habe ich gemerkt, dass meine Tochter (14 Monate) seitdem gefühlt weniger trinkt. Sie braucht länger, bis sie den MSR ausgelöst hat und ich höre auch weniger Schluckgeräusche. Selbst nachts, wo sie eigentlich immer sehr gut und konzentriert getrunken hat.
Kann es sein, dass das mit meiner Corona-Erkrankung zusammen hängt und die Milchmenge dadurch evtl abgenommen hat?
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Grizzly
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)

Beitrag von Grizzly »

Ich bin medizinisch Laie.
Ich hab ähnliche Erfahrungen gemacht, als ich das erste Mal heftig Corona hatte und Bärchen 13 Monate alt war.
Das hat sich sehr zeitnah wieder gegeben.
Da Bärchen selbst auch krank war, hab ich darauf geachtet, ihm zusätzlich noch ausreichend Wasser anzubieten.
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)

Beitrag von Mondenkind »

JuLee hat geschrieben: 05.12.2023, 21:57 Hallo zusammen,
ich habe zum ersten Mal Corona und mich hat es richtig erwischt. Ich habe sehr starke Kopf-, Hals- und Gliederschmerzen, Schüttelfrost und auch teilweise mit Schwindel zu kämpfen. Ich nehme jeden Tag eine Ibu 400 oder 600 Tablette, ohne schaffe ich es gerade nicht.
Jetzt habe ich gemerkt, dass meine Tochter (14 Monate) seitdem gefühlt weniger trinkt. Sie braucht länger, bis sie den MSR ausgelöst hat und ich höre auch weniger Schluckgeräusche. Selbst nachts, wo sie eigentlich immer sehr gut und konzentriert getrunken hat.
Kann es sein, dass das mit meiner Corona-Erkrankung zusammen hängt und die Milchmenge dadurch evtl abgenommen hat?
Ja, das ist sehr wahrscheinlich. Durch schwere Infekte wie Covid kann die MIlchmengen vorübergehend (!) zurückgehen, desweiteren wäre es natürlich möglich, dass dein Kind sich ebenfalls infiziert hat. Beides lässt sich kaum vermeiden. Gönn dir viel Ruhe, achte auf ausreichende Trinkmengen (Wasser, Tee, Saft, was immer dir schmeckt und hilft), still weiter so, wie es dir und deinem Kind passt. Dann regelt sich das nach dem Infekt von alleine wieder. Ibuprofen ist auch in Ordnung. Gute Besserung!
Liebe Grüße, Mondenkind, Modteam Stillberatung

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JuLee
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)

Beitrag von JuLee »

Grizzly hat geschrieben: 06.12.2023, 06:12 Ich bin medizinisch Laie.
Ich hab ähnliche Erfahrungen gemacht, als ich das erste Mal heftig Corona hatte und Bärchen 13 Monate alt war.
Das hat sich sehr zeitnah wieder gegeben.
Da Bärchen selbst auch krank war, hab ich darauf geachtet, ihm zusätzlich noch ausreichend Wasser anzubieten.
Danke, dass du deine Erfahrung teilst!
Kannst du dich noch erinnern, wie lange es gedauert hat, bis sich die Milchmenge wieder reguliert hatte?
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)

Beitrag von JuLee »

Mondenkind hat geschrieben: 06.12.2023, 08:53
JuLee hat geschrieben: 05.12.2023, 21:57 Hallo zusammen,
ich habe zum ersten Mal Corona und mich hat es richtig erwischt. Ich habe sehr starke Kopf-, Hals- und Gliederschmerzen, Schüttelfrost und auch teilweise mit Schwindel zu kämpfen. Ich nehme jeden Tag eine Ibu 400 oder 600 Tablette, ohne schaffe ich es gerade nicht.
Jetzt habe ich gemerkt, dass meine Tochter (14 Monate) seitdem gefühlt weniger trinkt. Sie braucht länger, bis sie den MSR ausgelöst hat und ich höre auch weniger Schluckgeräusche. Selbst nachts, wo sie eigentlich immer sehr gut und konzentriert getrunken hat.
Kann es sein, dass das mit meiner Corona-Erkrankung zusammen hängt und die Milchmenge dadurch evtl abgenommen hat?
Ja, das ist sehr wahrscheinlich. Durch schwere Infekte wie Covid kann die MIlchmengen vorübergehend (!) zurückgehen, desweiteren wäre es natürlich möglich, dass dein Kind sich ebenfalls infiziert hat. Beides lässt sich kaum vermeiden. Gönn dir viel Ruhe, achte auf ausreichende Trinkmengen (Wasser, Tee, Saft, was immer dir schmeckt und hilft), still weiter so, wie es dir und deinem Kind passt. Dann regelt sich das nach dem Infekt von alleine wieder. Ibuprofen ist auch in Ordnung. Gute Besserung!
Vielen Dank, Mondenkind!
Dann war meine Vermutung leider richtig. Ich hoffe, es ist bald überstanden und die Milchmenge pendelt sich wieder ein. Gerade jetzt könnte sie die Muttermilch gut gebrauchen, einerseits wegen der Antikörper, andererseits da sie aktuell auch schlechter isst.
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Grizzly
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Beitrag von Grizzly »

JuLee hat geschrieben: 06.12.2023, 16:57
Grizzly hat geschrieben: 06.12.2023, 06:12 Ich bin medizinisch Laie.
Ich hab ähnliche Erfahrungen gemacht, als ich das erste Mal heftig Corona hatte und Bärchen 13 Monate alt war.
Das hat sich sehr zeitnah wieder gegeben.
Da Bärchen selbst auch krank war, hab ich darauf geachtet, ihm zusätzlich noch ausreichend Wasser anzubieten.
Danke, dass du deine Erfahrung teilst!
Kannst du dich noch erinnern, wie lange es gedauert hat, bis sich die Milchmenge wieder reguliert hatte?
Ich war etwa 2,5 Wochen krank, dann ging es wieder ziemlich gut. Da war die Milchmenge auf jeden Fall wieder gewohnt viel.
Ich meine, nach etwa 4 Tagen, als es mit dem Fieber besser wurde, ging es wieder hoch. Sicher bin ich mir da aber nicht.
Grizzly mit Bärchen (07/2021)
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Beitrag von JuLee »

Grizzly hat geschrieben: 06.12.2023, 20:52
JuLee hat geschrieben: 06.12.2023, 16:57
Grizzly hat geschrieben: 06.12.2023, 06:12 Ich bin medizinisch Laie.
Ich hab ähnliche Erfahrungen gemacht, als ich das erste Mal heftig Corona hatte und Bärchen 13 Monate alt war.
Das hat sich sehr zeitnah wieder gegeben.
Da Bärchen selbst auch krank war, hab ich darauf geachtet, ihm zusätzlich noch ausreichend Wasser anzubieten.
Danke, dass du deine Erfahrung teilst!
Kannst du dich noch erinnern, wie lange es gedauert hat, bis sich die Milchmenge wieder reguliert hatte?
Ich war etwa 2,5 Wochen krank, dann ging es wieder ziemlich gut. Da war die Milchmenge auf jeden Fall wieder gewohnt viel.
Ich meine, nach etwa 4 Tagen, als es mit dem Fieber besser wurde, ging es wieder hoch. Sicher bin ich mir da aber nicht.
Danke, Grizzly!
Heute Morgen war die Windel wieder deutlich voller als nach den letzten Nächten. Ich habe die Hoffnung, dass es sich jetzt auch langsam wieder einpendelt bei mir. Zumindest sind meine Symptome seit heute auch besser geworden.
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Beitrag von Grizzly »

Prima. Ich drücke die Daumen, dass es weiterhin aufwärts geht!
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)

Beitrag von Lisaella »

Meine Kleine hat inzwischen vier Zähne. Seitdem tut es vor allem nachts beim Stillen echt weh. Ich habe das Gefühl, dass sie den Mund nicht weit genug aufmacht und meine Brustwarze quasi einklemmt. Kennt das jemand und hat einen guten Tipp, was ich machen kann?
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)

Beitrag von GemeineEsche »

Bei der Großen war das immer beim Einschlafen. Abdocken war die Lösung. Ich warte immer, bis nach dem Nuckeln der Mund kurz still hält. Zumindest bei meinen Kindern klappt es, dass sie danach weiter schlafen, wenn man es vorsichtig macht.
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