400 Gramm Zunahme pro Monat fände ich sehr viel. Je mobiler die Zwerge werden, desto langsamer geht ja auch die Zunahme. Da kommen mir die Werte aus dem Link realistischer vor (zum Vergleich: der Papagei hat zwischen 9 und 12 Monaten keine 500 g zugenommen).
Falls die Mengenangaben, was ins Kind rein "soll" so überhaupt stimmig sind, kann ich mir schon vorstellen, dass du mit 3x Stillen auf 500 g kommst. Bei uns waren es mit 1x Stillen immerhin 300 g. Unsere Körper vollbringen da ein regelrechtes Wunder.
Ich finde es toll, dass dein Mann die Elternzeit so wuppt, egal wie es mit dem Essen klappt. 10 Stunden sind eine lange Zeit, die du dann weg bist. Mein Mann stößt schon mit einem halben Tag hin und wieder an seine Grenzen
Mein Kind hat zwischen dem ersten und dem zweiten Geburtstag knapp 1 Kilogramm zugenommen. Er hat immer viel gegessen, sich aber halt auch sehr viel bewegt. Ich habe mir da nie Sorgen gemacht.
Schlumpfine32 hat geschrieben: 06.12.2023, 23:16
ich hol das mal wieder hoch.
Es ist wirklich etwas frustrierend. Sie isst mal 25 Gramm Brei, mal 10 Himbeeren, mal 5 Tortellini. Meistens will sie nichts.
Der Mann (in Elternzeit) macht sich viele Sorgen. Ich war bisher entspannt aber seit die nächtlichen Stillmahlzeiten rückläufig sind (ein Segen!!) frage ich mich schon ob das noch so im Rahmen ist. Im Babyjahre Buch findet man eine Spanne zwischen 500 und 1500 Gramm essen. Ich weiß zwar nicht, was meine Brüste so liefern aber ich komme doch mit 3x täglich stillen (ich bin in der Woche 10 Stunden täglich nicht da) doch nie auf 500 Gramm? Und feste Nahrung sind MAXIMAL 100 Gramm. Eher 50. Oft weniger.
Mein Mann macht sich Vorwürfe, weil er keine gesundes Essverhalten aufweist. Allerdings bezieht sich das vor allem auf eigene regelmäßige Mahlzeiten... Und die sind mit Kind welches eh nicht mit am Tisch sitzt und aufm Arm / Schoß sein will halt sowieso nicht so cool.
Huhu, bei uns war bzw. ist es teilweise manchmal ähnlich. Der Hase hat sich bis übers 1. Jahr hinaus nahezu nur von Mumi ernährt. Die Mengen die du sagst kenne ich gut. Entstressen hat mir geholfen. Anbieten. Bei uns gingen phasenweise bestimmte Dinge besser. Mal Gurke, mal Tomate. Fleisch mag er nicht außer Bratwurst, da isst er dann erstaunlich viel manchmal. Generell ist er sehr wählerisch und isst dann eher nicht. Bei uns ist auch das am Tisch sitzen ein Problem. Er würde lieber unten beim spielen oder laufen essen. Was hier immer noch geliebt wird sind Haferflocken mit Banane. Meist möchte er alleine, momentan soll ich aber viel füttern
Kurz vor Kitabeginn (ca. 14 Monate) hat er eine kurze Phase gehabt in der er wirklich viel gegessen hat. In der Kita isst er auch fast alles und gut. Zu Hause weiter sehr wechselnd und eher weniger und ausgewählt.
Aktivität und Entwicklung haben bisher gestimmt. Habe mir aber auch schon häufiger über eventuelle Mangel Gedanken gemacht. Aber ich denke das kommt alles mit der Zeit.
Habe versucht den eignen Platz am Tisch möglichst schmackhaft zu machen, eigenen Löffel zu geben und eigenen Teller. Eigener Becher und auch sobald es ging mit Hilfe alleine zu halten. Wir versuchen uns möglichst gemeinsam an den Tisch zu setzen und zusammen zu essen auch wenn wir dann z.b. 17 uhr schon abend essen.
Schlumpfine32 hat geschrieben: 07.12.2023, 15:28
Hmm, Output finde ich schwer zu bewerten. Ich hab mehrfach gelesen dass sie 400 Gramm pro Monat zunehmen sollte. Das tut sie nicht. Eigentlich nimmt sie nicht wirklich zu.
Eisenwert… wir haben morgen einen Termin bei Kia. Der schien jedoch eher gegen eine Blutabnahme zu sein.
Ah, das Kind kannst doch dann irgendwann nimmer schleppen! Das wäre ja in nem Jahr fast 5 kg, die nehmen im zweiten Jahr 1,5 bis 2 kg zu.
Serafin-Räusper- meine Nr 3 hatte mit 2 Jahren 24kg, vor dem hab ich eher das Essen weggeräumt..... aber er war auch 1m groß.
Bei uns hat phasenweise bei den Kindern die nicht essen wollten (ja ich hatte gute und weniger gute Esser) geholfen sie beim Essen abzulenken oder eben Essen in sie hineinschieben (kann man nicht anders so treffend beschreiben) wenn sie mit etwas anderem beschäftigt waren.
Und irgendwann hat es dann einfach bei allen gut geklappt. Aber frag mich nicht wann.
Witzigerweise haben meine Kinder alle Blutwurst gerne gegessen.
Na jaaa, das ist aber dann schon ein arger Ausreißer und nicht der Durchschnitt....
(Hier hat der kleine noch nicht Mal 20 kg und der Große war definitiv schon in der Schule bei 24...., gestartet haben sie beide bei auch nicht so mageren 4)
Schlumpfine32 hat geschrieben: 06.12.2023, 23:16
ich hol das mal wieder hoch.
Es ist wirklich etwas frustrierend. Sie isst mal 25 Gramm Brei, mal 10 Himbeeren, mal 5 Tortellini. Meistens will sie nichts.
Der Mann (in Elternzeit) macht sich viele Sorgen. Ich war bisher entspannt aber seit die nächtlichen Stillmahlzeiten rückläufig sind (ein Segen!!) frage ich mich schon ob das noch so im Rahmen ist. Im Babyjahre Buch findet man eine Spanne zwischen 500 und 1500 Gramm essen. Ich weiß zwar nicht, was meine Brüste so liefern aber ich komme doch mit 3x täglich stillen (ich bin in der Woche 10 Stunden täglich nicht da) doch nie auf 500 Gramm? Und feste Nahrung sind MAXIMAL 100 Gramm. Eher 50. Oft weniger.
Mein Mann macht sich Vorwürfe, weil er keine gesundes Essverhalten aufweist. Allerdings bezieht sich das vor allem auf eigene regelmäßige Mahlzeiten... Und die sind mit Kind welches eh nicht mit am Tisch sitzt und aufm Arm / Schoß sein will halt sowieso nicht so cool.
Ich würde versuchen, dass entspannt zu sehen, wenn es ihr gut geht. Meine erste Tochter hat in dem Alter auch sehr wenig gegessen und wurde gestillt. Ich finde es auch Wichtig, dass essen nicht zu sehr zum Thema zu machen, beim Kind. Sonst kann es ja auch passieren dass das Kind essen an sich mit Druck/ zu viel wollen der Eltern verbindet, dabei hört es ja auf sein eigenes Hunger Gefühl. Meine Kinder essen immer noch eher wenig, und ich lasse sie. Merke aber auch, wenn sie viele Snacks essen, dann haben sie keinen Hunger auf richtiges Essen. Das gilt für beide Kinder. Vielleicht auch bei euch der Fall?
Das Rehlein hat bei der U mit 3 Jahren nur 11 kg gewogen. Passiert ist da aber erst mal nichts, wir sollten nur nach 3 und nach 6 Monaten wieder Kommen. Da hatte das Rehlein dann irgendwie ein halbes Kilo zugenommen und damit war gut. Es ging nur darum, ob es evtl überhaupt gar nicht zunimmt über längere Zeit, weil dann Diagnostik hätte gestartet werden müssen z.B. richtung Zöliakie.
Das war aber mit 3 Jahren und es hat sich auch keiner ernstlich Sorgen gemacht, weil wir Eltern auch zarte und kleine Kinder gewesen sind.
Jetzt, mit fast 6, wiegt das Rehlein knapp über 16 Kilo. Es hat Also in den 2,5 Jahren 5 Kilo zugenommen, aber nicht immer kontinuierlich, sondern schubweise.
Es muss auch die Kinder am unteren Ende der Perzentilen geben, das ist ja der "Sinn" bei den Perzentilen.
Und: ich habe jetzt nicht alles nachgelesen - hat dein Mann "Mein Kind will nicht essen" von Dr. Gonzales schon gelesen?
5 * im Herzen, Rehlein 02/18, Rehkitz 07/20, Reh-Mini 03/23
Ich kann Groß- und Kleinschreibung, mein Handy nicht immer...
Mein Großer war (und ist) auch ein total zappeliges Kind beim Essen. Bis heute schaufelt er 2-3Löffel rein und springt dann auf- bin satt- und ist weg.
Gediehen ist er auch nicht so toll, nach dem Abstillen mit eineinhalb Jahren ist er von der 30. auf die 3. Perzentile abgerutscht und krebst seitdem da rum, obwohl ich ihm sein Essen meistens mit etwas Extrafett anreichere.
Ich habe ehrlich gesagt einfach resigniert, lasse seinen Teller nach dem Essen noch länger stehen, dann isst er oft im Vorbeigehen immer wieder mal was und biete ansonsten zwischen den Hauptmahlzeiten Snacks an, zB aufgeschnittenes Obst zum Spielen. Das geht einfach besser bei ihm als das Konzept Sitzen und Essen, bis man gut satt ist.
Mit großem Schulbub (10/2017) und nicht mehr so kleinem Mädchen (10/2019)
Mit Output ist eine realistische Gewichtsentwicklung entsprechend der bisherigen Entwicklung deiner Tochter gemeint. Das bedeutet bei meiner Tochter z.B., die im ersten Jahr mit MuMi rasant zugenommen hat und grobmotorisch eher spät entwickelt war, dass sie aktuell ihr Gewicht einfach nur halten muss. Das am besten anhand der Kurve und im Team mit dem Kinderarzt bewerten.
Und auch wenn der Begriff “Output” etwas technisch klingt, meint er auch einfach “munteres, aktives Kind”.
Viel Stress scheint bei euch durch Informationen zu entstehen, sie sich an Durchschnittsbabys orientieren. Wenn sich ein Kind weit entfernt davon befindet, kann das sehr verunsichern. Es gibt aber einfach Normvarianten und Normkorridore, das heißt ein Kind abseits des Durchschnitts (in eurem Fall Essenmengens, bei anderen Laufalter etc.) kann immer noch völlig gesund und normal sein und keiner Intervention bedürfen.