Wir haben gestern unseren kleinen geliebten Dackel gehen lassen müssen. Er ist im 'Übermut-im-Schnee-Rumgehüpfe' bei Glatteis eine vereiste Treppe runter gestürzt und hat sich dabei so schwer verletzt, dass wir ihn erlösen mussten.
Ich bin unendlich traurig und habe gerade jetzt in der dunklen Jahreszeit auch etwas Sorge, dass sich das schnell rumspricht und unser einsam liegendes Haus nicht mehr gut bewacht ist, nicht, dass wir hier besonders lohnenswerte Einbruchsziele hätten, aber das war ein großer Pluspunkt auf der "Warum einen Hund - Anschaffenliste" . Ich habe mich dabei zwar sehr schlecht gefühlt, aber heute morgen noch im Bett gleich drei TH Internetseiten aus unserer Nähe nach einem neuen Hund angeschaut. Geht aber nicht. Egal welcher Hund, sie waren alle falsch, haben mich nicht angesprochen und ich habe mich noch schlechter gefühlt.
Gott, es war einfach ein geliebtes Familienmitglied und irgendwie, auch wenn es sich gerade von mir wirklich etwas schräg anhört, echt ein weiteres Kind. Halt eines mit vier Beinen. Als Baby bei uns eingezogen und so sehr geliebt. Es tut so weh. Die Kinder sind alle sehr unterschiedlich damit umgegangen und wir haben ihn gestern vom Bestatter abholen lassen und hoffen, dass wir ihn schnell im Krematorium wieder abholen können. Wir waren mit den Kindern gestern noch los und haben jeder eine Blume ausgesucht mit denen wir ihn und das Körbchen geschmückt haben. Die Kinder haben jeder ein Bild gemalt, welches mit verbrannt wird. Nr. 1 hat maximal 10Worte seitdem gesprochen und Nr. 2 hat stundenlang noch neben dem dann leeren Körbchen gesessen und geweint und keiner durfte ihn anfassen oder trösten.
1Jahr und 3 Tage war er bei uns.
Unser weltbestes Dackelchen
