Still-Unsicherheit im Wochenbett
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LiCla
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Still-Unsicherheit im Wochenbett
Hallo ihr Lieben,
Nachdem ich bei unserem ersten Kind bereits so tollen Zuspruch bekam und wir am Ende 15 Monate stillten, bitte ich nun beim zweiten Kind wieder um Unterstützung. Ich dachte, unser Stillbeginn war gut, aber inzwischen reißen mehr und mehr alte Wunden aus der Zeit mit unserer großen Tochter wieder auf. Aktuell steht die niedrige, wenn auch normale (?), Zunahme für mich im Raum. Außerdem bin ich immer noch unsicher bzgl. des Anlegens und der Häufigkeit des Stillens.
Was muss ich also tun, um ein tatsächliches Stillen nach Bedarf mit ausreichend großer Zunahme zu erreichen? Oder ist das alles nur mein Kopf? Wie sieht für uns das beste Still-Management aus?
* Ist Euer Baby ein Junge oder ein Mädchen?
Mädchen
* Wird oder wurde Euer Baby zugefüttert, wenn ja, mit was (Muttermilch, Formulanahrung)? Schreibt bitte die Mengen auf (wie oft und wieviel täglich) und womit zugefüttert wird oder wurde.
Nein
* Bitte beschreibt, wie Euer Stillalltag für gewöhnlich aussieht: Wie oft und wie lange wird üblicherweise gestillt? Wie lang sind die Schlafpausen?
Am Tag stillen wir mindestens alle 1-3 Stunden, bei Bedarf öfter. Teilweise bekomme ich sie gar nicht von der Brust weg, scheint aber dann eher ins nuckeln überzugehen, also eher clustern, aber zu verschiedenen Tageszeiten. Sie scheint zumindest nicht hungrig zu sein und ist üblicherweise auch sehr zufrieden nach dem Stillen. Nachts haben wir Abstände zwischen 2 und 3,5 Stunden. Problem ist teilweise das Wach bleiben. Wir schaffen oft nur eine Brust. Es ist wirklich schwierig, sie teilweise für die zweite Brust zu motivieren. Ist das aktuell zu wenig, um die Milchbildung zu fördern? Ich schaffe es selber kaum wach zu bleiben. Jetzt hatten wir eine cluster Nacht von 18:00 bis 02:30. Danach 5 Stunden nichts. Dann mache ich mir auch wieder Gedanken, dass die Brüste nicht ausreichend stimuliert werden. Heute Vormittag ging es weiter mit dem Dauerstillen.
Nach dem trinken spuckt sie aktuell immer etwas Milch aus.
* Wie oft pro Tag scheidet das Baby aus? Wie häufig hat es Stuhlgang?
Volle Urinwindeln mindestens 6 Stück am Tag, Stuhl am Anfang 3-5 mal/teilweise abgehalten. Inzwischen weniger (1-3 mal, zusätzlich 2-3 Mal ein "feuchter Pups"). Da mache ich mir Gedanken, dass es zu wenig ist, wenn wir die oft genannten 3-5 mal am Tag nicht schaffen.
* Berichtet auch von Eurem Stillstart und den ersten Wochen nach der Geburt, v.a.: Wie klappt(e) das Stillen? Unruhiges Baby? Andock-Probleme?
Anlegen im Kreißsaal. Dann dachte ich, es klappt alles. Ich habe jedoch wunde Brustwarzen bekommen. Die sind wieder abgeheilt, aber immer nochsehr empfindlich. Im Krankenhaus gab, wie immer, jede einen anderen Hinweis. Es hieß, es reicht aus, pro Mahlzeit nur eine Brust zu geben. Zu Hause habe ich das dann wieder geändert. Hier stellt sich mir jedoch eine Frage: sollte die Priorität auf beiden Brüsten je Mahlzeit liegen, um die Milchbildung zu fördern oder auf eine Brust "leer" trinken, um einen höheren Fettgehalt zu erreichen?
Nach dem Stillen habe ich oft verformte Brustwarzen (wie gequetscht). Das war beim großen Kind auch immer so. Alle, die darauf schauten, meinten jedoch, das Anlegen sei in Ordnung. Ich denke, es ist manchmal zu wenig Brust im Mund. Laid back und asymmetrisches Anlegen helfen aber nicht viel. Wenn sie ins Nuckeln kommt, rutscht sie manchmal weg oder geht von der brust weg und selber wieder dran. Dann fühlt es sich unangenehm an und wird auf Dauer wahrscheinlich zu einer Reizung führen. Teilweise sind die Brustwarzen empfindlich bei Berührungen.
Insgesamt trinkt sie sehr ruhig und mit vielen Pausen. Brustkompression mache ich, wenn sie sehr müde ist und schlecht trinkt.
* Kennt es künstliche Sauger, also z.B. Flaschen, Hütchen, Schnuller?
Nein
* Seid Ihr (bzw. Ist Euer Kind) bereits woanders in Behandlung/Beratung? Stillberatung, Kinderarzt, Hebamme, Osteopath, Krankengymnastik...?
Hebamme kommt aktuell noch. Sie sieht keine Probleme
* Gibt es medizinische Besonderheiten, die das Stillen betreffen könnten? Z.B. Orthopädische Auffälligkeiten, Frühgeburt, Gelbsucht beim Baby? Brust-Operationen, Schilddrüsen- und andere chronische Erkrankungen (Übergewicht, Diabetes, PCOS,...) bei der Mutter? Medikamenteneinnahme?
Abklingende Gelbsucht, musste aber nicht behandelt werden.
Ich nehme Euthyrox und aktuell noch Tardyferon. Im Moment bin ich erkältet.
* Falls dieses Kind nicht Dein erstes ist, beschreibe bitte kurz Deine Stillerfahrung mit Deinem/Deinen größeren Kind/ern.
Wir hatten am Anfang ebenfalls sehr große Probleme. Zusätzlich zu geringen Zunahmen (aber auch im Rahmen), war sie immer am Schreien, schlief wenig und Spuckte viel. Weder Hebamme noch Kinderarzt waren damals eine große Hilfe. Gefunden wurde nie etwas.
Gewichtsdaten:
12.09. 3825g Geburtsgewicht KH
15.09. 3548g Entlassungsgewicht KH
16.09. 3590g Hebamme, zu Hause
17.09. 3630g Hebamme, zu Hause
18.09. 3660g Hebamme, zu Hause
19.09. 3670g Hebamme, zu Hause
20.09. 3710g Hebamme, zu Hause
21.09. 3760g Hebamme, zu Hause, im Vergleich zu den anderen Tagen jedoch am Abend statt Mittag und nach dem Stillen.
22.09. 3760g Hebamme, zu Hause, vor dem Stillen und wieder mittags
25.09. 3860g Hebamme, zu Hause
29.09. 3980g, Hebamme zu Hause
Tagsüber stillen wir alle 2-3 Stunden. Hier ist sie inzwischen oft munter, teilweise auch noch nach dem Stillen. Wie soll ich aber alle 2 Stunden stillen, wenn sie zwischendurch gar nicht schläft oder gerade erst eingeschlafen ist? Selbst wenn ich dann drei Stunden von Stillbeginn zu Stillbeginn warte, ist es nur etwas über eine Stunde Schlaf. Ich fürchte dann, dass es zu wenig Schlaf wird bzw hat sie nach nur einer Stunde Pause meistens erst recht keinen Hunger.
Auch bei Clusterphasen weiß ich nicht genau, wann die 2-3 Stunden herum sind. Ich glaube, ich bin gerade sehr verkopft und will nur nichts falsch machen.
Ich mache mich da selber wieder fertig. Ich fühle mich nicht wohl im Wochenbett. Ich will nicht nur stillen und kuscheln, denke jedoch immer, es könnte ja noch ein Schluck hinein gehen. Ich möchte einfach, dass wir in Ruhe stillen können. Mir ist das insgesamt alles zu viel, weil ich nur noch daran denken kann, dass sie zunimmt und ich genug Milch habe. Mein Mann unterstützt mich, so gut es geht. Jedoch ist es ihm wichtig, dass es auch mir dabei gut geht. Für ihn darf das auch die Flasche bedeuten.
Ich verstehe einfach nicht, warum die Zunahme nicht höher ausfällt. Das Geburtsgewicht haben wir am 13. Tag geschafft, aber es lastet immer noch so ein großer Druck auf uns, dass ich mich nicht entspannen kann. Ich schaue immer, dass die Abstände nicht zu lange werden und habe zeitgleich Angst vor dem Clustern, weil es mir ein schlechtes Gefühl gibt. Außerdem, wie geschrieben, bleibt die Frage nach dem Stillmanagement/ eine Brust oder beide Brüste geben? Wie lange muss ich sie beim Stillen wach halten?
Ist 1-2 mal Stuhl/Tag ein großes Problem?
Ist das Gewicht noch in Ordnung?
Ich freue mich über eure Rückmeldungen.
Viele Grüße,
LiCla
Nachdem ich bei unserem ersten Kind bereits so tollen Zuspruch bekam und wir am Ende 15 Monate stillten, bitte ich nun beim zweiten Kind wieder um Unterstützung. Ich dachte, unser Stillbeginn war gut, aber inzwischen reißen mehr und mehr alte Wunden aus der Zeit mit unserer großen Tochter wieder auf. Aktuell steht die niedrige, wenn auch normale (?), Zunahme für mich im Raum. Außerdem bin ich immer noch unsicher bzgl. des Anlegens und der Häufigkeit des Stillens.
Was muss ich also tun, um ein tatsächliches Stillen nach Bedarf mit ausreichend großer Zunahme zu erreichen? Oder ist das alles nur mein Kopf? Wie sieht für uns das beste Still-Management aus?
* Ist Euer Baby ein Junge oder ein Mädchen?
Mädchen
* Wird oder wurde Euer Baby zugefüttert, wenn ja, mit was (Muttermilch, Formulanahrung)? Schreibt bitte die Mengen auf (wie oft und wieviel täglich) und womit zugefüttert wird oder wurde.
Nein
* Bitte beschreibt, wie Euer Stillalltag für gewöhnlich aussieht: Wie oft und wie lange wird üblicherweise gestillt? Wie lang sind die Schlafpausen?
Am Tag stillen wir mindestens alle 1-3 Stunden, bei Bedarf öfter. Teilweise bekomme ich sie gar nicht von der Brust weg, scheint aber dann eher ins nuckeln überzugehen, also eher clustern, aber zu verschiedenen Tageszeiten. Sie scheint zumindest nicht hungrig zu sein und ist üblicherweise auch sehr zufrieden nach dem Stillen. Nachts haben wir Abstände zwischen 2 und 3,5 Stunden. Problem ist teilweise das Wach bleiben. Wir schaffen oft nur eine Brust. Es ist wirklich schwierig, sie teilweise für die zweite Brust zu motivieren. Ist das aktuell zu wenig, um die Milchbildung zu fördern? Ich schaffe es selber kaum wach zu bleiben. Jetzt hatten wir eine cluster Nacht von 18:00 bis 02:30. Danach 5 Stunden nichts. Dann mache ich mir auch wieder Gedanken, dass die Brüste nicht ausreichend stimuliert werden. Heute Vormittag ging es weiter mit dem Dauerstillen.
Nach dem trinken spuckt sie aktuell immer etwas Milch aus.
* Wie oft pro Tag scheidet das Baby aus? Wie häufig hat es Stuhlgang?
Volle Urinwindeln mindestens 6 Stück am Tag, Stuhl am Anfang 3-5 mal/teilweise abgehalten. Inzwischen weniger (1-3 mal, zusätzlich 2-3 Mal ein "feuchter Pups"). Da mache ich mir Gedanken, dass es zu wenig ist, wenn wir die oft genannten 3-5 mal am Tag nicht schaffen.
* Berichtet auch von Eurem Stillstart und den ersten Wochen nach der Geburt, v.a.: Wie klappt(e) das Stillen? Unruhiges Baby? Andock-Probleme?
Anlegen im Kreißsaal. Dann dachte ich, es klappt alles. Ich habe jedoch wunde Brustwarzen bekommen. Die sind wieder abgeheilt, aber immer nochsehr empfindlich. Im Krankenhaus gab, wie immer, jede einen anderen Hinweis. Es hieß, es reicht aus, pro Mahlzeit nur eine Brust zu geben. Zu Hause habe ich das dann wieder geändert. Hier stellt sich mir jedoch eine Frage: sollte die Priorität auf beiden Brüsten je Mahlzeit liegen, um die Milchbildung zu fördern oder auf eine Brust "leer" trinken, um einen höheren Fettgehalt zu erreichen?
Nach dem Stillen habe ich oft verformte Brustwarzen (wie gequetscht). Das war beim großen Kind auch immer so. Alle, die darauf schauten, meinten jedoch, das Anlegen sei in Ordnung. Ich denke, es ist manchmal zu wenig Brust im Mund. Laid back und asymmetrisches Anlegen helfen aber nicht viel. Wenn sie ins Nuckeln kommt, rutscht sie manchmal weg oder geht von der brust weg und selber wieder dran. Dann fühlt es sich unangenehm an und wird auf Dauer wahrscheinlich zu einer Reizung führen. Teilweise sind die Brustwarzen empfindlich bei Berührungen.
Insgesamt trinkt sie sehr ruhig und mit vielen Pausen. Brustkompression mache ich, wenn sie sehr müde ist und schlecht trinkt.
* Kennt es künstliche Sauger, also z.B. Flaschen, Hütchen, Schnuller?
Nein
* Seid Ihr (bzw. Ist Euer Kind) bereits woanders in Behandlung/Beratung? Stillberatung, Kinderarzt, Hebamme, Osteopath, Krankengymnastik...?
Hebamme kommt aktuell noch. Sie sieht keine Probleme
* Gibt es medizinische Besonderheiten, die das Stillen betreffen könnten? Z.B. Orthopädische Auffälligkeiten, Frühgeburt, Gelbsucht beim Baby? Brust-Operationen, Schilddrüsen- und andere chronische Erkrankungen (Übergewicht, Diabetes, PCOS,...) bei der Mutter? Medikamenteneinnahme?
Abklingende Gelbsucht, musste aber nicht behandelt werden.
Ich nehme Euthyrox und aktuell noch Tardyferon. Im Moment bin ich erkältet.
* Falls dieses Kind nicht Dein erstes ist, beschreibe bitte kurz Deine Stillerfahrung mit Deinem/Deinen größeren Kind/ern.
Wir hatten am Anfang ebenfalls sehr große Probleme. Zusätzlich zu geringen Zunahmen (aber auch im Rahmen), war sie immer am Schreien, schlief wenig und Spuckte viel. Weder Hebamme noch Kinderarzt waren damals eine große Hilfe. Gefunden wurde nie etwas.
Gewichtsdaten:
12.09. 3825g Geburtsgewicht KH
15.09. 3548g Entlassungsgewicht KH
16.09. 3590g Hebamme, zu Hause
17.09. 3630g Hebamme, zu Hause
18.09. 3660g Hebamme, zu Hause
19.09. 3670g Hebamme, zu Hause
20.09. 3710g Hebamme, zu Hause
21.09. 3760g Hebamme, zu Hause, im Vergleich zu den anderen Tagen jedoch am Abend statt Mittag und nach dem Stillen.
22.09. 3760g Hebamme, zu Hause, vor dem Stillen und wieder mittags
25.09. 3860g Hebamme, zu Hause
29.09. 3980g, Hebamme zu Hause
Tagsüber stillen wir alle 2-3 Stunden. Hier ist sie inzwischen oft munter, teilweise auch noch nach dem Stillen. Wie soll ich aber alle 2 Stunden stillen, wenn sie zwischendurch gar nicht schläft oder gerade erst eingeschlafen ist? Selbst wenn ich dann drei Stunden von Stillbeginn zu Stillbeginn warte, ist es nur etwas über eine Stunde Schlaf. Ich fürchte dann, dass es zu wenig Schlaf wird bzw hat sie nach nur einer Stunde Pause meistens erst recht keinen Hunger.
Auch bei Clusterphasen weiß ich nicht genau, wann die 2-3 Stunden herum sind. Ich glaube, ich bin gerade sehr verkopft und will nur nichts falsch machen.
Ich mache mich da selber wieder fertig. Ich fühle mich nicht wohl im Wochenbett. Ich will nicht nur stillen und kuscheln, denke jedoch immer, es könnte ja noch ein Schluck hinein gehen. Ich möchte einfach, dass wir in Ruhe stillen können. Mir ist das insgesamt alles zu viel, weil ich nur noch daran denken kann, dass sie zunimmt und ich genug Milch habe. Mein Mann unterstützt mich, so gut es geht. Jedoch ist es ihm wichtig, dass es auch mir dabei gut geht. Für ihn darf das auch die Flasche bedeuten.
Ich verstehe einfach nicht, warum die Zunahme nicht höher ausfällt. Das Geburtsgewicht haben wir am 13. Tag geschafft, aber es lastet immer noch so ein großer Druck auf uns, dass ich mich nicht entspannen kann. Ich schaue immer, dass die Abstände nicht zu lange werden und habe zeitgleich Angst vor dem Clustern, weil es mir ein schlechtes Gefühl gibt. Außerdem, wie geschrieben, bleibt die Frage nach dem Stillmanagement/ eine Brust oder beide Brüste geben? Wie lange muss ich sie beim Stillen wach halten?
Ist 1-2 mal Stuhl/Tag ein großes Problem?
Ist das Gewicht noch in Ordnung?
Ich freue mich über eure Rückmeldungen.
Viele Grüße,
LiCla
C - geboren Oktober 2020
E - geboren September 2023
E - geboren September 2023
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Maculinea
- schreibt ganz schön oft
- Beiträge: 131
- Registriert: 19.09.2023, 12:59
Re: Still-Unsicherheit im Wochenbett
Also ich bin keine Stillberaterin aber für mich klingt das so als dürftest du dich entspannen. Es sollen immer beide Brüste angeboten werden, werden aber nicht immer beide angenommen. 2 mal am Tag Stujl klingt für mich auch gut.
Das einzige was für mich heraussticht ist das die Brustwarzen verformt sind trotz guter Anlegetechnik. Unsere Kleine hatte ein verkürzter hinteres Zungenbändchen das erst mit vier Wochen von der Stillberaterin entdeckt wurde. Ich hatte allerdings auch schmerzen. Wenn das bei dir auch der Fall ist würde ich einen Termin bei einem darauf spezialisierten Kinderarzt oder Kieferchirurgen machen. Die Durchtrennung ist harmlos und dann kann das Kind die Brust besser melken (mehr Milchbildung und ev. bessere Zunahme). Aber unsere Kleine ist zart geblieben, toll dabei mit der motorischen Entwicklung und der Kia ist zufrieden.
Also du bekommst sicher noch qualifiziertere Rückmeldung hier aber das klingt gut. Das Wochenbett ist fürs stillen und kuscheln da.
Das einzige was für mich heraussticht ist das die Brustwarzen verformt sind trotz guter Anlegetechnik. Unsere Kleine hatte ein verkürzter hinteres Zungenbändchen das erst mit vier Wochen von der Stillberaterin entdeckt wurde. Ich hatte allerdings auch schmerzen. Wenn das bei dir auch der Fall ist würde ich einen Termin bei einem darauf spezialisierten Kinderarzt oder Kieferchirurgen machen. Die Durchtrennung ist harmlos und dann kann das Kind die Brust besser melken (mehr Milchbildung und ev. bessere Zunahme). Aber unsere Kleine ist zart geblieben, toll dabei mit der motorischen Entwicklung und der Kia ist zufrieden.
Also du bekommst sicher noch qualifiziertere Rückmeldung hier aber das klingt gut. Das Wochenbett ist fürs stillen und kuscheln da.
Hasenkind (03/2023)
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klecksauge
- ModTeam-Stillberatung
- Beiträge: 9041
- Registriert: 05.09.2012, 22:18
- Wohnort: Itzehoe
Re: Still-Unsicherheit im Wochenbett
Moin!
Ich melde mich in Kürze bei dir!
Ich melde mich in Kürze bei dir!
Liebe Grüße aus den Norden von
S. mit Sommerbub (08.12) und Herbstmädchen (11.15)
(Still-Mod-Team)
Tablet und Smartphone-Nutzerin........
Rettet die Geburtshilfe!
https://mother-hood.de/
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LiCla
- hat viel zu erzählen
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- Registriert: 26.01.2021, 12:35
Re: Still-Unsicherheit im Wochenbett
Hallo,
Und vielen Dank für die Rückmeldungen.
Qualifizierte Leute für Zungenbändchen sind bei uns schwierig zu finden. Das mussten wir bei der Großen schon feststellen. Evtl. Klappt es zum Monatsende bei einer Stillberaterin. Ansonsten denke ich schon, dass ich aktuell genug Milch habe. Ob die Brust allerdings ausreichend effizient geleert wird, bin ich nicht sicher.
Gewichtsdaten:
12.09. 3825g Geburtsgewicht KH
15.09. 3548g Entlassungsgewicht KH
16.09. 3590g Hebamme, zu Hause
17.09. 3630g Hebamme, zu Hause
18.09. 3660g Hebamme, zu Hause
19.09. 3670g Hebamme, zu Hause
20.09. 3710g Hebamme, zu Hause
21.09. 3760g Hebamme, zu Hause, im Vergleich zu den anderen Tagen jedoch am Abend statt Mittag und nach dem Stillen.
22.09. 3760g Hebamme, zu Hause, vor dem Stillen und wieder mittags
25.09. 3860g Hebamme, zu Hause
29.09. 3980g, Hebamme zu Hause
04.10. 4140g, Hebamme, zu Hause
Die Hebamme war zufrieden. Ich hatte mir etwas mehr erhofft beim Gewicht.
Viele Grüße
Und vielen Dank für die Rückmeldungen.
Qualifizierte Leute für Zungenbändchen sind bei uns schwierig zu finden. Das mussten wir bei der Großen schon feststellen. Evtl. Klappt es zum Monatsende bei einer Stillberaterin. Ansonsten denke ich schon, dass ich aktuell genug Milch habe. Ob die Brust allerdings ausreichend effizient geleert wird, bin ich nicht sicher.
Gewichtsdaten:
12.09. 3825g Geburtsgewicht KH
15.09. 3548g Entlassungsgewicht KH
16.09. 3590g Hebamme, zu Hause
17.09. 3630g Hebamme, zu Hause
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21.09. 3760g Hebamme, zu Hause, im Vergleich zu den anderen Tagen jedoch am Abend statt Mittag und nach dem Stillen.
22.09. 3760g Hebamme, zu Hause, vor dem Stillen und wieder mittags
25.09. 3860g Hebamme, zu Hause
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Die Hebamme war zufrieden. Ich hatte mir etwas mehr erhofft beim Gewicht.
Viele Grüße
C - geboren Oktober 2020
E - geboren September 2023
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klecksauge
- ModTeam-Stillberatung
- Beiträge: 9041
- Registriert: 05.09.2012, 22:18
- Wohnort: Itzehoe
Re: Still-Unsicherheit im Wochenbett
Ich versuche dir heute abend spät zu schreiben, ansonsten morgen nachmittag
Liebe Grüße aus den Norden von
S. mit Sommerbub (08.12) und Herbstmädchen (11.15)
(Still-Mod-Team)
Tablet und Smartphone-Nutzerin........
Rettet die Geburtshilfe!
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LiCla
- hat viel zu erzählen
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- Registriert: 26.01.2021, 12:35
Re: Still-Unsicherheit im Wochenbett
Super. Dankeschön
Noch in Ergänzung: oft sind die Stillmahlzeiten relativ kurz bei uns. Ich probiere es mit Wechselstillen, aber trotzdem sind es manchmal insgesamt nur 10 min bevor sie einschläft. Genauso haben wir aber eben auch die Cluster-Phasen ohne Ende
Noch in Ergänzung: oft sind die Stillmahlzeiten relativ kurz bei uns. Ich probiere es mit Wechselstillen, aber trotzdem sind es manchmal insgesamt nur 10 min bevor sie einschläft. Genauso haben wir aber eben auch die Cluster-Phasen ohne Ende
C - geboren Oktober 2020
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E - geboren September 2023
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sammy
- hat viel zu erzählen
- Beiträge: 194
- Registriert: 03.10.2023, 13:36
Re: Still-Unsicherheit im Wochenbett
Hallo LiCla,
ich bin sicher keine Stillexpertin, sondern selbst Hilfesuchende hier, weil ich mich gerade in einer schwierigen Stillsituation befinde. Allerdings habe ich mich in den letzten Wochen extrem viel mit dem Stillen befasst und mMn kannst du dich wirklich entspannen, besonders was das Gewicht bzw. die Zunahme angeht.
Für mich hört es sich so an als hätte die schwierige Stillbeziehung mit deinem ersten Kind dazu geführt, dass du dir übermäßig Sorgen machst. Für mich liest sich was du berichtest sehr normal.
Nach den gequetschten Brustwarzen wurde ich kürzlich in einer Stillberatung gefragt. Die Beraterin sagte, dass diese darauf hinweisen könnten, dass der Nippel gegen den harten Gaumen gepresst wird, also nicht tief genug im Mund ist. Also sollte man darauf achten, dass wirklich genug Brustwarze beim Baby im Mund liegt. Aber dazu wird bestimmt eine Stillberaterin von hier mehr sagen können.
Ich wollte dich jedenfalls nur etwas beruhigen, falls sich heute keiner mehr meldet, denn ich bin mir sehr sicher, dass das bei euch gut läuft im Moment
Schönen Abend!
sammy
ich bin sicher keine Stillexpertin, sondern selbst Hilfesuchende hier, weil ich mich gerade in einer schwierigen Stillsituation befinde. Allerdings habe ich mich in den letzten Wochen extrem viel mit dem Stillen befasst und mMn kannst du dich wirklich entspannen, besonders was das Gewicht bzw. die Zunahme angeht.
Für mich hört es sich so an als hätte die schwierige Stillbeziehung mit deinem ersten Kind dazu geführt, dass du dir übermäßig Sorgen machst. Für mich liest sich was du berichtest sehr normal.
Nach den gequetschten Brustwarzen wurde ich kürzlich in einer Stillberatung gefragt. Die Beraterin sagte, dass diese darauf hinweisen könnten, dass der Nippel gegen den harten Gaumen gepresst wird, also nicht tief genug im Mund ist. Also sollte man darauf achten, dass wirklich genug Brustwarze beim Baby im Mund liegt. Aber dazu wird bestimmt eine Stillberaterin von hier mehr sagen können.
Ich wollte dich jedenfalls nur etwas beruhigen, falls sich heute keiner mehr meldet, denn ich bin mir sehr sicher, dass das bei euch gut läuft im Moment
Schönen Abend!
sammy
Liebe Grüße, sammy mit A. (8/23)
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klecksauge
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Re: Still-Unsicherheit im Wochenbett
Moin!
Entschuldige, ich kam einfach nicht dazu....
Ich habe mir eben die Gewichtskurve angeschaut. Das ist ok. Zufütterung sehe ich auch nicht als nötig an.
Aber für mich klingt es auch danach, dass das Anlegen nicht perfekt ist.
Du sprichst auch von verformten Brustwarzen. Ist das immer so? Oder nur in bestimmten Stillpositionen?
Ich werde morgen auch erst wieder am Abend rein schauen können.
Entschuldige, ich kam einfach nicht dazu....
Ich habe mir eben die Gewichtskurve angeschaut. Das ist ok. Zufütterung sehe ich auch nicht als nötig an.
Aber für mich klingt es auch danach, dass das Anlegen nicht perfekt ist.
Du sprichst auch von verformten Brustwarzen. Ist das immer so? Oder nur in bestimmten Stillpositionen?
Ich werde morgen auch erst wieder am Abend rein schauen können.
Liebe Grüße aus den Norden von
S. mit Sommerbub (08.12) und Herbstmädchen (11.15)
(Still-Mod-Team)
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LiCla
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- Registriert: 26.01.2021, 12:35
Re: Still-Unsicherheit im Wochenbett
Hallo,
Vielen Dank für euren Zuspruch. Es freut mich zu hören, dass die Gewichtsentwicklung in Ordnung ist. Ja, ich bin vom ersten Mal etwas negativ geprägt.
Ich habe die letzten beiden Tage nocj einmal sehr auf das Anlegen geachtet. Wenn ich mich sehr auf das Anlegen konzentriere, schaffe ich es zumindest in der Wiegehaltung ohne/ mit weniger Verformung. Jedoch schaffe ich das nicht immer. Zum Teil habe ich keine ausreichend stabile Position, glaube ich, gerade im Bett ist es irgendwie zu weich. Ich will aber auch nicht jedes Mal 5 Minuten Kissen rücken müssen, um dann erst anzulegen. Außerdem rutscht E mitunter weg. Ich denke, zum Teil liegt es daran, wenn der erste MSR stark ist/die Brüste recht voll sind (sie zieht den Kopf zurück, meckert wenn die Milch kommt und schnalzt manchmal bzw. Atmet Luft ein, weil sie nicht so schnell schlucken kann). Ich versuche mich zurück zu lehnen in solchen Situationen. Weiterhin rutscht sie weg, wenn sie nur nuckeln will und nur die Brustwarze im Mund haben möchte. Da muss ich dann oft den Saugschluss lösen.
Also insgesamt wohl doch oft ein Anlege-Problem in Kombination mit dem Nuckelphasen. Vor allem nachts und im Liegen will ich das gerne optimieren, denn gerade am Morgen merke ich die Brustwarzen. Aktuell mache ich nachts immer ein Licht an und versuche auf das Anlegen zu achten. So richtig gelingt es aber nicht. Mit der Intuition scheint es beim Kind auch nicht zu klappen - wie gesagt, selbstständiges Anlegen laid back klappt eher nicht.
Viele Grüße
Vielen Dank für euren Zuspruch. Es freut mich zu hören, dass die Gewichtsentwicklung in Ordnung ist. Ja, ich bin vom ersten Mal etwas negativ geprägt.
Ich habe die letzten beiden Tage nocj einmal sehr auf das Anlegen geachtet. Wenn ich mich sehr auf das Anlegen konzentriere, schaffe ich es zumindest in der Wiegehaltung ohne/ mit weniger Verformung. Jedoch schaffe ich das nicht immer. Zum Teil habe ich keine ausreichend stabile Position, glaube ich, gerade im Bett ist es irgendwie zu weich. Ich will aber auch nicht jedes Mal 5 Minuten Kissen rücken müssen, um dann erst anzulegen. Außerdem rutscht E mitunter weg. Ich denke, zum Teil liegt es daran, wenn der erste MSR stark ist/die Brüste recht voll sind (sie zieht den Kopf zurück, meckert wenn die Milch kommt und schnalzt manchmal bzw. Atmet Luft ein, weil sie nicht so schnell schlucken kann). Ich versuche mich zurück zu lehnen in solchen Situationen. Weiterhin rutscht sie weg, wenn sie nur nuckeln will und nur die Brustwarze im Mund haben möchte. Da muss ich dann oft den Saugschluss lösen.
Also insgesamt wohl doch oft ein Anlege-Problem in Kombination mit dem Nuckelphasen. Vor allem nachts und im Liegen will ich das gerne optimieren, denn gerade am Morgen merke ich die Brustwarzen. Aktuell mache ich nachts immer ein Licht an und versuche auf das Anlegen zu achten. So richtig gelingt es aber nicht. Mit der Intuition scheint es beim Kind auch nicht zu klappen - wie gesagt, selbstständiges Anlegen laid back klappt eher nicht.
Viele Grüße
C - geboren Oktober 2020
E - geboren September 2023
E - geboren September 2023
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LiCla
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Re: Still-Unsicherheit im Wochenbett
Gerade am Morgen/Vormittag ist sie oft sehr unruhig und trinkt und nuckelt viel. Das ist ja eigentlich keine typische Zeit zum Clustern (das macht soe abends auch, allerdings ohne längere Schlafphase im Anschluss). Gibt es Ideen, warum es gerade am Morgen und Vormittag so unruhig ist, dass sie kaum in den Schlaf findet?
C - geboren Oktober 2020
E - geboren September 2023
E - geboren September 2023