Das kann ich gut nachvollziehen. Diese Angst, "nicht genug zu geben" kann einem ein ganzes Stück an Unbeschwertheit nehmen, die man sich eigentlich für die Stillbeziehung gewünscht hätte. Aber wir sind genug und Stillen ist so viel mehr als nur Ernährung, das wurde mir hier im Forum auch immer wieder ins Gedächtnis gerufenZwergfussel hat geschrieben: 07.09.2023, 10:38 Vielen Dank für deine liebe Nachricht!
Ja, irgendwie hat mich der Stillstart mit dem Gewichtsverlust und der Aussage ich hätte keinen Milcheinschuss gehabt und wir müssen sofort zufüttern sehr gebranntmarkt. Habe jetzt schon immer sehr Angst ihm nicht genug zu geben..
Wie war es denn bei dir und deiner Tochter? Hattet ihr einen ähnlichen Stillstart?
Unser Stillstart war auch alles andere als gelungen... Meine Tochter war sehr schläfrig, hatte mehr als 10% ihres Geburtsgewichts abgenommen, sodass wir noch im Krankenhaus zufüttern mussten... bzw. wurde sie dann erstmal ausschließlich mit Pre über die Flasche ernährt und ich habe versucht, abzupumpen. Die ersten paar Tage kam dabei kaum ein Tropfen, einen Milcheinschuss habe ich nicht bemerkt. Es war mir enorm wichtig, meine Tochter stillen zu können und die Probleme, vor welchen ich plötzlich stand, haben mich an den Rand einer Wochenbettdepression gebracht (ich war vor allem auch sehr fixiert auf die Menge, die ich abpumpen konnte und das war alles andere als ermutigend) ...
Aber ich konnte und wollte nicht aufgeben und konnte durch die Beratung hier im Forum (nach einer "Rückgewöhnung an die Brust", wenn man das so nennt) die Zufütterung schon ganz enorm reduzieren.
Ich möchte dir also Mut zusprechen! Du hast auf jeden Fall die richtige Entscheidung getroffen, dir hier im Forum Unterstützung zu suchen