Der Pferde-Fred

Basteltipps, Handarbeiten, sonstige Freizeitaktivitäten mit und ohne Kind(er)

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Sibi
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Re: Der Pferde-Fred

Beitrag von Sibi »

Puh, Elena, ich hätte vor so einem Pferd wirklich großen Respekt und finde toll, wie Du Dich einsetzt!

Nachdem mein Kind ja jetzt mit dem Reiten begonnen hat, hat es mich nach ziemlich genau 20 Jahren wieder komplett erwischt mit meiner Pferdesucht. :D Ich habe vorsichtig wegen einer Reitbeteiligung angefragt, habe sofort ein Kennenlern-Angebot bekommen und habe jetzt tatsächlich eine Reitbeteiligung! Nur 15 min entfernt, mit Öffentlichen zu erreichen, mit nettem Ausreitgelände und schönem Hof.

Das Pferd ist als sensibel und "kein Anfängerpferd" beschrieben, war beim Kennenlernen super lieb und folgsam und ich bin ganz verzaubert. Mal schauen, wann sie zu testen beginnt. :lol: Ich habe beim Kennenlernen Bodenarbeit gemacht mit ihr und wir waren spazieren; übermorgen bin ich gleich allein im Stall und würde noch mal eine Mischung aus Bodenarbeit plus Spazierengehen machen. Reiten steht dann das darauffolgende Mal mit der Besitzerin an. Ich bin sehr gespannt, ob das so harmonisch weitergeht. Ich bin sicher nicht mehr so sattelfest wie früher, aber beim Handling mit dem Pferd hatte ich das Gefühl, es wäre gestern gewesen, dass ich das letzte Mal ein Pferd von der Koppel geholt, geputzt, longiert, spazieren geführt habe und ich weiß wieder, warum Pferde das einzig wahre Hobby sind. :D
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PaleFire
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Re: Der Pferde-Fred

Beitrag von PaleFire »

Das hier:
Sibi hat geschrieben: 05.09.2023, 16:06 Nachdem mein Kind ja jetzt mit dem Reiten begonnen hat, hat es mich nach ziemlich genau 20 Jahren wieder komplett erwischt mit meiner Pferdesucht. :D
kann ich genauso unterschreiben, so ist es bei mir auch!! Außer, dass ich leider keine Reitbeteiligung habe, weil unser toller, toller Hof zu weit weg ist und es deshalb nur für 1x die Woche Reitstunde reicht. Aber schon das ist super und ich fühle mich jedes Mal wie ein 16-jähriger Teenie 😍
mit großem 11/2012 und kleinem 02/2016 Mädchen
Apis
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Re: Der Pferde-Fred

Beitrag von Apis »

PaleFire hat geschrieben: 05.09.2023, 19:45 Das hier:
Sibi hat geschrieben: 05.09.2023, 16:06 Nachdem mein Kind ja jetzt mit dem Reiten begonnen hat, hat es mich nach ziemlich genau 20 Jahren wieder komplett erwischt mit meiner Pferdesucht. :D
kann ich genauso unterschreiben, so ist es bei mir auch!! Außer, dass ich leider keine Reitbeteiligung habe, weil unser toller, toller Hof zu weit weg ist und es deshalb nur für 1x die Woche Reitstunde reicht. Aber schon das ist super und ich fühle mich jedes Mal wie ein 16-jähriger Teenie 😍
So habe ich vor mittlerweile fast 5 Jahren auch wieder angefangen. Nach 3 Jahren war dann die Zeit (und auch Möglichkeit) auf 2x pro Woche und RB aufzustocken. Da bei mir beide Mädels reiten denke ich manchmal über ein eigenes Pferd nach.
Aber letztendlich bin ich sehr froh nicht fest verpflichtet zu sein mich täglich kümmern zu müssen, auch wenn ich schon jetzt 4-5x pro Woche im Stall bin.
Liebe Grüße von Apis
mit großem Bruder (+* 8/09), kleiner Schwester (*9/11) und kleinster Schwester (*9/15)
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lala
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Re: Der Pferde-Fred

Beitrag von lala »

Ich lese hier auch noch mit!

Elena, das ist ja ein Auf- und Ab mit Deinem Psychopferd (ich finde liebevolle „Schimpfwörter“ auch ein gutes Ventil), ich freue mich aber sehr für Dich, dass Du nun so tief in das Pferdehobby eingestiegen bist, das ist doch schön!

Apis, ich bin auch eigentlich immer froh, wenn meine Tochter und ich zu unseren RB fahren, weil wir nicht die gesamte finanzielle Verantwortung tragen… Spaß macht es uns ja trotzdem, wir haben aber auch super nette Pferde mit netten Besitzern.
Viele Grüße von lala mit größerer Tochter (03/05) und kleinerer Tochter (11/07).
SingtoMe
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Re: Der Pferde-Fred

Beitrag von SingtoMe »

Sibi hat geschrieben: 05.09.2023, 16:06 Puh, Elena, ich hätte vor so einem Pferd wirklich großen Respekt und finde toll, wie Du Dich einsetzt!

Nachdem mein Kind ja jetzt mit dem Reiten begonnen hat, hat es mich nach ziemlich genau 20 Jahren wieder komplett erwischt mit meiner Pferdesucht. :D Ich habe vorsichtig wegen einer Reitbeteiligung angefragt, habe sofort ein Kennenlern-Angebot bekommen und habe jetzt tatsächlich eine Reitbeteiligung! Nur 15 min entfernt, mit Öffentlichen zu erreichen, mit nettem Ausreitgelände und schönem Hof.

Das Pferd ist als sensibel und "kein Anfängerpferd" beschrieben, war beim Kennenlernen super lieb und folgsam und ich bin ganz verzaubert. Mal schauen, wann sie zu testen beginnt. :lol: Ich habe beim Kennenlernen Bodenarbeit gemacht mit ihr und wir waren spazieren; übermorgen bin ich gleich allein im Stall und würde noch mal eine Mischung aus Bodenarbeit plus Spazierengehen machen. Reiten steht dann das darauffolgende Mal mit der Besitzerin an. Ich bin sehr gespannt, ob das so harmonisch weitergeht. Ich bin sicher nicht mehr so sattelfest wie früher, aber beim Handling mit dem Pferd hatte ich das Gefühl, es wäre gestern gewesen, dass ich das letzte Mal ein Pferd von der Koppel geholt, geputzt, longiert, spazieren geführt habe und ich weiß wieder, warum Pferde das einzig wahre Hobby sind. :D
Wie schön! Das hört sich ja gut an!
Selbst wenn du erstmal wieder ins Reiten reinkommen musst - was bei mir auch der fall wäre - ist die Besitzerin bestimmt auch froh, dass sie jemanden gefunden hat, der auch offen ist für Bodenarbeit und Spazieren, denn viele wollen ja ausschließlich reiten, und das noch nicht mal gut ;)
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Sibi
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Re: Der Pferde-Fred

Beitrag von Sibi »

Apis hat geschrieben: 06.09.2023, 07:20 Aber letztendlich bin ich sehr froh nicht fest verpflichtet zu sein mich täglich kümmern zu müssen, auch wenn ich schon jetzt 4-5x pro Woche im Stall bin.
Für mich kommt ein eigenes Pferd aus diesem Grund nicht in Frage. Gerade wenn hier wieder irgendetwas zusammenbricht (eher mit den alten Eltern, als mit den Kindern...) bin ich froh, wenn ich nicht noch die komplette Verantwortung für ein Pferd habe. Ich will mich nicht um Hufschmied, Tierarzt, Stall, Reitbeteiligungen und Urlaubsvertretungen kümmern müssen. Klar, es ist auch ein Kostenfaktor, aber der Bereich "Mental Load" und Verantwortung wiegt für mich deutlich schwerer.
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Re: Der Pferde-Fred

Beitrag von SingtoMe »

Sibi hat geschrieben: 06.09.2023, 08:41
Apis hat geschrieben: 06.09.2023, 07:20 Aber letztendlich bin ich sehr froh nicht fest verpflichtet zu sein mich täglich kümmern zu müssen, auch wenn ich schon jetzt 4-5x pro Woche im Stall bin.
Für mich kommt ein eigenes Pferd aus diesem Grund nicht in Frage. Gerade wenn hier wieder irgendetwas zusammenbricht (eher mit den alten Eltern, als mit den Kindern...) bin ich froh, wenn ich nicht noch die komplette Verantwortung für ein Pferd habe. Ich will mich nicht um Hufschmied, Tierarzt, Stall, Reitbeteiligungen und Urlaubsvertretungen kümmern müssen. Klar, es ist auch ein Kostenfaktor, aber der Bereich "Mental Load" und Verantwortung wiegt für mich deutlich schwerer.
das ist bei mir aktuell ähnlich, wobei für mich (uns) ein eigenes Pferd definitiv nochmal geplant ist, aber erst, wenn die Kinder älter (Teenie) sind und ggf. mitversorgen, reiten, pflegen, etc. Ich bin ja aktuell in der Pferde-Osteopathie Ausbildung (die auch richtig Zeit/Geld kostet) und da werden mir im späteren Beruf bestimmt immer mal Pferde begegnen, die abzugeben sind, und dann kann ich mit der ausbildung auch die Gesundheit gut einschätzen. Ich höre auch immer wieder von Bekannten, was die alles für Probleme mit den Ställen haben und so weiter. Bin dann immer froh, dass ich die Verantwortung aktuell nicht habe. Wenn man sich intensiv mit Pferde(gesunder)haltung beschäftigt, dann fallen leider sehr viele Ställe durch. Allein schon die Größen der Laufflächen (Paddocks und Weiden), Bodenqualitäten, die qualität des Futters, die (wechselnde) Herdenzusammensetzung, all das führt oft zu Problemen bei Pferden :( da muss man gut gucken, dass man das richtige findet und dann muss alles noch bezahlt werden (können). Den Anspruch, den ich daran habe, könnte ich aktuell nicht erfüllen.
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Elena
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Re: Der Pferde-Fred

Beitrag von Elena »

Sibi hat geschrieben: 06.09.2023, 08:41
Apis hat geschrieben: 06.09.2023, 07:20 Aber letztendlich bin ich sehr froh nicht fest verpflichtet zu sein mich täglich kümmern zu müssen, auch wenn ich schon jetzt 4-5x pro Woche im Stall bin.
Für mich kommt ein eigenes Pferd aus diesem Grund nicht in Frage. Gerade wenn hier wieder irgendetwas zusammenbricht (eher mit den alten Eltern, als mit den Kindern...) bin ich froh, wenn ich nicht noch die komplette Verantwortung für ein Pferd habe. Ich will mich nicht um Hufschmied, Tierarzt, Stall, Reitbeteiligungen und Urlaubsvertretungen kümmern müssen. Klar, es ist auch ein Kostenfaktor, aber der Bereich "Mental Load" und Verantwortung wiegt für mich deutlich schwerer.
Ja, das ist schon viel, das finde ich auch. Der ganze Mental Load rund ums Pferd hängt an mir, aber das kriege ich ganz gut hin. Und mein Mann unterstützt echt gut, wenns drum geht, die Pferde rauszustellen, reinzuholen etc. Außerdem habe ich ein ganz gutes Netzwerk auf dem Hof. Die Stallgemeinschaft ist nett und hilfsbereit. Da klappt Urlaubsvertretung etc. bisher sehr gut.

Ich denke, wenn die gute Kinderreitschule hier nicht 50 km weit weg gezogen wäre, wäre das eigene Pferd bei uns nicht so akut gewesen. Aber so gab es kaum eine Möglichkeit, in erreichbarer Entfernung ordentlichen Unterricht zu bekommen. Da ist unsere Stute jetzt eine perfekte Lösung für die Kinder. Sie ist zwar nicht gerade das geborene Dressurpferd, sondern eine vermutlich ungeplante spanische Promenadenmischung, aber da sie zum Glück solide ausgebildet wurde und ein megatolles Temperament hat, ist sie perfekt für uns. Witzigerweise springt sie sehr gerne. Meine Große ist schon einen kleinen Parcours mit ihr gesprungen und auch die beiden anderen schon einzelne Hindernisse. Und ein tolles Geländepferd ist sie auch. :mrgreen:

Toll, dass dich das Pferdefieber wieder gepackt hat, Sibi! Ich drücke die Daumen, dass es mit der RB so harmonisch weitergeht.
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Elena
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Re: Der Pferde-Fred

Beitrag von Elena »

lala hat geschrieben: 06.09.2023, 08:25 Elena, das ist ja ein Auf- und Ab mit Deinem Psychopferd (ich finde liebevolle „Schimpfwörter“ auch ein gutes Ventil), ich freue mich aber sehr für Dich, dass Du nun so tief in das Pferdehobby eingestiegen bist, das ist doch schön!
Danke. Ja, mir macht es auch einfach Spaß, bei jedem Wetter draußen zu sein, auf dem Hof zu werkeln und mich um die Pferde zu kümmern. Okay, wenn das Wetter so richtig mies ist, macht es nicht ganz so viel Spaß. :lol: Aber gut tut es trotzdem!
Apis, ich bin auch eigentlich immer froh, wenn meine Tochter und ich zu unseren RB fahren, weil wir nicht die gesamte finanzielle Verantwortung tragen… Spaß macht es uns ja trotzdem, wir haben aber auch super nette Pferde mit netten Besitzern.
Das ist klasse, da habt ihr echt Glück. Wenn wir hier so eine Lösung gehabt hätten, hätten wir vielleicht nochmal überlegt mit dem eigene Pferd. Obwohl - ob wir für drei noch relativ junge Kinder eine gute RB gefunden hätten? Vermutlich nicht.
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lala
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Re: Der Pferde-Fred

Beitrag von lala »

Elena, über kurz oder lang kommt ihr bestimmt nicht um mind. eine RB rum, wenn ihr oder die Kinder gemeinsam Ausreiten wollt 😁 Zumindest meine Pferdebesitzerin hat eine um mit ihrem Mann gemeinsam auszureiten.
Viele Grüße von lala mit größerer Tochter (03/05) und kleinerer Tochter (11/07).
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