Fahrradfahrerinnen - Austausch
- Cryptomon
- Miss SuTiversum
- Beiträge: 30771
- Registriert: 07.12.2014, 15:37
- Wohnort: Berlin
Re: Fahrradfahrerinnen - Austausch
Tragen eher gar nicht (es lässt sich im geklappten Zustand ja rollen über die kleinen Räder), maximal Treppe hoch/runter (wenn Rolltreppe kaputt
)
CK-one¹ 10/2014
CK-two¹ 03/2019
-------
¹ Cryptokind 1 & 2
-------
Was für andere der Ringsling, ist für mich der Onbuhimo!
Passwörter sind wie Unterhosen: Nie offen rumliegen lassen, regelmäßig wechseln, keinen Fremden ausleihen.
Maschinenpark: Brother Innov-is F480, BabyLock enlighten, Silhouette Cameo 4, Powerzwerg, Juki MCS-1800, Prusa MK4s, Singer 1862, W6 454D
CK-two¹ 03/2019
-------
¹ Cryptokind 1 & 2
-------
Was für andere der Ringsling, ist für mich der Onbuhimo!
Passwörter sind wie Unterhosen: Nie offen rumliegen lassen, regelmäßig wechseln, keinen Fremden ausleihen.
Maschinenpark: Brother Innov-is F480, BabyLock enlighten, Silhouette Cameo 4, Powerzwerg, Juki MCS-1800, Prusa MK4s, Singer 1862, W6 454D
-
tetris
- ist nicht mehr wegzudenken
- Beiträge: 1156
- Registriert: 05.10.2014, 17:20
Re: Fahrradfahrerinnen - Austausch
Ich finde gerade da Akku dranwurschteln nicht schön. An meinem Birdy mag ich, dass ich es überall tragen kann, da sind 5 kg(Man fährt ja mit Akku) schon relevant bei mir.Cryptomon hat geschrieben: 29.08.2023, 07:56 Das Electric wiegt nackt (also ohne Schutzbleche und Gepäckträger) 17,4kg, wovon 3kg Akku sind in einer extra Tasche (mit Schultergurt)
Das Bio wiegt nackt ca 12,8kg. Also das Rad ohne Akku sind nur ca 1,5kg Unterschied
Die 2-4 km die ich da normalerweise fahre brauche ich keinen Motor.
Mit groß J 10/13 und klein J 9/17
-
LaSarda
- ist nicht mehr wegzudenken
- Beiträge: 1022
- Registriert: 29.02.2012, 11:28
- Wohnort: Region Basel
Re: Fahrradfahrerinnen - Austausch
Ehrlich… Farbe finde ich untergeordnet. Ich würde mich eher von der Frage E oder Bio leiten lassen. Du schreibst ja schon, dass du den Motor magst. Würdest du im Alltag dann wirklich zum Bio-Brompton greifen, oder ist es realistischer, dass du das E-Bike nimmst? Ich würde mal pro und Contras durchgehen unter der Annahme, dass beide schwarz sind.
- Cryptomon
- Miss SuTiversum
- Beiträge: 30771
- Registriert: 07.12.2014, 15:37
- Wohnort: Berlin
Re: Fahrradfahrerinnen - Austausch
Wenn beide schwarz wären, dann definitiv das electric, ja.LaSarda hat geschrieben: 29.08.2023, 10:40 Ehrlich… Farbe finde ich untergeordnet. Ich würde mich eher von der Frage E oder Bio leiten lassen. Du schreibst ja schon, dass du den Motor magst. Würdest du im Alltag dann wirklich zum Bio-Brompton greifen, oder ist es realistischer, dass du das E-Bike nimmst? Ich würde mal pro und Contras durchgehen unter der Annahme, dass beide schwarz sind.
CK-one¹ 10/2014
CK-two¹ 03/2019
-------
¹ Cryptokind 1 & 2
-------
Was für andere der Ringsling, ist für mich der Onbuhimo!
Passwörter sind wie Unterhosen: Nie offen rumliegen lassen, regelmäßig wechseln, keinen Fremden ausleihen.
Maschinenpark: Brother Innov-is F480, BabyLock enlighten, Silhouette Cameo 4, Powerzwerg, Juki MCS-1800, Prusa MK4s, Singer 1862, W6 454D
CK-two¹ 03/2019
-------
¹ Cryptokind 1 & 2
-------
Was für andere der Ringsling, ist für mich der Onbuhimo!
Passwörter sind wie Unterhosen: Nie offen rumliegen lassen, regelmäßig wechseln, keinen Fremden ausleihen.
Maschinenpark: Brother Innov-is F480, BabyLock enlighten, Silhouette Cameo 4, Powerzwerg, Juki MCS-1800, Prusa MK4s, Singer 1862, W6 454D
-
königsmadl
- Dipl.-SuT
- Beiträge: 5171
- Registriert: 13.08.2015, 14:18
- Wohnort: NRW
Re: Fahrradfahrerinnen - Austausch
Man kann die Akkus aber auch auffrischen lassen.Cryptomon hat geschrieben: 28.08.2023, 13:37 Es sind 600€ unterschied (1600€ vs 2200€), umrüsten bekommt man dafür definitiv nicht (schön) hin.
Ich hab mal geguckt, ein neuer Akku wäre allein schon so bei 500-600€...
Es soll nur einige Betrügereien geben, die lassen sich die Akkus zuschicken und sind danach weg.
Vielleicht wären (die guten) auffrischen da eine Option. Könntest du mal beim Hersteller anfragen. Oder hier im SuT, meine hier hatte mal jemand was dazu geschrieben.
Und ich würde lieber ein blaues fahren, als auf einem pinken zu schwitzen
Königsmadl mit L.M. 05/15 und T.B. 08/17
- kroschka
- Dipl.-SuT
- Beiträge: 4461
- Registriert: 29.10.2012, 11:39
Re: Fahrradfahrerinnen - Austausch
Ich hatte hier ja einen Bericht von unserer Radtour diesen Sommer versprochen. Hier erstmal die harten Fakten:
Strecke: Hamburg Hbf bis zum Eiffelturm (über Bremen, Osnabrück, Münster, Wesel, Duisburg, Köln, Rursee, Aachen, Lüttich, Huy, Namur, Charleroi, Maubeuge, Hirson, Guise, Compiègne; meistens entlang der Eurovelo 3)
Länge: 1241 km (Klar, dass die Kinder auf den einen Kilometer bestehen
)
Anzahl Etappen: 26 (wir haben von Neuss nach Köln den Zug genommen, dass war von Anfang an so geplant)
durchschnittliche Länge einer Tagesetappe: 50 km (von 30km bis 69km war alles dabei)
Es war sehr schön, auch wenn uns Belgiens Zustand ziemlich erschreckt hat und das Wetter oftmals ziemlich schlecht war. Das Radfahren hat ganz wunderbar geklappt. Wir haben relativ viele Pausentage eingeplant, haben diese aber eher selten gebraucht. Den ersten Pausentag mussten wir wegen Sturmwarnung über Norddeutschland schon am dritten Tag unserer Radtour nehmen. Da sind wir nur 5 km gefahren und haben in einem Hotel entlang der Strecke eingecheckt (zum Glück hatten sie was frei). Das war ein bisschen ein Dämpfer, aber da wir am nächsten Tag mehrere umgestürzte Bäume gesehen haben, war es eine gute Entscheidung. Die Kinder haben gar keine Pausentage erwartet und hatten eigentlich gar kein Problem damit jeden Tag zu fahren. Die ersten zwei Wochen war die größte Motivation bei meiner Familie im Rheinland anzukommen. Dort hatten wir eine Woche Pause, die uns allen gut getan hat. Dadurch waren die Eifelhügel auch gar kein so großes Problem. Danach wurde das Wetter schlecht (oft Regen und eher kühl) und die Eisdielendichte nahm rapide ab, das schlug sich auch auf die Motivation, aber wir haben es trotzdem geschafft.
Am härtesten war vor allem für die Kinder die Überquerung des Teuteburger Waldes. Das war einer der heißesten Tage und die Steigungen waren sehr krass. Da musste ich den Sohn auch an 3 von 4 Steigungen ans Abschleppseil nehmen. In der Eifel ist er fast alles selbst gefahren. Da waren die Steigungen trotz mehr Höhenmeter eher moderat.
Die größte Herausforderung für uns Erwachsene war das Zugfahren, vor allem die Regionalbahnstrecken.
Voll der Tarifdschungel, es ist nicht möglich, dass eine Person Tickets für alle Mitreisenden samt Rädern kauft und es ist überhaupt total schwierig Tickets (vor allem am Handy) zu kaufen. Also sowas wie "Ich will von A nach B, wir sind 2 Erwachsene und 2 Kinder und 4 Fahrräder --> Tickets kosten 34,70€ bitteschön" ging eigentlich nie, weil man schon an der Auswahl gescheitert ist. Von übervollen Fahrradabteilen oder Zugführern, die einfach losfahren obwohl die Hälfte des Fahrradgepäcks noch im Zug ist (zum Glück nicht uns passiert) will ich gar nicht erst anfangen.
Joah, was sonst?! Viele Tiere haben wir unterwegs gesehen: Rehe, Hasen, Kaninchen, Fasane, Fischreiher, Störche, Raupen, Katzen, Esel, Kühe usw. In Deutschland gab es nicht so viele komplett autofreie Fahrradwege, dafür ist die Infrastruktur rundherum besser: Eisdielen, Cafés, Campingplätze. In Belgien und Frankreich waren wir hauptsächlich auf autofreien Radwegen unterwegs, da gabs dann aber auch nicht so viel rundherum und wenn war alles zu.
Würde ich es nochmal machen ? Auf jeden Fall, aber vielleicht komplett in D oder den Niederlanden oder so. Belgien sieht mich glaube ich nie wieder.
Die Kinder fanden es auch cool, die Etappenlängen waren genau richtig und sie sind megastolz, dass sie es geschafft haben.
Achso, das allerbeste was wir dabei hatten, war eine kleine Bluetooth-Lautsprecherbox. So konnten wir Podcasts oder Musik hören unterwegs, war vor allem für die Kinder super.
Strecke: Hamburg Hbf bis zum Eiffelturm (über Bremen, Osnabrück, Münster, Wesel, Duisburg, Köln, Rursee, Aachen, Lüttich, Huy, Namur, Charleroi, Maubeuge, Hirson, Guise, Compiègne; meistens entlang der Eurovelo 3)
Länge: 1241 km (Klar, dass die Kinder auf den einen Kilometer bestehen
Anzahl Etappen: 26 (wir haben von Neuss nach Köln den Zug genommen, dass war von Anfang an so geplant)
durchschnittliche Länge einer Tagesetappe: 50 km (von 30km bis 69km war alles dabei)
Es war sehr schön, auch wenn uns Belgiens Zustand ziemlich erschreckt hat und das Wetter oftmals ziemlich schlecht war. Das Radfahren hat ganz wunderbar geklappt. Wir haben relativ viele Pausentage eingeplant, haben diese aber eher selten gebraucht. Den ersten Pausentag mussten wir wegen Sturmwarnung über Norddeutschland schon am dritten Tag unserer Radtour nehmen. Da sind wir nur 5 km gefahren und haben in einem Hotel entlang der Strecke eingecheckt (zum Glück hatten sie was frei). Das war ein bisschen ein Dämpfer, aber da wir am nächsten Tag mehrere umgestürzte Bäume gesehen haben, war es eine gute Entscheidung. Die Kinder haben gar keine Pausentage erwartet und hatten eigentlich gar kein Problem damit jeden Tag zu fahren. Die ersten zwei Wochen war die größte Motivation bei meiner Familie im Rheinland anzukommen. Dort hatten wir eine Woche Pause, die uns allen gut getan hat. Dadurch waren die Eifelhügel auch gar kein so großes Problem. Danach wurde das Wetter schlecht (oft Regen und eher kühl) und die Eisdielendichte nahm rapide ab, das schlug sich auch auf die Motivation, aber wir haben es trotzdem geschafft.
Am härtesten war vor allem für die Kinder die Überquerung des Teuteburger Waldes. Das war einer der heißesten Tage und die Steigungen waren sehr krass. Da musste ich den Sohn auch an 3 von 4 Steigungen ans Abschleppseil nehmen. In der Eifel ist er fast alles selbst gefahren. Da waren die Steigungen trotz mehr Höhenmeter eher moderat.
Die größte Herausforderung für uns Erwachsene war das Zugfahren, vor allem die Regionalbahnstrecken.
Joah, was sonst?! Viele Tiere haben wir unterwegs gesehen: Rehe, Hasen, Kaninchen, Fasane, Fischreiher, Störche, Raupen, Katzen, Esel, Kühe usw. In Deutschland gab es nicht so viele komplett autofreie Fahrradwege, dafür ist die Infrastruktur rundherum besser: Eisdielen, Cafés, Campingplätze. In Belgien und Frankreich waren wir hauptsächlich auf autofreien Radwegen unterwegs, da gabs dann aber auch nicht so viel rundherum und wenn war alles zu.
Würde ich es nochmal machen ? Auf jeden Fall, aber vielleicht komplett in D oder den Niederlanden oder so. Belgien sieht mich glaube ich nie wieder.
Achso, das allerbeste was wir dabei hatten, war eine kleine Bluetooth-Lautsprecherbox. So konnten wir Podcasts oder Musik hören unterwegs, war vor allem für die Kinder super.
mit Tochter (11/11) und Sohn (10/14)
- kroschka
- Dipl.-SuT
- Beiträge: 4461
- Registriert: 29.10.2012, 11:39
Re: Fahrradfahrerinnen - Austausch
Hier noch ein paar Bilder und unsere Route.
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
mit Tochter (11/11) und Sohn (10/14)
-
Kiki90
- alter SuT-Hase
- Beiträge: 2123
- Registriert: 06.02.2020, 20:31
Re: Fahrradfahrerinnen - Austausch
Ich finde das gebrauchte aber recht teuer? Ich hab mir 12/22 ein neues „Bio Brompton“ gekauft, das lag glaube ich bei 1800€ auch mit 6 Gängen, und dann für 100€ nach 2 Wochen und dem ersten platten noch unkaputtbare reifen nachgerüstet (das war ein Verständnisfehler dass ich die anderen hatte..)Cryptomon hat geschrieben: 28.08.2023, 10:11 Aaaaah. Ich möchte gern ein Brompton.
Aber ich kann mich nicht entscheiden
Also eigentlich möchte ich ein Electric. Also E-Bike. Aber die gibt's neu nur in langweiligen Farben.
Jetzt hab ich hier 2 konkrete Angebote gebraucht:
Pinkes(!) Bio-Brompton von 2019
Oder
Blaues electric von 2020
Preisunterschied zwischen den beiden 500€
(Nein, beide kaufen und Rahmen tauschen ist keine Option)
Restliche Ausstattung ist nahezu identisch. Schutzbleche, aber kein Gepäckträger, mittelhoher Lenker, 6 Gänge, Nabendynamo (beim Bio, das electric hat aber auch Beleuchtung). Beim electric sind beide Taschen dabei.
Oder keins von beiden/ein anderes/ein neues...
Das pink ist meine absolute Lieblingsfarbe. Das blau ist auch ziemlich geil (fast die gleiche Farbe wie unser Auto, über das ich mich auch nach 12 Jahren immernoch freue, wenn ich es sehe).
Das electric hat "geschätzt 1200-1400km". Aber auslesen kann man es wohl erst ab Installation der App (hat der Verkäufer nicht). Auch die Anzahl der Ladezyklen ist unklar. Das ist also ein bisschen Katze im Sack kaufen...
Und so oder so ist es für beide viel Geld...
Tragemama mit Winterkind 2015, Sommerkind 2020 und Herbstkind 2024
- sari popari
- alter SuT-Hase
- Beiträge: 2932
- Registriert: 03.06.2010, 10:49
- Wohnort: Westliches NRW
Re: Fahrradfahrerinnen - Austausch
kroschka, wow!!! Beeindruckend.
Seid ihr einen Teil des Vennbahnweges gefahren? Da bin ich jeden Tag unterwegs.
Seid ihr einen Teil des Vennbahnweges gefahren? Da bin ich jeden Tag unterwegs.
Liebe Grüße,
sari, glücklich alleinerziehend mit zwei
Teenies (07/09)
sari, glücklich alleinerziehend mit zwei
- kroschka
- Dipl.-SuT
- Beiträge: 4461
- Registriert: 29.10.2012, 11:39
Re: Fahrradfahrerinnen - Austausch
Ja, sind wir, deshalb haben wir die Schleife über den Rursee mitgenommen.
Von Konzen bis kurz vor Aachen, war sehr schön. Nur auch ziemlich voll, war aber auch ein Samstag.
mit Tochter (11/11) und Sohn (10/14)